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Selbststaendigkeit.de > Existenzgründung > Orientierung > Wahl der Gründungsart > Franchise > Franchisepartner werden: 8...

Franchisepartner werden: 8 ultimative Tipps + 20 spannende Systeme

Sie würden gern Ihr eigener Chef sein, haben aber noch keine Geschäftsidee? Dann könnte Franchising eine Lösung sein. Wenn Sie Franchisepartner werden, nutzen Sie für Ihre Selbstständigkeit ein bereits erprobtes Geschäftsmodell. Bei vielen Systemen sind übrigens auch Quereinsteiger ohne Branchenwissen willkommen. Erfahren Sie, wie Sie Franchisepartner werden können und den passenden Franchisegeber finden.

Inhaltsverzeichnis

Was bedeutet Franchise und was macht ein Franchisepartner?

Ein Franchisesystem entsteht, indem ein Unternehmer ein Geschäftsmodell entwickelt und am Markt erprobt, das sich duplizieren lässt. Auf dieser Basis strebt er als Franchisegeber Kooperationen mit potenziellen Gründern an, denen er Lizenzen sowie Nutzungsrechte zur Verfügung stellt und Unterstützung bei der Gründung und der Umsetzung der Geschäftsidee an einem neuen Standort bietet. Dafür verlangt er Gebühren und fordert die Einhaltung bestimmter Standards. Diese anderen Unternehmen sind die Franchisepartner, auch Franchisenehmer genannt. Sowohl der Franchisegeber als auch die Partner betreiben rechtlich eigenständige Unternehmen.

Wenn Sie Franchisepartner werden, nutzen Sie eine etablierte Marke für Ihr Unternehmen. Weiterhin erhalten Sie sowohl bei Aufbau als auch laufend Unterstützung, zum Beispiel für das Management und das Marketing. Diese Leistungen unterscheiden sich von System zu System. Für die Rechte und Leistungen zahlen Sie an den Franchisegeber Gebühren. Das sind in der Regel neben Investitionskosten eine einmalige Eintrittsgebühr, feste oder umsatzabhängige laufende Gebühren und in einigen Fällen auch Abgaben, die der Franchisegeber für Werbung aufwendet.

Vorteile einer Franchisepartnerschaft

Möchten Sie Franchisepartner werden, so zahlen Sie zwar Gebühren und sind in Ihren unternehmerischen Entscheidungen auch nicht ganz frei. Dafür bietet Ihnen Franchising jedoch einige Vorteile:

  • Bereits bewährtes Geschäftskonzept und somit etwas mehr Sicherheit
  • Höhere Akzeptanz bei Kunden durch Bekanntheit der Marke
  • Starthilfe (z.B. durch Schulungen, bei der Standortsuche, beim Businessplan)
  • Mitunter Unterstützung bei der Finanzierung
  • Vorhandene Logistikstrukturen, z. B. zentrale Organisation des Einkaufs
  • Zentrale Leistungen wie Marketing, Weiterbildung, Buchhaltungssystem (je nach Modell unterschiedlich)
  • Gebietsschutz (hier verpflichtet sich der Franchisegeber in einem definierten Gebiet keine weiteren Franchiseverträge mit anderen Franchisepartnern abzuschließen)

Eignen Sie sich als Franchisepartner?

Wenn Sie auf jeden Fall selbst unternehmerisch tätig sein möchten, aber trotzdem gewisse Sicherheiten zu schätzen wissen, sollten Sie über eine Franchisepartnerschaft nachdenken. Existenzgründungen bringen neben der Aussicht auf Erfolg und ein gutes Einkommen allerdings auch immer Risiken mit sich. Das ist nicht anders, wenn Sie Franchisepartner werden. Allerdings senken das erprobte Geschäftsmodell und die Unterstützung durch den Franchisegeber das unternehmerische Risiko. Das ist in bestimmten Lebenssituationen besonders wichtig, zum Beispiel wenn Sie Kinder haben oder noch einen Hauskredit abbezahlen müssen.

Auch für Quereinsteiger mit Interesse für ein bestimmtes Aufgabengebiet eignen sich viele Franchisemodelle. Welche Voraussetzungen Sie mitbringen müssen, wenn Sie Franchisepartner werden möchten, unterscheidet sich von Fall zu Fall. Einige Franchisesysteme setzen Branchenerfahrung voraus, andere setzen vielmehr auf nachweisbare Managementerfahrung. Wenn kein Branchen-Know-how erwartet wird, bereiten Sie Schulungen auf Ihre Selbstständigkeit vor.

Franchisepartner werden: Das sollten Sie mitbringen

Die konkreten Anforderungen sind bei jedem Franchisesystem anders. Dabei stehen Schulabschlüsse, Fachkenntnisse und Branchenerfahrungen eher selten im Mittelpunkt.

Wenn Sie Franchisepartner werden möchten, kommt es viel mehr auf die Unternehmerpersönlichkeit an. Dazu gehören Eigenschaften wie Ausdauer, Belastbarkeit und Führungskompetenz. Kaufmännisches Wissen ist von Vorteil, wird bei vielen Franchisesystemen aber auch durch Schulungen vermittelt. Ständige Lernbereitschaft ist ebenfalls wichtig, wenn Sie Franchisenehmer werden möchten. Nicht zu unterschätzen ist auch eine positive Haltung Ihrer Familie oder Ihres sozialen Umfeldes zur beruflichen Selbstständigkeit – schließlich erfordert diese gerade in der Anfangszeit Einbußen in Bezug auf die Zeit und das Einkommen. Und natürlich gehört die Kundengewinnung ebenfalls zu den Aufgaben des Franchisepartners.

Als Unternehmer handeln Sie eigenverantwortlich und müssen selbst Initiative ergreifen. Das ist auch so, wenn Sie Franchisepartner werden. Trotzdem dürfen Sie kein Problem damit haben, sich an bestimmte Vorgaben des Franchisegebers zu halten und sollten somit auch teamfähig sein. Sie sind in Ihren Entscheidungen nicht ganz so frei wie andere Selbstständige, profitieren im Gegenzug aber auch von den Vorteilen einer Franchisepartnerschaft.

Wie gehe ich vor, wenn ich Franchisepartner werden möchte?

Wenn Sie sich dazu entschieden haben, Franchisepartner zu werden, erreichen Sie Ihr Ziel in folgenden 8 Schritten:

  1. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die bestehenden Franchisesysteme und finden Sie geeignete Modelle.
  2. Informieren Sie sich gründlich über die ausgewählten Franchisegeber und prüfen Sie dabei die Voraussetzungen für eine Franchise-Partnerschaft.
  3. Nehmen Sie Kontakt auf und lassen Sie sich weitere Informationen zusenden. Vereinbaren Sie bei Interesse Gesprächstermine, um auch die persönliche Chemie zu prüfen.
  4. Prüfen Sie die finanzielle Seite. Dazu gehören das gesamte Investitionsvolumen, das notwendige Eigenkapital, sowie einmalig und regelmäßig anfallende Gebühren – und entsprechend die Finanzierungsmöglichkeiten hierfür.
  5. Falls Sie sich für ein Franchisesystem entschieden haben, schließen Sie einen Franchisevertrag ab. Prüfen Sie diesen vor Abschluss genau und lassen Sie sich dabei von einem spezialisierten Anwalt oder einem anderen Franchiseexperten beraten.
  6. Bereiten Sie die Gründung vor, indem Sie die Rechtsform wählen, einen Businessplan erstellen und die Finanzierung klären. Es empfiehlt sich, dafür eine Gründungsberatung in Anspruch zu nehmen – idealerweise unterstützt Sie auch das Franchisesystem.
  7. Melden Sie das Unternehmen bei den Behörden an (Gewerbeamt, Finanzamt, ggf. Handelsregister).
  8. Stellen Sie Personal ein (falls notwendig) und starten Sie Ihr Geschäft.

Besonders wichtig ist die gründliche Recherche, damit Sie in dem großen Angebot das am besten zu Ihnen passende Franchisesystem finden. Allein das Internet bietet viele Informationsmöglichkeiten. Nutzen Sie zum Beispiel den Systemfinder des Deutschen Franchiseverbandes. Übersichten mit Filtermöglichkeiten, den wichtigsten Fakten und Beschreibungen bieten unter anderem auch folgende Portale:

Beschränken Sie Ihre Recherchen aber nicht auf das Internet. Wenn Sie Franchisepartner werden möchten und sich für bestimmte Konzepte besonders interessieren, suchen Sie eine Filiale auf, nehmen Sie die angebotenen Leistungen in Anspruch oder kontaktieren Sie einen anderen Franchisenehmer.

Der Besuch einer Franchisemesse bietet sich ebenfalls an. So können Sie an einem Messestand direkt überprüfen, ob auch die persönliche Ebene mit dem Franchisegeber stimmt. Beispielsweise findet jährlich in Nürnberg immer die Start-Messe, bei der Franchising einer der Schwerpunkte ist. Vom 14. bis 16. November 2019 wird in Frankfurt am Main wieder die Franchise Expo durchgeführt. Das ist die größte Franchisemesse in Deutschland.

20 interessante Franchisesysteme im Jahr 2018

Franchise-Unternehmen gibt es in vielen Branchen und für verschiedene Unternehmensgrößen. Bei der Auswahl kommt es hauptsichtlich darauf an, dass Sie sich mit dem Modell identifizieren und die finanziellen Anforderungen erfüllen können. Die folgende Tabelle stellt einige Franchisesysteme vor.

Name

Branche

Eigen-
kapital
Gesamt-
Invest

Beschreibung

Town & Country

Town & Country

Bau

50.000 

150.000 

Vertrieb und Bau schlüsselfertiger Massivhäuser

Schülerhilfe

Schülerhilfe

Bildung

10.000 – 15.000 

30.000 – 70.000 

Leitung eines oder mehrere regionaler Nachhilfe-
institute

Promedica Plus

Promedica Plus

Betreuung

15.000 €

30.000 €

Vermittlung von Personal für die 24-Stunden-
Betreuung zu Hause

Crestcom

Crestcom

Bildung

40.000 €

k. A.

Organisation von Management-Trainings für den Mittelstand einschließlich Kundenakquise

clever fit

clever fit

Fitness

13.480 €

680.000 € (davon 490.000 € über Leasing abgedeckt)

Betrieb eines oder mehrerer Fitnessstudios

Expense Reduction Analysts

Expense Reduction Analysts

Consulting

25.000 €

80.000 – 100.000 €

Unternehmens-
beratung für den Mittelstand

BoConcept

BoConcept

Einzelhandel

100.000 €

450.000 €

Aufbau und Leitung einer Einzelhandels-
filiale für dänische Möbel

Mail Boxes Etc.

Mail Boxes Etc.

Dienst-
leistungen

14.500 €

40.000 €

Leitung eines Dienstleistungs-
centers mit den Schwerpunkten Logistik, Verpackung, Druck und Grafik

Executives Online

EO (Executives Online)

Personal-
vermittlung

29.500 €

49.000 €

Akquise und Vermittlung von Fachkräften für Führungs-
positionen inklusive Personal-
entwicklung

The Alternative Board

The Alternative Board

Consulting

30.000 €

49.000 €

Organisation regelmäßiger Treffen von nicht miteinander konkurrierenden Unternehmen zur gemeinsamen Problemlösung

TeeGschwendner

TeeGschwendner

Einzelhandel

12.000 – 24.000 €

60.000 – 120.000 €

Betreiben eines Teefachhandels

Vom Fass

Vom Fass

Einzelhandel

25.000 €

95.000 €

Führung eines Spezialitäten-
geschäfts mit individueller Abfüllung von Essig, Öl, Wein und Spirituosen

Dahler & Company

Dahler & Company

Immobilien

50.000 €

30.000 – 300.000 €

Vermittlung hochwertiger Immobilien

global office

global office

Dienst-
leistungen

15.000 €

100.000 €

Kundenakquise und -betreuung für B2B-
Telefon-
dienstleistungen

Rainbow International

Rainbow International

Handwerk

30.000 – 100.000 €

270.000 – 300.000 €

Leitung eines Betriebs für die Sanierung von Wasser- und Brandschäden

fitbox

fitbox

Fitness

10.000 €

65.000 €

Führung eines Studios für das EMS-Training

burgerme

burgerme

Gastro

20.000 €

125.000 €

Betrieb eines Stores für die Herstellung und Lieferung von Burgern, Salaten, Fingerfood und ähnlichem

Easyfitness

Easyfitness

Fitness

30.000 €

350.000 – 450.000 €

Aufbau und Leitung eines Fitnessstudios

Gelateria La Luna

Gelateria La Luna

Gastro

20.000 € für Eiskiosk oder 50.000 € für Eiscafé

150.000 – 300.000 €

Betrieb eines Eiscafés oder Eiskiosks

SYSCOS

SYSCOS

Consulting

0 €

k. A.

Existenz-
gründungs- und Fördermittel-
beratung

Diese besonderen Herausforderungen bringt die Selbstständigkeit als Franchisepartner mit sich

Ein wichtiger Unterschied zu anderen Formen der Selbstständigkeit ist, dass Sie Vorgaben des Franchisegebers befolgen müssen, die Ihre unternehmerische Entscheidungsfreiheit einschränken. Diese haben natürlich ihren Sinn und sollen zum Beispiel das Markenimage bewahren. Wenn Sie sich jedoch hauptsächlich deshalb selbstständig machen möchten, weil Sie lieber eigene Ideen umsetzen anstatt Vorgaben zu befolgen, ist Franchising möglicherweise nicht der optimale Weg.

Da jedes Franchise-Unternehmen rechtlich eigenständig ist, tragen Sie das unternehmerische Risiko selbst, auch wenn Sie Franchisepartner werden. Beschäftigen Sie sich deshalb besonders gründlich mit der Finanzierung. Es gibt Franchisesysteme, bei denen Sie theoretisch mit 0 € Eigenkapital starten können. Bei anderen Modellen brauchen Sie mehrere Millionen dafür.

Kann ich auch ohne Eigenkapital Franchisepartner werden?

Es gibt Franchisesysteme, die Franchise ohne Eigenkapital ermöglichen. Das ist aber eher die Ausnahme. Bedenken Sie, dass eine Unternehmensgründung ohne Eigenkapital generell riskanter ist und auch höhere Kapitalkosten in Form von Zinsen mit sich bringt. Einige Franchisegeber unterstützen ihre Partner durch die Kooperation mit Banken bei der Finanzierung.

Als Gründer können Sie unter bestimmten Voraussetzungen Existenzgründerdarlehen, zum Beispiel Förderkredite der KfW oder der Landes-Förderbanken erhalten. Je nach Programm profitieren Sie dabei von günstigen Zinsen, Teilbürgschaften oder Tilgungsfreiheit in den ersten Jahren. Das sind zwar auch Kredite, also Fremdkapital. Durch die Vergünstigungen enthalten diese Finanzierungsmodelle jedoch auch Zuschüsse, die als Eigenkapital betrachtet werden.

Wenn Sie Franchisepartner werden und dafür bei Ihrer Hausbank einen Kredit aufnehmen möchten, kann das ohne Eigenkapital und Sicherheiten schwierig werden. Mit einer öffentlich geförderten Bürgschaft der Bürgschaftsbank Ihres Bundeslandes lässt sich dieses Problem lösen.

FAQ – 8 häufig gefragte Dinge zum Thema Franchise

1. Wozu zahlen Franchisepartner eine Eintrittsgebühr?

Die Eintrittsgebühr wird zu Beginn der Franchisepartnerschaft fällig. Einige Franchisegeber verzichten darauf, bei anderen ist sie sehr hoch. Der Franchisenehmer bezahlt damit das Recht, die Marke und das Unternehmensmodell nutzen zu dürfen. Außerdem werden auch die anfänglichen Unterstützungsleistungen des Franchisegebers abgegolten. Neben der einmaligen Eintrittsgebühr fallen bei den meisten Franchisesystemen zusätzlich regelmäßige Franchisegebühren an.

2. Was kennzeichnet die laufenden Franchisegebühren?

Typisch für das Franchising ist die Unterstützung der Franchisepartner über die Gründungsphase hinaus, z.B. durch organisatorischen Support, Schulungen, Beratungen und ähnliche Leistungen. Dafür fallen regelmäßig Gebühren an, deren Höhe im Franchisevertrag vereinbart wird. Das sind entweder feste Beträge oder prozentuale Anteile vom Umsatz. Franchisegeber, die mithilfe des Franchisesystems ihre eigenen Produkte verkaufen, verzichten mitunter auch auf regelmäßige Gebühren.

3. Wann fallen Werbegebühren an?

Einige Franchisegeber verlangen von ihren Partnern zusätzlich zu den laufenden Franchisekosten Werbegebühren. Das ist immer dann der Fall, wenn ein Marketingpool vorhanden ist. In diesen zahlen alle Franchisenehmer des Systems ein. Das Geld wird für das zentrale Marketing verwendet.

4. Was versteht man unter Bezugsbindung?

Wenn Sie Franchisepartner werden, kann Sie der Vertrag dazu verpflichten, Waren, Material oder Leistungen nur aus bestimmten Quellen zu beziehen. Das können Produkte sein, die der Franchisegeber selbst herstellt und über sein Franchisesystem absetzen möchte. Mitunter soll die Bezugsbindung aber auch bestimmte Qualitätsstandards oder Eigenschaften der Marke sicherstellen. Günstigere Preise durch zentralen Einkauf können ebenfalls ein Grund dafür sein.

5. Was ist Gebietsschutz?

Das bedeutet, dass innerhalb eines regional begrenzten Einzugsgebietes eines Franchisepartners keine weiteren Filialen oder Standorte des gleichen Franchise-Unternehmens eröffnen. Wenn Gebietsschutz vereinbart wird, ist das Bestandteil des Franchisevertrags. Beachten Sie aber, dass trotzdem Konkurrenzsituationen durch andere, ähnliche Unternehmen entstehen können.

6. Wozu dient das Franchise-Handbuch?

Diese Anleitung erklärt dem Franchisepartner im Detail, wie er das Franchisekonzept umsetzen muss. Im Normalfall wird das Handbuch im Franchisevertrag erwähnt, sodass es den Franchisenehmer zur Einhaltung der darin geschilderten Standards verpflichtet. Natürlich ist es auch eine Hilfe bei der Unternehmensführung. Inhalte sind zum Beispiel die Organisation des Franchiseunternehmens, das Qualitätsmanagement und die Personalpolitik.

7. Wie profitieren Franchisenehmer von der Beratungsförderung?

Wenn Sie Franchisepartner werden, können Sie sowohl vor als auch nach der Gründung Ihres Unternehmens öffentliche Förderungen für eine Unternehmensberatung in Anspruch nehmen. Für die Vorgründungsphase kommen dafür die Möglichkeiten der Landes-Förderbanken oder bei einer Gründung aus der Arbeitslosigkeit der Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein der Arbeitsagentur in Betracht. Besteht das Unternehmen bereits, können Sie über Mittel des Programms des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), "Förderung unternehmerischen Know-hows“ beantragen.

8. Wofür steht der Deutsche Franchiseverband e.V.?

Der Verband versteht sich als Interessenvertreter der Franchisewirtschaft in Deutschland, wozu sowohl die Franchisegeber als auch die Partner gehören. Wenn ein Franchisesystem Mitglied des Verbandes werden möchte, muss es bestimmte Anforderungen erfüllen. Deshalb kann bereits eine Mitgliedschaft als Qualitätskriterium gelten. Durch einen freiwilligen Check kann ein Franchisegeber zusätzlich das Qualitätssiegel des Deutschen Franchiseverbandes erlangen.

Fazit: Franchisepartner werden – eine echte Chance

Franchising ist eine Form der Unternehmerschaft, die mit bestimmten Sicherheiten einhergeht. Dafür zahlen Sie als Franchisenehmer Gebühren. Obwohl Sie ein rechtlich eigenständiges Unternehmen führen, sind Sie bis zu einem gewissen Grad jedoch auch weisungsgebunden.

Es gibt in Deutschland laut Deutschem Franchiseverband rund 1.000 Franchisesysteme - hinzu kommen international spannende Franchisegeber. So ist eine Partnerschaft in verschiedenen Branchen möglich, ob als Kleinstbetrieb oder mittelständisches Unternehmen. Wenn Sie Franchisepartner werden möchten, informieren Sie sich vorab gründlich über geeignete Systeme und eventuelle Besonderheiten.

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