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Wie mit Ordercube dem Kellner ein Licht aufgeht


Ordercube will das Restauranterlebnis für immer verändern. Mit ihrem Produkt wollen die beiden Gründer Igor Suslov und Daniel Pasternak die Kommunikation zwischen Gästen und Kellnern in Restaurants neu erfinden. Was dahinter steht, lesen Sie in diesem Interview mit den beiden Gründern.

Was ist Euer wichtigster Tipp für Jungunternehmer, die gerade selbst gegründet haben?

Falls man schon gegründet hat, kommt dieser Tipp vielleicht etwas spät – man hat praktisch keine andere Wahl als ihn zu befolgen: Sei Gründer aus Leidenschaft und stehe, selbst wenn es manchmal schwer fällt, absolut felsenfest zu Deiner Idee. Das haben uns die letzten Jahre deutlich gezeigt: Sobald man auch nur den Hauch eines Zweifels zeigt – und Zweifel, glaubt uns, werden euch regelmäßig bis tief in die Nacht hinein verfolgen – bricht ein Lauffeuer aus, welches man sich rational gar nicht erklären kann. Es gilt einfach: Du bist Deine Idee, Ihr seid Euer Projekt – wenn Ihr zweifelt, gefährdet es das gesamte Unternehmen. Eine starke Vision ist hierfür das Geheimrezept – je größer, desto weniger anfällig ist man für Kleinigkeiten, die auf diesem Weg nicht klappen.

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Die Ordercube Gründer Igor Suslov und Daniel Pasternak, ordercube.de

Was waren Eure Top 3 Learnings bei der Unternehmensgründung?

Für uns war es die Erkenntnis, dass man niemals aufgeben darf, denn wenn man mal ehrlich ist, wird man, vor allem in Deutschland, als Jungunternehmer durchweg belächelt. Und das Learning daraus war: Nutze das als Antrieb. Nutze praktisch alles als Antrieb – wenn es gut läuft, sollte die Philosophie sein „Ich komme meinem Traum näher“, wenn es nicht gut läuft, „ist es Erfahrung“. Und wenn einen jemand schief anschaut, sollte Dich das nur noch weiter anspornen es allen zu beweisen. Es ist einfach durchweg eine Art mentaler Selbstbeeinflussung, frei nach dem Motto: Alles eine Frage der Einstellung... oder eben der richtigen Wahrnehmung.
Ein weiteres Learning war, dass es immer anders kommt, als man denkt – man weiß nie, was sich bei welchem Event, bei welchem Kontakt ergeben kann. Niemals etwas voreilig vom Tisch schieben, falls es geht so viele Möglichkeiten wahrnehmen, wie man nur kann. Opportunismus ist praktisch der Treibstoff eines Unternehmens. Wohingegen Loyalität das Herz eines Teams sein muss.

Was ist Euer Geschäftsmodell?

Unser Geschäftsmodell ist denkbar einfach: Wir vermieten unser Produkt und sämtliche dazu gehörenden Leistungen für einen bestimmten Betrag pro Monat, natürlich abhängig von der Menge. Alternativ kann es aber auch einmalig erworben werden.

Wer ist Eure Zielgruppe und über welche Kanäle gewinnt Ihr sie?

Unsere Zielgruppe ist die Gastronomie. Für uns haben sich die Fachpresse & Facebook-Marketing als am effektivsten herauskristallisiert. Darüber hinaus ist die METRO seit letztem Jahr an unserem Unternehmen beteiligt, selbsterklärend eine sehr vielversprechende Partnerschaft.

Was waren besondere Herausforderungen?  

Eine echte Herausforderung für uns war, dass wir zwar aufgrund unserer selbstständigen Tätigkeit im Rahmen unserer Werbeagentur enorm viele Kontakte für die Entwicklung einer softwarebasierten Lösung hatten, jedoch eben niemanden für Hardware. Und hier treffen sich erneut unsere Learnings: Dranbleiben und keine Möglichkeiten vorläufig ausschlagen. Es hat zwar mehrere Wochen und unzählige Telefonate gebraucht doch nach gefühlten 200 Absagen hat ein Hersteller zugesagt uns kennen lernen zu wollen und unterstützt uns seitdem unentwegt.
Eine weitere Herausforderung war unsere Kickstarterkampagne – als B2B Produkt in einer derart traditionell angehauchten Branche war die Absprungrate wohl bei gut 90% - entweder „habe keine Kreditkarte“ oder „ich kann als Unternehmen kein Geld ausgeben für etwas, wovon ich noch nicht einmal weiß, ob es wirklich umgesetzt wird“ waren Argumente, die wir sehr oft gehört haben. Trotzdem haben wir nach zwei Wochen unser Fundingziel erreicht und letztendlich sogar noch etwas mehr als geplant eingesammelt. Weltweit als erstes B2B Produkt auf Kickstarter.

Wie seid Ihr darauf gekommen Ordercube zu gründen?

Im Grunde genau so, wie man es sich vorstellt. Wir saßen an einem Freitagabend in einem Restaurant und haben uns verzweifelt – jedoch vergeblich – darum bemüht die Aufmerksamkeit des Kellners auf uns zu ziehen. Eine halbe Stunde lang.  Entsprechend packte uns einerseits die Einsicht, dass es wohl nichts mehr mit dem Essen wird, darüber hinaus aber auch die Erkenntnis, dass wir in einem digitalen Zeitalter immer noch mit derart einfachen Problemen konfrontiert werden. Da wir selbst aus der Werbebranche kommen, wäre es natürlich naheliegend, eine App hierfür zu entwickeln, bis wir auf Basis einer ausgiebigen Recherche festgestellt haben, dass dies nur für einen kleinen Teil der Gastronomie relevant wäre. Entsprechend fiel unser Augenmerk auf die Kerze des Restauranttisches und uns ging ein Licht auf: Diese Kerze, die beinahe jedes Restaurant einsetzt, sollte ersetzt werden – und zusätzlich eine Funktion bekommen: Drückt man auf einen Knopf, ändert die „Kerze“ kontinuierlich ihre Farbe – der Gast weiß, dass der Kellner informiert ist, der Kellner weiß, welcher Gast am längsten wartet. Natürlich vollumfänglich angeschlossen an die dazu passende übersichtssteigernde App.

Was ist das Besondere an dem Startup Ordercube?

Recht stolz macht uns die Tatsache, dass wir eben nicht eine weitere „App“ sind, sondern tatsächlich ein haptisches Produkt auf den Markt gebracht haben. Das macht sich vor allem auf Präsentationen und Events bemerkbar – jeder möchte mal „probieren, wie es funktioniert“ – ein wunderbarer Icebreaker. Darüber hinaus ist unser Netzwerk vollumfänglich autark – wir brauchen weder WLAN noch irgendwelche Schnittstellen, um die Kommunikation unserer Geräte untereinander zu ermöglichen. Wir haben eigens eine Bluetooth-Mesh-Lösung hierfür entwickelt. Ferner können wir als einziges Startup einige KPIs generieren, die sonst kein Unternehmen der Welt liefern kann. Man kann sich vorstellen, dass es ziemlich spannend für manch einen Konzern sein könnte.

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Der Ordercube vereinfacht den Bestellprozess in Restaurants und Gastrobetrieben, ordercube.de

Habt Ihr von Anfang an Geld verdient oder gab es auch richtige Durststrecken?

Tatsächlich haben wir das Projekt erst einmal komplett selbst finanziert, d.h. eben neben unserer Tätigkeit für unsere damalige Werbeagentur. Dann folgte 2016 die weltweit erste erfolgreiche Kickstarterkampagne für ein B2B Produkt – und das hat uns ordentlich Antrieb gegeben, für uns war klar: Trotz der ganzen Hürden haben wir es geschafft, ein B2B -Produkt auf einer B2C- Crowdfundingplattform zu finanzieren – Proof of Concept für uns. Ab dann folgte eine pre-Seed-Finanzierung und die tatsächliche Gründung. Alles in einem sind wir zwei Jahre lang nicht in den Urlaub gefahren, das trifft’s wahrscheinlich am besten.

Habt Ihr sofort Vollzeit gegründet?

Wir sind bereits seit 2008 selbstständig – im Grunde haben wir daher „nur“ die Branche und das Unternehmen gewechselt, als uns klar war, wie viel Potenzial dahinter steckt.

Wo soll Ordercube in 5 Jahren stehen?

Als musthave für jedes Restaurant weltweit.

Herzlichen Dank für das Interview! Wir wünschen Euch weiterhin viel Erfolg und freuen uns jetzt schon darauf Neues von Euch und von Ordercube zu hören!

Ordercube GmbH

Unternehmen: Ordercube – der smarteste Weg, Kellner zu rufen 

Gründer: Igor Suslov, Daniel Pasternak 

Homepage: https://ordercube.de


Kommentare

Glauben, Durchhaltevermögen, Kreativität, Tiemgeis, positives Denken dass hat euch Stark und Erfolgreich gemacht! Weiter so!!!

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