So sparen Selbstständige bei den Stromkosten im Homeoffice

Verfasst von Roul Radeke. Zuletzt aktualisiert am 13 Januar, 2024
Lesezeit Minuten.
Selbstständige, die im Homeoffice einen großen Teil ihrer Arbeitszeit vor dem Computer verbringen, haben in der Regel einen relativ hohen Stromverbrauch. Darum möchten wir Ihnen in diesem Beitrag verraten, welches die größten Stromfresser im Homeoffice sind und wie man die Stromkosten im Homeoffice deutlich reduzieren kann.  

Die größten Stromfresser im Homeoffice

Selbstständige, welche die Möglichkeit haben, ihre Arbeit aus dem Homeoffice zu erledigen, nutzen dafür in der Regel einen Computer, einen Laptop und andere technische Geräte, die Strom verbrauchen. Und genau das sind auch die Geräte, die im Homeoffice in der Regel am meisten Strom verbrauchen, vor allem wenn diese jeden Tag lange Zeit in Betrieb sind. Hinzu kommen noch ein oder mehrere Smartphones, Drucker und viele Selbstständige arbeiten in der heutigen Zeit sogar an mehreren Monitoren gleichzeitig. All die zuvor genannten Geräte können den Stromverbrauch mitunter stark in die Höhe schnellen lassen. Selbstständige sollten, wenn diese Strom und Gas in neuer Wohnung anmelden möchten, darauf achten, mehrere Anbieter miteinander zu vergleichen, bevor diese einen Vertrag unterschreiben.

Die Stromkosten im Homeoffice reduzieren

Nicht wenige Selbstständige erwarten die eigene Stromrechnung jedes Mal mit Schrecken. Dabei lassen sich die Stromkosten im Homeoffice mit einigen ganz einfachen Tricks bereits deutlich reduzieren. Dabei spielen vor allem die eigenen Gewohnheiten eine entscheidende Rolle, denn ohne eine Veränderung der eigenen Routinen wird die Stromrechnung wahrscheinlich auch in Zukunft nicht günstiger werden. 

Ein Wechsel des Stromanbieters

Viele Menschen halten allein aus Gewohnheit über viele Jahre hinweg an einem Stromanbieter fest, obwohl diese dort deutlich zu viel bezahlen. Hiervor kann man sich vor allem dadurch schützen, indem man die Angebote mehrerer Stromanbieter regelmäßig miteinander vergleicht und sich nicht für längere Zeit an einen Anbieter bindet. Denn auf diese Weise kann der eigene Stromtarif flexibel gewechselt werden, wenn man ein besseres Angebot entdeckt, wodurch die eigenen Betriebskosten deutlich gesenkt werden können.  

Nur Geräte einschalten, die man wirklich nutzt

Häufig begehen Selbstständige im Homeoffice den Fehler, dass diese Geräte eingeschaltet lassen, nachdem diese verwendet wurden. Diese laufen in der Folge dann, bis diese irgendwann am Abend Feierabend machen. Wer Geräte, die nicht mehr benötigt werden, dagegen direkt nach der Verwendung wieder ausschaltet, kann allein dadurch eine ganze Menge Geld sparen. 

So sparen Selbstständige bei den Stromkosten im Homeoffice_TB2

So sparen Selbstständige bei den Stromkosten im Homeoffice. Bildquelle: Depositphotos.com

Steckdosen mit Schaltern verwenden

Viele Menschen sind der Meinung, Geräte im Standby-Modus würden keinen Strom verbrauchen. Diese Fehleinschätzung kann allerdings ziemlich teuer werden, wenn in einem Homeoffice eine ganze Reihe von technischen Geräten im Anschluss an die Arbeitszeit noch Strom frisst. Aus diesem Grund sollte man in einem Arbeitszimmer Steckdosenleisten mit Schaltern verwenden, die man einfach ausschalten kann, nachdem man seine Arbeit verrichtet hat. Somit wird gewährleistet, dass sämtliche Geräte komplett ausgeschaltet sind und nicht doch Stromkosten entstehen, obwohl man sich auf der vermeintlich sicheren Seite wähnt.  

Den Computer ausschalten, wenn man das Haus verlässt

Ebenfalls ein großer Fehler, den viele Selbstständige machen, ist es, den eigenen Arbeitsrechner den ganzen Tag über laufen zu lassen. Dadurch wird nicht nur verhindert, dass man während dem Tag auch mal zur Ruhe kommt, sondern äußert sich mit der Zeit auch in Form von hohen Stromkosten. Darum sollte man sich am besten angewöhnen, den Computer jedes Mal auszuschalten, wenn man das Haus verlässt, vor allem wenn man länger außer Haus ist. Wer das berücksichtigt, hat mit der Zeit nicht nur eine niedrigere Stromrechnung, sondern findet auch leichter zur Ruhe. 

Sparsame Geräte verwenden

Wer im Homeoffice an einem Computer und mit anderen technischen Hilfsmitteln arbeitet, sollte bei dem Kauf neuer Geräte immer das Energielabel berücksichtigen. Denn auf diesem wird der Verbrauch eines Geräts für den Nutzer verständlich dargestellt. So sehen Sie immer, wie viel Strom ein neuer Computer oder Monitor verbraucht und können dies bei der Auswahl berücksichtigen. Dabei lohnt sich für Selbstständige, die ihre gesamte Arbeitszeit vor einem Computer verbringen, in der Regel sogar der Kauf teurerer Geräte, denn in diesem Fall profitiert man nicht nur von einer höheren Leistung, sondern auch von niedrigeren Stromkosten.


Weitere hilfreiche Beiträge

Was ist der Meisterbrief?Der Meisterbrief ist im handwerklichen Bereich die höchste Qualifikation, die man erreichen kann. Sie bescheinigt, dass Sie in Mehr lesen...

Selbstständig ohne Meister: Ist das im Handwerk möglich?

Vorbereitungen treffen Bevor man das Geschäft anmelden kann, müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Zunächst muss eine Idee vorhanden sein, die auch Mehr lesen...

Sich jeden Traum verwirklichen

Vorwort: Selbstständige mit finanziellen Vorsorgelücke Die Steueroptimierung ist ein wichtiger Bereich der Selbstständigkeit. Dieser Bereich gerät immer wieder in den Diskurs, Mehr lesen...

Steueroptimierte Selbstständigkeit: Strategien und Tipps für Unternehmer
Jetzt mit Roul Radeke, dem Autor dieses Beitrags vernetzen:

Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer von Selbststaendigkeit.de. Das Onlineportal bietet Existenzgründern und Unternehmern News aus der Gründer- und Unternehmerszene, hilfreiches Wissen für die Gründung und Führung von Unternehmen, geförderte Existenzgründungsberatung (AVGS-Coaching) sowie digitale Produkte für die Selbstständigkeit.

Die wichtigsten Artikel und mehr direkt in Ihr Postfach!
  • Unverzichtbares Gründerwissen
  • Wertvolle Tipps für Selbstständige
  • Exklusive Angebote für Ihr Business
* Ja, ich möchte den Newsletter. Die Einwilligung kann jederzeit im Newsletter widerrufen werden. Datenschutzerklärung.
Success message!
Warning message!
Error message!