E-Commerce Report Schweiz – Modebranche gehört zu den Wachstumsgewinnern!

Verfasst von Roul Radeke. Zuletzt aktualisiert am 13 März, 2024
Lesezeit Minuten.
Mit wenigen Klicks ist das neue Paar Schuhe bestellt oder ein neues Sommerkleid im Warenkorb – immer mehr Schweizer entscheiden sich mittlerweile im Modebereich für den Einkauf im Internet. Der Modehandel in virtuellen Verkaufsräumen hat in der Schweiz deutlich zugenommen und könnte in den nächsten Jahren noch weiter ansteigen. So haben stationäre Händler im Fashionsektor immer öfter das Nachsehen gegenüber der Konkurrenz im Internet. Ohne Zweifel gehört der Handel mit Kleidung zu den Wachstumsgewinnern in der Schweiz.  

Strukturwandel auf dem Modemarkt in der Schweiz

In den letzten Jahren gab es einen echten Strukturwandel auf dem Modemarkt in der Schweiz zu verzeichnen. Mittlerweile kaufen mehr als sechs Millionen Menschen in der Schweiz regelmäßig im Internet ein – dabei sind es vor allem die Bereiche Mode, Fashion-Trends und Elektronik, welche die größten Umsätze erzielen können. Im Jahr 2021 haben rund 60 Prozent aller Schweizer regelmäßig mit dem Smartphone im Internet eingekauft. Das Einkaufen von Mode und Fashion-Trends war demnach noch nie so einfach und attraktiv wie heute. Für Onlinehändler bedeutet das veränderte Kaufverhalten einige große Chancen. Denn 2021 wurden bereits 30 Prozent aller Kleidungsstücke im Internet verkauft. Damit steht der Modebranche ein großer Umbruch bevor, bei denen vor allem Verkäufer im Internet profitieren können. Die E-Commerce Umsätze in der Schweiz sollen im Bereich Fashion bis 2025 von 4 Mrd. auf 7 Mrd. € steigen. Informieren Sie sich jetzt über den Schweizer E-Commerce-Markt im Asendia „Switzerland 2022 E-Commerce Country Report“!

E-Commerce Report Schweiz gibt Aufschluss über Kaufverhalten

Es ist keine Überredungskunst notwendig, um Schweizer zum Kauf im Internet zu animieren. Die meisten Menschen in der Schweiz haben die großen Vorzüge beim Online-Shopping längst für sich entdeckt und kaufen gerne im Internet. Der E-Commerce Report Schweiz belegt die Entwicklung auf dem Schweizer Online-Markt und gibt einen Überblick von den Chancen für Online-Unternehmen in der Schweiz. Durch den Wegfall von Zöllen auf viele Produkte in der Schweiz könnten die Umsatzzahlen noch einmal deutlich steigen. Denn ab 2024 sinken aufgrund der Zollfreiheit auch die Importkosten für Händler. So ist damit zu rechnen, dass die Durchdringungsrate auf dem Online-Markt in der Schweiz in den Bereichen Mode, Elektronik und Spielwaren bis zum Jahr 2025 auf das Doppelte ansteigen wird. Der Umsatz pro Kunde in der Schweiz ist seit 2017 stark angestiegen und wird laut dem E-Commerce Report von „ia weiter anstiegen. So könnte der Pro-Kopf-Umsatz im Jahr auf bis zu 3.753 Euro ansteigen. Die Menschen in der Schweiz sind demnach durchaus gewillt, im Internet einzukaufen. Für Händler ist die Entwicklung sehr vielversprechend, so dass auch ausländische Shopbetreiber mittlerweile auf den großen Wachstumsmarkt in der Schweiz aufmerksam geworden sind. Hier gelingt es ausländischen Unternehmen vor allem durch die Unterstützung beim Versand in die Schweiz durch internationale Postunternehmen neue Kundengruppen zu erschließen. Kaum ein anderer Markt in Europa wächst derzeit so schnell wie der Online-Markt in der Schweiz. Grund hierfür ist vor allem die hohe Kaufkraft der Schweizer und das eher limitierte Angebot von Waren im stationären Handel. Denn während man im Online-Bereich aus den Vollen schöpfen kann und aus einer großen Auswahl verschiedener Produkte auswählen kann, ist es in kleinen Städten kaum möglich eine vergleichbare Vielfalt von Waren zu finden.

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E-Commerce Report Schweiz – Modebranche gehört zu den Wachstumsgewinnern! Bildquelle: Depositphotos.com

Fashion goes digital

Nur noch die wenigsten Menschen haben Angst vor der Firmengründung im Internet in der Schweiz. Die positive Entwicklung auf dem Schweizer Online-Markt gibt vielen Start-ups und Jungunternehmern Mut, sich mit einem eigenen Shopsystem im Internet selbstständig zu machen und online Geld zu verdienen. Dabei hat sich vor allem die Modebranche mehr und mehr digitalisiert. So ist es für Konsumenten nicht mehr nötig in den stationären Handel zu gehen, um sich mit neuen und angesagten It-Pieces einzudecken. Ohnehin haben es viele stationäre Händler in der Schweiz schwer ein ausreichend großes Angebot zu bieten, so dass viele Verbraucher den Kauf im Internet bevorzugen. So gelingt es heutzutage mit ein paar Klicks vom heimischen Sofa oder auch unterwegs einen spontanen Shopping-Trip zu unternehmen. Demnach gibt es einen echten Konsumwandel zu verzeichnen, worauf viele Händler schon reagiert haben. Durch personalisierte Werbeanzeigen, die sich nach der Internetnutzung oder der Kaufhistorie richten, gelingt es Onlinehändlern deutlich mehr Menschen zu erreichen. Ohne Stress und lästige Wartezeiten lässt sich der Online-Einkauf innerhalb weniger Minuten abschließen und verspricht in einer immer hektischeren Zeit einen kurzen Konsum-Glücksmoment.

Der stationäre Handel hat das Nachsehen

Nur noch die wenigsten Modefachgeschäfte in der Schweiz können Onlinehändler die Stirn bieten, so dass es zu einem echten Ladensterben in der Schweiz gekommen ist. Die Umsätze im stationären Modehandel sind seit 2010 pro Jahr durchschnittlich um 2,5 Prozent zurückgegangen. Dagegen wächst der Online-Markt im Modebereich unaufhörlich und konnte 2020 sogar einen besonders starken Zuwachs von mehr als 14 Prozent verzeichnen. Damit gibt es einen echten Strukturwandel in der Schweiz zu vermelden. Gewinner sind hier vor allem kleine Unternehmen in der Schweiz, die sich auch große Player auf dem internationalen Markt durchsetzen können. So kann sich ein eigener Shop im Modebereich in der Schweiz durchaus rentieren.


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Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer von Selbststaendigkeit.de. Das Onlineportal bietet Existenzgründern und Unternehmern News aus der Gründer- und Unternehmerszene, hilfreiches Wissen für die Gründung und Führung von Unternehmen, geförderte Existenzgründungsberatung (AVGS-Coaching) sowie digitale Produkte für die Selbstständigkeit.

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