schließen

Sind Sie Gründer oder Unternehmer?

Dann melden Sie sich heute noch gratis zu unserem Gründer- oder Unternehmer-Newsletter an. So erhalten Sie vollen Zugriff auf unsere Unternehmertipps und profitieren von kompakten News aus der Gründer- und Unternehmerszene sowie hilfreichem Wissen für Ihre Selbstständigkeit.

Kostenlos dazu gibt es eines von zwei Ebooks. Sie haben die Wahl zwischen "In 27 Schritten Ihr Unternehmen gründen" oder "Xing erfolgreich nutzen".

Gründer Newsletter

Selbstständigkeit

Sie wollen gründen? Einfach zum kostenlosen Gründer Newsletter anmelden und das gratis E-Book "In 27 Schritten Ihr Unternehmen gründen" erhalten

  • Sie erhalten mindestens einen Gründer-Tipp pro Woche
  • Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben
  • Sie können sich jederzeit vom Newsletter wieder abmelden

Unternehmer Newsletter

Selbstständigkeit

Sie sind schon selbstständig? Einfach zum kostenlosen Unternehmer Newsletter anmelden und das gratis E-Book "Xing erfolgreich nutzen" erhalten

  • Sie erhalten mindestens einen Unternehmer-Tipp pro Woche
  • Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben
  • Sie können sich jederzeit vom Newsletter wieder abmelden
Selbststaendigkeit.de > News > News / Human Ressource > Mit Transparenz zur...
Mitarbeiterzufriedenheit, Transparenz, Transparenz-Studie

Mit Transparenz zur Mitarbeiterzufriedenheit – 4 Wege zur transparenten Kommunikation


Viele Arbeitnehmer fühlen sich von ihrem Arbeitgeber schlecht informiert und sind unzufrieden. Dass die beiden Themen Mitarbeiterzufriedenheit und Transparenz eng miteinander verknüpft sind, ahnen viele Unternehmen noch immer nicht. Dabei wurde der elementare Zusammenhang durch die erste Transparenz-Studie bereits 2011 wissenschaftlich bestätigt. Dieser Beitrag macht auf vier Wege zu einer transparenteren Kommunikation aufmerksam.

Erste Transparenz-Studie bestätigt: Transparenz schafft Zufriedenheit

Die Agentur für methodische Unternehmens- und Markenkommunikation Klenk & Hoursch veröffentlichte 2011 die erste Transparenz-Studie. Um repräsentative Ergebnisse zu erlangen, befragte die Agentur knapp 1.900 Arbeitnehmer. Mit der Datenerhebung wurde erstmals wissenschaftlich belegt, dass unternehmerische Transparenz großen Einfluss auf die Mitarbeiterzufriedenheit hat. 86 Prozent der Teilnehmer, die ihren Arbeitgeber als transparent bezeichneten, gaben an, dass sie zufrieden mit ihrem Arbeitgeber sind.  „Von den Befragten, die ihren Arbeitgeber als intransparent bewerten, sind dagegen lediglich 14 Prozent zufrieden“, fasste Klenk & Hoursch im entsprechenden Artikel zusammen.

Weg 1: Identifikation steigern durch Offenlegung der Unternehmensstrategie

Viele Betriebe schöpfen das Potenzial ihrer Fachkräfte nur in Bruchteilen ab. Einer der Gründe ist eine unzureichende Kommunikation der Unternehmensstrategie. Es gibt eine Vielzahl an Arbeitnehmern, die gar nicht genau wissen, worauf ihr Arbeitgeber eigentlich hinarbeitet. Dabei ist es unverzichtbar, dass alle Teammitglieder wissen, welche betrieblichen Ziele es zu erreichen gilt. Nur so lassen sich Herausforderungen effizient meistern und das so bedeutende „Wir-Gefühl“ steigern. Sind Mitarbeiter gut informiert und ziehen gemeinsam mit den Vorgesetzten an einem Strang, steigt gleichzeitig die Identifikation mit dem Unternehmen.

Als Informationskanäle eignen sich beispielsweise gut organisierte Meetings, Informationsveranstaltungen mit Gelegenheit zum direkten Austausch sowie E-Mails mit verständlich aufbereiteten Informationen.  

Mitarbeiterzufriedenheit, Transparenz, Transparenz-Studie

Viele Betriebe schöpfen das Potenzial ihrer Fachkräfte nur in Bruchteilen ab, Quelle: mohamed_hassan, pixabay.com/de/papier-gesch%C3%A4ft-finanzen-dokument-3309829/

Weg 2: Vertrauen schaffen

Ohne Vertrauen keine Zufriedenheit. Eine einfache Rechnung, die vielerorts nicht aufgeht. Im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses sorgen auf Seiten der Arbeitnehmer oft vorwiegend die zuverlässige Zahlung der Gehälter sowie das korrekte Management von Urlaubstagen und Überstunden für Zufriedenheit. Doch genau an dieser Stelle hapert es in einer Vielzahl an Betrieben. Insbesondere in kleineren und mittleren Unternehmen kommt es gerne zu Verzögerungen und Unstimmigkeiten, weil die internen Prozesse wegen Kapazitätsmangel ins Schleudern geraten. Allerdings sind auch Konzerne keineswegs fehlerfrei.

Transparenz spielt auch dahingehend eine zentrale Rolle. Arbeitgeber, die auf Mitarbeiterzufriedenheit wertlegen, sind gut beraten, Ordnung in die Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie Arbeitszeiterfassung zu bringen. Für beide Sektoren gibt es hervorragende Softwarelösungen zum fairen Preis von unterschiedlichen Anbietern. Während im Bereich Lohn- und Gehaltsabrechnung Datev, Lexware und weitere Marken passende Produkte bereitstellen, gelingt eine transparente Arbeitszeiterfassung mit Online-Tools rund um das Thema Workforce Management. Als ein Anbieter für Personalmanagement-Software erlaubt die Zeiterfassung mit ATOSS Software AG Mitarbeitern das Einsehen von Überstunden, Urlaub, Gleitzeitkonten, Zeitstempelungen und stellt Informationen ergänzend via App und Mobilgeräten bereit. Derartige Software kann den Geschäftsalltag maßgeblich bereichern und sämtliche Prozesse optimieren. Wichtig ist, dass die transparente Kommunikation zwischen Arbeitgeber und Mitarbeiter gewährleistet ist. Bei Fragen sollte die Belegschaft feste Ansprechpartner haben. Das schafft zusätzlich Vertrauen.

Weg 3: Verschwiegenheit ja, Verschleierung nein

Transparenz ist nicht gleichbedeutend mit einer Unternehmenspolitik, die diverse Informationen ungefiltert an das Personal weitergibt. Im Gegenteil: Es ist völlig legitim, dass es Daten gibt, die nicht für jedermann offengelegt werden können – alleine schon im Sinne des Datenschutzes. Das sollte selbst dem kritischsten Mitarbeiter einleuchten. Personenbezogene Daten, sensible Informationen über Kundenaufträge oder Mitarbeiterbefragungen sind nur wenige Beispiele für Daten, die zuverlässig geschützt werden müssen. Der kleine, aber feine Unterschied besteht darin, der Belegschaft klarzumachen, warum gewisse Daten nicht freigegeben werden. Eine plausible Erklärung bringt Transparenz und Nachvollziehbarkeit.

Mitarbeiterzufriedenheit, Transparenz, Transparenz-Studie

Ohne Vertrauen keine Zufriedenheit. Eine einfache Rechnung. Quelle: mohamed_hassan, pixabay.com/de/start-treffen-brainstorming-594091/

Weg 4: Schlechte Nachrichten nicht zurückhalten

Viele Unternehmer neigen dazu ihre Mitarbeiter nur über positive Entwicklungen zu informieren. Ein fataler Fehler, der sich langfristig negativ auswirken und das Vertrauen schmälern kann. Arbeitnehmer sind alles andere als erfreut, wenn sie völlig überraschend feststellen müssen, dass der angeblich gut aufgestellte Betrieb plötzlich in eine existenzbedrohende Lage gerät und die Situation jahrelang schöngeredet wurde. Doch das ist lediglich das Worst-Case-Szenario. Auch im kleineren Rahmen kommt eine derartige Kommunikation nicht gut an. Transparenz ist nicht mit einer rosaroten Brille zu verwechseln, die dem Personal unwissentlich verpasst wird.

Stattdessen wächst das Vertrauen zum Arbeitgeber immens, wenn auch schlechte Neuigkeiten offengelegt werden. Das Problem an dieser Vorgehensweise ist, dass sich Unternehmer damit verletzlich machen und das wirkt auf viele beängstigend. Wer als Selbstständiger oder Vorgesetzter Mut beweist und gegenüber seinem Team die Verletzlichkeit zulässt, verdient sich jedoch deutlich mehr Respekt, als Schmeichler, die versuchen, die perfekten Vorbilder zu sein.

Neben den hier genannten Wegen zu mehr Transparenz und Mitarbeiterzufriedenheit gibt es noch viele weitere Möglichkeiten. Darunter regelmäßige Mitarbeiterbefragungen und die regelmäßige Wertschätzung der Leistung.

Alberto Garcia Dieguez

Alberto Garcia Dieguez

Alberto Garcia studierte allgemeine Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden. Als leidenschaftlicher Autor schreibt er heute insbesondere über Geschäftsideen, Finanzen, Marketing und Organisation.

Seit 2017 ist er für Selbststaendigkeit.de tätig und veröffentlicht wöchentlich Beiträge für das Onlineportal.


Neuen Kommentar schreiben

Pflichtangaben

Teilen

Top Empfehlungen

schließen

Sind Sie bereits selbstständig oder wollen Sie es werden?

Dann holen Sie sich hier Ihr kostenloses Ebook für Gründer oder Unternehmer ab.

Gratis Ebook anfordern