Motivierende Führungsstile für die Arbeitswelt der Zukunft

Verfasst von Roul Radeke. Zuletzt aktualisiert am 21 Februar, 2024
Lesezeit Minuten.
Als Gründer oder Führungskraft sind Sie mit Situationen vertraut, in denen Sie sich für ein bestimmtes Verhalten gegenüber Ihren Mitarbeitern entscheiden. Dabei wenden Sie bewusst oder unbewusst einen oder mehrere Führungsstile an. Erfahren Sie im folgenden Artikel, welche es gibt und wie zukunftsfähig diese sind, was die Entscheidung für einen bestimmten Stil beeinflusst und worauf Sie bei der Mitarbeiterführung generell achten müssen. Verdeutlicht wird das Ganze durch zwei Beispiele aus der Praxis.  

Schnellcheck Führungsstile – die wichtigsten Fragen auf einen Blick

Sie möchten durch die Optimierung Ihrer Mitarbeiterführung mehr erreichen und sich deshalb über Führungsstile informieren? Folgende häufig gestellte Fragen bieten einen Einstieg in das Thema:

  • Was sind Führungsstile?
    Ein Führungsstil bezeichnet die Art und Weise, wie Vorgesetzte im Rahmen ihrer Führungsaufgabe auf ihre Mitarbeiter einwirken.
  • Was gibt es für Führungsstile?
    In der Fachliteratur werden viele Führungsstile beschrieben, u. a. der kooperative, situative und agile. In der Praxis haben sich zudem zahlreiche innovative Führungsstile etabliert.

  • Welcher Führungsstil ist der Beste?
    Welche Führungsstile sich für welche Situation am besten eignen, hängt von mehreren Faktoren ab, z. B. der Größe und der Branche, aber auch der jeweiligen Teamstruktur und Unternehmenskultur.

Lernen Sie im folgenden Abschnitt einige Führungsstile kennen. Der Fokus liegt dabei auf denen, die den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht werden.

Führungsstile und ihre Zukunftsfähigkeit im Überblick

Unternehmen stehen heute vor allem aufgrund der umfangreicheren technischen Möglichkeiten und der dadurch gewachsenen Ansprüche der Kunden vor anderen Herausforderungen als noch vor einigen Jahrzehnten. Traditionelle Führungsstile, die als autoritär, autokratisch oder patriarchalisch bekannt sind, und bei denen Aufgaben und Regeln hauptsächlich direktiv vorgegeben werden, eignen sich kaum noch für die digitalisierte und globalisierte Arbeitswelt. Remote Work, d. h. die Arbeit an einem anderen Ort als dem Arbeitsplatz, etwa im Homeoffice, bietet neue Chancen und erfordert eine besondere Führung. Auch die Ansprüche der Mitarbeiter haben sich geändert, z. B. im Hinblick auf selbstbestimmtes Arbeiten und die Work-Life-Balance.

Die Fachliteratur beschreibt mehrere Führungsstile. In der Praxis finden diese jedoch selten in ihrer Reinform Anwendung, sondern werden oft miteinander kombiniert. Lernen Sie die wichtigsten Modelle mit ihren Vor- und Nachteilen kennen.

FÜHRUNGSSTILBESCHREIBUNGVORTEILENACHTEILE

Kooperativer Führungsstil nach Kurt Lewin

- Kooperation von
   Führungskraft und
   Mitarbeitern
- offene Kommunikation
   und Diskussion
- Delegieren von Verant-
   wortung
- Mitarbeitermotivation
- Entlastung der
   Führungskraft durch
   selbstständigeres
   Personal
- Kompetenz-
   entwicklung der
   Mitarbeiter
- motivationsfördernd
- längere Einigungs-
   prozesse 
- Konkurrenzkämpfe
   unter den Mitarbei-
   tern möglich
- Erfolg hängt stark
   von den Fähigkeiten
   und dem Engage-
   ment des Personals
   ab
Laissez-faire Führungsstil nach Kurt Lewin- „Laissez-faire“ bedeutet
   wörtlich „machen
   lassen“

- Ziele werden vorge-
   geben, aber große
   Freiheiten bei der
   Umsetzung

- erfordert großes
   Vertrauen
- fördert Selbstständig-
   keit und Kreativität

- ermöglicht agiles
   Arbeiten

- Teams können sich
   den vorhandenen
   Kompetenzen ent-
   sprechend selbst
   organisieren
- Freiheiten können
   missbraucht werden

- stellt hohe Anforder-
   ungen an das
   Personal hinsichtlich
   der Selbstorgani-
   sation und Abstim-
   mung untereinander
   (Gefahr der Über-
   forderung)

- Ausbildung ungüns-
   tiger Hierarchien als
   Ersatz für fehlende
   Führung möglich
Partizipativer Führungsstil nach Kurt Lewin- Führungskraft sieht sich
   als Teil des Teams

- Delegation von Verant-
   wortung

- Führung hat vor allem
   eine Vermittlungs-
   funktion
- höhere Motivation der
   Geführten durch wert-
   schätzende
   Kooperation

- Förderung der Selbst-
   ständigkeit durch
   Übertragung von
   Verantwortung
- eventuell längere
   Einigungsprozesse

- mögliche
   Anpassungs-
   schwierigkeiten,
   wenn Mitarbeiter
   das Hierarchie-
   denken gewohnt
   sind und sich
   damit arrangiert
   haben
Charismatischer Führungsstil nach Max Weber- Führungskraft nutzt ihre
   persönliche Aus-
   strahlung, Eloquenz und
   Überzeugungskraft, um
   das Personal zu beein-
   flussen

- Voraussetzung ist ein
   entsprechendes Charis-
   ma
- hohe Motivations-
   wirkung

- Geführte lassen sich
   gut lenken
- Form der Mani-
   pulation, die auch
   missbraucht werden
   kann

- Konzentration der
   Entscheidungs-
   kompetenz auf eine
   Person und dadurch
   höhere Wahr-
   scheinlichkeit für
   Fehlentscheidungen

- kann zu Abhängig-
   keiten führen
Adaptiver Führungsstil- Förderung der Selbst-
   organisation statt
   Machtausübung

- Unterstützung der
   Geführten bei der An-
   passung an sich
   schnell verändernde
   Bedingungen und
   Anforderungen

- Anpassung an sich
   wandelnde Fähig-
   keiten der 
   Mitarbeiter
- fördert die Anpassung
   der Mitarbeiter und
   des Unternehmens
   an komplexe 
   Veränderungen

- ermöglicht agile Ent-
   scheidungen
- hilft beim Aufbrechen
   tradierter Hierarchien
   und Machtstrukturen
- anspruchsvoll, da
   das Verständnis der
   Dynamiken und
   Zusammenhänge im
   Unternehmen
   vorhanden sein muss
Integrativer Führungsstil- gemeinsame Entschei-
   dungsprozesse im Team

- Führungsaufgabe ist die
   Koordination des
   Entscheidungsprozesses

- schließt autoritäre
   Entscheidungen nicht
   aus, falls keine Einigung
   erzielt werden kann

- Integration anderer
   Führungsstile, indem
   deren Nachteile
   eliminiert und Vorteile
   bewahrt werden
- hohe Motivation, da
   Entscheidungen mit-
   getragen werden

- Förderung der Ent-
   scheidungskompetenz
   und Eigenverant-
   wortung der
   Mitarbeiter
- anspruchsvoll
- erfordert Disziplin
Vernetzter Führungsstil- beschreibt besondere
   Führungsaufgabe bei
   Remote Work

- Schwerpunkt liegt auf
   virtueller Kommuni-
   kation

- Unterstützung der Mit-
   arbeiter in ihrer Selbst-
   organisation
erfordert
   Vertrauen
- Ortsunabhängigkeit
   bietet mehr Möglich-
   keiten, z. B.
   Zusammenarbeit von
   Experten über großem
   Distanzen, interna-
   tionale Teams

- Vorteile für Mitar-
   beiter, die sich für
   diese Arbeitsform
   eignen (u. a. Zeit- und
   Kostenersparnis im
   Vergleich zur
   Präsenzkultur)
- persönlicher Kontakt
   nicht immer gleich-
   wertig ersetzbar

- Entwicklung des
   Teamspirits
   schwieriger
Innovativer Führungsstil- schafft Strukturen und
   Bedingungen, die das
   Entstehen von Innova-
   tionen fördern

- Beispiele für Führungs-
   aufgaben: Bildung
   innovativer Teams,
   Übertragung von Eigen-
   verantwortung, An-
   regung durch Kreativ-
   techniken,
   Ideenmanagement
- schafft gute Voraus-
   setzungen für
   Innovationen

- hohe Arbeitszu-
   friedenheit kreativer,
   eigenverantwortlich
   denkender und team-
   fähiger Mitarbeiter
- funktioniert nicht mit
   allen Mitarbeitern

- Ergebnisse schlecht
   planbar
Agiler Führungsstil- Abgleich von Arbeits-
   ergebnissen und
   Anforderungen in
   kurzen Zeitabschnitten
   anstatt langen
   Planungsphasen

- schnelle Anpassungs-
   fähigkeit an geänderte
   Bedingungen im Mittel-
   punkt
- schnelle Entschei-
   dungsfindung

- hohe Reaktionsfähig-
   keit, z. B. auf
   veränderte Markt-
   bedingungen oder
   Kundenwünsche
- passende Organisa-
   tionsstruktur als Vor-
   aussetzung

- hohe Anforderungen
   an Mitarbeiter hin-
   sichtlich Kommuni-
   kation und Feed-
   backkultur
Situativer Führungsstil- Anpassung des
   Führungsverhaltens
   sowohl an die
   individuellen Voraus-
   setzungen des Mit-
   arbeiters als auch an die
   jeweilige Situation

- situationsbezogene
   Aktionen: dirigieren,
   überzeugen, teilhaben,
   delegieren
- fördert jeden Mit-
   arbeiter optimal

- wirkt sich positiv auf
   die Mitarbeiter-
   zufriedenheit aus
- stellt hohe Anforder-
   ungen an Vorge-
   setzte

- erfordert Erfahrung
Transformationaler Führungsstil- setzt stark auf die Vor-
   bildwirkung der
   Führungskraft

- Motivation und Vermitt-
   lung von Visionen im
   Mittelpunkt

- gekennzeichnet durch
   Vertrauensbildung und
   Unterstützung
- stärkt die intrinsische
   Motivation

- Basis für langfristig
   erfolgreiche Führung
- für kurzfristige Ziele
   nur bedingt anwend-
   bar
Transaktionaler Führungsstil- bezieht sich auf den
   sachlichen Austausch
   zwischen Führungskraft
   und Mitarbeitern

- gekennzeichnet durch
   Zielvereinbarung, Auf-
   gabendelegation, Feed-
   back, kontrollieren und
   sanktionieren
- unterstützt Erreichung
   kurzfristiger Ziele

- gut geeignet bei
   Routinetätigkeiten
- Konzentration auf
   extrinsische Motiva-
   tion, daher oft nicht
   nachhaltig

- Eigeninitiative der
   Mitarbeiter wird
   nicht gefördert
Ethischer Führungsstil- hohe persönliche Integri-
   tät der Führungskräfte
   als Voraussetzung

- ethikbewusstes Ver-
   halten aller Mitarbeiter
   wird gefördert

- neben dem Erfolg ist
   auch die Art seiner
   Erreichung relevant
- Vorbildwirkung für
   Mitarbeiter

- schafft Vertrauen
- stärkt die Mitarbeiter-
   zufriedenheit
- formaler Erfolg kann
   beeinträchtigt
   werden

- schwierig, wenn
   nicht auch weitere
   Vorgesetzte (falls
   vorhanden), Anteils-
   eigner, Kunden und
   andere Stakeholder
   diesen Führungsstil
   unterstützen

An den Beschreibungen der Führungsstile erkennen Sie bereits, dass diese von unterschiedlichen Voraussetzungen ausgehen. Lernen Sie im nächsten Abschnitt die wichtigsten Kriterien kennen, an denen sich die Wahl der Führungsmethoden orientiert.

Welche Führungsstile eignen sich für mein Unternehmen?

Sie sind Gründer oder haben Führungsverantwortung und machen sich Gedanken über passende Führungsstile? Bedenken Sie dabei folgende Faktoren, denn nicht jeder Stil passt zu jedem Unternehmen:

  • Unternehmensgröße
    In einem kleinen Start-up mit 10 Mitarbeitern sind andere Führungsmethoden möglich als in einem Großunternehmen.
  • Branche
    Ob Technologieunternehmen, Sozialbetrieb oder Kreativwirtschaft, jede Branche hat ihre Besonderheiten, an denen sich auch der Führungsstil orientieren muss.
  • Vorhandene Unternehmensstruktur
    In etablierten Unternehmen können vorhandene Strukturen, z. B. strenge Hierarchien, der Entwicklung zukunftsfähiger Führungsstile Grenzen setzen.
  • Präsenzkultur oder Remote Work
    Wenn das Arbeiten an anderen Orten als dem Arbeitsplatz in den Räumlichkeiten der Firma möglich ist oder sogar dominiert, ist ein entsprechend anderer Führungsstil gefragt als bei einer reinen Präsenzkultur.
  • Art der Tätigkeiten
    Handelt es sich um Routinetätigkeiten, steht die Kreativität im Mittelpunkt oder geht es hauptsächlich um Wissensarbeit? So unterschiedlich die Aufgaben sind, so sehr unterscheiden sich auch die ausführenden Mitarbeiter und die dazu passenden Führungsmethoden.
  • Internationale oder nationale Teams
    Die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg stellt besondere Anforderungen an die Vorgesetzten und deren Führung.
  • Bisheriger Führungsstil
    Sie können den in einem etablierten Betrieb vorhandenen Führungsstil nicht abrupt wechseln. Änderungen müssen nach und nach erfolgen.

Tipp:

Wenn Sie den Führungsstil für ihr Unternehmen planen, bedenken Sie auch dessen voraussichtliche Entwicklung. Wenn z. B. Start-ups schnell wachsen, ändern sich meist auch die Anforderungen an die Führung.

Beispiele: Führungsstile im Einsatz

Wie unterschiedlich die in der Praxis angewendeten Führungsstile sind, und wie diese auch von gegebenen Voraussetzungen abhängen, lässt sich an Beispielen aus der Praxis erkennen. Hier geht es zum einen um Spotify, das als Start-up begann und den Führungsstil auch im Laufe seines Wachstums weitestgehend bewahrt hat. Zum anderen wird die Software AG vorgestellt, eines der wichtigsten Softwareunternehmen Deutschlands, dessen Geschichte in das Jahr 1969 zurückreicht.

Spotify

Dass bei Spotify dezentrale Entscheidungskompetenz und Eigenverantwortung im Mittelpunkt stehen, kommt in einer Aussage des Co-Gründers und Vorstandsvorsitzenden Daniel Ek zum Ausdruck. Dieser ist der Meinung, dass Mitarbeiter bei anstehenden Entscheidungen zu 70 % mit der Führungskraft übereinstimmen, zu 20 % eine bessere und nur zu 10 % eine schlechtere Entscheidung treffen würden. Begründet wird das damit, dass die Personen bessere Kenntnisse über ein Thema haben, die sich am intensivsten damit beschäftigen.

Spotify

Möglich ist dieser Führungsstil auch durch die besondere Unternehmensstruktur, die im Lauf der Zeit weitestgehend bewahrt wurde und mit dem Unternehmen gewachsen ist. Das ist keine traditionelle, pyramidenartige Hierarchie, sondern eine netzartige Organisation. Die kleinsten Einheiten sind dabei die sogenannten Squads, die aus bis zu 8 Personen bestehen und selbstorganisiert, ohne formelle Führungskraft, an ihren Aufgaben arbeiten.

Software AG

Die Software AG mit Sitz in Darmstadt ist ein Unternehmen mit etwa 5.000 Mitarbeitern, das in 70 Ländern vertreten ist. In einem Interview mit dem Personalmagazin aus dem Jahr 2020 äußerte sich die Personalvorständin Dr. Elke Frank zu Fragen der Mitarbeiterführung. Danach steht das Unternehmen vor der Herausforderung, klassische Führungsmethoden, in denen z. B. Silodenken und Genehmigungen eine wichtige Rolle spielen, nach und nach abzulösen. Sowohl die in der IT-Branche notwendige Agilität als auch die Zusammenarbeit in internationalen Teams erfordern andere Methoden.

Software AG

Der Wandel braucht jedoch Zeit und muss Schritt für Schritt erfolgen. Der Vorstand trifft z. B. mittlerweile weniger Entscheidungen selbst, sondern überlässt diese häufiger den Personen, die direkt mit dem jeweiligen Thema zu tun haben. Zusätzlich investiert das Management in Programme, die zukunftsfähige Arbeitsmethoden fördern. Beispielsweise begleiten die 30 Top-Führungskräfte regelmäßig Mitarbeiter einen Tag lang an ihrem Arbeitsplatz. Und im Change Network tauschen sich Angestellte unterschiedlicher Position und Nationalitäten direkt mit dem Vorstand aus.

10 Tipps für den perfekten Führungsstil

Unabhängig von den theoretischen Modellen für Führungsstile gibt es einige Grundsätze, die Sie in jedem Fall beachten sollten. Folgende Tipps tragen zu Ihrem Erfolg als Führungskraft bei:

  1. Ehrliche und transparente Kommunikation als Chef ist das A und O.
  2. Bleiben Sie in jeder Situation respektvoll, fair und wertschätzend gegenüber Ihrem Team.
  3. Suchen Sie regelmäßig Kontakt und geben Sie Feedback, damit die Mitarbeiter sich wahrgenommen fühlen.
  4. Leben Sie vor, was Sie von Ihrem Personal erwarten.
  5. Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter, offen mit Fehlern umzugehen, und beherzigen Sie das auch selbst.
  6. Stellen Sie in Gesprächen Fragen und ermuntern Sie Ihre Mitarbeiter dazu, auch abweichende Meinungen zu äußern.
  7. Unterstützen Sie die Potenzialentfaltung Ihrer Mitarbeiter. Mit Hilfe von Personalbeurteilungen finden Sie heraus, welche Stärken Ihr Mitarbeiter hat.
  8. Entwickeln Sie eine gemeinsame Identität, um die emotionale Mitarbeiterbindung zu stärken.
  9. Reflektieren Sie regelmäßig Ihr Führungsverhalten und bitten Sie auch um Feedback.
  10. Feiern Sie es gemeinsam mit Ihrem Team, wenn Sie ein wichtiges Ziel erreicht haben oder zeigen Sie anderweitig Wertschätzung.

Empfehlung:

Kommunizieren Sie Ihren Führungsstil auch beim Recruiting. So finden Sie am besten Personal, das zu Ihrem Unternehmen passt.

Fazit: Führungsstile im Wandel

Motivation, Kreativität und Eigenverantwortung der Mitarbeiter sind Dimensionen, die durch die Art der Führung beeinflusst werden. Der richtige Führungsstil unterstützt deshalb nicht nur das Personalmanagement, sondern wirkt sich direkt auf den Unternehmenserfolg aus.

Durch technischen Fortschritt, Globalisierung und gestiegene Ansprüche an Kundenorientierung und Agilität haben sich Arbeitsformen entwickelt, für die sich einige der klassischen Führungsstile nicht mehr eignen. Der Trend geht weg von Führungsmethoden, die laut Definition als direktiv oder autoritär zu bezeichnen sind, hin zu mehr Entscheidungsfreiheit und Eigenverantwortung des Personals.

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Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer von Selbststaendigkeit.de. Das Onlineportal bietet Existenzgründern und Unternehmern News aus der Gründer- und Unternehmerszene, hilfreiches Wissen für die Gründung und Führung von Unternehmen, geförderte Existenzgründungsberatung (AVGS-Coaching) sowie digitale Produkte für die Selbstständigkeit.

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