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Startseite > News > News / Interviews > Mit brainboost Ihre Lebensqualität und Leistungsfähigkeit steigern
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Mit brainboost Ihre Lebensqualität und Leistungsfähigkeit steigern


Das Startup brainboost nutzt Neurofeedback, eine Technik aus der Medizin, um die Gehirnaktivität zu analysieren und außerdem zu trainieren. Dies kann man zur Behandlung von medizinischen, vor allem psychischen Erkrankungen nutzen, aber auch zur Steigerung der Lebensqualität und Leistungsfähigkeit von Gesunden; also beispielsweise von Sportlern, Managern, Studenten, Kreativen und vielen mehr.

Was ist Euer wichtigster Tipp für andere Startup Gründer?

Euer Erfolg definiert sich nicht über das Gelingen oder Nichtgelingen von einem einzelnen Projekt oder Unternehmen. Wir wünschen jedem natürlich nur das Beste, aber manchmal gehört auch Scheitern dazu. Wenn ihr in eurem Herzen Unternehmer seid, dann lasst ihr euch davon aber auf keinen Fall entmutigen. Eine schlecht ausgeführte Idee bedeutet noch lange nicht, dass ihr als Gründer versagt habt. Leider wird dies gerade in Deutschland oft durcheinandergeworfen. Dabei lernt man oft aus Niederlagen deutlich mehr und kann mit einem neuen Projekt all diese Learnings umsetzen. Genau das haben wir auch gemacht, und bisher klappt es wunderbar. Aufstehen, weitermachen.

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Die brainboost Gründer Philipp Heiler, Tobias Heiler und Maximilian Lutz

Was waren Eure Top 3 Lessons Learned? 

Unser Nummer 1 Learning in aller Ausführlichkeit:

Einfach mal machen und keine Entschuldigungen finden, um Sachen unnötig lange aufzuschieben. Ein Beispiel, was wir damit meinen: Die Website kann nicht veröffentlicht werden und die Visitenkarten nicht gedruckt, weil ja das Logo noch nicht final ist. Das Logo ist noch nicht final, weil die CI-Farbe noch nicht genau festgelegt wurde. Und andererseits macht ohne Visitenkarten und Website der Kunden- oder Messebesuch keinen Sinn.

Das klingt vielleicht offensichtlich, aber oft ist man in dieser Spirale der Handlungsunfähigkeit gefangen. Es macht daher Sinn, an einem gewissen Punkt den „Status Quo“ zu akzeptieren, und einfach loszulegen. Im schlimmsten Fall druckt man nach 3 Wochen einen neuen Satz Visitenkarten oder der Webdesigner tauscht das Logo aus. Dies lässt sich auf viele weitere Beispiele anwenden: Texte überarbeiten (diese dümpeln dann tage- oder wochenlang in der Dropbox rum), nochmal „über Emails drüberlesen“, die finalen Bilder auswählen.

Auch sehr wichtig aka Learning Nummer 2:

Ehrlichkeit und offene Kommunikation. Wer in seinem eigenen Unternehmen was unter den Tisch kehrt wird früher oder später wieder drüber stolpern. Und wenn die Stimmung oder Motivation anfängt zu schwelen gibt es irgendwann ein Feuer, und das ist deutlich schwieriger zu löschen. Offenheit tut manchmal weh und kann zu Streit führen, aber dafür stehen ja ein paar Bier im Kühlschrank.

In aller Kürze Learning Nummer 3:

Sucht euer (Gründer)Team nach Vertrauen und Motivation aus. Neue Skills zu lernen ist deutlich einfacher als die komplette Persönlichkeit umzustrukturieren. Das geht nichtmal mit Neurofeedback.

Wie funktioniert das Geschäftsmodell von brainboost?

Wir helfen unseren Kunden, Ihre Lebensqualität und ihre geistige Leistungsfähigkeit zu steigern, und bei unseren Patienten behandeln wir Stress und psychische sowie neurologische Erkrankungen, beispielsweise Depression, ADHS, Epilepsie. Dies schaffen wir mit Neurofeedback, einer Trainings- bzw. Therapietechnik aus der Medizin, mit deren Hilfe die Trainierenden lernen können, ihre Gehirnaktivität zu kontrollieren und zu regulieren. Wir wollen das beste und modernste Neurofeedback anbieten, und scheuen dafür keine Kosten oder Mühen. Alle Behandlungen werden als Einzeltraining und unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt, wir entwickeln eigene Software und Protokolle, kooperieren sowohl mit der TU München als auch mit der LMU und legen Wert auf eine angenehme Atmosphäre.

Wer ist Eure Zielgruppe und wie erreicht Ihr sie?

Wir haben mehrere Zielgruppen, da es viele Anwendungsfelder für Neurofeedback gibt. Im medizinischen Bereich haben wir ein großes Netzwerk mit Ärzten und Therapeuten, denn hier geht es vor allem um Seriosität und persönliche Empfehlungen. Dank enger Zusammenarbeit und offener Kommunikation wissen unsere Partner Ihre Patienten in guten Händen.

Ebenfalls ein wichtiger Markt ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement, in dem wir Neurofeedback zur Prävention von Burn-Out und Depression durch zu hohe Beanspruchung am Arbeitsplatz einsetzen. Leider kommt kommt dies in den letzten Jahren immer häufiger vor.  Deswegen bauen wir langfristig angelegte Kooperationen mit Unternehmen auf, und finden dabei maßgeschneiderte Lösungen, um unser Angebot perfekt an die Bedürfnisse des Kunden anzupassen.

Die dritte große Gruppe sind High Performer auf der Suche nach höherer Leistungsfähigkeit, aber mehr Ausgeglichenheit und Regeneration. Hierzu zählen Sportler, Manager, aber auch Studenten und Unternehmer. Diese Zielgruppen adressieren wir ganz individuell, über Veranstaltungen, Messen, Promo-Aktionen, gezielte Online Werbung oder klassische Printwerbung.

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Mit brainboost Neurofeedback Ihre Lebensqualität und Leistungsfähigkeit steigern

Was sind Eure Herausforderungen im Marketing?

Wir haben eine doppelte Marketing-Aufgabe zu lösen, denn wir gelten immer noch vielen Menschen als „unknown unkown“: unsere potenziellen Kunden wissen oft noch gar nicht, wie sie von Neurofeedback profitieren können, und sie wissen ebenfalls nicht, dass wir dafür der perfekte Partner sind. Einerseits arbeiten wir also daran, uns selbst als Unternehmen bekannter zu machen, andererseits verbreiten wir auch generell Informationen über Neurofeedback. Wir stehen voll hinter unserer Technologie und pitchen sie deswegen stets mit viel Enthusiasmus und Herzblut; und das nicht nur wenn es um die direkte Kundenakquise geht. So hoffen wir, bald Neurofeedback in Deutschland bekannter zu machen, und damit auch direkt den Namen brainboost zu verknüpfen. Entsprechend offen stehen wir auch jedem gegenüber, der mehr darüber erfahren oder es ausprobieren möchte. Ob einer oder 100 Zuhörer, wir geben immer 100 Prozent. 

Wie ist die Idee zu brainboost entstanden?

Wir haben unabhängig voneinander im Medizin- sowie im Sportwissenschaftsstudium von Neurofeedback gehört, und es dann schließlich auch mal ausprobiert. Erster Eindruck: ziemlich cool! Dann haben wir das Ganze kritisch hinterfragt und sind tiefer in die Materie eingetaucht... immer noch ziemlich cool. Als uns dann klar wurde, dass wir es hier wirklich mit einer Technologie zu tun haben, die objektiv die Gehirnaktivität messen, analysieren und trainieren kann, gab es für uns kein Halten mehr. Über die Weihnachtsfeiertage haben wir dann einen Businessplan erstellt, inklusive CI, Website und Officesuche. Und dann ging’s los.

Was ist das Besondere an dem Startup brainboost

Mit brainboost füllen wir auf so viele Arten eine Nische. Dies gilt allein schon für das Team: nur wenige junge Ärzte haben Interesse an einer Unternehmensgründung, dazu die perfekte Kombination der anderen Gründer aus Sportwissenschaft und BWL, ergänzt mit Gesundheitswissenschaftlern. Dann das Aufgreifen und Professionalisieren einer Technologie, die bisher eher ein Schattendasein gefristet hat, obwohl sie technisch und wissenschaftlich gut erforscht ist.

Durch unseren interdisziplinären und umfassenden Ansatz heben wir uns von den meisten Wettbewerbern ab; hauptsächlich Ergotherapeuten. Unser Netzwerk in der Startup Szene aber auch im universitären Umfeld ermöglicht uns eine unabhängige Weiterentwicklung von Neurofeedback, was über die einfache Anwendung hinausgeht. Auch das konsequente Identifizieren und gründliche Analysieren von neuen Anwendungsfeldern, inklusive Erarbeiten eines Produkt- und Marketingkonzepts ist ein Alleinstellungsmerkmal.

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Mit Neurofeedback lernen wie Sie Ihre Gehirnaktivität kontrollieren und regulieren können

Wie liefen Eure ersten Monate in der Startphase an?

Wir können glücklicherweise sagen, dass es bei uns von Anfang an rund lief. Natürlich war das nicht nur Zufall, denn wir hatten uns gut vorbereitet, verfügten trotz unseres jungen Alters über Berufs- und Startup-Erfahrung und haben auch kompromisslos jede freie Sekunde in brainboost investiert. Entscheidungen wurden schnell aber rational getroffen, Ausstattung und Außenauftritt nach dem Lean-Prinzip möglichst effektiv hochgezogen. Und wir waren uns zu nichts zu schade; wenn Freitagabend der Anruf kam, ob wir morgen früh in Hannover sein können, saßen wir eine Stunde später im ICE. Hier hat es aber definitiv geholfen, dass uns das ganze Projekt soviel Spaß gemacht hat und das auch immer noch tut. Daraus konnten wir eine unglaubliche Motivation entwickeln. Der Erfolg stellte sich also bald ein, aber auch darauf haben wir uns keine Sekunde ausgeruht.

Habt Ihr Euch eigentlich sofort Vollzeit selbstständig gemacht?

Bei Unternehmensgründungen hat unserer Ansicht nach das Wort Vollzeit eine andere Bedeutung als „40-Stunden-Woche“: es heißt, dass jede Sekunde investiert wird, egal was nebenher noch läuft. Philipp ist nach dem Studium also in absoluter Vollzeit eingestiegen; kein Nebenjob, keine zweite Option, volles Commitment. Tobias und Max stecken ja noch in den Endzügen des Masterstudiums, sie konnten also „nur“ die Zeit neben der Uni investieren, was aber auch deutlich mehr als einer normalen Arbeitswoche entspricht.

Ehrlicherweise muss man sagen, dass eine komplette Vollzeitgründung schon wesentlich schneller vorangeht. So hatte Philipp bereits parallel zum Medizinstudium an einer Gründung mitgewirkt und war dadurch doch deutlich eingeschränkt.

Wie sieht aktuell Eure Arbeitswoche aus? 

Die Uhr zeigt gerade 23:56 an, das spricht wohl für sich. Wir arbeiten rund um die Uhr an brainboost, und das sagen wir nicht, um uns damit zu brüsten, wie hart wir arbeiten können. Sondern eher voller Dankbarkeit, dass wir ein Unternehmen haben, dass es uns erlaubt, derart unbeschwert und motiviert unsere Zeit zu investieren. Es gibt so viel Spannendes zum Thema Neurofeedback zu entdecken, dass es manchmal schwierig ist, sich loszureißen. Philipp hat beispielsweise kürzlich entdeckt, dass man mit der Neurofeedback Software einzelne Gehirnaktivitäten (z.B. Stress, Entspannung, Müdigkeit) mit MIDI Instrumenten koppeln kann. Da saß er erstmal gebannt einige Stunden vor dem Rechner, und hat sich die „Melodie“ von abgespeicherten EEGs angehört...faszinierend :)

Wo seht Ihr brainboost in 5 Jahren?

Wir legen brainboost ganz klar als langfristig geplantes Unternehmen an, streben nicht nach einem schnellen Exit. Daher wollen wir auch alles genau so weiterführen, wie bisher. Auch international möchten wir die Neurofeedback Gemeinschaft besser vernetzen und unseren (Wissens)Beitrag leisten. Dafür sind wir schon jetzt auf einem guten Weg. Die vorher erwähnten Anwendungsfelder werden wir bis dahin ausgebaut haben, und eventuell auch wieder neue erschließen. Neurofeedback sollte außerdem ein fester Bestandteil von vielen präventiven und rehabilitativen Maßnahmen sein. Zu guter Letzt hoffen wir alle drei sehr, dass wir dann immer noch in unserem schönen München leben und arbeiten können.

Herzlichen Dank für das Interview! Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg und freuen uns jetzt schon darauf Neues von Dir und brainboost zu hören!

brainboost Neurofeedback Logo

brainboost Neurofeedback

Startup: Wir nutzen Neurofeedback, eine Technik aus der Medizin, um die Gehirnaktivität zu analysieren und außerdem zu trainieren. Dies kann man zur Behandlung von medizinischen, vor allem psychischen Erkrankungen nutzen, aber auch zur Steigerung der Lebensqualität und Leistungsfähigkeit von Gesunden; also beispielsweise von Sportlern, Managern, Studenten, Kreativen...

Gründer: Philipp Heiler, Tobias Heiler, Maximilian Lutz

Homepage: www.brainboost-neurofeedback.de


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