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Was wir auf unserer Startup Journey von der Inbound-Marketing-Plattform Chimp gelernt haben


Chimp ist die Inbound-Marketing-Plattform für kleine Unternehmen. Genauer gesagt kann man mit dem Chimp Design-Baukasten individuelle Layouts zusammenklicken, Content – egal in welchem Format – erstellen und einpflegen, einen effizienten Dialog mit dem eigenen Publikum führen und individuelle Calls to Action und Landing Pages erstellen. Abschließend hat man die wichtigsten Analytics immer im Blick. Vladislav Melnik, Gründer von Chimp sagt: „Die User haben somit viel weniger Technikstress, mehr Kontrolle und endlich mehr Ruhe.“ 

Vladislav, was ist Dein wichtigster Tipp für Jungunternehmer, die gerade selbst gegründet haben?

Ein guter Freund von mir sagte früher immer: "Einfach machen". Er war zwar auch für Sprüche wie "Party hard with MasterCard" und "Viel hilft viel" verantwortlich. Aber der erste blieb hängen und ist fest in meine DNA übergegangen.

"Einfach machen und schauen was passiert" klingt so naiv und unprofessionell, ist aber das beste was Jungunternehmen machen können, um schnell ans Ziel zu kommen.

Genau darum geht's ja auch bei der Lean-Startup-Methode. Immer wieder Dinge auf den Markt werfen und schauen, wie es ankommt. Denn nicht wir als Unternehmen entscheiden, sondern der Markt entscheidet. Immer.

Bei Facebook heißt es auch "Move fast and break things". Ich mag diese Philosophie. Sie funktioniert.

Was ist Euer Geschäftsmodell?

Unser Geschäftsmodell ist ganz einfach. Wir sind ein klassisches Software-as-a-Service Business. Kleine Unternehmen können unsere Marketing-Plattform für ein gewisses monatliches Entgelt nutzen. 

Die Besonderheit bei Chimp ist, dass wir alles in einer zentralen Plattform vereinen und so wesentlich kostengünstiger sind, als die Bestandteile einzeln zu erwerben:

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Preisvorteile durch Chimp, chimphq.de

Was waren Deine Top 3 Learnings?

Gerade habe ich ja so von der Lean-Startup-Methode geschwärmt. Und auch, wenn ich so ein großer Fan davon bin, müssen wir uns hier an die eigene Nase fassen. Unsere größte Lektion war, dass wir nicht lean genug waren.

Zu aller erst waren wir zu sehr verliebt in unsere Software und wollten die erste Bekanntmachung nur damit launchen. Das war zwar ein cooler Case und wir haben viele Sachen gefunden, die unrund waren, aber dennoch waren wir nicht schnell genug.

Eine weitere wichtige Lektion war, dass unser MVP, also unser Minimum Viable Product, viel zu umfangreich geworden ist. Wir haben das Teil über 10 Monate im stillen Kämmerlein entwickelt, was man so eigentlich nicht machen darf. Wir waren einfach überzeugt davon, die Bedürfnisse gut genug zu kennen. Wir hätten nur mit den Kernfunktionen online gehen, uns Feedback vom Markt holen und erst dann weiterentwickeln sollen. Damit wären wir schneller und leaner gewesen.

Wer gehört zu Eurer Zielgruppe und wie erreicht Ihr sie?

Wie bereits erwähnt, sind unsere Zielgruppe kleine Unternehmen. "Kleine Unternehmen" klingt immer so klein, aber die offizielle Definition der EU beginnt bei Solopreneuren und geht hin bis zu Unternehmen mit 50 Mitarbeitern und 10 Millionen Jahresumsatz - das ist gar nicht so klein! ;)

Wir haben uns auf diese Zielgruppe fokussiert, weil im Enterprise- sowie im Mittelstand-Segment die Sache schon durch ist. Aber an die kleinen Unternehmen, da hat sich bis jetzt noch niemand herangetraut. Weltweit noch nicht. Vor allem liebe ich kleine Unternehmen, weil sie flexibel und agil sind. Sie Treiben die Wirtschaft voran. Und ich habe einfach ein Fable für die "David gegen Goliath"-Geschichte.

Wir erreichen diese Zielgruppe natürlich mit Inbound Marketing. Der affenblog hat bereits ein Publikum aus mehr als 12.000 kleinen Unternehmen. Das ist eine ordentliche Crowd für den Anfang. Das heißt also, wir fokussieren uns weiterhin auf die Erstellung und Vermarktung von kostenlosen hochwertigen Inhalten. Passend zu Chimp haben wir einen weiteren Startup Blog gestartet, wo wir live von unserer Startup Journey berichten und alles, wirklich alles, offenlegen. Das sollte auch noch etwas Aufmerksamkeit bringen.

Wie beginnt man mit Inbound Marketing? Wie hast Du damit begonnen?

Ich glaube, meine Antwort kannst du bereits erahnen: Einfach machen! Also ganz nach der Lean-Startup-Methode klein anfangen, den Inbound-Marketing-Prozess so schnell wie möglich aufsetzen und dann ständig wieder verbessern.

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Der Inbound Marketing Prozess, chimphq.de 

Der Prozess sieht im Detail wie folgt aus: Du ziehst deine potenziellen Kunden an, indem du hochwertige Inhalte erstellst und sie via Blogosphäre, Social Media und der Suchmaschine verteilst. Danach arbeitest du mit Calls die Action, also direkte Handlungsaufforderungen, um die Erlaubnis einzuholen, deinen potenziellen Kunden kontaktieren zu dürfen. E-Mail bietet sich hier perfekt für an. Danach pflegst du die Beziehung via E-Mail, lieferst weiterhin hochwertigen Content und leitest deinen potenziellen Kunden dann auf eine Landing Page. Eine Landing Page ist eine einfache Seite, die nur ein Ziel (in diesem Fall den Verkauf) im Fokus hat. Nach dem Verkauf hörst du nicht auf, sondern solltest deinen Kunden auch noch begeistern, damit er wiederum seinen Freunden und Kollegen davon erzählt. Das machst du hauptsächlich, indem du qualitative Umfragen erstellt und auf qualitative Daten schaust, um dein Publikum immer besser kennenzulernen.

Um konkret zu starten reicht oft ein einfacher Blog aus, der mit 3-5 Inhalten gefüllt ist. Diese Inhalte promotest du dann via Gastbeiträge, Social Media und mithilfe der Suchmaschine. Und schon hast du erste Daten, erstes Feedback und kannst weiterentwickeln.

Wie ist die Idee zum Namen Chimp entstanden?

Chimp ist die Weiterentwicklung des affenblog. Das affenstarke Logo ist auch gleich geblieben. Ich kam damals auf Affen, weil ich einen außergewöhnlichen und leicht verrückten Namen gesucht habe. Das Schöne an Affen oder Schimpansen ist, dass diese den Status quo herausfordern, sympathisch sind und sich selbst nicht zu ernst nehmen. Auch steht der Affe in der chinesischen Astrologie für blühende Phantasie und einen verspielt fröhlichen Charakter, der mit seinem heiteren Gemüt alle ansteckt. Dort ist der Affe ein kreatives Improvisationstalent. Das passt super zu uns und unserer Marke!

Was macht Chimp zu etwas besonderen?

Die Besonderheit an Chimp ist der Fokus auf die Zielgruppe. Wie bereits erwähnt, gibt es noch keine Inbound-Marketing-Plattform, die sich darauf fokussiert. Ich betreibe Inbound Marketing schon seit Jahren und glaube die Bedürfnisse von kleinen Unternehmen im deutschsprachigen Raum so gut wie kaum ein anderer zu kennen. Dementsprechend stricken wir die ganze Software um diese Bedürfnisse herum. Außerdem ist Chimp sehr minimalistisch gehalten, daher einfach zu bedienen und gibt dadurch mehr Luft zum Atmen.

Wie liefen Deine ersten Monate in der Startphase an?

Wie bereits angedeutet hatte ich die Idee für Chimp bereits Ende letzten Jahres. Ich habe einfach gemerkt, dass es keine Inbound-Marketing-Plattform für kleine Unternehmen gibt und wollte deshalb eine erstellen. Leider kann ich überhaupt nicht coden!

Wie der Zufall es so wollte kam Nico Puhlmann auf mich zu, der damals Stetic, eine Analytics Software, entwickelte und betrieb. Nach ein bisschen hin und her und ein paar Telefonaten waren wir beide von der Idee überzeugt und saßen beide in Skype zusammen. Wir waren total motiviert, haben die ersten Grundzüge des Managementsystems in Trello aufgesetzt und einen Erstentwurf der Anwendung skizziert. Danach haben wir mit der Entwicklung anfangen und Stück für Stück einen ersten Prototypen erstellt.

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Die Chimp Gründer Vladislav Melnik und Nico Puhlmann

Um jetzt für ein wenig Aufmerksamkeit zu sorgen, haben wir unseren neuen Chimp Blog gelauncht und berichten dort von unserer Startup Journey. Aktuell befinden wir uns auf Promotour und verbreiten unsere Message sowie unseren Content.

Demnächst steht eine Closed Beta an und danach launchen wir endlich das Teil.

Hast Du Dich sofort Vollzeit selbstständig gemacht?

Nach meiner Ausbildung bei der Sparkasse in der IT habe ich mich sofort selbständig gemacht und gründete eine kleine Webagentur mit dem Namen "layout factory", da ich seit dem ich 14 bin Webdesign auf Auftragsbasis gemacht habe. Dann kam ich relativ zufällig mit Bloggen und Content Marketing in Berührung, sah eine Lücke am Markt und fasste den Entschluss, alles auf eine Karte zu setzen und gründete den affenblog. Dieser mündet demnächst komplett in Chimp. Auch Nico, wie bereits erwähnt, betrieb Static bereits vor Chimp und war daher auch schon vorher selbständig.

Wie sieht aktuell Deine Arbeitswoche aus? 

Meine Arbeitswoche ist eigentlich ganz normal. Ich arbeite von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr und habe dabei 1 Stunde Mittagspause. Am Samstag arbeite ich auch noch mal von 8 bis 13 Uhr. Vor allem am Samstag hat man schön Ruhe und kann die ganzen To Dos abarbeiten, die man sonst in der Woche nicht geschafft hat. Ich habe es auch mit einer lockeren Arbeitswoche probiert, aber das habe ich nicht hinbekommen. Ich bin zu chaotisch. Kreative brauchen ein paar Regeln, wenn sie produktiv sein wollen.

Wo soll Chimp in 5 Jahren stehen?

Oh, das ist eine gute Frage! Eigentlich habe ich auch schon eine klare Vorstellung, wo wir hin wollen. Zu aller erst haben wir den affenblog und Chimp erfolgreich fusioniert. Somit haben wir auch die beste Ressource zum Thema Inbound Marketing im deutschsprachigen Raum geschaffen. Außerdem haben wir mindestens 1.000 Kunden für unsere Plattform. Uns geht es gut.

Herzlichen Dank für das Interview! Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg und freuen uns jetzt schon darauf Neues von Dir und Chimp zu hören!

Chimp Logo

Chimp

Startup: Chimp ist die Inbound-Marketing-Plattform für kleine Unternehmen. Sie vereint alles was du brauchst in einer zentralen Plattform. Dadurch bekommst du viel weniger Stress, mehr Kontrolle und endlich mehr Ruhe.

Gründer: Vladislav Melnik, Nico Puhlmann

Homepage: www.chimphq.de


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