So arbeitet die Online-Vermögensverwaltung
Kunden müssen sich nicht um ihre Geldanlage kümmern, denn von der Auswahl der ETFs bis zur Überwachung der Portfolios übernimmt die Online-Vermögensverwaltung im Zuge eines dynamischen Risikomanagements alle anfallenden Aufgaben. Dies schließt auch automatische Umschichtungen ein.
Die Anlagestrategie wird für jeden Kunden durch seine persönlichen Angaben ermittelt. Direkt nach der Anmeldung werden den Anlegern nämlich verschiedene Fragen zu ihrer persönlichen Risikobereitschaft, zu ihren Erfahrungen mit Aktien, zum Anlageziel und zur finanziellen Situation gestellt. Die entsprechenden Angaben dienen anschließend zur Ausarbeitung einer Strategie, die dann durch den Kunden bestätigt wird. Vorher kann der Anlagebetrag geändert oder eine Sparrate festgelegt werden, wobei die Mindestsparrate bei 50 Euro und die maximale Sparrate bei 5.000 Euro im Monat liegen. Hier erfahren Sie mehr über Erfahrungen mit Scalable Capital.
Vor- und Nachteile im Überblick
Die Vorteile
Wenn Sie sich für Scalable Capital als Anbieter für die automatisierte Vermögensverwaltung entscheiden, profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
- BaFin-Lizenz
- Privat- und Firmenkunden können Konto eröffnen
- dynamisches Risikomanagement
- 23 Risikokategorien
- Sparplan möglich mit monatlicher Mindestrate von 50 Euro
Die Nachteile
Letztlich hat die Nutzung von Scalable Capital unseres Erachtens insbesondere die folgenden Nachteile:
- Mindestanlage von 10.000 Euro vergleichsweise hoch
- Gemeinschaftskonto nicht möglich
So funktioniert die Kontoeröffnung
Die Anmeldung erfolgt beim Münchener Robo Advisor online. Wer ein SEPA-Girokonto hat, volljährig und nicht steuerpflichtig in den USA ist, kann sich als Privatkunde registrieren und ein Einzelkonto eröffnen. Gemeinschaftskonten sind nicht möglich, wohl aber die Eröffnung eines Kontos für nicht volljährige Kinder durch die Eltern.
Eine weitere Bedingung ist die vergleichsweise hohe Mindestanlagesumme in Höhe von 10.000 Euro, wodurch Anleger mit geringerem Kapital das Nachsehen haben. Neben Privatkunden können auch Firmen ihr Vermögen verwalten lassen. In diesem Fall ist allerdings keine Online-Anmeldung möglich, sodass sich Anleger zunächst an den Kundenservice wenden müssen. Die Mindestanlage für Firmenkunden beträgt 50.000 Euro. Grundsätzlich erfolgt die Anmeldung mit E-Mail-Adresse und Passwort. Benötigt werden außerdem die eigene Bankverbindung und Steuer-ID sowie der Personalausweis. Zur Legitimation der Daten muss entweder in einer Postfiliale ein PostIdent-Verfahren oder eine Online-Video-Legitimation durchgeführt werden.
Die wichtigsten Konditionen auf einen Blick
- Anlage in ETFs, verschiedene Anlageklassen
- Mindestanlage 10.000 Euro für Privatkunden, 50.000 Euro für Firmenkunden
- durchschnittlich 0,25 Prozent p.a. Fondskosten
- 0,75 Prozent p.a. Gebühr auf das gesamte Anlagevolumen
- Strategie wird per Fragebogen ermittelt
Bewährt hat sich die Geldanlage vor allem aufgrund der günstigen Kostenstruktur und der Transparenz, Selbststaendigkeit.de
Alle Leistungen im Detail
Leistungen und Gebühren
Scalable Capital übernimmt die komplette Verwaltung, sucht jedes ETF gezielt aus und überwacht das Portfolio. Im Bedarfsfall werden Anpassungen vorgenommen, sollte das Verlustrisiko nicht der gewählten Risikokategorie entsprechen. Als konto- und depotführende Bank agiert die Baader Bank. Die Gebühr beläuft sich auf 0,75 Prozent p.a., bezogen auf das gesamte Anlagevolumen, und ist eine All-in-Gebühr, mit der alle Kosten und Dienstleistungen abgeglichen sind. So gibt es keine Extra-Gebühren für Wertpapiertransaktionen, Depoteinrichtungen und -schließungen, Ein- und Auszahlungen oder Performance-Gebühren. Lediglich Fondkosten müssen noch eingeplant werden, deren Höhe von den verwendeten ETFs abhängt. Angegeben werden durchschnittlich 0,25 Prozent p.a.
Mögliche Anlageklassen
Das globale ETF-Portfolio umfasst rund 8.500 Einzeltitel aus bis zu 90 Ländern. Wie es sich im Einzelfall genau zusammensetzt, ist von der gewählten Anlagestrategie abhängig. Grundsätzlich ist es nicht fix, sondern dynamisch, da es zu jeder Zeit aktiv verwaltet wird. Bei den möglichen Anlageklassen handelt es sich um
- Aktien
- Rohstoffe
- Immobilien
- Unternehmensanleihen
- Staatsanleihen
- besicherte Anleihen
- Geldmarkt
Bewährt hat sich die Geldanlage vor allem aufgrund der günstigen Kostenstruktur und der Transparenz. Anleger müssen sich nicht selbst mit der Zusammensetzung des Portfolios beschäftigen, sondern können sich ganz auf die Online-Vermögensverwaltung verlassen. Dies spart Zeit und erweist sich als vorteilhaft für Anleger, die nicht auf ausreichende Kenntnisse bezüglich der Anlageklassen und deren Gewichtung zurückgreifen können. So wird über die Risikohinweise auf der Webseite beispielsweise darauf hingewiesen, dass eine hohe Aktienquote mit einem höheren Verlustrisiko einhergeht als eine hohe Anleihenquote.
Ein- und Auszahlungen
Die Einzahlung der Erstanlage erfolgt per SEPA-Lastschrift von dem bei der Kontoeröffnung angegebenen Referenzkonto. Für weitere Einzahlungen kommt erneut eine Lastschrift oder eine Überweisung infrage. Auszahlungen werden ebenfalls nur auf das Referenzkonto vorgenommen und sind gebührenfrei. Bei einem Teilverkauf muss allerdings beachtet werden, dass die Mindestanlage immer bestehen bleibt.
Einlagensicherung und Regulierung
Das Unternehmen verfügt wie andere große Finanzdienstleister, beispielsweise Ing Diba, über eine BaFin-Lizenz und kann daher Anlageentscheidungen für seine Kunden treffen. Beaufsichtigt wird das Unternehmen sowohl von der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) als auch der Deutschen Bundesbank. Für das Verrechnungskonto bei der Baader Bank besteht die gesetzliche Einlagensicherung von maximal 100.000 Euro.
Fazit
Der Online-Vermögensverwalter Scalable Capital legt das Geld seiner Kunden entsprechend einer individuellen Strategie in ein ETF-Portfolio aus verschiedenen Anlageklassen an. Durch ein dynamisches Risikomanagement werden Anpassungen schnell vorgenommen. Einlagensicherung und Regulierung sind gegeben.
Anleger können einmalig Geldbeträge anlegen oder eine monatliche Sparrate vereinbaren. Die Mindesteinlage beträgt 10.000 Euro. Das Risiko wird deutlich dargestellt.