Grippezeit: Hygiene im Büro

Verfasst von Roul Radeke. Zuletzt aktualisiert am 30 März, 2024
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Es ist wieder soweit: Die Erkältungssaison hält Einzug in Deutschland. Auch der Arbeitsplatz bleibt nicht verschont - ganz im Gegenteil. Bei mangelnder Hygiene werden Büros schnell zum Sammelbecken für Viren und Bakterien. Laut Erhebungen der Agentur für Arbeit erscheint die Hälfte aller Arbeitnehmer trotz Krankheit im Büro. Was sich zunächst nach vorbildlichem Arbeitseinsatz anhört, kann sich unter Umständen schnell rächen. Niesattacken und Hustenanfälle sind nicht nur störend, sondern sorgen zudem dafür, dass sich Keime unter den Kollegen rasend schnell verbreiten. Um zu verhindern, dass die halbe Belegschaft zur selben Zeit der Grippewelle zum Opfer fällt, sollten Unternehmen ihre Mitarbeiter dazu bringen, auf die Hygienevorschriften zu achten. Es ist wichtig, dass Mitarbeiter und Reinigungspersonal gezielt geschult werden. Bei Nachlässigkeit genügt schon ein einziger kranker Mitarbeiter, um das gesamte Team anzustecken.  

Korrekte Handhygiene

Hände kommen im Laufe eines Tages mit zahlreichen unterschiedlichen Oberflächen in Berührung. Daher ist gründliches und häufiges Händewäschen das A und O, um die Verbreitung von Keimen zu stoppen. Obwohl das selbstverständlich erscheint, waschen nur die wenigsten Deutschen ihre Hände korrekt: Nämlich mit Seife, zwischen den Fingern und bis zu den Handgelenken und mindestens 30 Sekunden lang. Waschanleitungen in allen Toiletten können helfen, die Mitarbeiter an die korrekte Vorgehensweise zu erinnern. Sehr vorteilhaft sind Armaturen und Bedienelemente für Waschbecken und Toilettenspülung, die berührungslos funktionieren. Durch die Sensorautomatik fallen die klassischen Keimherde ganz einfach weg. Desinfektionsspender sind ebenfalls sinnvoll - in großen Gebäuden eventuell sogar zusätzlich außerhalb der Waschräume. Mitarbeiter haben dank ihnen die Möglichkeit, ihre Hände zwischendurch immer wieder zu desinfizieren.

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Um zu verhindern, dass die halbe Belegschaft zur selben Zeit der Grippewelle zum Opfer fällt, sollte die gesamte Belegschaft Hygienevorschriften beachten, Bildquelle: Depositphotos.com

Reinigung von Gebrauchsgegenständen

Ein grundsätzliches Problem im Büro ist, dass Gegenstände von vielen verschiedenen Personen benutzt werden. Bei ungenügender Reinigung werden Telefonhörer, Computermaus & Co. dann schnell zur Keimschleuder. Sie sollten, ebenso wie Türklinken und Griffe an Schränken und Schubladen, mindestens einmal wöchentlich mit einem geeigneten Reinigungsmittel gesäubert werden, um für Hygiene zu sorgen. Etwas schwieriger ist die Reinigung von Tastaturen: Krümel, Staub und auch Bakterien setzen sich in diesen besonders gern fest. Mit einem dünnen Pinsel gelangt man jedoch auch in die Zwischenräume. Den Keimen macht man am besten mit einem Desinfektionsspray den Garaus.

Nicht zu vergessen: Die Teeküche. Oftmals tummeln sich in Küchen mehr Bakterien als im Badezimmer - vor allem dann, wenn diese von mehreren Personen genutzt wird. Neben der regelmäßigen Reinigung aller Oberflächen gehört mindesten einmal pro Monat das Auswischen des Kühlschrankes zum Briefing des Reinigungspersonals. Bei Verwendung von heißem Wasser und Neutral- oder Essigreiniger haben Keime keine Chance, sich über Lebensmittel zu verbreiten.

Home Office

Sobald die ersten Kollegen mit Erkältungssymptomen eintrudeln, gilt es, erhöhte Vorsicht walten zu lassen. Regelmäßiges Lüften hilft, die Luft auszutauschen und die Anzahl der Keime gering zu halten. Wenn die Arbeitssituation es zulässt, ist das Arbeiten von zuhause aus sowohl für angeschlagene Mitarbeiter als auch den Arbeitgeber eine gute Möglichkeit, weitere Ansteckungen zu verhindern.


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Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer von Selbststaendigkeit.de. Das Onlineportal bietet Existenzgründern und Unternehmern News aus der Gründer- und Unternehmerszene, hilfreiches Wissen für die Gründung und Führung von Unternehmen, geförderte Existenzgründungsberatung (AVGS-Coaching) sowie digitale Produkte für die Selbstständigkeit.

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