Sichtbarkeit im Netz schaffen, aber wie?

Verfasst von Roul Radeke. Zuletzt aktualisiert am 14 Januar, 2024
Lesezeit Minuten.
Sind Sie dabei eine Firma zu gründen oder haben bereits eine gegründet? Dann sollten Sie auch an die Sichtbarkeit im Netz denken.  

Bevor Sie weiter lesen, sollten Sie sich folgende Fakten anschauen:

  • Ca. 73% aller Suchanfragen im Internet, werden über die Suchmaschine von Google gestellt. Das heißt für Sie und Ihr Unternehmen, dass Sie ohne einen Auftritt im Internet mit einer eigenen Website oder den sozialen Medien kaum eine Chance haben, Ihr Unternehmen erfolgreich zu machen.
  • Unternehmer klicken nicht auf AdWords Anzeigen. Wenn Sie im B2B Bereich tätig sind, dann können Sie mit Anzeigen Ihre Seite sichtbar machen, müssen hier aber pro Monat ca. 3000 bis 5000 Euro einplanen. Unternehmer wissen aber, dass die AdWords Anzeigen viel Geld kosten. Sie werden also versuchen Sie durch Content zu finden.

Sichtbarkeit im Netz schaffen und dadurch Kunden gewinnen, aber wie stelle ich das an?

Wir denken, dass sich diese Frage jeder Unternehmer immer wieder stellt und sicherlich auch schon  auf das eine oder andere Portal hereingefallen ist. Man verbrennt dort viel Geld, vergeudet kostbare Zeit, gewinnt aber keine neuen Kunden.

Das ist normal und passiert tatsächlich fast jedem Unternehmer. Aus diesem Grund ist es wichtig sich vorher genau zu überlegen, ob man denn wirklich jeden Vertriebskanal nutzen muss oder auch nicht. Wir sagen nein. Sichtbarkeit im Netz heißt, nicht auf jeder Plattform zu stehen, sondern genau den Kanal zu finden, auf dem Ihre Kunden sich befinden.

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Sichtbarkeit im Netz schaffen, aber wie? Selbststaendigkeit.de

Schritt 1 – Stellen Sie sich die Frage „Wer sind meine Kunden?“ und nicht die Frage „Welche Kunden hätte ich gerne?“, es sei denn, Sie starten erst mit Ihrem Unternehmen. Selbst hier sollte man sich besser fragen „Welche Zielgruppe würde denn mein Produkt überhaupt kaufen?“ und nicht umgekehrt. Den größten Fehler, den bis zu 95 % der Unternehmen immer noch machen, ist, dass sie an der Zielgruppe vorbei werben.

Schritt 2 – Vergleichen Sie die Werbemöglichkeiten und hinterfragen Sie genau, ob sich hier Ihre Zielgruppe auch wirklich befindet. Sie können beispielsweise keine Produkte auf Facebook verkaufen, wenn diese sich an die Zielgruppe „25 Jahre und jünger“ wendet. Diese Generation nutzt Facebook nicht mehr, sondern befindet sich zum Beispiel auf Snapshot. Achtung – den Wandel der Zeit nicht vergessen, man altert selbst. Auch wenn wir mittlerweile Mitte 30 oder 40 sind und es mit 20 toll auf Facebook fanden, die Zeit ist längst vorbei. Ziel verfehlt, Geld verbrannt.

Schritt 3 – Wenn Sie die ersten beiden Schritte sorgfältig umgesetzt haben, dann beginnt die eigentliche Arbeit. Definieren Sie aus den Überlegungen ein Projekt. Wer soll dieses im Unternehmen umsetzen? Oder geben Sie das Projekt an Externe ab? In beiden Fällen müssen Sie die Übersicht behalten und dürfen das Ruder nicht zu weit aus der Hand geben.

Es gibt sehr viele Details, welche Sie im Internet beachten müssen, damit Sie auf die Seite 1 von Google kommen. Nur diese Seite zählt für Ihre Kunden, denn keiner oder nur sehr wenige klicken auf die zweite Seite. Wir möchten Ihnen aber an dieser Stelle auch Mut machen. So schwer ist es nun auch nicht, aber es kostet Zeit und Sie müssen sich entscheiden, ob Sie diese selbst investieren wollen.

Eins liegt uns noch am Herzen. Bitte versuchen Sie nicht einen Online Shop aufzubauen, von dem es schon unzählige gibt oder die schon alle auf Amazon vertreten sind. Sie werden es damit nicht schaffen. Sie brauchen ein Nischenprodukt. Nur dann werden Sie damit Erfolg haben. Bitte seien sie vor Ihrer Gründung realistisch und nicht euphorisch.

Wir würden uns freuen, wenn Sie unserer Seite im Xing-Netzwerk folgen würden.

Vielen Dank!

Andre Winter

E-Commerce Manager


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Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer von Selbststaendigkeit.de. Das Onlineportal bietet Existenzgründern und Unternehmern News aus der Gründer- und Unternehmerszene, hilfreiches Wissen für die Gründung und Führung von Unternehmen, geförderte Existenzgründungsberatung (AVGS-Coaching) sowie digitale Produkte für die Selbstständigkeit.

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