Schnellcheck: Die 3 wichtigsten Fragen zur Gründung einer Unternehmensberatung
Wenn Sie sich als Unternehmensberater selbstständig machen möchten, sollten Sie sich u.a. mit den folgenden Fragen auseinandersetzen:
Mit unserem kostenlosen Gründercoaching sichern wir Ihren Gründerzuschuss und machen Sie fit für den Erfolg.
Voraussetzungen für die Gründung einer Unternehmensberatung: Das sollten Sie wissen
Die Gründung einer Unternehmensberatung erfordert eine Kombination aus Fachexpertise, Berufserfahrung und unternehmerischen Fähigkeiten. Neben einem fundierten Studium und mehrjähriger Praxiserfahrung sind ausgeprägte analytische und kommunikative Fähigkeiten unerlässlich. Der Erfolg als Unternehmensberater basiert zudem auf einem professionellen Netzwerk und der Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu erfassen und Lösungen zu entwickeln. Hierzu ist eine hohe strategische Denkfähigkeit gefragt. Außerdem sollten Sie über exzellente Präsentationsfähigkeiten und über ein sicheres und überzeugendes Auftreten verfügen. Auch ein hohes Maß an Eigeninitiative und Selbstorganisation sowie Belastbarkeit und Flexibilität sind im Consulting Business gefragt.
Professionelle Voraussetzungen
Auch wenn Sie für die Unternehmensgründung keinen Nachweis über Ihren beruflichen Werdegang vorlegen müssen, sollten Sie im besten Fall Folgendes mitbringen:
Rechtliche und formelle Voraussetzungen
Für Ihren Start als Unternehmensberater müssen Sie zudem eine Reihe rechtlicher und formeller Voraussetzungen erfüllen:
Falls Sie noch nicht alle Qualifikationen erfüllen, empfiehlt sich zunächst der Einstieg als angestellter Berater in einer etablierten Unternehmensberatung. So sammeln Sie praktische Erfahrung. Parallel dazu können Sie durch gezielte Weiterbildungen und den Aufbau eines eigenen Kundennetzwerks die Grundlagen für Ihre spätere Selbstständigkeit schaffen.
Unternehmensberatung gründen in 11 wichtigen Schritten
Ihre Planung für die Gründung einer Unternehmensberatung ist bereits in vollem Gange? Dann sollten Sie die folgenden 11 Schritte unbedingt berücksichtigen:
- 1Marktanalyse und Positionierung
Analysieren Sie den Markt sorgfältig und wählen Sie eine klare Spezialisierung. Definieren Sie Ihre Zielgruppe und entwickeln Sie ein Alleinstellungsmerkmal. Eine fokussierte Positionierung erhöht Ihre Chancen, sich erfolgreich am Markt zu etablieren. - 2Qualifikationen und Erfahrungen
Für eine erfolgreiche Unternehmensberatung sind in der Regel eine mehrjährige Berufserfahrung und fundierte Fachkenntnisse erforderlich. Schließen Sie eventuelle Wissenslücken durch gezielte Weiterbildungen. - 3Geschäftsplan erstellen
Entwickeln Sie einen detaillierten Businessplan mit Marktanalyse, Dienstleistungsportfolio, Marketingstrategie und Finanzplanung. Dieser dient als Fahrplan für Ihre Gründung und ist bei der Finanzierung durch Banken oder Investoren unerlässlich. - 4Rechtsform wählen
Die Rechtsform sollte zu Ihnen und Ihren Gründungsplänen passen. Als Einzelunternehmen oder GbR ist der Start einfach, eine GmbH bietet mehr Schutz bei höherem Gründungsaufwand. Lassen Sie sich zu diesem Thema steuerlich beraten. - 5Finanzierung sichern
Kalkulieren Sie den Kapitalbedarf für die Startphase und sichern Sie Ihre Finanzierung. Dabei sind Anlaufkosten, die private Lebenshaltung und eine Reserve für die ersten Monate zu berücksichtigen - 6Versicherungen abschließen
Eine Berufshaftpflichtversicherung und eine Vermögensschadenhaftpflicht sind für Unternehmensberater von grundlegender Bedeutung. Prüfen Sie darüber hinaus den Bedarf an weiteren Absicherungen wie Rechtschutz oder Krankenversicherung. - 7Anmeldungen vornehmen
Melden Sie Ihr Unternehmen beim Finanzamt und gegebenenfalls beim Gewerbeamt an. Je nach Rechtsform ist auch ein Eintrag ins Handelsregister erforderlich. - 8Büro einrichten
Die Einrichtung eines professionellen Arbeitsplatzes kann im Home-Office oder in angemieteten Räumen erfolgen. Investieren Sie in eine zeitgemäße technische Ausstattung und praktische Softwarelösungen. - 9Marketing aufbauen
Entwickeln Sie eine professionelle Webseite und Geschäftsausstattung. Planen Sie außerdem erste Marketingaktivitäten zur Kundengewinnung. - 10Netzwerk entwickeln
Zum systematischen Aufbau eines professionellen Netzwerks werden Sie Mitglied in Berufsverbänden und besuchen Sie Branchen-Events. Pflegen Sie außerdem Kontakte zu potenziellen Auftraggebern und Geschäftspartnern. - 11Qualitätsmanagement etablieren
Die Entwicklung standardisierter Prozesse für Ihre Beratungsleistungen ist von großem Vorteil. Dokumentieren Sie Ihre Arbeit professionell und holen Sie regelmäßig Kundenfeedback ein.
Ein Gründungskonzept für Ihre Unternehmensberatung entwickeln
Der erste Schritt besteht darin, Ihre Geschäftsidee klar zu definieren. In welchen Branchen und Bereichen möchten Sie beraten? Welche spezifischen Probleme lösen Sie für Ihre Kunden? Beschreiben Sie Ihr Dienstleistungsportfolio und die damit verbundenen Alleinstellungsmerkmale detailliert.
Zielgruppenanalyse und Marktpositionierung
Auf die Analyse Ihrer Zielgruppe nach Branche, Unternehmensgröße und geografischer Region folgt die Ermittlung der spezifischen Bedürfnisse dieser Zielgruppe. Definieren Sie dann, wie Sie sich von Mitbewerbern abheben. Eine klare Positionierung als Spezialist für bestimmte Themen oder Branchen erhöht Ihre Erfolgschancen.
Vom Konzept zum Businessplan
Überführen Sie Ihr Gründungskonzept in einen strukturierten Businessplan. Dieser sollte eine detaillierte Finanzplanung mit Umsatzprognosen, Kostenkalkulation und Liquiditätsplanung enthalten. Dabei sind realistische Annahmen zur Kundengewinnung und zu typischen Projektgrößen zu berücksichtigen.
Marketing- und Vertriebskonzept
Die Entwicklung einer Strategie zur Kundenakquise ist unverzichtbar. Definieren Sie Ihre Marketing-Maßnahmen und Vertriebskanäle. Anschließend sollten Sie die notwendigen Investitionen für Webauftritt, Verkaufsunterlagen und Networking-Aktivitäten kalkulieren. Planen Sie außerdem, wie Sie Ihr bestehendes Netzwerk für die ersten Aufträge nutzen können.
Operative Umsetzungsplanung
Erstellen Sie einen konkreten Zeitplan für die Gründung Ihrer Unternehmensberatung. Dazu gehören eine Definition der Meilensteine für die ersten 12-24 Monate und die Festlegung messbarer Ziele. Auch den Aufbau notwendiger Strukturen wie Qualitätsmanagement und Dokumentation sollten Sie berücksichtigen.
Sichern Sie sich rund 20.000 Euro Fördermittel!
Während der Gründungs- und Startphase müssen Sie auch Ihre private Lebenshaltung finanzieren. Wenn Sie zum Gründungszeitpunkt seit wenigstens einem Tag und mindestens noch für weitere 150 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld haben, können Sie den Gründungszuschuss beantragen und rund 20.000 Euro an Fördermitteln erhalten. Für den Antrag brauchen Sie:
Die richtige Positionierung für Ihre Unternehmensberatung
Bei der Gründung einer Unternehmensberatung stehen Ihnen zwei grundlegende Spezialisierungswege offen: Sie können sich auf bestimmte Branchen wie etwa die Automobilindustrie, den Einzelhandel oder das Gesundheitswesen konzentrieren. Alternativ spezialisieren Sie sich auf spezifische Unternehmensfunktionen wie Digitalisierung, Supply Chain Management oder Change Management. Eine Fokussierung auf Finanzberatung, Personal und Organisation sowie Management und Marketing ist ebenfalls möglich.
Positionierung durch Methodenkompetenz
Eine weitere Option ist die Spezialisierung auf bestimmte Beratungsansätze oder Methoden. Beispiele sind die systemische Organisationsberatung, agiles Projektmanagement oder datengetriebene Beratungskonzepte. Diese Ausrichtung ist besonders wertvoll, wenn Sie bereits über zertifizierte Qualifikationen in diesen Bereichen verfügen.
Zielgruppenfokus festlegen
Definieren Sie präzise, welche Unternehmensgrößen Sie beraten möchten. Die Anforderungen und Budgets von Start-ups, etablierten Mittelständlern und Großunternehmen unterscheiden sich erheblich. Durch eine klare Ausrichtung auf ein Segment können Sie Ihre Beratungsleistungen und Preismodelle optimal anpassen.
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Finanzierung der Unternehmensberatung planen
Für die Gründung einer Unternehmensberatung benötigen Sie in der Regel zwischen 5.000 und 25.000 Euro Startkapital. Die genaue Höhe hängt von Ihrem Geschäftsmodell ab. Kalkulieren Sie Kosten für Büroausstattung, Marketing, Website, Versicherungen soeieeinen finanziellen Puffer für die ersten Monate ein.
Finanzierungsoptionen prüfen
Neben Eigenkapital stehen Ihnen verschiedene Finanzierungsquellen zur Verfügung. So unterstützt Sie etwa der Gründungszuschuss der Arbeitsagentur bei der Gründung aus der Arbeitslosigkeit. Die staatliche BAFA-Förderung bezuschusst ihre eigene Gründungsberatung. Auch klassische Bankdarlehen oder Mikrokredite kommen in Frage.
Bootstrapping als Alternative
Viele Unternehmensberater starten mit minimalem Kapitaleinsatz und bauen ihr Geschäft sukzessive auf. Diese Strategie des "Bootstrapping" minimiert das finanzielle Risiko. Sie können beispielsweise zunächst von zu Hause aus arbeiten und Investitionen in Büroräume oder Mitarbeiter erst tätigen, wenn Sie einen stabilen Kundenstamm aufgebaut haben.
Liquiditätsreserven einplanen
Planen Sie ausreichend Rücklagen für die Anlaufphase ein. In den ersten 6-12 Monaten sind die Einnahmen oft noch unregelmäßig. Eine Liquiditätsreserve in Höhe von mindestens 6 Monatsgehältern gibt Ihnen die nötige Sicherheit. Berücksichtigen Sie auch, dass Honorare häufig erst mit Zahlungsziel überwiesen werden.
Setzen Sie auf fachkundiges Gründercoaching
Da vor allem der Finanzplan sehr anspruchsvoll ist, sollten Sie einen Gründercoach hinzuziehen.
Mit einem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein entstehen Ihnen dafür keine Kosten. Stellen Sie den AVGS-Antrag rechtzeitig. Das gilt vor allem, wenn Sie auch den Gründungszuschuss beantragen können. Denn dafür brauchen Sie den Businessplan.
Versicherungen für die Unternehmensberatung
Als Unternehmensberater sind Sie gesetzlich zum Abschluss einer Krankenversicherung verpflichtet. Sie haben dabei die Wahl zwischen einer gesetzliche und einer privaten Krankenversicherung. Die gesetzliche Rentenversicherung ist optional - hier können Sie selbst entscheiden, ob Sie sich pflichtversichern möchten.
Unverzichtbare Absicherungen für die Beratungstätigkeit
Eine Berufshaftpflichtversicherung bzw. Vermögensschadenhaftpflichtversicherung ist für Unternehmensberater absolut notwendig. Sie schützt vor finanziellen Folgen durch Beratungsfehler oder falsche Empfehlungen. Die Betriebshaftpflichtversicherung deckt Personen- und Sachschäden ab, die im Geschäftsalltag entstehen können.
Empfehlenswerte Zusatzversicherungen
Je nach Geschäftsmodell Ihrer Unternehmensberatung sind weitere Absicherungen sinnvoll: Eine Rechtsschutzversicherung unterstützt bei rechtlichen Auseinandersetzungen, während die Büroversicherung Ihre Geschäftsausstattung schützt. Bei digitaler Arbeit mit sensiblen Kundendaten ist eine Cyberversicherung ratsam. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sichert Ihr Einkommen im Krankheitsfall ab.

Kosten für die Gründung einer Unternehmensberatung
Bei einer Einzelunternehmensgründung fallen zunächst nur geringe Kosten für die Gewerbeanmeldung (ca. 40 EUR) an. Entscheiden Sie sich für eine GmbH, müssen Sie mit höheren Kosten rechnen: Neben dem Stammkapital von 25.000 EUR entstehen Notarkosten für den Gesellschaftsvertrag (800-2.000 EUR) sowie Kosten für die Handelsregistereintragung (ca. 400 EUR).
Grundausstattung und Startinvestitionen
Für eine professionelle Büroausstattung inklusive Computer, Software und Mobiltelefon sollten Sie mindestens 3.000-5.000 EUR einplanen. Eine Website mit professionellem Design ist für Unternehmensberater unverzichtbar und kostet zwischen 2.000-5.000 EUR. Hinzu kommen Ausgaben für Visitenkarten und Geschäftsausstattung (500-1.000 EUR).
Laufende monatliche Kosten
Mit den folgenden laufenden Kosten sollten Sie rechnen:
Auch Fortbildungen sind für Unternehmensberater essentiell. Kalkulieren Sie hierfür jährlich 2.000-5.000 EUR ein.
Spartipp für Gründer:
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Liquiditätsreserve
Planen Sie eine Liquiditätsreserve für die ersten 6-12 Monate ein, da die Kundenakquise und der Aufbau eines stabilen Kundenstamms Zeit benötigt. Diese sollte mindestens die laufenden Kosten plus private Lebenshaltungskosten für den Zeitraum der Startphase abdecken.
Verdienstmöglichkeiten in der selbstständigen Unternehmensberatung
In der ersten Zeit nach der Gründung können Sie mit Tagessätzen zwischen 800 und 1.200 Euro rechnen. In den ersten zwei Jahren liegt der durchschnittliche Jahresumsatz meist zwischen 50.000 und 80.000 Euro. Bedenken Sie dabei, dass Sie von diesem Betrag noch Steuern, Versicherungen und weitere Unternehmenskosten zahlen müssen.
Durchschnittliche Einnahmen etablierter Berater
Nach drei bis fünf Jahren erfolgreicher Selbstständigkeit erzielen Unternehmensberater häufig Jahresumsätze zwischen 100.000 und 150.000 Euro. Die Tagessätze liegen dann häufig zwischen 1.200 und 2.000 Euro.
Verdienstmöglichkeiten als langjähriger Berater
Erfahrene Unternehmensberater mit mehr als zehn Jahren Erfahrung, einem spezialisierten Expertenprofil und einem stabilen Kundenstamm können Tagessätze von 2.000 bis 3.500 Euro erzielen. Die Jahresumsätze bewegen sich häufig zwischen 200.000 und 350.000 Euro, in Einzelfällen auch darüber.
Unternehmens-beratungen auf Rekordkurs
Marketing und Kundengewinnung für Ihre neue Unternehmensberatung
Konzentrieren Sie sich auf eine klar definierte Zielgruppe und spezifische Beratungsfelder. Eine nachgefragte Nische ermöglicht es Ihnen, sich als Experte zu positionieren und von Mitbewerbern abzuheben. Durch eine systematische Marktanalyse lassen sich Bereiche identifizieren, in denen Ihre Expertise besonders wertvoll ist.
Networking und persönliche Kontakte
Bauen Sie gezielt Ihr berufliches Netzwerk auf. LinkedIn und XING sind für die digitale Vernetzung besonders gut geeignet. Besuchen Sie Branchen-Events und Fachveranstaltungen, um persönliche Kontakte zu knüpfen. Oft entstehen die ersten Aufträge durch Empfehlungen aus dem eigenen Netzwerk.
Bessere Positionierung durch Content Marketing
Demonstrieren Sie Ihre Expertise durch hochwertige Fachinhalte. Veröffentlichen Sie regelmäßig Blogbeiträge, Fachartikel oder Podcasts zu Ihren Schwerpunktthemen. Ein kostenfreier Newsletter oder Whitepaper können als "Lead Magnet" dienen, um Kontakte zu generieren.
Kleine Einstiegsangebote
Durch die Entwicklung niedrigschwelliger Angebote wie Workshops oder Quick-Checks wird potenziellen Kunden ein risikoarmer Einstieg in die Zusammenarbeit ermöglicht. Diese ersten Projekte sind oft der Türöffner für größere Beratungsmandate.
Digitale Präsenz optimieren
Investieren Sie in eine professionelle Website mit relevanten Keywords für Ihre Zielgruppe. Mithilfe kosteneffizienter SEO-Maßnahmen wird Ihre Website in Suchmaschinen besser gefunden. Google My Business und ausgewählte Social-Media-Kanäle erhöhen Ihre Sichtbarkeit zusätzlich.
Perfekte Internet-Domain für Ihre Geschäftsidee sichern
Ihre Website ist Ihre Visitenkarte im Internet. Sichern Sie sich daher die Wunsch-Domain, die optimal zu Ihrer Geschäftsidee passt - einfach & günstig mit IONOS! So sind Sie Ihrer Konkurrenz einen Schritt voraus.
So qualifizieren Sie sich für die Selbstständigkeit als Unternehmensberater
Für den Start einer Unternehmensberatung sind mindestens 3-5 Jahre Berufserfahrung in verantwortungsvollen Positionen empfehlenswert. Praktische Erfahrungen in unterschiedlichen Projekten und Unternehmen sind hierbei besonders wertvoll. Vertiefen Sie Ihr Fachwissen kontinuierlich durch Weiterbildungen und Zertifizierungen in Ihrem Spezialgebiet.
Relevante Soft Skills entwickeln
Als Unternehmensberater müssen Sie komplexe Sachverhalte verständlich vermitteln und Menschen für Veränderungen gewinnen können. Trainieren Sie außerdem Ihre Präsentations- und Moderationsfähigkeiten. Analytisches Denken und eine strukturierte Arbeitsweise sind ebenso wichtig wie ausgeprägte soziale Kompetenzen und ein sicheres Auftreten.
Beratungsmethodiken beherrschen
Eignen Sie sich professionelle Beratungstechniken an. Dazu gehören Methoden der Organisationsanalyse, Change Management Tools und Projektmanagement-Frameworks. Der gezielte Einsatz dieser Instrumente ermöglicht es Ihnen, Beratungsprojekte effektiv zu steuern und messbare Ergebnisse zu erzielen.
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Rechtliche und steuerliche Aspekte der Unternehmensberatung
Als Unternehmensberater können Sie in der Regel als Freiberufler tätig werden. Ihre Beratungstätigkeit sollte dabei breit aufgestellt sein und sich auf die reine Beratung konzentrieren, nicht auf Produktverkäufe oder -vermittlung. Als Freiberufler stellen Sie übrigens Honorare in Rechnung. Sollten Sie Provisionen berechnen wollen, ist eine Gewerbeanmeldung erforderlich.
Wahl der passenden Rechtsform
Als Einzelberater bietet sich zunächst das Einzelunternehmen an. Die Gründung ist unkompliziert, allerdings haften Sie mit Ihrem Privatvermögen. Alternativ können Sie eine GmbH gründen, die zwar mehr Gründungsaufwand und Stammkapital erfordert, dafür aber das persönliche Haftungsrisiko begrenzt.
Buchführung und Steuerpflichten
Als Freiberufler müssen Sie eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung erstellen. Die Buchführungspflichten sind somit geringer als bei Gewerbetreibenden. Sie müssen Umsatzsteuer abführen und Einkommensteuer auf Ihre Gewinne zahlen. Eine sorgfältige Dokumentation aller Geschäftsvorfälle ist dabei unerlässlich.
Es empfiehlt sich, von Beginn an mit einem Steuerberater zusammenzuarbeiten. Dieser kann Sie bei der optimalen steuerlichen Gestaltung unterstützen und sicherstellen, dass Sie alle relevanten Vorschriften einhalten.
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Fazit: Unternehmensberatung gründen - der Weg zum Erfolg
Als künftiger Unternehmensberater sollten Sie eine solide fachliche Ausbildung, mehrjährige Erfahrung in unterschiedlichen Positionen und ein überzeugendes persönliches Auftreten mitbringen. Der Start in die Selbstständigkeit gelingt bereits mit einem überschaubaren Budget, wenn Sie beispielsweise im Homeoffice und ohne Mitarbeiter starten. Eine sorgfältige Marktanalyse offenbart attraktive Nischen und mögliche Zielgruppen. Bauen Sie ein starkes berufliches Netzwerk auf und demonstrieren Sie Ihre Expertise, um erste Kunden zu gewinnen.