Surface as a Service: Geringer Startinvest für Startups durch sorgenfreie Mietmodelle

Verfasst von Roul Radeke. Zuletzt aktualisiert am 12 Januar, 2024
Lesezeit Minuten.
Leistungsfähige IT ist für viele Startups unverzichtbar, hat aber ihren Preis. Leasing kann dieses Problem lösen. Was für die Finanzierung des Unternehmensfuhrparks seit langem üblich ist, kann auch bei der Ausstattung digitaler Arbeitsplätze die Liquidität schonen. Ein interessantes Angebot ist in diesem Zusammenhang Surface as a Service von Microsoft.  

Was bietet Surface as a Service?

Über Surface as a Service leasen Unternehmen Geräte aus der Surface-Reihe von Microsoft. Das ist aber noch nicht alles. Jedes Abonnement enthält standardmäßig Office 365, Windows 10 sowie Wartungs- und Serviceleistungen. Ein Schutzbrief gehört ebenfalls dazu. Dieser garantiert bei Beschädigungen gegen einen Selbstbehalt den Vor-Ort-Austausch des Gerätes am nächsten Werktag. Versichert sind unter anderem Schäden durch Bruch, Flüssigkeiten und Bedienungsfehler und auf Wunsch auch Diebstahl.

Der Zugang zu Surface as a Service erfolgt über von Microsoft autorisierte Händler. Es ist ein Vertragsabschluss über 2 oder 3 Jahre möglich, wobei die Dauer auch den Preis beeinflusst. Abrechnungen erfolgen jeweils monatlich.

Liquiditätsschonende Lösung für Startups

Während beim Kauf der Geräte eine einmalige höhere Summe zu zahlen wäre, fallen bei Surface as a Service regelmäßig vergleichsweise geringe Beträge an. Diese sind über einen längeren Zeitraum hinweg vertraglich festgeschrieben. Deshalb, und weil Wartung und Service enthalten sind, lassen sich die Ausgaben sehr gut kalkulieren. Über den gesamten Nutzungszeitraum betrachtet, sind die Gesamtkosten beim Hardware-Leasing oft sogar geringer als beim Kauf.

Für viele Unternehmen ist jedoch die gleichmäßige und nicht zu starke Belastung der Liquidität der größte Vorteil des Leasings. Vor allem Startups profitieren davon, da im Rahmen der Unternehmensgründung meist umfangreiche Investitionen notwendig sind und die Kapitalbeschaffung nicht immer einfach ist. Surface as a Service ermöglicht es Gründern, mit hochwertiger Technik zu arbeiten, ohne dass die Liquidität zu stark leidet.

Technisch auf dem neuesten Stand

Nach dem Ablauf eines Leasingvertrags nach 2 oder 3 Jahren kann sich ein weiterer anschließen. Dann besteht die Möglichkeit, die vorhandenen Geräte gegen die neuesten Modelle auszutauschen, inklusive der sicheren Datenlöschung auf den Altgeräten. Die IT-Ausstattung ist somit immer up to date. Da das Gesamtpaket Microsoft Office 365 enthält, ist auch die Software jederzeit aktuell.

Vor allem für Startups ist die Skalierbarkeit dieser Lösung von Vorteil. Wenn das Unternehmen wächst und neue Mitarbeiter einstellt, können diese mithilfe des Hardware-Leasings problemlos mit den neusten Geräten ausgestattet werden. Im Gegensatz zum Kauf erleichtern die liquiditätsschonenden Raten die Entscheidung für hochwertige Technik.

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Surface as a Service: Geringer Startinvest für Startups durch sorgenfreie Mietmodelle, Bildquelle: Depositphotos.com

Keine langen Störungen durch Funktionsausfall

Das reibungslose Funktionieren der IT ist für Unternehmen besonders wichtig. Ausfälle verzögern die Arbeit und können Verluste zur Folge haben. Mit Surface as a Service ist die Funktionsfähigkeit ohne lange Unterbrechungen gewährleistet. Denn bei Beschädigungen oder Funktionsstörungen garantiert der im Gesamtpaket enthaltene Schutzbrief einen Austausch am nächsten Werktag, und zwar vor Ort.

Auch sonstige Wartungsarbeiten und Services nach Vereinbarung sind im Angebot inbegriffen. So können sich die Nutzer auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren und müssen keine Zeit mit dem Lösen von IT-Problemen verbringen.

Zentrale Datenspeicherung über OneDrive for Business

Da Microsoft Office 365 im Leasing-Paket enthalten ist, können die Unternehmen den Cloud-Speicher OneDrive nutzen. Diese Form der Datensicherung ermöglicht den Zugriff von überall, auch mit verschiedenen Geräten. Flexibles und mobiles Arbeiten ist somit kein Problem.

Die Freigabe von Dokumenten für andere Personen erlaubt eine effiziente und weitestgehend papierlose Zusammenarbeit mit Kollegen. Selbst wenn ein Gerät beschädigt wird, sind die Daten sicher und die Arbeit kann dank des Austauschs am nächsten Werktag und der Datenspeicherung in der Cloud ohne längere Verzögerung fortgesetzt werden.

Surface-Geräte für flexibles Arbeiten

Tablets und Laptops aus der Surface-Reihe von Microsoft eignen sich hervorragend für die professionelle Nutzung. Bei einigen Modellen, z. B. dem Surface Pro 7 und dem Surface Pro X, handelt es sich um 2-in-1-Geräte. Das bedeutet, sie lassen sich wahlweise als Tablet oder als Laptop mit Tastatur verwenden.

Die Geräte überzeugen unter anderem durch ein schlankes Design, erweiterte Konnektivität und leistungsfähige Akkus. Für das Leasingpaket Surface as a Service stehen verschiedene Modelle zur Wahl, sodass jedes Unternehmen die Ausstattung wählen kann, die am besten zu den eigenen Anforderungen passt.

Fazit: Leistungsstarke Technik zu attraktiven Konditionen

Wenn sich Unternehmen und vor allem Startups für das Hardware-Leasing entscheiden, steht dahinter oft der Gedanke, die Liquidität nicht zu stark zu belasten oder den Kapitalbedarf bei der Gründung so gering wie möglich zu halten. Surface as a Service bietet darüber hinaus noch weitere Vorteile für ein komfortables und sorgenfreies Arbeiten – von leistungsfähiger Technik über die im Paket enthaltene Software bis hin zum schnellen Austausch im Schadensfall.


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Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer von Selbststaendigkeit.de. Das Onlineportal bietet Existenzgründern und Unternehmern News aus der Gründer- und Unternehmerszene, hilfreiches Wissen für die Gründung und Führung von Unternehmen, geförderte Existenzgründungsberatung (AVGS-Coaching) sowie digitale Produkte für die Selbstständigkeit.

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