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Website erstellen: Schritt für Schritt zur eigenen Homepage [Leitfaden 2022]

Sie möchten für Ihr Unternehmen, Ihren Verein oder privat eine Website erstellen und suchen nach geeigneten Lösungen? Dafür gibt es mehrere Wege, die sich hinsichtlich des Aufwands, der Kosten sowie der funktionellen und gestalterischen Möglichkeiten unterscheiden. Erfahren Sie, was die einzelnen Methoden auszeichnet und mit welcher Sie am besten Ihre Homepage erstellen.

Inhaltsverzeichnis

Website erstellen: Diese 3 Möglichkeiten gibt es

Das Internet ist für die meisten Menschen zur wichtigsten Informationsquelle geworden. Deshalb braucht nahezu jedes Unternehmen zur Unterstützung des Marketing eine eigene Website, egal ob es sich um ein kleines Einzelhandelsgeschäft, ein mittelständisches B2B-Unternehmen oder ein Online-Business handelt. Erfahren Sie mehr über verschiedene Methoden, mit denen Sie eine Website erstellen können:

  • Homepage-Baukasten:
    Damit können Sie ohne Vorkenntnisse eine Website erstellen. Diese Komplettangebote inklusive Design-Vorlagen, Widgets, Hosting und Support eignen sich für viele Zwecke.
  • Mit WordPress eine Internetseite erstellen:
    Die Verwendung eines Content-Management-Systems wie WordPress erfordert eine intensivere Einarbeitung und größeren Aufwand, ermöglicht dafür aber mehr Funktionen und die Erweiterbarkeit der Websites.
  • Vom Profi Homepage erstellen lassen:
    Wenn Sie die Dienste professioneller Agenturen oder Webdesigner in Anspruch nehmen, bleibt Ihr persönlicher Aufwand relativ gering. Dafür müssen Sie eine höhere Summe investieren.

Jede Methode hat Vor- und Nachteile und eignet sich für bestimmte Anwendungsbereiche. Lernen Sie die eben vorgestellten Lösungen im Detail kennen und erfahren Sie, auf welchen Weg Sie am besten Ihre Homepage erstellen.

Mit dem Homepage-Baukasten eine Webseite erstellen

Mit diesen vorgefertigten Lösungen können Sie auf sehr einfache Art und Weise eine Internetseite erstellen. Die Zahl der Anbieter steigt ständig, ebenso die Qualität der Baukästen. Im Vergleich zu den anderen beiden Methoden ist der Funktionsumfang jedoch eingeschränkt.

So verwenden Sie einen Homepage-Baukasten

Bei den verschiedenen Baukastensystemen ähnelt sich die Abfolge der Schritte, mit denen Sie selbst eine Website erstellen. Dabei ist der reine Entwurf oft zunächst kostenlos, sodass Sie auch mehrere Möglichkeiten testen können. Sie gehen folgendermaßen vor:

  1. Beim Anbieter registrieren
  2. Entscheidung für einen Tarif
  3. Designvorlage (Template) wählen
  4. Individuelle Gestaltung des Templates durch Änderung des Farbschemas und der Schriftarten
  5. Texte, Bilder und eventuell Videos hinzufügen
  6. Funktionen auswählen und bei Bedarf Web-Apps installieren
  7. Vorschau testen und online gehen

Vorteile und Nachteile der Homepage-Baukästen

Wägen Sie folgende Vor- und Nachteile gegeneinander ab. So erkennen Sie, ob Sie mit einem Homepage-Baukasten Ihre Website erstellen oder lieber eine andere Methode wählen sollten.

Vorteile:

  • Schnelle Einarbeitung, auch ohne Programmier- oder sonstige Fachkenntnisse
  • Hohe einmalige Investitionskosten für das Webdesign entfallen
  • Große Auswahl an individualisierbaren Templates
  • Jederzeit eigener Zugriff für Aktualisierungen
  • Automatische Updates
  • Hosting ist in den Tarifen enthalten
  • Kostenlose Tarife bei einigen Anbietern, z. B. für Hobby- oder Vereinsseiten

Nachteile:

  • Nicht alles ist möglich (z. B. Verknüpfung mit Datenbanken)
  • Eventuell Ähnlichkeit zu anderen Seiten, wenn das gleiche Template verwendet wird
  • Kein Anbieterwechsel möglich (Website müsste dann neu erstellt werden)

Für wen eignet sich ein Homepage-Baukasten?

An den Vor- und Nachteilen ist bereits erkennbar, dass die Baukastensysteme nicht für jeden Zweck die beste Wahl sind. In folgenden Fällen können Sie damit jedoch problemlos eine passende Website erstellen:

  • Kleine Unternehmen, die mit einer Präsenzwebseite nur informieren möchten
  • Gründer mit geringen finanziellen Mitteln
  • Kleine Online-Shops
  • Privatpersonen
  • Freizeitvereine

Kosten der Baukästen und Aufwand

Für eine Baukasten-Website zahlen Sie regelmäßig, wobei das Hosting in den Gebühren enthalten ist. Wie hoch die Kosten sind, hängt vom gewählten Tarif ab. Davon stehen im Normalfall je Anbieter mehrere mit unterschiedlichem Leistungsumfang zur Auswahl. Nicht immer ist eine eigene Domain oder E-Mail-Adresse in den Grundgebühren enthalten, sodass dafür zusätzliche Kosten entstehen können.

Tipp: Bei einigen Anbietern gibt es auch kostenlose Tarife mit stark eingeschränktem Funktionsumfang, mit denen Sie hauptsächlich für private Zwecke eine Website erstellen können. Zum Ausprobieren sind mitunter kostenlose oder ermäßigte Testphasen im Angebot.

Mit einem Homepage-Baukasten übernehmen Sie das Webdesign selbst. Deshalb müssen Sie zu Beginn auch keine größere Investitionssumme tragen. Rechnen Sie jedoch bei den regelmäßigen Kosten für eine Unternehmenswebsite mit ca. 10 bis 40 € pro Monat. Das ist meist teurer, als wenn Sie nur für das Hosting bezahlen würden.

Wenn Sie mit einem Homepage-Baukasten eine Website erstellen, ist der Aufwand relativ gering. Denn Sie arbeiten mit Vorlagen und die Baukästen lassen sich nach nur kurzer Einarbeitung intuitiv bedienen. Auch technische Updates erfolgen automatisch, was den laufenden Aufwand reduziert.

Homepage-Baukästen: Anbietervergleich auf einen Blick

Die Tabelle zeigt das Leistungs- und Kostenspektrum einiger bekannter Anbieter. Überprüfen Sie jedoch immer die exakten Bedingungen der einzelnen Tarife, bevor Sie mit einem bestimmten Angebot eine Website erstellen. Denn die in der Tabelle genannten Kosten und Eigenschaften gelten zum Teil nicht für alle Tarife.

AnbieterAnbieterAnbieterAnbieter
WixWixJimdoJimdoIonos1&1 IonosWeeblyWeebly
Tarife6535
Kosten pro Monat0 € – 24,50 €0 € – 39 €7 € – 25 €0 € – 30 €
Testphaseneinneinermäßigt im ersten Jahr oder Halbjahrnein
Eigene Domain14,95 € pro Jahr (1. Jahr kostenlos)20 € pro Jahr (1. Jahr kostenlos)kostenlos18 € pro Jahr (1. Jahr kostenlos)
E-Mail-Adressenbis 30 (über G-Suite)bis 10bis 10bis 30 (über G-Suite)
Kosten für E-Mail-Adresse60 € pro Jahr12 € pro Jahr (60 € für 10)1 Adresse kostenlosca. 40 € pro Jahr
Speicherplatz (ohne E-Mail Postfächer)500 MB – 20 GB500 MB – unbe-schränktunbeschränkt500 MB – unbeschränkt
Templates (ca.)520160450120
Responsives Design (abhängig vom Template)jajajaja
Online-Shopviele Funktionen, auch für größeres Sortimentviele Funktionenviele Funktionenfür den US-Markt konzipiert
Blogjajajaja
Beispiele für ZusatzfunktionenNewsletterversand, PasswortschutzMehrsprachigkeit, ForumMehrsprachigkeit, Blog-ImportForum, Umfragen
Web-AppsWeb-App-Storegroße Auswahlgroße AuswahlWeb-App-Store
SEO-Funktionenvorhandenvorhandenvorhandenvorhanden
Besucherstatistikenjajajaja, aber keine Erfassung von Daten aus dem EU-Raum
SupportFAQ, E-Mail, TelefonFAQ, E-MailFAQ, Chat, 24/7-Telefon-HotlineForum, E-Mail, Telefon, (in Englisch)

Tipps & Tricks zur Arbeit mit Homepage-Baukästen

Sie möchten mit einem Baukasten Ihre Website erstellen? Dann bedenken Sie folgende Hinweise, damit Ihr Projekt ein Erfolg wird:

  1. Funktionen prüfen: Welche Funktionen (z. B. Newsletterversand, Passwortschutz) sind standardmäßig verfügbar? Wie groß ist die Auswahl an Web-Apps, auch von Drittanbietern?
  2. Passenden Tarif wählen: Meist stehen je Anbieter mehrere Tarife mit unterschiedlichem Funktionsumfang zur Auswahl. Ein Upgrade ist im Normalfall kein Problem.
  3. Template sorgfältig auswählen: Achten Sie nicht nur auf die Optik, sondern auch auf das responsive Design des Templates, bevor Sie Ihre Website erstellen. Das bedeutet, dass die Anzeige automatisch an Mobilgeräte angepasst wird. Nicht bei allen Anbietern lässt sich die gewählte Vorlage später austauschen.
  4. SEO berücksichtigen: Für ein gutes Ranking bei Google sind neben hochwertigen Inhalten einige Details zu beachten, wenn Sie Ihre Homepage erstellen. Diese werden von den meisten Tarifen unterstützt. Unter anderem gehört die Editierbarkeit der URL und Seitentitel dazu.
  5. Kostenlose Angebote zum Testen: Einige Anbieter ermöglichen es, Bezahltarife in einem begrenzten Zeitraum kostenlos oder ermäßigt zu testen. Nutzen Sie diese Möglichkeit und finden Sie denjenigen Anbieter, der am besten zu Ihnen passt.

Mit WordPress eine Homepage erstellen

WordPress.org ist ein Content-Management-System, auch CMS genannt. Neben der Verwaltung von Inhalten wie Texten und Bildern ermöglicht es die Anbindung von Datenbanken. Sie können damit ohne vertiefte Kenntnisse in HTML eine Website erstellen. Es gibt auch noch andere CMS, z. B. Joomla und Drupal – WordPress ist allerdings das mit Abstand beliebteste System.

Vorgehensweise bei der Arbeit mit WordPress

Wie bei allen anderen Methoden erarbeiten Sie zunächst ein Konzept und ersten Content für Ihre Website. Für die technische Umsetzung Ihrer Ideen gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Hostinganbieter aussuchen: Es gibt verschiedene Angebote, die sich unter anderem durch den zur Verfügung gestellten Speicherplatz unterscheiden. Wählen Sie über die Seite eines Hostinganbieters am besten ein Paket, das direkt für WordPress-Seiten konzipiert wurde. Das ist zwar kein Muss, erleichtert aber die Installation.
  2. Domain festlegen: Ihre Domain, also die URL Ihrer Website, sichern Sie ebenfalls über den Hoster.
  3. CMS installieren: Sie installieren WordPress nicht auf Ihrem Computer, sondern in Ihrem Speicher auf dem Hosting-Server. Wenn Sie ein auf WordPress zugeschnittenes Hosting-Paket gewählt haben, brauchen Sie die Installation nur zu bestätigen.
  4. Einloggen: Nach der Installation von WordPress erhalten Sie vom Hoster Ihre Login-Daten. Legen Sie danach einen Benutzernamen und ein sicheres Passwort fest.
  5. Einstellungen im Dashboard anpassen: Hier legen Sie unter anderem den Titel und den Untertitel Ihrer Website oder Permalinks fest.
  6. Theme hinzufügen: Die Designvorlagen, auch Themes genannt, erhalten Sie direkt in WordPress oder in kostenlosen und kostenpflichtigen Varianten über verschiedene Bezugsquellen. Anpassungen sind möglich. Vor der Installation können Sie sich eine Vorschau anzeigen lassen.
  7. Widgets aktivieren: Über das Dashboard können Sie bei Bedarf Widgets wie z. B. eine Schlagwörter-Wolke oder ein Suchformular einfügen.
  8. Plugins installieren: Installieren Sie geeignete Plugins, z. B. zur Erhöhung der Sicherheit, aber auch für Funktionen wie Galerien, Suchmaschinenoptimierung, Online-Shops und Ähnliches. Quellen sind die WordPress-Datenbank für Plugins, aber auch Drittanbieter.
  9. Bearbeiten: Fügen Sie Ihrer Website Texte, Bilder und gegebenenfalls Videos hinzu.
  10. Veröffentlichen: Wenn Sie auf die Schaltfläche „Veröffentlichen“ klicken, geht Ihre Website online. Auch Änderungen bestätigen Sie immer auf diese Weise.

Webseite erstellen mit WordPress: Vor- und Nachteile

Wie auch bei den anderen Methoden profitieren Sie von bestimmten Vorteilen und müssen dafür einige Nachteile in Kauf nehmen, wenn Sie mit einem CMS Ihre Website erstellen. Wägen Sie ab, was Ihnen wichtig ist.

Vorteile:

  • Kostenlose Software (abgesehen von bestimmten Themes und Plugins)
  • Mehr Möglichkeiten als mit Homepage-Baukästen (z. B. Datenbankanbindung)
  • Sehr große Auswahl an Themes und Plugins
  • Flexibel (Code lässt sich verändern)
  • Website ist problemlos erweiterbar
  • Freie Wahl des Hosting-Anbieters

Nachteile:

  • Umfangreichere Einarbeitung notwendig als bei Homepage-Baukästen
  • Eigene Verantwortung für Updates, Wartung und Sicherheit
  • Kein direkter Support (aber große, hilfsbereite Community)
  • Für individuelle Funktionen sind manchmal Programmierkenntnisse notwendig

Wann ist WordPress eine gute Lösung?

Mit einem CMS werden Sie Ihre Website erstellen, wenn der Funktionsumfang eines Homepage-Baukastens nicht mehr genügt. Es eignet sich hauptsächlich für folgende Anwendungsgebiete:

  • Dynamische Seiten, das heißt, der Content wird häufig aktualisiert (z. B. bei Blogs)
  • Bearbeitung der Inhalte durch mehrere Personen
  • Websites, die eine Datenbankanbindung brauchen
  • Unternehmen mit höheren Ansprüchen an die Funktionalität
  • Größere Online-Shops
  • Wenn eine Baukasten-Website zwar aktuell aber nicht auf Dauer ausreichen wird

Kosten und Aufwand für eine eigene WordPress-Website

Für WordPress selbst zahlen Sie nichts. Regelmäßige Kosten fallen auf jeden Fall für das Hosting und die Domain an, wofür Sie ungefähr mit 30 bis 60 € pro Jahr rechnen müssen. Zusätzlich können noch einmalige Ausgaben für Themes und Plugins entstehen, wobei es sowohl kostenpflichtige als auch kostenfreie Varianten gibt.

Da WordPress ein Open-Source-CMS ist, sind individuelle Anpassungen durch die Änderung des Quelltextes möglich, z. B. für komplexere Funktionen. Wenn ein entsprechender Bedarf besteht, müssen Sie entweder selbst programmieren können, oder Sie geben diese Arbeit in Auftrag. Bedenken Sie bei Ihrer Planung auch die dafür anfallenden Kosten.

Ein CMS lässt sich zwar nicht ganz so einfach bedienen wie ein Homepage-Baukasten, ist aber auch nicht zu kompliziert. Rechnen Sie mit einem höheren Einarbeitungsaufwand, wenn Sie damit zum ersten Mal eine Website erstellen. Um Updates und Wartung müssen Sie sich im Gegensatz zu den Baukastenlösungen selbst kümmern, was zusätzlich Zeit in Anspruch nimmt.

Tipps & Tricks für WordPress

Bevor Sie mit WordPress eine Website erstellen können, müssen Sie sich etwas intensiver damit beschäftigen. Die folgenden Hinweise klären einige der häufigsten Fragen:

  1. Unterschied zwischen WordPress.org und WordPress.com: Beide Angebote klingen ähnlich, unterscheiden sich aber grundlegend. WordPress.com funktioniert ähnlich wie ein Homepage-Baukasten. Sie können damit eine kostenlose Website erstellen oder für mehr Möglichkeiten eines der kostenpflichtigen Pakete nutzen.
  2. Guten Hoster finden: Wichtig sind die sichere Verbindung zum Server (SFTP, SSH), kostenfreie SSL-Zertifikate, PHP in seiner aktuellen Version und ausreichend Speicherplatz. Es ist günstig, aber keine Voraussetzung, wenn das Hosting-Angebot auf WordPress zugeschnitten ist.
  3. Theme sorgfältig auswählen: Das Theme bestimmt das Layout Ihrer Website. Es gibt kostenlose und kostenpflichtige Varianten. Achten Sie neben der Optik auf ein responsives Design, Anpassbarkeit, die Support-Dauer (Updates) und die Erfahrungen anderer Nutzer.
  4. Die besten Quellen für WordPress-Themes: Allein WordPress bietet eine große Auswahl an kostenlosen Themes. Weitere gute Quellen sind templatemonster.com, rockettheme.com und modernthemes.net.
  5. Passende Plugins auswählen: Durch die Installation von Plugins fügen Sie Ihrer Website Funktionen hinzu, z. B. für die Sicherheit, einen Online-Shop oder Formulare. Wie auch bei den Themes gibt es kostenpflichtige und kostenfreie Varianten.
  6. Ladezeiten optimieren: Kurze Ladezeiten beeinflussen die Nutzerfreundlichkeit Ihrer Website positiv. Installieren Sie deshalb keine unnötigen Plugins, wenn Sie Ihre Website erstellen. Halten Sie auch die Dateigröße von Bildern so gering wie ohne Qualitätsverlust möglich.
  7. Zugriffsrechte regeln: Legen Sie für Ihren Zugang ein sicheres Passwort fest. Wenn mehrere Personen Zugriff haben sollen, z. B. für die Erstellung regelmäßiger Blogbeiträge, stellen Sie für diese beschränkte Rechte ein.
  8. Regelmäßig updaten: Installieren Sie alle Updates für WordPress, Themes und Plugins. Erstellen Sie zur Sicherheit jeweils vorher ein Backup. Auch unabhängig davon sind regelmäßige Backups empfehlenswert.
  9. Pages und Posts: Beachten Sie bei der Arbeit mit WordPress den Unterschied zwischen Pages (Seiten) und Posts (Beiträgen). Pages bleiben weitestgehend unverändert, also statisch. Posts werden laufend hinzugefügt, mit Datum versehen und so angezeigt, dass der neueste Beitrag zuerst sichtbar ist.

Vom Profi eine Homepage erstellen lassen

Es ist nicht unbedingt notwendig, dass Sie sich selbst mit Homepage-Baukästen oder Content-Management-Systemen beschäftigen. Denn Sie können auch eine Website erstellen lassen. Viele Agenturen und selbstständige Webdesigner bieten diese Dienstleistung an.

So erhalten Sie Ihre Profi-Website

Die Zusammenarbeit mit einem Webentwickler oder einer Agentur läuft immer individuell ab und kann unterschiedliche Leistungen beinhalten. In den meisten Fällen folgt sie jedoch diesem Schema:

  1. Ideen für Inhalte, den Seitenaufbau und das Design sammeln
  2. Beratungsgespräch mit gemeinsamer Erarbeitung des Konzepts und des Briefings
  3. Eventuell eigenen Content erstellen (kann aber auch die Agentur übernehmen)
  4. Ergebnis prüfen und gegebenenfalls Änderungen in Auftrag geben
  5. Falls möglich und gewünscht: Hosting und laufende Wartung vereinbaren
  6. Nach der Abnahme online gehen

Profis mit dem Webdesign beauftragen: Vor- und Nachteile

Wenn Sie Ihre Website erstellen lassen, bringt das im Vergleich zu den anderen Methoden Vorteile und Nachteile mit sich. Bedenken Sie die folgenden Faktoren.

Vorteile:

  • Erfahrung und Know-how der Profis, auch was aktuelle Entwicklungen angeht
  • Genau an den Bedarf angepasste Funktionalität der Website
  • Individuelles Design möglich
  • Bedarfsgerechte Vereinbarung des Leistungsumfangs
  • Kein eigenes Fachwissen und keine Einarbeitung in Software oder Systeme notwendig

Nachteile:

  • Hohe einmalige Investitionssumme
  • Aufwand für die Besprechungen und das Briefing
  • Möglichkeit von Missverständnissen zwischen Auftraggeber und Webdesigner

Für wen lohnt es sich, eine Website erstellen zu lassen?

In die Entscheidung, auf welche Weise Ihre Website entstehen soll, fließen viele Überlegungen ein. In folgenden Fällen ist es jedoch besonders sinnvoll, eine Homepage erstellen zu lassen:

  • Große Unternehmen mit hohen Ansprüchen an Professionalität
  • Gewünschte Funktionen sind mit den anderen Methoden nicht realisierbar
  • Es ist wenig Zeit vorhanden

Kosten einer Profi-Website und persönlicher Aufwand

Wenn Sie eine Website erstellen lassen, delegieren Sie den Großteil des Aufwands an den Dienstleister. Ihre Aufgabe besteht in jedem Fall darin, das grobe Konzept zu entwickeln, sich mit den Webdesignern zu beraten und ein detailliertes Briefing zu erarbeiten.

Welche Leistungen Sie darüber hinaus erbringen, können Sie individuell vereinbaren. Zum Beispiel ist es möglich, dass Sie sich selbst um Bilder und Texte kümmern oder diese gleich mit in Auftrag geben, wenn Sie die Website erstellen lassen. Ähnliches gilt für Aktualisierungen der Inhalte, die Wartung oder das Hosting. Einige Agenturen bieten Komplettpakete zum Festpreis an, bei deren Nutzung Ihr eigener Aufwand gering bleibt, dafür aber höhere Kosten entstehen.

Für die Erstellung der Website müssen Sie mit einer einmaligen Investitionssumme zwischen mindestens 500 und mehreren Tausend Euro rechnen. Die Höhe der Kosten hängt von vielen Faktoren ab, z. B.:

  • Umfang der Website
  • CMS als Basis oder individuelle Programmierung
  • Statisches Unternehmensporträt, dynamische Inhalte oder Online-Shop
  • Umfang des eigenen Beitrags (Konzept, Content)
  • Erfahrung und Reputation des Dienstleisters (bekannte Agentur oder Selbstständiger mit wenig Referenzen)

Zusätzlich fallen laufende Kosten für das Hosting an. Wenn Sie die Wartung (Updates), Inhaltspflege und Suchmaschinenoptimierung ebenfalls outsourcen, kalkulieren Sie auch dafür noch Ausgaben ein.

Tipps & Tricks für die Zusammenarbeit mit Webdesignern

Wenn Sie von Profis eine Website erstellen lassen, haben Sie grundsätzlich bei allen Fragen und Problemen einen Ansprechpartner. Beachten Sie trotzdem einige Hinweise, damit die Zusammenarbeit funktioniert und Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind:

  1. Passende Webagentur finden: Vergleichen Sie Referenzarbeiten und Preisangebote verschiedener Agenturen und Webdesigner. Günstig ist auch räumliche Nähe, da sich im persönlichen Gespräch vieles besser klären lässt.
  2. CMS als Option: Auch Profis erstellen Webseiten oft mit einem Content-Management-System. Das sollte ein häufig genutztes CMS wie WordPress sein, da Sie damit auch in Zukunft von einer intensiven Weiterentwicklung und regelmäßigen Updates profitieren.
  3. Gute Vorarbeit leisten: Gehen Sie gut vorbereitet in das erste Beratungsgespräch. Überlegen Sie sich unter anderem, wen Sie mit der Website ansprechen möchten und welche Funktionen notwendig sind.
  4. Leistungen exakt vereinbaren: Erteilen Sie den Auftrag mit einem schriftlich formulierten, detaillierten Briefing. So verhindern Sie Missverständnisse, die sich in unnötigen Kosten niederschlagen können.
  5. Laufende Betreuung: Wenn die Website fertig ist, muss die Zusammenarbeit nicht enden. Viele Agenturen bieten weitere, auf Dauer angelegte Leistungen an, z. B. Hosting, Updates, Inhaltspflege oder SEO. Informieren Sie sich in diesem Zusammenhang aber auch über die Konditionen anderer Anbieter.

Internetseite erstellen: Vergleich der 3 Alternativen

Haben Sie sich bereits für eine der drei Varianten entschieden? In der folgenden Tabelle sehen Sie als Zusammenfassung einen Vergleich anhand der wichtigsten Punkte.

Homepage-BaukastenCMSProfi-Website
Zielgruppekleine Unternehmen, Vereine, PrivatpersonenPersonen oder Unternehmen mit höheren Ansprüchen und ausreichend ZeitPersonen oder Unternehmen mit hohen Ansprüche und/oder wenig Zeit
Dauer bis zur Fertigstellungkurzmittel bis langmittel bis lang
Aufwandgeringmittelgering
Individualisierbarkeitmittelgutsehr gut
Einmalige Investitionenkeinekeine bis geringemittlere bis hohe
laufende Kostenkeine bis mittleregeringegeringe bis mittlere
Supportdurch den Anbieterdurch die Communitydurch den Dienstleister

Fazit: Jeder kann eine einfache Homepage erstellen

Marketing ohne eigene Homepage ist heute für kaum ein Unternehmen vorstellbar. Das gilt ganz besonders für Online-Shops und andere Geschäftsmodelle, die nur über das Internet funktionieren.

Webdesigner und Agenturen verhelfen Ihnen zu einem professionellen Auftritt im Internet. Aber auch wenn Sie keine größere Summe investieren möchten, können Sie ohne tiefere Kenntnisse in HTML eine Website erstellen. Homepage-Baukästen und Content-Management-Systeme machen es möglich.

Roul Radeke von Selbststaendigkeit.de

Roul Radeke

Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer des 2015 gegründeten Onlineportals Selbststaendigkeit.de und bei radeke-interim.de. Das Onlineportal Selbststaendigkeit.de bietet Existenzgründern und Unternehmern News aus der Gründer- und Unternehmerszene, hilfreiches Wissen für die Gründung und Führung von Unternehmen, geförderte Existenzgründungsberatung (AVGS-Coaching), digitale Produkte für die Selbstständigkeit und zahlreiche Werbemöglichkeiten.