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Geschäftskonto eröffnen: Die besten Firmenkonten im Vergleich

Wenn Sie ein Geschäftskonto eröffnen, sollten Sie die verschiedenen Angebote genau vergleichen. Denn die Unterschiede hinsichtlich der Konditionen sind groß. Andererseits muss Ihnen das Firmenkonto alle für Ihr Unternehmen wichtigen Funktionen bieten, ohne dass dafür hohe Zusatzkosten anfallen. Der folgende Geschäftskonto-Vergleich zeigt Ihnen auf, worauf Sie bei der Wahl Ihres Geschäftskontos achten müssen und welches Konto optimal für Ihr Unternehmen ist.

Inhaltsverzeichnis

Geschäftskonto: Das müssen Selbstständige wissen

Über ein Geschäftskonto laufen Ein- und Auszahlungen eines Unternehmens. Die Umsätze gehören ebenso dazu wie Ausgaben für Material oder Löhne. Grundsätzlich sind nur Kapitalgesellschaften dazu verpflichtet, ein eigenes Geschäftskonto zu führen. Allerdings trennen die meisten Kreditinstitute Ihre Angebote für Geschäftskunden von denen für Privatkunden.

Welches Geschäftskonto das Beste ist, lässt sich auch nach einem Geschäftskonto-Vergleich nicht pauschal beurteilen. Es kommt darauf an, wie Sie es nutzen und welche Leistungen Sie brauchen. Achten Sie aber bei einem Geschäftskonto-Vergleich hauptsächlich auf folgende Aspekte:

  • Einschränkungen hinsichtlich der Rechtsformen
  • Regelmäßige Kontoführungsgebühr
  • Vorhandensein der gewünschten Funktionen
  • Einzelkosten für häufig genutzte Buchungen
  • Möglichkeiten und Kosten des Bargeldbezugs und der Bargeldeinzahlung
  • Girocard und/oder Kreditkarte inklusive oder gegen Gebühr erhältlich

Geschäftskonto-Vergleich: Die wichtigsten Anbieter

Der folgende Geschäftskonto-Vergleich zeigt tabellarisch ausgewählte Geschäftskonten mit attraktiven Konditionen. Darunter sind sowohl Direkt- als auch Filialbanken.

Anbieter Kosten Kontoführung/ Kosten je Buchung Kreditkarte Rechtsformen Hinweise
Finom Bank

 

FINOM

Konto: 0 €

Buchung: 0 € (Nur beleglos möglich)

Kostenlose VISA Debit-Card Freiberufler und Unternehmer Unsere Empfehlung für alle, die besonderen Wert auf eine systemseitige Anbindung an die gängigsten Rechnungs- und Buchhaltungslösungen legen

 

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N26

 

N26
Business

Konto: 0 €

Buchung: 0 € (Nur beleglos möglich)

Kostenlose Business Master-Card Freiberufler und Einzelunternehmer Unsere Empfehlung für Selbstständige.

 

Ein- und Auszahlungen bei CASH26-Partnern möglich (Einzahlungen bis 100 € pro Monat kostenlos, Auszahlungen immer)

 

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Fidor Bank

 

Fidor
Bank

Konto: 0 €

Buchung: 0 € (Nur beleglos möglich)

Prepaid-Master-Card für 8,95 €/Jahr (auf Wunsch) Alle Rechtsformen Unsere Empfehlung für Personen- und Kapitalgesellschaften.

 

Einzahlungen von Beträgen zwischen 50 und 999 € pro Tag bei Fidor-Cash-Partnern möglich (bis 100 €/Monat kostenlos)

 

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Netbank

 

Netbank

Konto: 0 €

Buchung:
Beleglos sind 15 freie Transaktionen/ Monat,
danach 0,10 €.

Beleghafte Überweisung: 10 €.

Scheckeinreichung 2,50 €

 

Debit-Master-Card für 10 €/Jahr (auf Wunsch) Freiberufler und Einzelunternehmer Optional mit Unterkonto für 2 €/Monat

 

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Penta

 

Penta

Konto: 9 € pro Monat

Buchung: 10 freie Überweisungen/ Monat, danach 0,10 € (Nur beleglos)

Kostenlose Debit-Master-Card GmbH, GmbH i.G., UG, UG i.G., AG, TeilG, OHG, GbR, KG, e.K., eG Nicht für Freiberufler und Einzelunternehmer ohne HR-Eintrag

 

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Postbank

 

Postbank

Konto: 5,90 €/ Monat ab einem durchschnittlichen Guthaben von 5.000 €, sonst 9,90 €

Buchung:
Beleglos: 0,20 €
Beleghaft: 1,50 €

Visa Business Card Classic für 30 €/Jahr oder Gold (80 €/Jahr) Alle Rechtsformen 5 Bareinzahlungen/ Monat am Schalter oder Automaten nur gegen Buchungsentgelt von 0,20 €

 

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Deutsche Bank

 

Deutsche
Bank

Konto: 11,90 €/ Monat

Buchung:
Beleglos: 0,10 €.
Beleghaft: 1 €

Deutsche Bank Business-Card (Master-Card) für 29 oder 79 (Plus-Paket) €/Jahr Alle Rechtsformen Unsere Empfehlung für Unternehmen mit hohem Bargeldaufkommen.

 

Kostenfreie Bareinzahlungen an Geldautomaten mit entsprechender Funktion

 

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Commerzbank

 

Commerz-
bank

Konto: 6,90 €/ Monat

Buchung:
Beleglos: 0,15 €.
Beleghaft: 1,50 €

Business Card Premium (Master-Card) für 79,90 €/Jahr Alle Rechtsformen Bareinzahlungen an geeigneten Cash-Group-Automaten für 1 € je Auftrag

 

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Tridoros Bank

 

Triodos
Bank

Konto: 4,50 €/ Monat

Buchung: 0,14 € (Nur beleglos)

Keine Kreditkarte, nur Triodos Bankkarte für 15 €/Jahr (Girocard) Alle Rechtsformen Besondere Unternehmensphilosophie: Bank finanziert nur nachhaltige Projekte

 

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Holvi

 

Holvi
Builder

Grundgebühr: 0 €

Kosten je Buchung:
0 € für beleglose SEPA-Überweisungen, 2,5 % für Barabhebungen. Keine beleghaften Buchungen

Business-Master-Card: 0 € Alle Rechtsformen Buchhaltungsvorbereitung durch Speicherung der Belege, lexoffice-Integration, erweiterbar um Onlineshop-Funktionen

 

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Funktionen eines Geschäftskontos: Was passt zu Ihrem Unternehmen?

Es gibt nicht das eine ideale Geschäftskonto, welches sich generell für alle Firmenkunden perfekt eignet. Überprüfen Sie bei der Auswahl sowohl die vorhandenen Möglichkeiten als auch die Kosten und recherchieren Sie genau diejenigen Funktionen, die Ihren Bedürfnissen entsprechen.

Nachfolgend geben wir eine Übersicht über alle wesentlichen Funktionen und Leistungen, die Geschäftskonten zur Verfügung stellen – oder je nach Anbieter manchmal eben auch nicht.

Kontoführungsgebühr

Die meisten, aber nicht alle Banken, verlangen eine regelmäßige monatliche Gebühr. Betrachten Sie in diesem Zusammenhang aber auch die durch Transaktionen, Kartennutzung und sonstigen Service entstehenden zusätzlichen Kosten. Es gibt auch Geschäftskonten ohne Grundgebühren mit sehr günstigen und zum Teil kostenlosen Buchungsposten. In diesem Fall bestehen jedoch oft Einschränkungen hinsichtlich der Funktionen.

Beleglose Buchungen

Bei allen Geschäftskonten lassen sich Transaktionen beleglos über das Online-Banking vornehmen. Dabei gehören SEPA-Überweisungen und der Empfang von Zahlungseingängen zu den Funktionen jedes Girokontos. Achten Sie auch darauf, ob es ein Überweisungslimit gibt. Lastschriften und Daueraufträge bieten nicht alle Banken an. Auch bei Fremdwährungstransaktionen und Auslandsüberweisungen kann es Einschränkungen geben.

Ein wichtiges Entscheidungskriterium sind die Kosten je Buchung. Diese fallen umso stärker ins Gewicht, je mehr Transaktionen regelmäßig durchzuführen sind. Möglicherweise können Sie trotz höherer Kontoführungsgebühr Kosten sparen, wenn die Bank für die einzelnen Buchungen nur wenig berechnet. Einige Banken führen beleglose Buchungen oder Überweisungen auch ohne Gebühren aus oder bieten ein monatliches Freikontingent.

Beleghafte Buchungen

Da Online-Banking heute Standard ist, verlieren beleghafte Buchungen am Schalter an Bedeutung. Diese Transaktionen sind daher vergleichsweise teuer und bei Direktbanken meist nicht im Angebot. Für Scheckeinreichungen, die nicht beleglos möglich sind, gibt es mitunter besondere Konditionen.

Bargeldbezug

Bei den meisten Konten heben Sie im Inland am günstigsten mit der Girocard Bargeld an den zur Bank oder zum Bankenverband gehörigen Automaten ab. Im Ausland verwenden Sie dafür die Kreditkarte an Automaten mit dem Zeichen des Kreditkartenanbieters. Die Regelungen zu den Gebühren sind jedoch unterschiedlich und nicht jede Bank bietet beide Karten an. Einige gewähren ein monatliches Kontingent für gebührenfreie Barabhebungen.

Bei Filialbanken erhalten Sie theoretisch auch am Schalter Bargeld, was jedoch im Normalfall teurer ist. Darüber hinaus kooperieren einige Banken mit Partnerunternehmen, zum Beispiel mit Einzelhandelsgeschäften, über welche Sie ebenfalls Geld von Ihrem Girokonto abheben können. Bedenken Sie bei Ihrer Entscheidung, wie oft Sie voraussichtlich Bargeld abheben werden und ob das vorwiegend im Inland oder im Ausland der Fall sein wird.

Girocard

Eine Girocard gehört zu vielen, aber nicht zu allen Geschäftskonten. Sie können damit im Inland in den meisten Geschäften und Dienstleistungsbetrieben gebührenfrei bargeldlos bezahlen. Weiterhin nutzen Sie die Karte für den Bargeldbezug an Geldautomaten, am günstigsten und oft kostenlos an denen der eigenen Bank oder eines Bankenverbandes wie Cash Group oder Cashpool. Gehört keine Girocard zum Firmenkonto, gibt es meist ein Kreditkartenangebot mit ähnlichen Funktionen.

Kreditkarte

Wenn Sie oft im Ausland unterwegs sind, sollte auf jeden Fall eine Kreditkarte zum Geschäftsgirokonto gehören oder optional erhältlich sein. Akzeptanzstellen für das bargeldlose Bezahlen mit der Karte sind weltweit verbreitet. Bargeld erhalten Sie im Ausland damit ebenfalls problemlos.

Achten Sie auch darauf, um welche Kreditkartenart es sich handelt. Bei der Charge-Kreditkarte erfolgt eine monatliche Abrechnung der Ausgaben über Ihr Geschäftskonto. Bei Nutzung einer Debit-Karte werden die Umsätze zeitnah oder in Echtzeit von Ihrem Geschäftskonto abgebucht und eine Prepaid-Karte müssen Sie durch Überweisung aufladen, bevor Sie damit bezahlen oder Geld abheben können.

Einige Kontenmodelle enthalten eine kostenlose Kreditkarte, bei anderen fallen jährlich Grundgebühren dafür an. Mitunter können Sie aus mehreren Karten-Angeboten wählen. Beachten Sie aber auch immer die Kosten für die einzelnen Transaktionen.

Bareinzahlung

Wenn Sie ein Einzelhandelsgeschäft, ein Restaurant oder ein ähnliches bargeldintensives Unternehmen betreiben, sollte das Geschäftskonto die Möglichkeit der kostenfreien oder günstigen Bargeldeinzahlung bieten. Das ist bei den sonst vorteilhaften Direktbanken leider nicht oder nur in eingeschränktem Umfang gegeben. Einzahlungen sind zwar immer auch über andere Banken möglich, jedoch gegen hohe Gebühren.

Dispokredit

Ein Dispokredit hilft Ihnen bei vorübergehenden Liquiditätsengpässen. Die meisten Geschäftskonten bieten diese Möglichkeit. Der Dispo-Rahmen wird entweder automatisch gewährt oder muss beantragt werden.

Auch hinsichtlich der Zinsen gibt es Unterschiede. Einige Anbieter vereinbaren den Zinssatz individuell und orientieren sich dabei an der Bonität. Manche unterscheiden zwischen dem Dispokredit im vereinbarten Rahmen und einer zusätzlichen geduldeten Überziehung, wofür oft ein noch höherer Zinssatz Anwendung findet.

Unsere Empfehlung für das beste Geschäftskonto: N26 Business

Es lässt sich nicht pauschal sagen, welches Firmenkonto für Ihr Geschäftsmodell das Beste ist. Direktbanken wie Fidor und N26 bieten sehr kostengünstige Geschäftskonten an. Obwohl die meisten wichtigen Funktionen vorhanden sind, fallen weder für die Kontoführung noch für beleglose Buchungen Kosten an.

N26 Kostenloses Geschäftskonto

Für Einzelunternehmen und Freiberufler ist das Business-Konto von N26 interessant. Voraussetzung für die Geschäftskonto-Eröffnung ist, dass Sie noch kein N26-Kunde sind und das Konto hauptsächlich für geschäftliche Zwecke nutzen. Es gibt eine Mobile App, mit der Sie Ihre Ausgaben zur Unterstützung der Buchhaltung kategorisieren können. 3D Secure und Echtzeit-Benachrichtigungen über jede Kontoaktivität gewährleisten zusätzliche Sicherheit.

Nicht nur das Geschäftskonto ist kostenlos, sondern auch die zugehörige Business MasterCard (Debitkarte). Damit bezahlen Sie weltweit gebührenfrei und heben an allen MasterCard-Automaten Bargeld ab. In Abhängigkeit davon, ob Sie es als Haupt- oder Nebenkonto nutzen, fallen im Inland ab der 4. oder 6. Barabhebung im Monat Kosten von jeweils 2 € an. Im Ausland sind Abhebungen in Euro am Automaten generell kostenlos, bei Fremdwährungen beträgt die Gebühr 1,7 % vom Umsatz.

Zusätzlich sind Ein- und Auszahlungen auch bei Cash26-Partnergeschäften möglich, wofür lediglich bei Einzahlungen ab 100 € pro Monat 1,5 % Gebühren anfallen. Ein weiterer Vorteil sind 0,1 % Cashback auf alle Einkäufe mit der MasterCard, die dem Geschäftskonto quartalsweise gutgeschrieben werden.

Geschäftskonto eröffnen: So gehen Sie vor

Wenn Sie ein Geschäftsgirokonto bei einer Filialbank oder Sparkasse eröffnen möchten, vereinbaren Sie dafür telefonisch einen Termin. Erkundigen Sie sich auch danach, welche Unterlagen Sie mitbringen müssen. Viele Filialbanken ermögliche es auch, das Firmenkonto online zu eröffnen. Bei Direktbanken ist das sogar die einzige Möglichkeit.

Im Fall der Online-Eröffnung orientieren Sie sich an den Anweisungen auf der Website. Die Anmeldung läuft nicht bei jedem Anbieter gleich ab. So gibt es beispielsweise Unterschiede hinsichtlich der geforderten Informationen, des Ident-Verfahrens oder der Übermittlung des Kontoantrags (elektronisch oder postalisch).

Im Wesentlichen erfolgt die Online-Eröffnung eines Geschäftskontos in folgenden Schritten:

  1. Auswahl der Rechtsform und gegebenenfalls der Kontovariante
  2. Angabe der geforderten Unternehmensinformationen und/oder persönlicher Daten des Kontoinhabers und gegebenenfalls der zusätzlich Verfügungsberechtigten
  3. Identifizierung mittels Video-Ident oder PostIdent (Einen Link oder Coupon dafür erhalten Sie während des Anmeldevorgangs.)
  4. Übersendung des Kontoantrags und der Anlagen elektronisch und/oder postalisch (ausgedruckt und unterschrieben)

Teil des Antrags sind Anlagen, mit denen Sie Ihre unternehmerische Tätigkeit nachweisen. Falls das Unternehmen im Handelsregister eingetragen ist, wird der Handelsregisterauszug gefordert. Gleiches gilt für das Genossenschafts- und Vereinsregister. Kleingewerbetreibende nutzen für den Nachweis die Bestätigung der Gewerbeanmeldung und Freiberufler die des Finanzamts oder Steuerberaters.

Eine Geschäftskonto-Eröffnung für Kapitalgesellschaften wie der GmbH oder UG (haftungsbeschränkt) erfordert umfangreichere Unterlagen. Dabei spielt es auch eine Rolle, ob die Gesellschaft bereits besteht und bereits im Handelsregister eingetragen ist oder ob sie sich noch in Gründung befindet. Im letzteren Fall dient das Geschäftskonto vor allem bei der GmbH auch dazu, das Stammkapital einzuzahlen, um die Gründung abschließen zu können. Bei Kapitalgesellschaften in Gründung fordern die Kreditinstitute:

Kostenlose Geschäftskonten für Gründer und Selbstständige

Vor allem Direktbanken bieten Kontenmodelle ohne regelmäßige Kontoführungsgebühr an. Der Vergleich fasst die interessantesten Angebote für kostenlose Geschäftskonten zusammen.

Anbieter Grundgebühr Kosten je Buchung Kreditkarte Rechtsformen Sonstige Hinweise
N26

 

N26

0 € 0 € für beleglose Buchungen. Keine beleghaften Buchungen Business-Master-Card: 0 € Einzelunternehmen und Freiberufler Empfehlung für Einzelunternehmen und Freiberufler.

 

Ein- und Auszahlungen bei CASH26-Partnern möglich (Einzahlungen bis 100 € pro Monat kostenfrei, Auszahlungen generell)

 

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Fidor

 

Fidor

0 € 0 € für beleglose Buchungen. Keine beleghaften Buchungen Prepaid-Master-Card: 8,95 €/Jahr alle Rechtsformen Empfehlung für Personen- und Kapitalgesellschaften.

 

Bareinzahlungen bei Fidor-Cash-Partnern möglich, bis 100 € pro Monat kostenfrei

 

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Penta Basic

 

Penta
Basic

0 € Monatlich 10 freie beleglose Überweisungen, Sonstige 0,10 €. Keine beleghaften Buchungen Debit-Master-Card: 0 € e.K., GbR, OHG, KG, UG, UG i.G., GmbH, GmbH i.G., AG, TeilG, eG Auch für GmbH und UG in Gründung. Nicht für Freiberufler und Selbstständige ohne HR-Eintrag

 

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Netbank Basic

 

Netbank
Basic

ab 0 € Monatlich 15 freie beleglose Transaktionen, sonst 0,10 €. Beleghafte Buchungen: 10 € Debit-Master-Card: 10 €/Jahr Einzelunternehmen und Freiberufler Unterkonten lassen sich für 2 €/Monat zubuchen.

 

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Holvi Starter

 

Holvi
Starter

0 € Monatlich 5 freie beleglose Überweisungen, sonst 0,25 €. Keine beleghaften Buchungen Business-Master-Card: 3 €/Monat alle Rechtsformen Erweiterbar um Zusatzfunktionen für Onlineshops und Rechnungsstellung

 

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Geschäftskonto trotz Schufa-Eintrag

Mit einem negativen Eintrag bei der Schufa kann es schwierig werden, ein Girokonto zu eröffnen. Trotzdem gibt es auch für dieses Problem eine Lösung. Ein Geschäftskonto ohne Schufa Prüfung begrenzt das Risiko abgelehnt zu werden und bietet trotzdem alle für ein Unternehmen notwendigen Funktionen.

Aktuell bieten Banken und Kreditinstitute Geschäftskonten mit unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen an, bei denen keine Schufa-Prüfung notwendig ist. Unser Anbieter Vergleich hilft Ihnen bei der Suche nach dem passenden Geschäftskonto ohne Schufa.

Geschäftskonten für Freiberufler und Einzelunternehmen

Es gibt keine gesetzliche Vorschrift, dass Einzelunternehmer ein Geschäftskonto führen müssen. Viele Kreditinstitute schließen jedoch die geschäftliche Nutzung von Privatkonten aus und auch hinsichtlich der Buchführung ist eine Trennung von privaten und geschäftlichen Vorgängen sinnvoll.

Diverse Geschäftskonten sind speziell für Selbstständige und Freiberufler konzipiert. Darüber hinaus bieten einige Banken besonders attraktive Konditionen für bestimmte Berufsgruppen. Der folgende Vergleich zeigt Ihnen eine Auswahl an Geschäftskonten, die sich für Freiberufler und Einzelunternehmer eignen.

Anbieter Kosten für die Kontoführung Kosten je Buchungsposten Kreditkarte Dispo-Kredit und Zinsen Hinweise
N26

 

N26
Business

0 € 0 € (Nur beleglos möglich) Business Master-Card inklusive 8,9 % p.a. Einzahlungen und kostenlose Auszahlungen bei CASH26-Partnern möglich (Einzahlungen bis 100 € pro Monat kostenlos)

 

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netbank

 

netbank

0 € Beleglos: 15 freie Transaktionen/ Monat, danach 0,10 €. Beleghafte Überweisung: 10 €. Scheckeinreichung 2,50 € Debit-Master-Card für 10 €/ Jahr Nein Unterkonto für 2 €/ Monat möglich

 

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DKB

 

DKB
Business

0 € 0 € (Nur beleglos möglich) DKB-VISA-Business-Card inklusive 6,9 % p.a. Nur für bestimmte freie Berufe (u.a. Anwälte, Heilberufe, Apotheker) und gewerblich tätige Immobilienverwalter

 

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Filialbank oder Direktbank?

Die Angebote der Direktbanken sind meist kostengünstiger als die der Filialbanken und Sparkassen. Trotzdem eignet sich ein Direktbankkonto nicht für jedes Unternehmen. Folgende Gründe können für die Kontoeröffnung bei einer Filialbank sprechen:

  • Sie müssen häufig Bargeld einzahlen.
  • Die Konten der Direktbanken bieten nicht die von Ihnen benötigten Funktionen.
  • Grundsätzlich geeignete Direktbankkonten sind nicht für die Rechtsform Ihres Unternehmens verfügbar.
  • Sie suchen eine Hausbank für sämtliche finanzielle Angelegenheiten und legen Wert auf individuelle Beratung im persönlichen Gespräch.

Fragen und Antworten zum Geschäftskonto

Ergänzend zu den bisherigen Informationen greifen die folgenden Ausführungen einige Begriffe oder Fragen auf, die häufig im Zusammenhang mit Geschäftskonten oder ganz allgemein mit Girokonten auftreten.

  1. Worauf kommt es beim Geschäftskonto für einen Onlineshop an?
    Für Ihre Kunden ist es wichtig, dass sich mehrere gängige Bezahlmöglichkeiten einbinden lassen, mindestens das Lastschriftenverfahren. Weiterhin müssen Sie mit einer größeren Anzahl an Transaktionen rechnen. Neben Zahlungseingängen, für die im Normalfall keine Gebühren anfallen, sind auch häufig Überweisungen für Wareneinkäufe notwendig. Achten Sie deshalb auf kostenfreie oder zumindest kostengünstige Buchungsmöglichkeiten.
  2. Was sind API-Schnittstellen?
    Das sind Schnittstellen zur Anwendungsprogrammierung, das heißt zur Verknüpfung des Kontos mit anderen Systemen. So ist etwa die Anbindung eines Onlineshops möglich. Beispielsweise lassen sich auf diese Weise in Verbindung mit Bestellungen automatisch Lastschriften auslösen oder Zahlungen der Kunden ihren Bestellungen zuordnen. Genauso wichtig sind hier Schnittstellen zu Buchhaltungsprogrammen.
  3. Worin unterscheiden sich SEPA-Überweisung und Auslandsüberweisung?
    Es gibt, inklusive Deutschland, 34 SEPA-Teilnehmerstaaten. Für Überweisungen in Euro innerhalb dieses SEPA-Raumes gelten die gleichen Bedingungen. Das bedeutet, es wird nicht zwischen In- und Ausland unterschieden. Auslandsüberweisungen verwenden Sie nur, wenn Sie Geld in ein Land außerhalb des SEPA-Raumes überweisen möchten. Diese dauern länger und sind im Normalfall teurer. Während SEPA-Überweisungen zum Funktionsumfang aller Konten gehören, bieten nicht alle Geschäftskonten die Möglichkeit der Auslandsüberweisung.
  4. Was ist hinsichtlich der SEPA-Lastschrift zu beachten?
    Wenn Ihnen ein Kunde ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt hat, können Sie fällige Beträge von seinem Konto einziehen. Das Mandat muss nicht für jeden Zahlungsvorgang neu eingeholt werden. Es erlöscht jedoch nach 36 Monaten der Nichtbeanspruchung. Man unterscheidet zwischen SEPA-Lastschriften gegenüber Privatpersonen und Unternehmen. Im Gegensatz zu Unternehmen haben Verbraucher einen achtwöchigen Erstattungsanspruch. Diese Regelungen gelten innerhalb des gesamten SEPA-Raumes.
  5. Was ist bei einer Kreditkarte der Unterschied zwischen Auslandseinsatz- und Fremdwährungsentgelt?
    Ein Auslandseinsatzentgelt fällt an, wenn die Kreditkarte außerhalb Deutschlands zum Einsatz kommt, auch innerhalb des Euro-Raumes. Das Fremdwährungsentgelt entsteht, wenn Sie mit der Kreditkarte in einer anderen Währung bezahlen oder Geld abheben. Die einzelnen Banken regeln die Gebühren individuell. Achten Sie ganz besonders auf diese Konditionen, wenn Sie sich häufig im Ausland aufhalten.
  6. Wie funktioniert die Bareinzahlung in Geschäften?
    N26 und Fidor ermöglichen Bareinzahlungen an der Kasse bestimmter Geschäfte. Bei beiden Systemen gehören unter anderem REWE, Penny und dm zu diesen Partnern. Für die Einzahlung, und bei N26 auch für die Auszahlung, ist keine Karte notwendig. Sie brauchen ein Smartphone und die entsprechende App. Mit dieser generieren Sie einen Barcode, der an der Kasse gescannt wird.
  7. Wann ist für die Identifikation bei der Kontoeröffnung eine zusätzliche Meldebestätigung erforderlich?

Wenn Sie keine deutsche Staatsbürgerschaft und damit auch keinen Personalausweis mit aufgedruckter Meldeadresse besitzen, können Sie sich auch mit dem Reisepass oder einem anderen Ausweisdokument legitimieren. Da in diesen Fällen die Meldeadresse nicht ersichtlich ist, brauchen Sie eine zusätzliche Bestätigung der Meldestelle.

Fazit: Gründlicher Geschäftskonto-Vergleich vor der Eröffnung

Bevor Sie ein Geschäftskonto eröffnen, beschäftigen Sie sich ausführlich mit den Konditionen und Bedingungen. Darüber gibt das Preis- und Leistungsverzeichnis Auskunft, das auf jeder Bankenwebsite verlinkt ist.

Die kostenlosen Angebote einiger Direktbanken sind für viele kleinere Unternehmen eine gute Wahl. Firmenkunden mit umfangreichem Zahlungsverkehr oder besonderen Ansprüchen an die Kontofunktionen profitieren hingegen oft von einem kostenpflichtigen Geschäftsgirokonto. Die meisten Banken bieten unterschiedliche Kontenmodelle an.

Roul Radeke von Selbststaendigkeit.de

Roul Radeke

Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer des 2015 gegründeten Onlineportals Selbststaendigkeit.de und bei radeke-interim.de. Das Onlineportal Selbststaendigkeit.de bietet Existenzgründern und Unternehmern News aus der Gründer- und Unternehmerszene, hilfreiches Wissen für die Gründung und Führung von Unternehmen, geförderte Existenzgründungsberatung (AVGS-Coaching), digitale Produkte für die Selbstständigkeit und zahlreiche Werbemöglichkeiten.