Trading ABC: Das versteht man unter Trades, Trader und dem Traden

Verfasst von Roul Radeke. Zuletzt aktualisiert am 9 Januar, 2024
Lesezeit Minuten.
In der Finanzwelt fallen häufig Begriffe wie Traden, Trade und Trader. Doch was ist genau damit gemeint? Die Begriffe begegnen Lesern immer wieder im Wirtschaftsteil der Tageszeitung, Fachmagazinen und vielen mehr. Gerade für Börsenanfänger ist es hilfreich, zunächst einmal zu verstehen, was die einzelnen Begriffe aussagen.  

Was ist Traden?

Traden ist im Prinzip die Kurzform von Trading. Trading und Traden meint also im Grunde das Gleiche. Traden beschreibt den Handel mit Finanzprodukten, also den Kauf und Verkauf von Wertpapieren wie Aktien, Anleihen oder ähnliches. Experten sprechen beim Traden vor allem vom kurz- oder mittelfristigen Börsenhandel oder beim Devisenhandel.

Was ist ein Trade?

Der englische Begriff Trade lässt sich einfach anhand eines Beispiels erklären. Beim Kauf einer Aktie oder anderer Wertpapiere tätigt man einen Trade, also einen Handel oder eine Transaktion. Gleiches geschieht, wenn die Aktie wieder verkauft wird. Diese einzelnen Transaktionen werden als Trade bezeichnet.

Was ist ein Trader?

Ein Trader ist eine Person, die den Trade ausführt. Jeder Verbraucher, der Aktien besitzt und sie kauft oder verkauft, ist also im Grunde ein Trader. Der Begriff wird aber vor allem für besonders aktive Anleger benutzt.

Trading ABC - Das versteht man unter Trades, Trader und dem Traden_TB

Traden beschreibt den Handel mit Finanzprodukten, also den Kauf und Verkauf von Wertpapieren, Selbststaendigkeit.de

Worum es beim Trading geht

In erster Linie heißt Trading, Schwankungen an den Finanzmärken für sich zu nutzen. Es geht also ums Kaufen und Verkaufen und darum, Gewinne einzufahren oder mit einem Verlust klarzukommen. Viele Anleger nutzen vor allem Online-Trading, wo mit Online-Depots gearbeitet wird. Oft gilt Trading als geringer Arbeitsaufwand mit hohem Ertrag. Doch Trader müssen einiges beachten. Beim Trading handelt es sich also in der Regel um den kurzfristigen Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten wie Wertpapiere, Währungen, Rohstoff-Zertifikate oder ähnliches. Trading hat also nichts mit langfristigen Anlagestrategien zu tun.

Für das Traden oder Trading braucht also im Grunde nur ein Depot bei einem Online-Broker oder einer Direktbank. Die zahlreichen Anbieter unterscheiden sich vor allem in unterschiedlichen Konditionen wie Kosten pro Order oder auch den Nutzungsgebühren.

Wie Trader arbeiten

Trader arbeiten vor allem mit Kurven, Charts und Börsennews. Daher sitzen die Trader vor dem Bildschirm, schauen sich Chart-Analysen an und verfolgen die Nachrichten und die Entwicklungen der wichtigen Börsenplätze wie die Frankfurter Börse, London oder New York. Trader handeln dabei vor allem mit Aktien, aber auch mit CFDs bzw. Differenzkontrakten oder Devisen bzw. Forex Trading. Aktien sind dabei der Klassiker. Hier kommt es darauf an, die Aktien zu beobachten und im richtigen Moment zu kaufen bzw. zu verkaufen. Lukrativer und spekulativer sind CFDs. Bei Devisen geht es darum, wie sich zwei Währungen zueinander verhalten. CFDs und Forex Trading versprechen hohe Gewinne, können aber auch herbe Verluste bringen. Dabei investiert der Trader nur einen geringen Teil seines Kapitals, den Rest investieren in der Regel Broker.

Traden kann man nicht lernen, oder?

Es gibt keine spezifische Ausbildung zum Trader. Trader entwickeln jedoch mit der Zeit und der Erfahrung ihre ganz eigenen Strategien und Verhaltensregeln, um mögliche Verluste gering zu halten. Hier fällt vor allem das Stichwort Disziplin oder Selbstdisziplin. So sollten sich Trader Regeln auferlegen und strikt daran halten. Traden, vor allem das Day-Traden ist nichts für nachdenkliche oder gewissenhafte Menschen. So verfolgen Trader einen genauen Plan und investieren nicht ins Blaue hinein. Einen Erfahrungsbericht hierzu finden Sie auf www.deutschefxbroker.de/plus500-erfahrungen. Sicherheit bieten dabei z.B. die Stop-Loss-Orders. Sie steigen also aus, wenn Kurse bestimmte Werte unterschreiten.


Weitere hilfreiche Beiträge

Die Rolle von Immobilieninvestitionen bei der KosteneffizienzImmobilieninvestitionen spielen eine entscheidende Rolle in der Kosteneffizienzstrategie eines jeden KMU. Der strategische Erwerb von Mehr lesen...

Kosten sparen leicht gemacht: Effektive Budgetstrategien für Ihr KMU

Januar: Planung und Budgetierung Der Januar ist der ideale Monat, um Ihr finanzielles Jahr zu planen und ein Budget zu erstellen. Mehr lesen...

Checkliste für das Finanzjahr: Monatliche Pflichten für Selbstständige

Was bedeutet „aktive Rechnungsabgrenzung“? „Aktive Rechnungsabgrenzung“ mag nach einem komplizierten Begriff klingen, aber im Grunde genommen handelt es sich dabei lediglich Mehr lesen...

ARAP: Gewinnermittlung durch aktive Rechnungsabgrenzung verständlich erklärt
Jetzt mit Roul Radeke, dem Autor dieses Beitrags vernetzen:

Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer von Selbststaendigkeit.de. Das Onlineportal bietet Existenzgründern und Unternehmern News aus der Gründer- und Unternehmerszene, hilfreiches Wissen für die Gründung und Führung von Unternehmen, geförderte Existenzgründungsberatung (AVGS-Coaching) sowie digitale Produkte für die Selbstständigkeit.

Die wichtigsten Artikel und mehr direkt in Ihr Postfach!
  • Unverzichtbares Gründerwissen
  • Wertvolle Tipps für Selbstständige
  • Exklusive Angebote für Ihr Business
* Ja, ich möchte den Newsletter. Die Einwilligung kann jederzeit im Newsletter widerrufen werden. Datenschutzerklärung.
Success message!
Warning message!
Error message!