Franchise 2022: Der ultimative Leitfaden – Top 30 Franchise-Unternehmen und Systeme in Deutschland

Ganz gleich ob es sich um eine große Kette oder eine noch junge und relativ unbekannte Marke handelt, für Gründer ist Franchising eine interessante Alternative. Das gilt besonders, wenn die eigene, zündende Geschäftsidee fehlt. Erfahren Sie, wie Franchising funktioniert, ob es sich für Sie eignet und wie Sie zum Franchisenehmer werden. Lernen Sie auch die deutschlandweit und international bedeutendsten Franchisesysteme kennen.

6 Fragen und Antworten zu Franchise

Es war schon immer Ihr Traum, ein eigenes Unternehmen zu gründen? Aber leider haben Sie keine überzeugende Idee? In diesem Fall ist Franchise womöglich eine gute Lösung. Folgendes sollten Sie darüber wissen:

  • Was ist Franchise?
    Das Konzept beruht auf der Vergabe von Nutzungsrechten an einem erprobten Unternehmenskonzept samt Marke durch einen Franchisegeber an selbstständige Unternehmer. Diese zahlen dafür Gebühren.
  • Wie funktioniert Franchising?
    Ein Franchisesystem entsteht, indem ein Franchisegeber die Rechte an mehrere Franchisenehmer (auch: Franchisepartner) vergibt. Franchiseverträge regeln die Details der Kooperationen, z. B. welche Unterstützung die Franchisenehmer erhalten, und weitere Rechte und Pflichten beider Vertragsparteien.
  • Was ist der Vorteil von Franchise?
    Für Franchisepartner besteht der größte Vorteil des Franchisings darin, dass sie mit einem erprobten Konzept und einer bekannten Marke gründen können. Das mindert das unternehmerische Risiko.
  • Was kostet Franchising?
    Neben den bei jeder Gründung üblichen Investitionsausgaben und Kosten muss der Franchisenehmer Gebühren zahlen. Das sind meist eine einmalige Einstiegsgebühr und zusätzlich regelmäßige, laufende Gebühren.
  • Was kann man beim Franchising verdienen?
    Die Verdienstmöglichkeiten hängen unter anderem von der Art des Unternehmens, dem Standort und der Anzahl der Geschäftseinheiten ab. Die meisten Franchisepartner verdienen etwa ab dem vierten Geschäftsjahr zwischen 40.000 und 120.000 € pro Jahr.
  • Welche Systeme gibt es in Deutschland?
    In Deutschland sind viele Franchisesysteme aktiv, die zum Teil auch hier ihren Ursprung haben. Dazu gehören z. B. die bekannten Marken Nordsee und TUI.

Das folgende Video zum Thema Franchising erklärt auch für Einsteiger verständlich, wie Franchising funktioniert.

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Die Top 30 Franchise-Unternehmen in Deutschland

In Deutschland gibt es aktuell 993 Franchisesysteme mit insgesamt etwa 128.000 Franchisenehmern und rund 168.000 Betrieben. Dabei ist im Bereich Franchise bereits seit Jahren ein Wachstumstrend zu verzeichnen. Die folgende Tabelle zeigt die 30 bekanntesten Systeme in Deutschland.

Anbieter Branche Gründungsjahr Anzahl Standorte Nötiges
Eigenkapital
NORDSEE

NORDSEE

Gastronomie 1896 373 ab 150.000 €
BoConcept

BoConcept

Einzelhandel 1952 300 350.000 – 500.000 €
EASYFITNESS

EASYFITNESS

Fitness und Gesundheit 2008 200 ab 30.000 €
e-motion

e-motion

Einzelhandel 2009 40 30.000 – 100.000 €
Town & Country

Town & Country

Handwerk 1997 300 ab 50.000 €
Immergrün

Immergrün

Gastronomie 2005 70 20.000 – 40.000 €
Linde Gas

Linde Gas

Einzelhandel 1903 60 25.000 – 30.000
Küche&Co

Küche&Co

Einzelhandel 1989 82 10.000 – 20.000 €
TeeGeschwender

TeeGeschwender

Einzelhandel 1978 125 12.000 – 24.000 €
PROMEDICA PLUS

PROMEDICA PLUS

Dienstleistungen (Pflege) 2004 65 15.000 €
RE/MAX Deutschland

RE/MAX Deutschland

Immobilien 1973 200 ab 30.000 €
Schülerhilfe

Schülerhilfe

Bildung 1974 1.000 10.000 – 15.000 €
BackWerk

BackWerk

Gastronomie 2001 220 ab 30.000 €
Vom Fass

Vom Fass

Einzelhandel 1994 280 25.000 €
Fressnapf

Fressnapf

Einzelhandel 1990 868 40.000 €
TUI

TUI

Dienstleistungen (Reisen) 1968 1.070 keine Angaben
Kamps

Kamps

Einzelhandel, Handwerk 1982 380 ab 10.000 €
Musikschule Fröhlich

Musikschule Fröhlich

Bildung 1977 300 4.000 €
Mrs. Sporty

Mrs. Sporty

Fitness und Gesundheit 2004 500 ab 10.000 €
clever fit

clever fit

Fitness und Gesundheit 2004 385 ab 60.000 €
Burgerme

Burgerme

Gastronomie 2010 50 ab 25.000 €
Tchibo

Tchibo

Einzelhandel 1949 640 30.000 €
mobilcom-debitel Shop

mobilcom-debitel Shop

Einzelhandel, Dienstleistungen 2011 560 10.000 – 20.000 €
Premio Reifen + Autoservice

Premio Reifen + Autoservice

Einzelhandel, Handwerk 1982 280 30.000 €
DAS FUTTERHAUS

DAS FUTTERHAUS

Einzelhandel 1987 300 35.000 €
Domino's Pizza Deutschland

Domino’s Pizza Deutschland

Gastronomie 1988 220 40.000 €
BLUME 2000

BLUME 2000

Einzelhandel 1973 190 ab 20.000 €
ZOO & Co.

ZOO & Co.

Einzelhandel 2001 140 20.000 – 30.000 €
PORTAS (D)

PORTAS (D)

Handwerk 1974 140 ab 10.000 €
QUICK SCHUH

QUICK SCHUH

Einzelhandel 1969 369 50.000 €

Es ist erkennbar, dass bei der Franchise bestimmte Branchen besonders beliebt sind. Vertreten sind insbesondere:

  • Dienstleistungen
  • Gastronomie
  • Einzelhandel
  • Handwerk
  • Bildung und Beratung
  • Immobilien

Im Jahr 2018 sah im Franchising die Branchenverteilung wie folgt aus:

Franchise Insights 2021

Die Top 20 Franchise-Unternehmen weltweit

Franchise, wie es heute bekannt ist, entstand in den USA und ist dort auch noch heute stärker entwickelt als in Europa. Insgesamt gibt es in den USA fast 800.000 Franchise-Unternehmen, in denen mehr als 9 Mio. Menschen arbeiten. Von den etwa 3.000 Systemen haben jedoch mehr als die Hälfe höchstens 50 Betriebe und 400 sind international aktiv.

Amerikanische Systeme wie Subway, McDonald’s und KFC dominieren weltweit den Franchisemarkt. Aber auch französische Handelsketten wie Casino Supermarchés und Carrefour gehören zu den weltweit größten Franchise-Unternehmen.

Anbieter Branche Gründungsjahr Anzahl Standorte Nötiges
Eigenkapital
Carrefour

Carrefour

Einzel- und Großhandel 1960 10.000 keine Angaben
Casino Supermärkte

Casino Supermärkte

Einzelhandel 1898 14.000 600.000 €
7-Eleven

7-Eleven

Einzelhandel 1927 66.579 50.000 – 250.000 €
McDonald's

McDonald’s

Gastronomie 1955 36.290 500.000 €
KFC

KFC

Gastronomie 1939 18.875 200.000 €
Subway

Subway

Gastronomie 1965 42.000 15.000 – 25.000 €
Pizza Hut

Pizza Hut

Gastronomie 1958 15.600 500.000 €
Hertz

Hertz

Mietwagen 1918 11.500 25.000 €
ACE Hardware

ACE Hardware

Einzelhandel 1928 4.890 250.000 $
Burger King

Burger King

Gastronomie 1954 14.000 500.000 €
Wyndham Hotels and Resorts

Wyndham Hotels and Resorts

Hotels 1990 7.600 keine Angaben
Choice Hotels

Choice Hotels

Hotels 1939 5.360 250.000 $
Service Master Clean

Service Master Clean

Dienstleistungen 1929 4.500 36.300 – 102.700 $
Intercontinental

Intercontinental

Hotels 1946 4.600 keine Angaben
Dunkin' Donuts

Dunkin‘ Donuts

Gastronomie 1950 11.200 114.000 €
ampm Mini Market

ampm Mini Market

Einzelhandel 1978 keine Angaben 800.000 – 1.200.000 $
Domino`s Pizza

Domino`s Pizza

Gastronomie 2010 15.900 ab 40.000 €
Remax

Remax

Immobilien 1973 6.500 ab 30.000 €
Taco Bell

Taco Bell

Gastronomie 1962 6.850 750.000 $

GNC

Einzelhandel 1935 6.000 130.000 – 1.000.000 $

12 ausgewählte Franchisesysteme im Detail

Franchise-Konzepte gibt es für verschiedene Branchen. Die folgenden Beispiele liefern einige Anregungen dafür.

Einzelhandel

TeeGeschwender

  • Gründungsjahr: 1978
  • Standorte: 125
  • Notwendiges Eigenkapital: 12.000 – 24.000 €
  • Gesamt-Investitionssumme: 60.000 – 120.000 €

Franchisenehmer betreiben Tee-Fachgeschäfte mit einer großen Auswahl an Teesorten und Zubehör. Man legt besonderen Wert auf Service und Beratung sowie auf den Bezug von Tee aus umweltgerechtem Anbau. Die einzelnen Teesorten werden nach Kundenwunsch individuell abgepackt.

Aust Fashion

  • Gründungsjahr: 2012
  • Standorte: 50
  • Notwendiges Eigenkapital: 0 €
  • Gesamt-Investitionssumme: 30.000 €

Diese Marke steht für aktuelle italienische Mode, die nur in stationären Einzelhandelsgeschäften verkauft wird und nicht über einen zentralen Onlineshop. Das Sortiment wird wöchentlich mit neuen Modellen aufgewertet. Dabei übernimmt der Franchisegeber das Waren- und Abschreibungsrisiko.

Gastronomie

Coffee Bike

  • Gründungsjahr: 2010
  • Standorte: 250
  • Notwendiges Eigenkapital: 0 – 24.990 €
  • Gesamt-Investitionssumme: 17.500 €

Mit dem Coffee-Bike betreiben Franchisepartner einen mobilen Stand für den Verkauf von Kaffeespezialitäten. Da das Coffee Bike weder Strom- noch Wasseranschluss braucht, ist man sehr flexibel und kann z. B. auf Märkten, bei Veranstaltungen oder im Stadtzentrum Kaffee verkaufen.

burgerme

  • Gründungsjahr: 2010
  • Standorte: 50
  • Notwendiges Eigenkapital: ab 25.000 €
  • Gesamt-Investitionssumme: 125.000 €

Unter dieser Marke betreiben Franchisepartner Filialen für die Zubereitung und Lieferung von Fastfood. Im Mittelpunkt stehen dabei verschiedene Burger. Das Angebot wird durch Fingerfood, Salate, Desserts und Getränke ergänzt.

Bildung & Beratung

The Alternative Board

  • Gründungsjahr: 1991
  • Standorte: 350
  • Notwendiges Eigenkapital: 30.000 €
  • Gesamt-Investitionssumme: 49.000 €

Das Konzept beruht darauf, dass sich Unternehmer gegenseitig beraten, coachen und Erfahrungen austauschen. Die Franchisenehmer übernehmen das Management, bieten aber auch selbst Beratungen und Schulungen an. Dafür nutzen sie spezielle Tools des Systems.

Expense Reduction Analysts

  • Gründungsjahr: 1992
  • Standorte: 120
  • Notwendiges Eigenkapital: 20.000 – 30.000 €
  • Gesamt-Investitionssumme: 80.000 – 100.000 €

Hier geht es um Unternehmensberatung, speziell um die Kostensenkung. Der Fokus liegt dabei auf dem Einkauf, wobei die Beratungsgebiete in etwa 40 Kategorien eingeteilt werden. Franchisepartner können ihr Beratungsunternehmen mit Schwerpunkten aufbauen, die ihren persönlichen Stärken und Erfahrungen entsprechen.

Sport & Gesundheit

Power Plate

  • Gründungsjahr: 2001
  • Standorte: keine Angaben
  • Notwendiges Eigenkapital: 0 – 1.000 €
  • Gesamt-Investitionssumme: 44.100 €

Power-Plate-Fitnessstudios arbeiten nach dem Prinzip des Vibrationstrainings. Dafür kommen entsprechende Spezialgeräte zum Einsatz. Die Franchisenehmer bieten ihren Kunden mehrere Trainingsprogramme an, mit denen verschiedene Ziele erreicht werden können, z. B. Muskelaufbau oder Rückentraining.

fitbox

  • Gründungsjahr: 2009
  • Standorte: 38
  • Notwendiges Eigenkapital: ab 0 €
  • Gesamt-Investitionssumme: 75.000 €

Diese Marke steht für den Betrieb kleiner, funktioneller Fitnessstudios, wobei die angewandten Methoden ein besonders effizientes und zeitsparendes Training versprechen. Dafür wird auch mit der Elektro-Muskel-Stimulation (EMS) gearbeitet. Die Kunden können ihre Termine online buchen.

Dienstleistungen

Mail Boxes etc.

  • Gründungsjahr: 1980
  • Standorte: 2.600 (weltweit)
  • Notwendiges Eigenkapital: 14.500 €
  • Gesamt-Investitionssumme: 40.000 €

Hier geht es um Dienstleistungen in den Bereichen Grafik, Druck, Verpackung und Logistik, wobei sich das Angebot hauptsächlich an kleine und mittelständische Unternehmen richtet, die Outsourcing-Möglichkeiten suchen. Die Service-Center bieten unter anderem einen Postfachservice und kooperieren mit mehreren Logistikdienstleistern.

global office

  • Gründungsjahr: 2008
  • Standorte: 40
  • Notwendiges Eigenkapital: 15.000 €
  • Gesamt-Investitionssumme: 100.000 €

Franchisenehmer betreiben für ihre Kunden virtuelle Büros. Im Mittelpunkt steht der Telefonservice, wobei es z. B. um die Sicherstellung der Erreichbarkeit oder um verschiedene Buchungen gehen kann. Weitere Services und Beratungsleistungen ergänzen das Leistungsspektrum.

Immobilien

Dahler & Company

  • Gründungsjahr: 1993
  • Standorte: 53
  • Notwendiges Eigenkapital: ab 50.000 €
  • Gesamt-Investitionssumme: 30.000 – 300.000 €

Zu diesem System gehören Büros für die Immobilienvermittlung und -verwaltung. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Immobilien in den besten Wohnlagen. Entsprechend hoch sind die Ansprüche an die Beratungsqualität. Es gibt drei verschiedene Lizenzen: den Maklershop, das Büro oder die Repräsentanz.

Storebox

  • Gründungsjahr: 2017
  • Standorte: 20
  • Notwendiges Eigenkapital: ab 5.000 €
  • Gesamt-Investitionssumme: ab 40.000 €

Bei Storebox geht es um die Vermietung von Lagereinheiten an Privatpersonen oder Unternehmen. Auswahl, Buchung und Service sind voll automatisiert und können von den Kunden online durchgeführt bzw. in Anspruch genommen werden. Das Management ist deshalb auch vom Home-Office aus möglich.

Was kostet Franchising? – Franchisegebühren und andere Finanzfragen

Für Franchising ist es typisch, dass der Franchisepartner Gebühren zahlt, deren Höhe ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Auswahl eines Systems ist. Zusätzlich sind noch weitere finanzielle Faktoren von Bedeutung. Vergleichen Sie jeweils folgende Werte:

  • Eintrittsgebühr: Wenn Sie den Franchisevertrag abgeschlossen haben, fällt einmalig die Einstiegsgebühr an, die Sie auch bei vorzeitiger Beendigung des Franchising nicht zurück erhalten. Sie beträgt im Durchschnitt 2.000 – 100.000 €.
  • Laufende Franchisegebühren: Diese zahlen Sie regelmäßig über die gesamte Vertragslaufzeit, meist monatlich. Ihre Berechnung erfolgt in den meisten Fällen als Anteil vom Umsatz, wobei 3 – 15 % üblich sind. Es gibt aber auch feste Beträge, Kombinationen aus beiden Methoden und Staffelungen.
  • Werbegebühren: In Franchisesystemen ist es üblich, dass Werbeaktionen zum Teil zentral und überregional durchgeführt werden, sodass jeder Franchisenehmer davon profitiert. Dafür berechnen viele Franchisegeber laufend Werbegebühren, meist 1 – 3 % vom Umsatz.
  • IT-Gebühr: Wenn der Franchisepartner die Nutzung eines zentralen IT-Systems ermöglicht und für dessen Wartung zuständig ist, verlangt er dafür eventuell zusätzlich IT-Gebühren in Höhe von etwa 1 – 2 % vom Umsatz.
  • Gesamtinvestitionskosten: Das sind keine Gebühren, sondern es geht um die Investitionen in Ausstattung, Werkzeug usw., die generell für eine Existenzgründung notwendig sind. Die meisten Franchisenehmer müssen inklusive Einstiegsgebühr zwischen 20.000 und 1 Mio. € investieren. Wenn das System unterschiedliche Betriebsgrößen erlaubt, sind Spannweiten angegeben.
  • Notwendiges Eigenkapital: Im Normalfall müssen Franchisepartner für ihre Anfangsinvestitionen einen Kredit aufnehmen. Den erhalten sie aber nur, wenn ausreichend eigene finanzielle Mittel vorhanden sind. Dieses erforderliche Eigenkapital liegt beim Franchise etwa zwischen 15 und 25 % der gesamten Investitionssumme.

Franchise ohne Eigenkapital: Diese Franchisekonzepte funktionieren auch mit wenig Geld

Falls Sie nicht genug Eigenkapital aufbringen können, muss Franchise trotzdem kein unerfüllbarer Traum bleiben. Es gibt auch Franchisesysteme, bei denen Sie mit nur wenig oder sogar ohne Eigenkapital gründen können. Die folgende Tabelle stellt einige dieser Franchise-Unternehmen vor, wobei die Spannweite beim erforderlichen Eigenkapital mit den möglichen Varianten hinsichtlich der Größe des Geschäfts zusammenhängt.

Anbieter Branche Gründungsjahr Anzahl Standorte
Nötiges
Eigenkapital
Waffle-Bike

Waffle-Bike

Gastronomie 2016 keine Angaben 0 – 18.980 €
Flammkuchen Zentrale

Flammkuchen Zentrale

Gastronomie keine Angaben 17 0 – 1.000 €
Tellys TST

Tellys TST

Gastronomie 2017 10 0 – 15.000 €
Chopp & Roll

Chopp & Roll

Gastronomie 2016 3 0 – 2.500 €
Pain de Sucre

Pain de Sucre

Einzelhandel 1991 650 0 €
Victum 24

Victum 24

Dienstleistungen keine Angaben 7 0 €
Ultimo/Q2B

Ultimo/Q2B

Dienstleistungen 1997 66 200 – 1.500 €
Merk Automaten

Merk Automaten

Einzelhandel 2007 400 bis 4.000 €
JR Cape Associates

JR Cape Associates

Dienstleistungen 2004 6 0 – 4.000 €
GartenZauberwerk

GartenZauberwerk

Dienstleistungen 2014 23 500 – 45.000 €

Die Finanzierung ist beim Franchising grundsätzlich einfacher als bei anderen Gründungen. Das liegt am geringeren Risiko für den Gründer, da dieser ein bereits etabliertes Geschäftskonzept nutzt und auch laufende Unterstützung durch den Franchisegeber erhält. Das Kreditausfallrisiko ist demzufolge niedriger, weshalb Banken eher dazu geneigt sind, Kredite zu gewähren. Einige Franchisegeber bieten auch für die Finanzierung Unterstützung an.

Bedenken Sie, dass Sie als Gründer Fördermittel nutzen können. Möglicherweise kommen für Sie der Gründungszuschuss oder das Einstiegsgeld infrage. Die günstigen KfW-Kredite oder andere geförderte Finanzierungsmöglichkeiten sind weitere Optionen. Lassen Sie sich dazu beraten.

Wie funktioniert Franchising im Detail?

Die Grundlage des Franchising bildet eine Geschäftsidee, die sich vervielfältigen lässt. Das bedeutet, man kann bestimmte einheitliche Standards an verschiedenen Standorten umsetzen, und so eine Marke etablieren, von deren wachsendem Bekanntheitsgrad alle Beteiligten profitieren.

Wer ein solches Geschäftskonzept entwickelt, um danach gegen Entgelt Nutzungsrechte zu vergeben, ist Franchisegeber. Dafür muss er selbst ein oder zwei entsprechende Unternehmen aufbauen, etablieren, weiterentwickeln und auf dieser Basis das Franchisekonzept erarbeiten. Mitunter entsteht ein Franchisesystem auch aus einer seit Jahren bekannten und erfolgreichen Marke.

Zu einem Franchisesystem gehören neben dem Franchisegeber auch die Franchisenehmer bzw. Franchisepartner. Das sind selbstständige Unternehmer, welche das Konzept das Franchisegebers nutzen und dafür Gebühren zahlen. Mit dem Abschluss des Franchisevertrags überlässt der Franchisegeber dem Franchisenehmer die Nutzungsrechte an seiner Marke und seinem Geschäftskonzept. Zusätzlich werden die Höhe der oben bereits beschriebenen Gebühren sowie die Rechte und Pflichten beider Vertragsparteien geregelt.

Franchisenehmer müssen zum Beispiel die für die Marke typischen Standards bewahren. Die Pflichten des Franchisegebers bestehen hauptsächlich in der Unterstützung seiner Partner. Das wird im Vertrag detailliert vereinbart und kann unter anderem folgende Leistungen umfassen:

  • Franchise-Handbuch zur Vermittlung des gesamten für den Unternehmensaufbau notwendigen Wissens
  • Einstiegsschulungen und -beratungen
  • Regelmäßige Weiterbildungsangebote
  • Beratungsmöglichkeiten
  • Überregionale Werbung
  • Zentrales IT-System
  • Belieferung

Vor- und Nachteile für Franchisenehmer: Passt Franchise zu Ihnen?

Franchising ist zweifelsohne ein interessantes Gründungskonzept, eignet sich aber nicht für jeden. Um abschätzen zu können, ob ein eigenes Franchise-Unternehmen das Richtige für Sie ist, müssen Sie die Vor- und Nachteile für Franchisenehmer kennen.

Franchising - Vor- und Nachteile

Vorteile von Franchise:

  • Fertiges, funktionierendes Geschäftskonzept
  • Durch Bekanntheit der Marke schnellere Akzeptanz bei den Kunden
  • Geringere Fehlerwahrscheinlichkeit und höhere Effizienz aufgrund erprobter Geschäftsabläufe
  • Schulungen, Beratung und Betreuung durch den Franchisegeber
  • Aufgrund des geringeren Risikos höhere Kreditwürdigkeit
  • Gegebenenfalls Preisvorteile durch den zentralen Einkauf größerer Mengen an Waren und Material
  • Wirkungsvolle überregionale Werbemaßnahmen

Franchising eignet sich demnach hauptsächlich für Gründungswillige ohne eigene Idee, die eher sicherheitsbewusst sind. Auch fehlende Vorkenntnisse und Erfahrungen in fachlicher oder kaufmännischer Hinsicht sind bei dieser Gründungsart aufgrund der gebotenen Bildungs- und Beratungsleistungen meist weniger problematisch als bei anderen Gründungen.

Nachteile von Franchise:

  • In der Gründungsphase zusätzliche finanzielle Belastung durch die Einstiegsgebühr
  • Verminderter Gewinn durch laufende Gebühren
  • Eingeschränkte unternehmerische Entscheidungsfreiheit
  • Umsetzung eigener Ideen nur begrenzt möglich
  • Kein Einfluss auf Entscheidungen des Franchisegebers, auch wenn das eigene Franchise-Unternehmen betroffen ist (z. B. bei Verkauf des Franchisesystems)
  • Gefahr der Beschädigung des Markenimages durch Fehler anderer Franchisepartner

Für kreative Gründer, die eine gute eigene Geschäftsidee haben und diese auch selbstständig weiterentwickeln möchten, ist Franchising keine optimale Lösung. Wer die Vorgaben und damit die Beschränkung der unternehmerischen Freiheit als störend empfindet, sollte ebenfalls lieber eine andere Lösung suchen.

Ihre Verdienstmöglichkeiten als Franchisenehmer

Die Höhe des erwarteten Gewinns ist ein wichtiges Kriterium für die Auswahl eines Systems. Franchisegeber müssen vor dem Vertragsschluss anhand statistischer Auswertungen über die Verdienstmöglichkeiten informieren. Nach einer weniger lukrativen Anfangszeit von etwa zwei bis drei Jahren erzielen die meisten Franchisenehmer einen Jahresgewinn, der zwischen 40.000 und 120.000 € liegt. Unter bestimmten Voraussetzungen sind aber auch Gewinne von mehr als 1 Mio. € pro Jahr möglich.

Über die Verdienstmöglichkeiten lassen sich keine pauschalen Aussagen treffen, da sie von verschiedenen Faktoren abhängen. Das sind hauptsächlich:

  • Branche und Art des Unternehmens: Davon hängen die üblichen Gewinnmargen ab. Diese sind z. B. im Einzelhandel tendenziell geringer als in der Dienstleistungsbranche.
  • Größe: Je größer das Franchise-Unternehmen ist und je mehr in seine Ausstattung investiert wurde, desto höher ist in den meisten Fällen auch das Gewinnpotenzial.
  • Anzahl der Betriebe: Bei vielen Franchise-Konzepten können Franchisenehmer mehrere Niederlassungen betreiben und somit auch mehr verdienen. Meist erfolgt der Start mit einer Einheit und weitere werden nach und nach übernommen.
  • Standort/e: Die Qualität des Standorts wirkt sich ebenfalls stark auf die Gewinnchancen aus. Dazu gehört z. B., wie stark der Ort frequentiert wird, wie hoch die Kaufkraft in der Region ist und welche Konkurrenzsituation gegeben ist.
  • Laufende Gebühren: Diese fallen regelmäßig als zusätzliche Kosten an und reduzieren damit den Gewinn.
  • Finanzierungskosten: Damit sind die Zinsen gemeint, die für Kredite zu zahlen sind. Je höher die Kreditsumme und der Zinssatz sind, desto stärker wird der Gewinn reduziert.
  • Unternehmerisches Geschick: Trotz der umfassenden Unterstützung sind auch bei der Führung eines Franchise-Unternehmens Unternehmergeist und Engagement des Inhabers wichtige Erfolgsfaktoren.

7 Schritte auf dem Weg zum Franchisenehmer

Gehen Sie bei einer Franchise-Gründung systematisch vor. Vom Entschluss, Franchisenehmer zu werden, bis zum Start der Selbstständigkeit sind es 7 Schritte:

  1. Sind alle notwendigen Voraussetzungen gegeben? Prüfen Sie nicht nur die finanzielle Seite, sondern auch Ihre persönliche Eignung.
  2. Holen Sie Informationen über geeignete Franchisesysteme ein. Ihre umfassende Recherche sollte zu einigen wenigen Favoriten führen, die Sie anschließend näher prüfen.
  3. Nehmen Sie Kontakt auf und legen Sie auch Wert auf ein persönliches Gespräch. Wie ist Ihr Eindruck? Fühlen Sie sich gut informiert und unterstützt?
  4. Sie haben sich für ein System entschieden? Dann planen Sie die Finanzierung, gegebenenfalls mit Unterstützung des Franchisegebers. Denken Sie dabei auch an Fördermöglichkeiten wie KfW-Kredite oder den Gründungszuschuss.
  5. Der Franchisegeber wird Ihnen den Franchisevertrag vorlegen. Nehmen sie für dessen Überprüfung die Unterstützung eines spezialisierten Anwalts in Anspruch.
  6. Wenn Sie den Vertrag unterzeichnet haben, können Sie gründen und alle notwendigen Anmeldungen vornehmen.
  7. Jetzt starten Sie als Franchisenehmer. Sie richten Ihr Geschäft ein, suchen Mitarbeiter und eröffnen offiziell.

Welche Franchise-Konzepte passen zu Ihnen?

Wenn Sie aus den knapp 1.000 in Deutschland aktiven Franchisesystemen das passende auswählen möchten, müssen Sie dafür Ihre persönlichen Voraussetzungen prüfen. Das ist zum einen die finanzielle Seite, vor allem das vorhandene Eigenkapital. Ebenso wichtig sind jedoch Ihre Interessen, Präferenzen und Fähigkeiten. Besonders wichtig ist es dabei, dass Sie hinter der Geschäftsidee stehen und sich dafür begeistern können.

Sie sind von der Vielzahl der Franchise-Angebote überwältigt und würden gern systematisch nach einem geeigneten Franchisesystem suchen? Die Portale zum Thema Franchising und Existenzgründung bieten umfassende Filtermöglichkeiten. Sie beantworten einige Fragen zu Ihren persönlichen Vorstellungen und Voraussetzungen und erhalten eine Liste mit Franchise-Konzepten, die dazu passen.

Der Franchisevertrag: Diese Inhalte sind Pflicht!

Der Franchisevertrag reguliert das Verhältnis zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer. Er bildet die Basis für das Franchise-Unternehmen und hat einen wesentlichen Einfluss auf Ihre Erfolgschancen. Es ist deshalb auf jeden Fall empfehlenswert, den Vertrag vor Abschluss mit anwaltlicher Hilfe gründlich zu prüfen.

Die Inhalte eines Franchisevertrags sind in Deutschland nicht explizit gesetzlich geregelt, sodass Bezug auf andere Rechtsvorschriften genommen werden muss. Im Wesentlichen enthält er folgende Punkte:

  • Gegenstand des Vertrags und des Unternehmens
  • Beschreibung der Nutzungsrechte (z. B. Marke, Logo, Domain)
  • Eventuell Gebietsschutz
  • Pflichten des Franchisegebers (z. B. Schulungen, Werbung, Belieferung)
  • Verweis auf das Franchise-Handbuch
  • Pflichten des Franchisenehmers (z. B. Betreiberpflicht, Zahlung der Gebühren, Einhaltung von Richtlinien)
  • Franchisegebühren (Art, Höhe, Zahlungstermine)
  • Gegebenenfalls Regelungen zum Warenbezug (Bezugsbindung)
  • Vereinbarungen zum einheitlichen Werbeauftritt
  • Kontrollrechte des Franchisegebers
  • Wettbewerbsverbote
  • Vertragsdauer und Verlängerungsoptionen
  • Regelungen zur außerordentlichen Kündigung
  • Rechtsfolgen der Beendigung des Vertrages
  • Eventuell Widerrufsbelehrung

Der Franchisevertrag ist eine komplexe Angelegenheit, wobei unterschiedliche Branchen und Unternehmensformen individuelle Regelungen erfordern. Beschäftigen Sie sich als zukünftiger Franchisenehmer gründlich mit den Inhalten eines solchen Vertrags sowie mit den Folgen der einzelnen Vereinbarungen. Unser Artikel zum Franchisevertrag informiert Sie noch ausführlicher darüber.

Franchiseberatung – sinnvoll und oft finanziell gefördert

Beim Franchise profitieren Sie zwar von der Unterstützung durch den Franchisegeber. Aufgrund der Besonderheiten und zugrundeliegenden Vertragsbeziehungen ist es aber trotzdem ein komplexes Gebiet. Deshalb ist es sinnvoll, bereits bei der Auswahl des Franchisesystems, aber auch bei der Vertragsprüfung, Geschäftsplanung und Finanzierung professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Das Gründungscoaching wird durch verschiedene Förderprogramme der einzelnen Bundesländer bezuschusst. Gegebenenfalls kann auch der Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein der Agentur für Arbeit dafür genutzt werden. Nach der Gründung ist die finanzielle Unterstützung einer Beratung über das ESF-Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ möglich.

Ob Sie einen auf Franchise spezialisierten Anwalt oder Unternehmensberater oder generell einen Gründungsberater suchen, im Beraternetzwerk von Selbststaendigkeit.de finden Sie Fachleute für verschiedene Spezialgebiete. Nutzen Sie die Filterfunktionen für die Suche nach professioneller Hilfe.

Franchisegeber werden: Expandieren per Franchise

Wenn Sie eine gute Geschäftsidee mit Alleinstellungsmerkmal haben, können Sie mit dieser durch den Aufbau eines Franchisesystems schnell den Markt erobern. Voraussetzung dafür ist, dass sich Ihr Konzept für Franchise eignet. Das heißt vor allem, dass sich einheitliche Richtlinien aufstellen lassen, welche die Franchisenehmer leicht umsetzen können.

Das sind die Vorteile einer Expansion mithilfe eines Franchisesystems:

  • Schnelle Steigerung der Markenbekanntheit
  • Relativ geringer eigener Kapitalbedarf
  • Vorteile durch zentrale Organisation des Einkaufs und der Werbung
  • Reduziertes unternehmerisches Risiko
  • Zusammenarbeit mit motivierten Unternehmern
  • Erfahrungen der Franchisepartner beschleunigen die Verbesserung des Systems

Ein eigenes Franchisesystem aufzubauen, ist eine große und anspruchsvolle Aufgabe. Folgende Schritte müssen Sie dafür absolvieren:

  1. Entwicklung der Geschäftsidee und Entwurf des Konzepts
  2. Businessplan für ein eigens Unternehmen erstellen
  3. Eröffnung eines Pilotbetriebs (oder auch mehrerer)
  4. Weiterentwicklung des Geschäftskonzepts auf der Grundlage der Erfahrungen
  5. Handbuch erarbeiten
  6. Ausarbeitung des Schulungs- und Bildungskonzepts für die Franchisenehmer
  7. In Kooperation mit einem Anwalt den Franchisevertrag aufsetzen
  8. Standortplanung
  9. Suche nach geeigneten Franchisenehmern
  10. Laufende Betreuung der Franchisepartner und Weiterentwicklung des Systems

Eine weitere Option für expansionswillige Franchisegeber ist Masterfranchise. Dabei erhalten Sie als Masterfranchisenehmer die Nutzungsrechte vom Masterfranchisegeber und geben diese an Sub-Franchisenehmer weiter. Diese Variante kommt oft dann zum Einsatz, wenn sich internationale Franchisesysteme in nationalen Märkten etablieren möchten. Denn dabei ist es nämlich wichtig, kulturelle und rechtliche Besonderheiten zu beachten.

Wie ist Franchise entstanden? – Der historische Hintergrund

Die Franchise in ihrer Bedeutung als ein spezielles Recht gab es bereits im Mittelalter. Der Begriff stammt aus dem Französischen und bezeichnete ursprünglich die Privilegien, die Feudalherren bestimmten Untertanen gewährten. Daraus entwickelte sich später das Recht zur Betreibung von Märkten. Im 17. und 18. Jahrhundert beschrieb man mit dem Begriff Franchise das Recht zur Herstellung bestimmter Produkte oder zum Handel damit.

1860 führte die Singer Sewing Machine Company in den USA das erste Lizenzsystem für den Vertrieb ihrer Nähmaschinen ein. Das erste Franchising, so wie es heute üblich ist, startete McDonald’s im Jahr 1955. In den 1970er Jahren setzte sich Franchise auch in Europa und Deutschland durch.

Franchise ist nicht das Richtige? Entwickeln Sie eine eigene Geschäftsidee!

Sie möchten nicht als Franchisenehmer gründen, aber trotzdem ein eigenes Unternehmen aufbauen? Dann kommt es darauf an, ein wettbewerbsfähiges Konzept zu erarbeiten. Das ist nicht einfach, da am Anfang die Suche nach einer passenden Geschäftsidee steht. Andere Startup-Ideen können dabei durchaus als Anregung dienen.

Falls Sie nicht viel eigene Mittel in Ihre Selbstständigkeit investieren können, suchen Sie nach Geschäftsideen ohne Startkapital. Eine wichtige Rolle spielen dabei Möglichkeiten, bei denen Sie online Geld verdienen können. Das Arbeiten von Zuhause ist bei einigen dieser Konzepte ebenfalls möglich.

Besonders beliebt sind Geschäftsideen für passives Einkommen, bei denen Sie nach einem hohen Engagement zu Beginn später ohne großen Aufwand Geld verdienen. Dazu gehört auch das Network Marketing.

Wer möchte nicht gern schnell Geld verdienen? In bestimmten Lebenssituationen ist das sogar notwendig, z. B. weil zusätzliche Ausgaben anfallen. Dann kann ein Nebenverdienst die Lösung sein. Für diesen Fall gibt es auch Geschäftsideen für einen Nebenjob von Zuhause.

Fazit: Franchise als spannende Alternative für Gründer ohne Geschäftsidee

Die Vielzahl der Franchisesysteme in Deutschland und die anhaltenden Wachstumstendenzen in diesem Bereich zeigen, dass viele Gründer Franchise als erfolgversprechenden Schritt in die Selbstständigkeit betrachten. Da es generell nicht einfach ist, eine eigene wettbewerbsfähige Geschäftsidee zu entwickeln, bietet Franchise auf dem Weg in die Selbstständigkeit eine gute Alternative.

Gründliche Information und Planung sind trotzdem unverzichtbar. Beschäftigen Sie sich auch mit den Nachteilen dieser Gründungsform und beurteilen Sie, inwiefern Sie diese akzeptieren können. Besonders sorgfältig sollten Sie bei der Auswahl des Franchisesystems vorgehen

Roul Radeke von Selbststaendigkeit.de

Roul Radeke

Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer des 2015 gegründeten Onlineportals Selbststaendigkeit.de und bei radeke-interim.de. Das Onlineportal Selbststaendigkeit.de bietet Existenzgründern und Unternehmern News aus der Gründer- und Unternehmerszene, hilfreiches Wissen für die Gründung und Führung von Unternehmen, geförderte Existenzgründungsberatung (AVGS-Coaching), digitale Produkte für die Selbstständigkeit und zahlreiche Werbemöglichkeiten.