Schnellcheck: Wichtige Fragen zur Kneipeneröffnung
Wenn Sie sich mit einer Kneipe selbständig machen möchten, sollten Sie sich mit den Antworten auf die folgenden Fragen auseinandersetzen:
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Voraussetzungen für die Eröffnung einer Kneipe
Die Eröffnung einer Kneipe erfordert eine Kombination aus persönlicher Eignung, fachlicher Expertise und rechtlichen Qualifikationen. Neben einer hohen Belastbarkeit und ausgeprägten sozialen Kompetenzen benötigen angehende Kneipenbetreiber auch grundlegende betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Erfahrung in der Gastronomie. Die rechtlichen Voraussetzungen wie die Gaststättenkonzession und verschiedene behördliche Genehmigungen bilden dabei das Fundament für einen legalen Geschäftsbetrieb.
Persönliche Voraussetzungen für Kneipenbetreiber
Als Betreiber einer Kneipe sollten Sie Folgendes mitbringen:
Professionelle Qualifikationen
Gastronomische Grundkenntnisse und betriebliches Basiswissen sind ein Muss. Darüber hinaus sollten Sie bereits über Erfahrungen in Personalführung verfügen. Für den Betrieb einer Kneipe sind zudem fundierte Kenntnisse in Hygiene und Lebensmittelrecht unverzichtbar. Auch in den Bereichen Warenwirtschaft und Lagerhaltung sollten Sie sich gut auskennen.
Rechtliche Anforderungen
Für die Eröffnung einer Kneipe sind mehrere rechtliche Voraussetzungen zu erfüllen:
Um sich als Gastronom zu etablieren, sollten Sie kontinuierlich in Ihre Weiterbildung investieren und Kurse in Betriebswirtschaft, modernem Gastronomiemanagement und Personalführung besuchen. Networking in der Branche und der Austausch mit erfolgreichen Kollegen können dabei zusätzlich wertvolle Impulse für die eigene Entwicklung geben.
Fehlen Ihnen noch wichtige Qualifikationen, empfiehlt sich zunächst eine Anstellung in einer gut geführten Kneipe, um praktische Erfahrung zu sammeln. Parallel können Sie die erforderlichen Schulungen und Zertifizierungen absolvieren und sich schrittweise auf die Selbstständigkeit vorbereiten.
In 11 Schritten eine Kneipe eröffnen - Die wichtigsten Meilensteine
Für die erfolgreiche Eröffnung einer Kneipe sollten Sie die folgenden 11 Schritte systematisch planen und umsetzen.
- 1Konzept entwickeln und Marktanalyse durchführen
Zunächst sollten Sie festlegen, welche Art von Kneipe Sie eröffnen möchten und welche Zielgruppe Sie ansprechen wollen. Eine Analyse des lokalen Markts hilft Ihnen dabei, Ihre Erfolgschancen einzuschätzen und sich von der Konkurrenz abzuheben. - 2Standort finden und bewerten
Bei der Standortwahl ist auf hohe Frequentierung und gute Erreichbarkeit zu achten. Prüfen Sie die Mietkosten, die baulichen Voraussetzungen und ob die Immobilie eine gastronomische Nutzung erlaubt. - 3Businessplan erstellen
Kalkulieren Sie detailliert Ihre Investitionskosten, laufende Ausgaben und erwartete Einnahmen. Ein solider Businessplan ist die Grundlage für Finanzierungsgespräche und hilft bei der realistischen Einschätzung der Wirtschaftlichkeit. - 4Finanzierung sichern
Die Finanzierung durch Eigenkapital, Kredite oder Fördermittel ist ebenfalls abzuklären. Planen Sie ausreichend Reserven für die Startphase und unerwartete Ausgaben ein. - 5Genehmigungen einholen
Für die Eröffnung einer Kneipe müssen Sie die Konzession (Schankerlaubnis), den Gewerbeschein und weitere behördliche Genehmigungen beantragen. Absolvieren Sie die notwendigen Schulungen wie den IHK-Unterrichtungsnachweis. - 6Räumlichkeiten einrichten
Bei der Gestaltung der Räume entsprechend Ihres Konzepts sind alle baurechtlichen und hygienischen Vorschriften einzuhalten. Statten Sie Ihre Kneipe mit einer professionellen Theken- und Schankanlage aus. - 7Lieferanten auswählen
Eine weitere Aufgabe sind die Verhandlungen mit Getränkelieferanten und der Abschluss von Verträgen. Achten Sie dabei auf günstige Konditionen und zuverlässige Lieferzeiten. - 8Personal einstellen
Rekrutieren Sie qualifiziertes Personal und melden Sie dieses bei den Sozialversicherungsträgern an. Die Mitarbeiter müssen in Hygiene und Service geschult werden. - 9Versicherungen abschließen
Eine Betriebshaftpflicht-, Inventar- und gegebenenfalls Rechtsschutzversicherung schützt im Schadensfall. Eine Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft ist Pflicht. - 10Marketing planen
Entwickeln Sie eine Marketingstrategie für die Eröffnung und darüber hinaus. Mit sozialen Medien und lokaler Werbung erreichen Sie Ihre Zielgruppe. - 11Eröffnung vorbereiten
Planen Sie eine Eröffnungsfeier und testen Sie vorher alle Abläufe. Die Erstellung der Dienstpläne und die Sicherstellung eines ausreichenden Warenbestands sind weitere wichtige Punkte.
Geschäftskonzept und Businessplan für Ihre Kneipe
Ein durchdachtes Geschäftskonzept und ein detaillierter Businessplan sind Planungsinstrumente die Ihnen helfen, Ihre Geschäftsidee zu strukturieren und die Wirtschaftlichkeit zu prüfen.
Das Konzept beschreibt die Ausrichtung Ihrer Kneipe und definiert Ihre Zielgruppe. Legen Sie fest, ob Sie beispielsweise eine traditionelle Eckkneipe, eine Sportsbar oder ein modernes Craft-Beer-Lokal eröffnen möchten. Berücksichtigen Sie dabei die Bedürfnisse Ihrer potenziellen Gäste und das Angebot der lokalen Konkurrenz.
Wichtige Bestandteile des Businessplans
Der Businessplan wird auf der Grundlage des Geschäftskonzepts erstellt und ist ein wichtiges Instrument für Ihre interne Planung. Außerdem muss er beispielsweise Banken vorgelegt werden, die Sie bei der Finanzierung Ihrer Kneipe unterstützen sollen.
Finanzplanung und Kalkulation
Erstellen Sie eine realistische Kostenkalkulation. Dabei sind Fixkosten wie Miete, Personal und Versicherungen sowie variable Kosten für Wareneinkauf und Energie zu berücksichtigen. Das Einplanen einer Liquiditätsreserve für die ersten Monate ist ebenfalls empfehlenswert, da die Anlaufphase oft länger dauert als erwartet.
Die Umsatzplanung sollte auf einer fundierten Analyse der Gästekapazität, den durchschnittlichen Öffnungszeiten und der erwarteten Auslastung basieren. Kalkulieren Sie Ihre Verkaufspreise so, dass sie sowohl wettbewerbsfähig als auch kostendeckend sind.
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Während der Gründungs- und Startphase müssen Sie auch Ihre private Lebenshaltung finanzieren. Wenn Sie zum Gründungszeitpunkt seit wenigstens einem Tag und mindestens noch für weitere 150 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld haben, können Sie den Gründungszuschuss beantragen und rund 20.000 Euro an Fördermitteln erhalten. Für den Antrag brauchen Sie:
Einrichtung und Ambiente: Die optimale Innenausstattung Ihrer Kneipe
Die richtige Gestaltung der Räumlichkeiten entscheidet über den ersten Eindruck und die Atmosphäre Ihrer Kneipe. Planen Sie die Sitzplätze flexibel. Mit einer Mischung aus Stehtischen, gemütlichen Sitznischen und klassischen Tischgruppen werden verschiedene Gästetypen angesprochen. Der Thekenbereich sollte als zentraler Mittelpunkt gut zugänglich sein. Pro Gast sind mindestens 1,2 bis 1,5 Quadratmeter Fläche einzuplanen.
Die Beleuchtung hat einen erheblichen Einfluss auf die Atmosphäre. Dimmbares Licht ermöglicht eine Anpassung an Tageszeit und Anlass. Akzentbeleuchtung über der Theke und in Sitzbereichen schafft ein einladendes Ambiente. Achten Sie auf blend- und schattenfreie Arbeitsbereiche für das Personal.
Die Theke muss ergonomisch und effizient gestaltet sein. Zapfhähne, Gläserspüle und Kühlschränke sollten in Griffweite liegen. Eine professionelle Zapfanlage mit mindestens 2-3 Zapfhähnen ist Standard. Die Länge der Theke richtet sich nach der Kneipen-Größe - pro 50 Quadratmeter Gastfläche mindestens 3 Meter Thekenlänge.
Investieren Sie in schallabsorbierende Materialien an Wänden und Decke. Eine hochwertige Musikanlage mit mehreren Lautsprecherzonen ermöglicht eine unterschiedliche Beschallung. Planen Sie Anschlüsse für TV-Geräte bzw. Beamer für Sportübertragungen oder Events ein.
Finanzierung Ihrer Kneipengründung
Die Eröffnung einer Kneipe erfordert eine durchdachte Finanzplanung, bei der verschiedene Optionen zur Verfügung stehen: Eigenkapital, Bankkredit, öffentliche Fördermittel, alternative Finanzierungswege oder ein Mix aus diesen Finanzierungsinstrumenten.
Ein solider Eigenkapitalanteil von mindestens 20-30% der Gesamtinvestition verbessert Ihre Chancen auf zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten erheblich. Neben Ihren Ersparnissen zählen auch Sacheinlagen wie bereits vorhandene Einrichtungsgegenstände oder Geräte zum Eigenkapital.

Öffentliche Fördermittel & Alternativen
Für die Finanzierung einer Kneipe kommen verschiedene Kreditarten in Frage. Neben klassischen Bankdarlehen bieten die KfW und regionale Förderbanken spezielle Existenzgründerkredite mit günstigen Konditionen an. Ein überzeugender Businessplan ist dabei unerlässlich.
Leasing ist eine alternative Art der Finanzierung, die sich besonders für die Anschaffung von Küchengeräten und Einrichtung eignet. Auch Lieferantenkredite können die Anfangsphase erleichtern. Bei der Getränkelieferung sind Stundungsvereinbarungen üblich.
Startup-Kosten richtig kalkulieren
Berücksichtigen Sie bei Ihrer Finanzplanung alle wichtigen Kostenfaktoren: Kaution und Umbaumaßnahmen, Konzessionsgebühren, Erstausstattung, Wareneinkauf, Marketing sowie ein finanzielles Polster für die ersten Betriebsmonate. Eine realistische Kalkulation liegt meist zwischen 50.000 und 150.000 Euro.
Planen Sie eine ausreichende Liquiditätsreserve für mindestens sechs Monate ein. Diese sollte die laufenden Kosten wie Miete, Personal, Wareneinkauf und private Lebenshaltung abdecken, bis sich stabile Einnahmen entwickelt haben.
Mit professioneller Unterstützung zum Businessplan
Der Finanzplan gilt als Kern eines jeden Businessplans und seine Erstellung ist für viele Gründer eine große Herausforderung. Ein Gründercoach kann Sie bei der Ausarbeitung unterstützen.
Mit einem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein erhalten Sie diese Hilfe kostenlos. Stellen Sie den AVGS-Antrag rechtzeitig. Das gilt vor allem, wenn Sie auch den Gründungszuschuss beantragen können. Denn dazu müssen Sie Ihren Businessplan vorlegen.
Versicherungen für den Kneipen-Betrieb
Für einen sicheren Start in die Selbstständigkeit sind bestimmte Versicherungen für Ihre Kneipe unverzichtbar. So benötigen Sie als Kneipenbetreiber etwa eine Betriebshaftpflichtversicherung. Diese deckt Personen- und Sachschäden ab, die Gästen oder anderen Personen in Ihrer Kneipe zustoßen können. Experten empfehlen eine Mindestdeckungssumme von 3 Millionen Euro. Auch eine Kranken- und Pflegeversicherung ist für Sie als Selbstständiger verpflichtend.
Die Inventarversicherung sichert Ihre Einrichtung, Getränkevorräte und technischen Geräte gegen Schäden durch Feuer, Einbruch oder Wasser ab. Mit einer Betriebsunterbrechungsversicherung werden Ihre laufenden Kosten abgedeckt, falls die Kneipe vorübergehend schließen muss. Für den Schutz Ihrer Mitarbeiter ist zudem eine gesetzliche Unfallversicherung erforderlich.
Eine Rechtsschutzversicherung hilft bei rechtlichen Auseinandersetzungen, etwa mit Lieferanten oder bei Nachbarschaftskonflikten. Aufgrund der vielen Gläser und Flaschen in einer Kneipe ist eine Glasversicherung empfehlenswert. Falls das Gebäude in Ihrem Eigentum steht, sollten Sie auch über eine Gebäudeversicherung nachdenken.
Kalkulieren Sie die Versicherungsbeiträge von Anfang an in Ihren Businessplan ein. Die Kosten variieren je nach Größe der Kneipe, Lage und gewähltem Versicherungsumfang. Lassen Sie sich von einem auf Gastronomie spezialisierten Versicherungsberater ein individuelles Angebot erstellen.
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Kosten für die Kneipeneröffnung: Das müssen Sie einplanen
Die Eröffnung einer Kneipe erfordert eine sorgfältige finanzielle Planung, um den Start und den laufenden Betrieb abzusichern.
Startkosten für Ihre Kneipe
Für die Eröffnung einer kleinen bis mittleren Kneipe brauchen Sie ein Startkapital von mindestens 30.000 bis 50.000 Euro. Die Kosten für Gewerbeanmeldung und behördliche Genehmigungen wie die Gaststättenerlaubnis betragen zwischen 500 und 3.000 Euro. Umbaumaßnahmen und Renovierungen können sich je nach Zustand des Lokals auf 5.000 bis 20.000 Euro belaufen.
Die Grundausstattung mit Theke, Kühlsystem, Gläsern, Mobiliar und Musikanlage erfordert Investitionen zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Für anfängliche Marketing-Maßnahmen wie Eröffnungsfeier und Werbematerialien sollten Sie etwa 1.000 bis 5.000 Euro einplanen.
Laufende monatliche Kosten
Die Miete für Ihre Kneipe variiert je nach Standort zwischen 1.500 und 3.000 Euro. Hinzu kommen Nebenkosten für Strom, Wasser und Internet von 500 bis 1.500 Euro. Für den Einkauf von Getränken und Snacks können monatlich 2.000 bis 5.000 Euro anfallen.
Rechnen Sie bei den Personalkosten inklusive Sozialabgaben mit Beträgen von 6.000 bis 10.000 Euro pro Monat. Um Anlaufschwierigkeiten zu überbrücken, sollte außerdem ein finanzieller Puffer für mindestens drei bis sechs Monate eingeplant werden.
Strategien zur Kostenoptimierung
Wählen Sie den Standort Ihrer Kneipe strategisch aus - zentrale Lagen versprechen zwar höhere Umsätze, verursachen aber auch höhere Mietkosten. Die Übernahme einer bestehenden Kneipe kann Umbaukosten sparen. Prüfen Sie auch verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten wie Brauerei-Darlehen oder Bankkredite sorgfältig auf ihre langfristigen Auswirkungen.
Verdienstmöglichkeiten als Kneipenbetreiber
Die Einnahmen beim Betrieb einer Kneipe können stark variieren und hängen von verschiedenen Faktoren ab. Zu Beginn werden Ihre Einnahmen zunächst moderat sein. In den ersten 1-2 Jahren liegt der durchschnittliche monatliche Unternehmerlohn meist zwischen 2.000 € und 3.000 € brutto. Diese Phase wird durch den Aufbau eines Kundenstamms geprägt. Außerdem sind die aufgenommenen Kredite zu tilgen.
Nach etwa 3-5 Jahren erfolgreicher Führung lässt sich mit einer gut laufenden Kneipe ein monatlicher Unternehmerlohn von 3.500 € bis 5.000 € brutto erwirtschaften. Kneipenbetreiber mit langjähriger Erfahrung und optimiertem Geschäftsmodell erreichen teilweise Unternehmerlöhne von über 6.000 € brutto im Monat.
Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg sind der Standort, das Konzept, ein effizientes Kostenmanagement und die Qualität des Service. Eine gute Betriebsführung und eine fundierte gastgewerbliche Ausbildung sind entscheidend für einen stabilen Geschäftserfolg.
Beachten Sie, dass diese Zahlen Durchschnittswerte darstellen. Die tatsächlichen Einnahmen können je nach Lage, Größe und Konzept der Kneipe deutlich abweichen. Zusätzlich müssen Sie als Betreiber Rücklagen für Investitionen und schwächere Geschäftszeiten einplanen.
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Marketing für Ihre neue Kneipe: Kunden gewinnen mit kleinem Budget
Die richtige Marketingstrategie ist für die Eröffnung und den langfristigen Erfolg Ihrer Kneipe ausschlaggebend. Mit den folgenden Maßnahmen erreichen Sie potenzielle Gäste effizient und kostengünstig.
Instagram, Facebook und TikTok sind unverzichtbar für neue Gastronomiebetriebe. Posten Sie regelmäßig authentische Fotos und kurze Videos von Ihrer Kneipe, den Getränken und Events. Verwenden Sie lokale Hashtags wie #StadtnameNightlife oder #KneipenStadtname. Die Interaktion mit Followern schafft eine loyale Community - und das völlig kostenfrei.
Ein vollständiges Google My Business Profil ist ein elementarer Faktor für die lokale Sichtbarkeit. Pflegen Sie alle wichtigen Informationen wie Öffnungszeiten und Kontaktdaten ein. Fordern Sie zufriedene Gäste aktiv zu Bewertungen auf und reagieren Sie zeitnah auf Feedback. Dies steigert Ihre Auffindbarkeit in der lokalen Google-Suche erheblich.
Organisieren Sie regelmäßige Veranstaltungen wie Quiz-Abende, Live-Musik oder Happy Hours. Diese bewerben Sie über Social Media und lokale Veranstaltungskalender. Spezielle Aktionen wie "Meet the Brewer" mit lokalen Brauereien oder Tastings schaffen Aufmerksamkeit und binden Stammgäste.
Vernetzen Sie sich mit anderen Gastronomen und lokalen Unternehmen. Darüber hinaus können Sie kleinere Veranstaltungen in der Nachbarschaft sponsern oder Vereine unterstützen. Diese Präsenz in der Community führt zu wertvoller Mundpropaganda. Kooperationen mit Brauereien oder lokalen Produzenten generieren zusätzliche Marketingeffekte.
Führen Sie ein einfaches Bonussystem ein, beispielsweise durch Stempelkarten. Sammeln Sie E-Mail-Adressen für einen Newsletter, in dem Sie über kommende Events informieren, und nutzen Sie gezieltes E-Mail Marketing, um Ihre Zielgruppe direkt zu erreichen. Kleine Aufmerksamkeiten für Stammgäste wie ein Freigetränk zum Geburtstag sorgen für positive Weiterempfehlungen.
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Fünf praktische Tipps für Ihre Kneipeneröffnung
Um mit der eigenen Kneipe erfolgreich durchzustarten und langfristig gute Einnahmen zu erzielen, gilt es einiges zu beachten.
1. Konzept mit Alleinstellungsmerkmal
Ein sorgfältig ausgearbeitetes Konzept zahlt sich aus. Wenn sich Ihre Kneipe von der Konkurrenz abhebt und den Gästen etwas Besonderes bietet, können Sie mit der Zeit einen treuen Kundenstamm aufbauen.
2. Akribische Finanzplanung
Im Vorfeld sollten die anfallenden Kosten so genau wie möglich kalkuliert werden. Planen Sie zudem einen finanziellen Puffer für die Startphase und für unvorhergesehene Ausgaben ein. Die professionelle Unterstützung durch einen versierten Berater kann Sie vor Liquiditätsengpässen bewahren.

3. Realistische Einschätzung des Zeitaufwands
Der Betrieb einer Kneipe ist zeitintensiv. Über die Betreuung der Gäste hinaus müssen Sie sich um die Getränkebestellungen und die Personalplanung kümmern. Außerdem sollten Sie Zeit für die Buchhaltung und das Marketing einplanen.
4. Durchdachtes Marketing
Entwickeln Sie eine auf Ihre Zielgruppe abgestimmte Marketingstrategie, um potenzielle Gäste anzusprechen. Ihr Internetauftritt sollte auf dem neuesten Stand sein. Über Social Media können Sie Ihre Location präsentieren und Fotos und Reels Ihrer Events teilen.
5. Pluspunkt Außengastronomie
Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Location auf die Möglichkeiten einer Außenbestuhlung. So sind Sie auch in den Sommermonaten für Ihre Gäste attraktiv und es lässt sich ganzjährig ein gleichbleibender Umsatz generieren.
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Buchhaltung und Steuern beim Betrieb einer Kneipe
Als Kneipenbetreiber sind Sie zur ordnungsgemäßen Buchführung verpflichtet. Dazu gehören die tägliche Erfassung aller Einnahmen und Ausgaben sowie die Dokumentation des Warenein- und ausgangs. Ein digitales Kassensystem mit TSE-Zertifizierung ist gesetzlich vorgeschrieben. Alle Belege müssen 10 Jahre aufbewahrt werden.
Für Getränke gilt der reguläre Mehrwertsteuersatz von 19%. Bei der Gewinnermittlung können Sie typische Betriebsausgaben wie Wareneinkauf, Personal, Miete und Nebenkosten geltend machen. Das Finanzamt erwartet regelmäßige Umsatzsteuervoranmeldungen, meist monatlich.
Wahl der geeigneten Rechtsform
Für eine Kneipe bietet sich häufig die GmbH oder UG an, da diese das private Vermögen schützen. Bei kleineren Betrieben kann auch ein Einzelunternehmen sinnvoll sein. Die Rechtsform beeinflusst die steuerliche Behandlung der Gewinne und den buchhalterischen Aufwand erheblich.
Aufgrund der komplexen Vorschriften in der Gastronomie empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater. Dieser unterstützt Sie bei der korrekten Buchführung und optimiert Ihre steuerliche Situation. Moderne Buchhaltungssoftware erleichtert zusätzlich die tägliche Arbeit.
Professionelle Buchhaltung mit Lexware Office
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Fazit: Mit der richtigen Vorbereitung zur eigenen Kneipe
Für die erfolgreiche Eröffnung Ihrer eigenen Kneipe ist eine sorgfältige Planung entscheidend. Der Besuch von IHK-Seminaren zur Gastronomiegründung kann hilfreich sein. Führen Sie eine Marktanalyse durch. Darauf folgt die Entwicklung eines Konzepts, das sich von der Konkurrenz abhebt. Ihr Wunschstandort sollte gut frequentiert und die Miete bezahlbar sein. Präsentieren Sie Ihre Kneipe auf Social Media und entwickeln Sie außergewöhnliche Events, um neue Gäste anzulocken.