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Sauberkasten - ein DIY-Set für Reiniger

Sauberkasten - ein DIY-Set für Reiniger


Wer weiß denn schon, was in den ganzen Putzmitteln so drin ist? Hinter Sammelbegriffen und chemischen Fachwörtern verstecken sich meist schädliche Inhaltsstoffe, welche unsere Umwelt und Gesundheit belasten. Der Sauberkasten ist ein Set mit dem man ökologische Wasch- und Reinigungsmittel ganz einfach selber machen kann.

Jeanette, was ist Dein wichtigster Tipp für andere Startups?

Als Gründer führt man ein aufregendes Leben mit vielen Höhen und Tiefen. Jeden Tag warten neue Herausforderung. Dies kann gelegentlich auch sehr anstrengend sein. Daher ruhig auch mal an sich selbst denken, Pause machen und seine Freizeit genießen.

Außerdem finde ich ganz wichtig, in allem authentisch und ehrlich zu seiner Kundschaft zu sein.

Was waren Eure 3 größten Herausforderungen in der Startphase?

  • Eine der größten Herausforderungen war die Suche nach passenden Lieferanten und Partner. Diese sollten natürlich unseren Ansprüchen gerecht werden.
  • Außerdem haben wir auch eine Weile an den Rezepten getüftelt. Das war gar nicht so leicht. Zum Glück haben wir von einer befreundeten Biochemikerin Hilfe bekommen.
  • Danach folgte das Crowdfunding, welches uns eine erste Produktion der Sauberkästen ermöglichen sollte. Diese 4 Wochen waren sehr aufregend für uns. Am Ende waren wir auch erfolgreich damit und konnten endlich die ersten Sauberkästen herstellen.

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Die Sauberkasten Gründerinnen Jeanette Schmidt und Henriette Grewling, sauberkasten.com

Wie funktioniert Sauberkasten?

Der Sauberkasten ist ein DIY-Set, mit dem aus sechs einfachen Hausmitteln, wie Essig, Natron oder Kernseife, zehn verschiedene Reiniger und Waschmittel vom Nutzer selbst hergestellt werden können. Sie sind umwelt- und gesundheitsfreundlicher als herkömmliche Produkte. Die Anwender des Sauberkastens gewinnen die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe ihrer Putzmittel und müssen sich nicht mehr um versteckte Schadstoffe sorgen. Sind die Zutaten aufgebraucht, kann man sie bei uns wieder nachbestellen.

Wer gehört zu Eurer Zielgruppe?

 Unsere Zielgruppe sind Menschen, die ökologisch bewusst leben möchten. Auch für Haushalte mit Kindern, Tieren oder Allergikern ist der Sauberkasten bestens geeignet.

Wie löst Du Problem „Produktion und Herstellung“?

Wir lassen unseren Sauberkasten zu einem Großteil in einer Behindertenwerkstatt in Leipzig produzieren. Das heißt, das Abfüllen der Zutaten, sowie das Verpacken der verschiedenen Sets wird von Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen übernommen. Somit leisten wir mit dem Sauberkasten einen weiteren sozialen Mehrwert.

Wie ist die Idee zu Sauberkasten entstanden?

Ich habe das Konzept und einen ersten Prototypen des Sauberkastens im Rahmen meiner Bachelorarbeit im Studiengang Integriertes Design an der Hochschule Anhalt in Dessau entwickelt. Die Idee zum Sauberkasten kam mir, als ich mich fragte, wie ich meinen Alltag noch nachhaltiger gestalten kann.

Nachdem ich meinen Haushalt analysiert hatte, stellte ich fest, dass vor allem in meinem Putzschrank viele Produkte standen, von denen ich nicht wusste, was sie enthielten. Phosphate, Formaldehyd, Natriumsulfat? – Nur schwer war nachzuvollziehen, was das für Stoffe sind, doch schnell wurde mir klar, dass sie für Mensch und Umwelt nicht gesund sind. Die Suche nach Alternativen führte mich zu meiner Oma. Sie konnte von einigen altbewährten Hausmitteln erzählen und gab so den entscheidenden Impuls für den Sauberkasten. Im Internet fanden sich zahlreiche Tipps und Rezepte für selbstgemachte Reiniger. So viele, dass die Auswahl zeitintensiv und mühsam war. Auch das Besorgen der einzelnen Zutaten war gar nicht so leicht. Das Selbstmachen an sich und die Reiniger überzeugten mich aber voll und ganz. Und darum entwickelte ich das Konzept des Sauberkastens: ein Set, wo alles drin ist, was man zum Selbstherstellen von Reinigern benötigt.

Was ist das Besondere an dem Startup Sauberkasten?  

Das Besondere am Sauberkasten ist seine Nutzerfreundlichkeit. Das Set liefert beispielsweise passende Messutensilien für die Rezepte mit. Somit muss man sich nicht mit komplizierten Milliliter oder Grammangaben rumschlagen, sondern benutzt einfach die mitgelieferte Messtasse und Messlöffel. Wir haben sehr darauf geachtet, dass das Produkt gut durchdacht ist und sich am Nutzer orientiert.

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Alles drin, was du für deine DIY-Reiniger benötigst, sauberkasten.com

Konntet Ihr von Anfang an Einnahmen erzielen?

Meine Mitgründern Jette und ich hatten ein dreiviertel Jahr, in dem wir uns nur um den Aufbau des Unternehmens gekümmert haben. Wir haben ein Gründerstipendium im Social Impact Lab Leipzig bekommen, was uns in allen Gründungsfragen zur Seite stand. Ich habe mir währenddessen ein Urlaubssemester im Studium genommen und Jette war auf Jobsuche. So konnten wir dann beispielsweise die Crowdfunding-Kampagne vorbereiten.

Die Finanzierung des Startups ist wohl das Schwierigste. Alles was wir mit dem Sauberkasten einnehmen, wird sofort wieder reinvestiert und in die Verbesserung des Produktes und Unternehmen gesteckt. Wir gehen nebenbei noch anderen Tätigkeiten nach, da wir leider noch nicht davon leben können.

Wie sieht aktuell Deine Arbeitswoche aus?

Ich studiere nebenbei und muss versuchen, Sauberkasten und Studium unter einen Hut zu bekommen. Jeder Tag ist daher anders und es gibt kaum Routinen – außer das mich meine Katze jeden Morgen aufs Neue viel zu früh weckt ;)

Wo soll Sauberkasten in 5 Jahren stehen?

Auf zwei sicheren Beinen! Wir möchten gern die Produktpalette um den Sauberkasten erweitern und nicht nur über unserem Onlineshop den Sauberkasten verkaufen, sondern auch in kleinen Geschäften.

Herzlichen Dank für das Interview! Wir wünschen Euch weiterhin viel Erfolg und freuen uns jetzt schon darauf Neues von Dir und Sauberkasten zu hören!

Logo Sauberkasten

Sauberkasten

Unternehmen: Sauberkasten - ein DIY-Set für Reiniger

Gründerinnen: Jeanette Schmidt, Henriette Grewling

Fünf weitere Mitglieder arbeiten ehrenamtlich für den Sauberkasten. 

Homepagehttps://sauberkasten.com


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