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Eigen- oder Fremdfertigung

Analysieren Sie jede Tätigkeit mit Blick auf die Fragestellung: Selber machen oder fremdvergeben – oder kurz: „Make-or-Buy“?

Ausgangssituation

Bis hierhin haben Sie den Kern Ihres Gründungsvorhabens bereits definiert. Informationen über Ihr Geschäftssystem, die Organisation, Verantwortlichkeiten und über den Personalbedarf Ihres Startups liegen vor. Dies ist der Zeitpunkt, an dem Sie überlegen sollten, ob Sie einzelne Tätigkeiten entlang der Wertschöpfungskette selber ausführen oder an externe Dritte vergeben sollten. Man spricht hier von „Make-or-Buy“ Entscheidungen.

Dabei sollten Sie nicht nur Ihre Kernprozesse betrachten – also diejenigen Prozesse, die letztlich zur Wertschöpfung Ihres Unternehmens beitragen. Auch Tätigkeiten in unterstützenden Prozessen wie Buchhaltung, Personalwesen oder Sekretariat können Sie mitunter kostengünstig an externe Dienstleister vergeben.

Die Basis für Fremdvergaben sind detaillierte Prozessanalysen. Dabei ist von Bedeutung, dass Sie sämtliche Aktivitäten innerhalb eines Prozesses betrachten. Nur auf diese Weise können Sie aussagekräftige Ergebnisse erhalten und letztlich bewerten.

Kriterien für „Make-or-Buy“ Entscheidungen

Ihre „Make-or-Buy“ Entscheidungen sollten Sie auf Basis der folgenden Kriterien treffen:

  • Strategische Bedeutung: Aktivitäten, in denen sich eine interne Stärke Ihres Unternehmens widerspiegelt oder Leistungen, die zu einem Wettbewerbsvorteil beitragen, sind für Ihr Unternehmen von strategischer Bedeutung. Unternehmen sollten darin bestrebt sein, diese Leistungen zur besseren Kontrolle im Unternehmen zu belassen.
  • Risikoverteilung: Durch die Fremdvergabe von Leistungen können Sie risikobehaftete Prozesse an externe Dritte weitergeben und damit auch einen Teil Ihres unternehmerischen Risikos.
  • Kostenstruktur: Für eine Fremdvergabe von Leistungen spricht die Möglichkeit langfristig die Kostenstruktur von Unternehmen zu optimieren. Fixkosten können abgebaut beziehungsweise fixe in variable Kosten umgewandelt werden. Voraussetzung dafür ist der günstigere Zukauf von externen Mitarbeitern. Stellen Sie für eine entsprechende Analyse die Kosten der Eigenfertigung denen einer Fremdvergabe gegenüber. Bei diesem Kostenvergleich sollten sämtliche aktivitätsbezogene, fixe und variable Kosten berücksichtigt werden. Gleiches gilt für die anfallenden Transaktionskosten, die bei der Koordination der Aktivität innerhalb des Unternehmens beziehungsweise bei Bezug von Außen anfallen.
  • Fokussierung auf das Kerngeschäft: Durch die Fremdvergabe von Aktivitäten, insbesondere aus unterstützenden Prozessen, können sich Unternehmen verstärkt auf das Kerngeschäft konzentrieren.
  • Abhängigkeit: Ein Nachteil bei der Fremdvergabe ist die daraus entstehende Abhängigkeit vom Dienstleister beziehungsweise Lieferanten. Zu den Risiken gehören der Verlust des firmeneigenen Know-Hows und des Schlüsselpersonals.
  • Flexibilität: Die Fremdvergabe von Leistungen ermöglicht es Unternehmen einerseits flexibel auf Nachfrageänderungen am Markt zu reagieren. Andererseits schränkt die langfristige Bindung an einen oder wenige Lieferanten die Flexibilität ein. Dies kann sich letztlich auch kostenseitig negativ auswirken.

Es gibt demnach keine allgemeingültige Entscheidung für oder gegen Eigenfertigung beziehungsweise Fremdvergabe. Sollten Sie noch keine Erfahrungen im Umgang mit entsprechenden Entscheidungen haben, raten wir Ihnen die Umsetzung einer Fremdvergabe zunächst in strategisch weniger bedeutenden Bereichen voranzutreiben, wie zum Beispiel im Bereich der Gebäudedienstleistungen. Mögliche Fehler in der Umsetzung haben hier deutlich weniger Konsequenzen. Wagen Sie sich erst anschließend an unterstützende Prozesse wie die Buchhaltung oder das Personalwesen heran.

Ihr Businessplan sollte auch Aussagen zur Standortwahl treffen. Lesen Sie mehr darüber welche Einflussgrößen sich auf die Standortwahl auswirken.

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