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Startseite > News > News / Interviews > Das Startup Pick Your Pocket will die Marktnische zwischen Stangenware und Designermode im Textilbereich füllen
Pick Your Pocket Ruwen Reinhard, Pick Your Pocket Kai Reinhard, Pick Your Pocket Patrick Gerhardt, Pick Your Pocket Marcus Beck, Pick Your Pocket Marc Hartmann

Das Startup Pick Your Pocket will die Marktnische zwischen Stangenware und Designermode im Textilbereich füllen


Pick Your Pocket soll dem modebewussten Käufer die Möglichkeit geben, seine Kleidung individuell gestalten zu können. Das Startup bietet individuelle Pocket-Tees (Brusttaschen) für T-Shirts oder Basecaps an, die direkt nach der Bestellung auf das ausgewählte Produkt genäht werden. Ruwen Reinhard, Mitgründer von Pick Your Pocket, hat sich heute unseren Interviewfragen gestellt.

Ruwen, bitte stell Dich kurz vor.

Wir sind ein junges, dynamisches Team von vier männlichen Gründern. Mit dabei sind mein Zwillingsbruder Kai Reinhard, Patrick Gerhard, Marc Hartmann und ich, Ruwen Reinhard. Marc ist jetzt 24. Wir anderen haben die 30er-Hürde gerade hinter uns gebracht. Wir kommen allesamt aus verschiedenen Berufssparten, so dass eine Vielzahl an Erfahrungen in den Gründungsprozess einfließen konnte. Ich selber bin Informatiker und mache gerade berufsbegleitend meinen MBA. Kai und Marc sind beide Polizisten, Patrick hat Flaschner gelernt.

Wir sind seit etlichen Jahren miteinander befreundet. Dies hat sich nicht nur auf unseren sehr harmonischen Gründungsprozess von Pick Your Pocket ausgewirkt, sondern sorgt dafür, dass wir uns voll und ganz aufeinander verlassen können. Gerade auch die Erfahrungen, die jeder Einzelne von uns mitbringt, helfen uns jeden Tag weiter.

Was genau ist Pick Your Pocket und was ist das Besondere daran?

Pick Your Pocket soll dem modebewussten Käufer die Möglichkeit geben, seine Kleidung individuell gestalten zu können. Hierbei geht es aber nicht nur darum, T-Shirts bedrucken zu lassen oder sich einen witzigen Spruch auf den Pullover zu bügeln. Wir bieten individuelle Pocket-Tees (Brusttaschen) für T-Shirts oder Basecaps, die direkt nach der Bestellung auf das ausgewählte Produkt genäht werden. Unser Sortiment steigt stetig, mit dem Ziel, zeitnah die ganze Palette an Kleidungsstücken anzubieten.

Vor kurzem sind wir mit einem Internetshop online gegangen, der einen Generator beinhaltet, um eine individuelle Gestaltung von T-Shirts und Basecaps zu ermöglichen.

Das Besondere an diesem Konzept ist die Einzigartigkeit und die unzähligen Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung seiner Kleidung. Im Grunde handelt es sich bei jeder Anfertigung um ein Unikat und um den ganz besonderen Geschmack des Käufers.

Pick Your Pocket Ruwen Reinhard, Pick Your Pocket Kai Reinhard, Pick Your Pocket Patrick Gerhardt, Pick Your Pocket Marcus Beck, Pick Your Pocket Marc Hartmann

Das Gründerteam von Pick Your Pocket: Ruwen Reinhard, Kai Reinhard, Patrick Gerhardt, Marcus Beck und Marc Hartmann

Mit wem hast Du Pick Your Pocket gegründet und wie ist die Idee dazu entstanden?

Das Startup wurde von mir und Marcus Beck gegründet. Pick Your Pocket entstand aus der Idee heraus, individuelle Mode bezahlbar und reizvoll zu machen. Im Grunde gibt es nur zweieinhalb Bereiche in der Modewelt.

Da wäre die Stangenware, die zu Schleuderpreisen in großen Modeketten auf den Markt gebracht wird. Zum anderen die eigentliche Designermode, welche für die große Masse nicht bezahlbar ist, da es sich hier um maßangefertigte Einzelstücke handelt. Wenn ich von einem halben Bereich spreche, meine ich die vielen Internetshops, in welchen es möglich ist, seine T-Shirts individuell bedrucken zu lassen. Diese Nische möchten wir schließen und Individuallisten die Möglichkeit geben, mit ihrer personalisierten Mode ausdrücken zu können, wer sie sind.

Wir wollen versuchen, die Modebranche etwas aufzumischen. „Be yourself“ sollte nicht nur eine Floskel sein. „Kleider machen Leute“ – und hier sollte jeder selbst entscheiden was er möchte.

Hast Du Dich sofort Vollzeit selbstständig gemacht oder bist du erst im Nebenerwerb gestartet?

Aufgrund der Finanzierung des Projektes, habe ich mich im Nebengewerbe selbstständig gemacht und nach etwa einem Jahr weitere Gründer mit ins Boot geholt. Das brachte erhebliche Arbeitsunterstützung und die Senkung der persönlichen Kosten mit sich. Unser Ziel ist es natürlich, so schnell wie möglich Vollzeit in das Gewerbe einzusteigen.

Hattest Du vor Pick Your Pocket schon etwas mit der Gründerszene zu tun?

Pick Pour Pocket war unser erstes Projekt. Wie so viele Gründer waren wir zu Beginn total motiviert, zielgerichtet und voller Eifer – hatten uns aber total überschätzt. Nach ein paar Rückschlägen setzten wir uns zusammen, warfen „alles über den Haufen“ und begannen ganz von vorne. Mittlerweile läuft es besser und allen Beteiligten ist klar, dass ein arbeitsreicher und weiter Weg mit einer Neugründung einhergeht. Obwohl wir schon seit drei Jahren auf dem Markt sind, fühlen wir uns nach wie vor in der Anfangsphase.

Wie sieht Deine Zielgruppe aus und wie erreichst Du diese bisher?

Unsere Zielgruppe lässt sich nicht pauschal eingrenzen. Jeder, der Spaß an Mode hat und seinen individuellen Stil zum Ausdruck bringen möchte, ist so gerne gesehen, wie derjenige, der sich „nur mal schnell“ ein neues T-Shirt oder einen Pulli kaufen möchte – hier ist Mann und Frau sowie Alt und Jung gemeint.

Wie sieht heute Deine Arbeitswoche aus?

Da wir alle einen „Full-Time-Job“ haben, lassen sich organisatorische und geschäftliche Dinge nur am Abend oder am Wochenende erledigen. Wir treffen uns mindestens einmal die Woche, um den Ablauf zu planen, wichtige Dinge zu besprechen, Aufgaben zu verteilen oder neue Produkte zu bewerten. Außerdem müssen bestellte Produkte gefertigt und die Instandhaltung und das Einpflegen neuer Produkte in den Internetshop erledigt werden. Das alles nimmt sehr viel Zeit in Anspruch und lässt sich nur durch eine gut geplante Organisation bewerkstelligen.

Hast Du von Anfang an Geld verdient oder hattest Du auch mal richtige Durststrecken?

Seit Beginn der Gründung sind nun drei Jahre vergangen. Ich denke, jeder, der klein anfängt, hat die eine oder andere Durststrecke. Das kann man meist nur durch hohes Fremdkapital verhindern. Wir würden nicht noch in Hauptberufen arbeiten, wenn wir finanziell nicht genau planen müssten :)

Wir haben uns vorgenommen, dieses Jahr richtig durchzustarten. Die Aufträge kommen, aber wir wissen, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben.

Wo siehst Du Dich und Pick Your Pocket in 5 Jahren

Wir wollen die Modebranche aufmischen und ein Anbieter von individueller Mode in sehr guter Qualität für „Jedermann“ werden. Wir kennen das alle – wir stehen im Kleiderladen und irgendwas passt uns an den Textilien einfach nicht. Wir stehen noch am Anfang, aber in ein paar Jahren wollen wir unsere ersten Läden eröffnen. Hier soll man ebenfalls sein Kleidungsstück individuell beim Kaffeetrinken erstellen können. 20 Minuten später könnte dann das Wunschtextil direkt an den Tisch geliefert werden. Shopping soll wieder ein Erlebnis werden und genau so, wie es sich jeder wünscht.

Welche Tipps würdest Du Jungunternehmern geben, die gerade selbst gegründet haben?

Niemals aufgeben! Wer einen Traum hat kann seinen Traum verwirklichen. Es geht nicht darum, von jetzt auf nachher erfolgreich zu werden. Es geht darum, seine Idee zu verwirklichen. Ob dies nun als Nebengewerbe oder als sofortige Selbstständigkeit geschieht, ist nebensächlich. Das Ziel sollte man immer vor Augen haben. Jedem Gründer sollte aber bewusst sein, dass Rückschläge und Hürden nur bei den wenigsten ausbleiben. Wer sich aber professionell damit auseinandersetzt, der kann am Ende nur gewinnen. Die Kunst besteht darin, einmal mehr aufzustehen, als man gefallen ist. „Be yourself“ – dann schaffst du das!

Herzlichen Dank für das Interview! Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg und freuen uns jetzt schon darauf Neues von Dir und Pick Your Pocket zu hören!

Logo Pick Your Pocket

Pick Your Pocket

Startup: Wir haben uns zum Ziel gemacht, die Marktnische zwischen Stangenware und Designermode im Textilbereich zu füllen. Wir wollen Mode anbieten, die zum Teil aus ‘Schablonen’ besteht, zum anderen Teil aus eigener kreativer Leidenschaft entworfen wird. Die Vision ist es, sich ein Standardtextil auszusuchen und dieses seinen eigenen Wünschen nach zu designen, erweitern und zu individualisieren.

Gründer: Ruwen Reinhard, Kai Reinhard, Patrick Gerhardt, Marcus Beck, Marc Hartmann

Homepage: http://www.pick-your-pocket.de/


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