Job Rotation: Mit Rollenwechseln zu zufriedeneren Mitarbeitern

Sie machen sich Gedanken über die Arbeitsmotivation Ihrer Angestellten oder suchen nach Ideen für deren berufliche Weiterbildung? Job Rotation eignet sich unter den richtigen Voraussetzungen für beides. Lesen Sie in diesem Artikel, was man darunter versteht, welche Ziele im Mittelpunkt stehen und worin eventuelle Vor- und Nachteile liegen. Einige Beispiele zeigen Möglichkeiten der Umsetzung und FAQ-Antworten klären weitere Details.

Inhaltsverzeichnis

Job Rotation – die drei wichtigsten Fragen auf einen Blick

Sie möchten mehr über Job Rotation erfahren? Folgende Informationen geben Ihnen eine erste Orientierung:

  • Was ist Job Rotation?
    Darunter versteht man den gelegentlichen oder regelmäßigen Wechsel des Arbeitsplatzes innerhalb eines Unternehmens.
  • Welche Vorteile hat das System der Job Rotation?
    Unter anderem können Monotonie und Betriebsblindheit verhindert werden, die Arbeitnehmer sind flexibler einsetzbar und der Wissenstransfer im Unternehmen wird gefördert.
  • Was ist Jobenrichment?
    Dabei übernimmt der Mitarbeiter neue Aufgaben mit einem höheren Anforderungsniveau als bisher. Meist ist dies jedoch dauerhaft angelegt und nicht – wie bei der Rotation – auf Zeit.

Erfahren Sie im nächsten Abschnitt mehr über die Ziele des Arbeitsplatztauschs sowie die Abgrenzung zu Jobenlargement und -enrichment.

Job Rotation als Methode der Personalentwicklung

Job Rotation ist der Wechsel des Arbeitsplatzes für einen begrenzten Zeitraum, oft in Form des Tauschs zwischen zwei oder mehreren Arbeitnehmern. Einmalige oder gelegentliche Aktionen sind ebenso möglich wie regelmäßiges Rotieren. Die Tausch-Arbeitsplätze können sich im selben Arbeitsumfeld, aber auch in anderen Abteilungen, Niederlassungen oder sogar Ländern befinden.

Mit dem Arbeitsplatzwechsel verfolgen Unternehmer und Führungskräfte unterschiedliche Ziele. Personalentwicklung ist eins davon, aber häufig liegen die Gründe auch in einer optimierten Arbeitsgestaltung. In einigen Bereichen wird Jobrotation zur Verhinderung von Korruption oder Kriminalität eingesetzt, was aber in diesem Artikel nicht näher behandelt werden soll. Folgende Anlässe sind klassische Gebiete, die auch für Selbstständige von Bedeutung sein können:

Anlässe für die Job Rotation

  • Belastungsausgleich
    Vor allem monotone Arbeiten beanspruchen die Mitarbeiter physisch oder psychisch zu einseitig, sodass nach schnell Konzentrationsprobleme oder körperliche Beschwerden auftreten können, die mitunter auch zu Berufskrankheiten führen. Der gelegentliche Wechsel der Tätigkeit kann einseitige Belastungen ausgleichen.
  • Optimierung der Arbeitsorganisation
    Die optimale Nutzung von Maschinen und Anlagen, verringerte Stillstands- und Wartezeiten und generell ein effizienter Arbeitsablauf sind in einigen Fällen ebenfalls nur mit einem mehrmaligen Wechsel der Tätigkeit pro Arbeitstag möglich. Diesen organisieren gut eingespielte Teams im Idealfall sogar selbst.
  • Verbesserung der Arbeitszufriedenheit durch Abwechslung
    Auch Arbeiten, die grundsätzlich interessant und nicht monoton sind, können nach längerer Zeit zu Betriebsblindheit führen oder durch zu viel Routine das Gefühl der Langeweile bzw. Unterforderung entstehen lassen. In diesem Fall soll eine vorübergehend andere Tätigkeit im Unternehmen die Motivation wieder ankurbeln und den Horizont erweitern.
  • Erhöhung der Mitarbeiterflexibilität
    Der Arbeitsplatzwechsel befähigt die Mitarbeiter dazu, verschiedene Jobs im Unternehmen zu erledigen. Das verringert die Gefahr von Personalengpässen, falls jemand zum Beispiel durch Krankheit ausfällt.
  • Ausbau der Kompetenzen
    Job Rotation kann gezielt als eine Art Weiterbildung eingesetzt werden, damit Arbeitnehmer unternehmerische Abläufe besser verstehen und durch die andere Tätigkeit Neues lernen. Als Nebeneffekt regen diese Maßnahmen generell die Kommunikation und den Wissenstransfer innerhalb des Unternehmens an.
  • Training für Führungsaufgaben
    Angehende, aber auch etablierte Führungskräfte erwerben durch eine Jobrotation einen besseren Einblick in die Tätigkeitsbereiche der Angestellten, für die sie verantwortlich sind oder in Zukunft sein werden. Sie entwickeln so ein besseres Verständnis für die Abläufe und Herausforderungen. Diese Erfahrungen wirken sich positiv auf die Führungsqualität aus.

Jobrotation wird oft im Zusammenhang mit Jobenrichment und Jobenlargement genannt. Auch das sind Methoden der Arbeitsstrukturierung, wobei die Mitarbeiter beim Enrichment Aufgaben auf höherem und beim Enlargement solche auf ähnlichem Anforderungsniveau übernehmen. Meist verwendet man diese Begriffe, wenn es sich um eine dauerhafte Arbeitsfelderweiterung handelt. Mitunter dienen sie auch der Charakterisierung einer Job Rotation, wobei hier das Jobenlargement dominiert.

Der folgende Erklärfilm fasst das Wichtigste zum Thema Job Rotation zusammen:

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Aus der Praxis: Beispiele für Job Rotation in Unternehmen

Folgende Beispiele zeigen, wie Job Rotation in verschiedenen Branchen umgesetzt werden kann, und in welchen Situationen lieber darauf verzichtet werden sollte.

Industriemontage

In einem Industrieunternehmen werden Bauteile montiert, wobei jeder Angestellte jeweils einen spezialisierten Montageschritt ausführt. Diese Tätigkeit ist relativ monoton, weshalb ein regelmäßiger Arbeitsplatzwechsel Abwechslung schaffen und die Mitarbeitermotivation steigern kann. Der Tausch sollte jedoch nur zwischen zwei oder drei verschiedenen Arbeitsplätzen erfolgen, sodass die Mitarbeiter die notwendige Routine entwickeln können bzw. nicht verlieren. Denn diese ist für die Effizienz solcher Arbeiten unverzichtbar.

Führungskräftetraining

Eine angehende Führungskraft soll die Abteilung, für die sie später verantwortlich sein wird, besser kennenlernen. Die Jobrotation ist als Hospitation organisiert, sodass der Mitarbeiter an verschiedenen Arbeitsplätzen jeweils wenige Tage anwesend ist, die Arbeiten beobachtet und geeignete Aufgaben selbst erledigt. Hochspezialisierte Tätigkeiten, die eine bestimmte Ausbildung oder zumindest einen entsprechenden Kenntnisstand voraussetzen, kann er in diesem Rahmen jedoch nicht übernehmen.

Einzelhandel

In einem Einzelhandelsgeschäft wechseln die Angestellten regelmäßig zwischen den Tätigkeiten Warenpräsentation, Kundenberatung, Kassendienst und Bestellwesen. Das macht die Arbeit zum einen abwechslungsreicher und erhöht zum anderen die Mitarbeiterflexibilität. Personalengpässe – etwa im Krankheitsfall – können so leichter ausgeglichen werden. Nur wenn für bestimmte Tätigkeiten Spezialwissen notwendig ist, zum Beispiel für die Kundenberatung bei komplexen, erklärungsbedürftigen Produkten, ist ein Arbeitsplatztausch nicht ohne Weiteres möglich.

Kundensupport

Mitarbeiter des Telefonsupports tauschen regelmäßig mit denjenigen, die E-Mail-Anfragen von Kunden beantworten. Das sorgt für Abwechslung und kann einseitige Belastungen ausgleichen, zumal für die Beratungen die gleiche Wissensbasis vorhanden sein muss. Ungünstig wäre der Tausch beispielsweise, wenn ein Mitarbeiter eine der beiden Tätigkeiten persönlich bevorzugt, weil ihm die andere weniger liegt.

Vor- und Nachteile von Job Rotation in der Übersicht

Job Rotation kann Vorteile, aber auch Nachteile mit sich bringen. Wägen Sie ab, welche am wahrscheinlichsten sind. Denn das hängt jeweils von der konkreten Situation und den verfolgten Zielen Ihres Unternehmens ab.

Vorteile Nachteile
  • Mehr Abwechslung und die Reduzierung einseitiger Belastungen fördern die Arbeitsmotivation und Leistungsfähigkeit.
  • Die Gefahr der Betriebsblindheit verringert sich durch neue Impulse, welche sowohl von den wechselnden Mitarbeitern als auch von den Kollegen an den jeweils anderen Arbeitsstellen kommen.
  • Bei Personalausfall können Engpässe verhindert werden, da auch noch andere Mitarbeiter die notwendigen Kompetenzen besitzen.
  • Die Angestellten entwickeln ein besseres Verständnis für die Gegebenheiten an anderen Arbeitsplätzen bzw. anderen Abteilungen oder Standorten.
  • Die Kommunikation und der Wissenstransfer innerhalb des Unternehmens werden gefördert.
  • Der organisatorische Aufwand für die Vorbereitung, Einarbeitung und Auswertung ist relativ hoch.
  • An einer neuen Arbeitsstelle sind die meisten Mitarbeiter zunächst weniger produktiv.
  • Die für die ursprüngliche Tätigkeit notwendige Routine kann leiden.
  • Es besteht die Gefahr der unzureichenden Unterstützung durch Kollegen an der neuen Arbeitsstelle, da diese mit Mehrarbeit konfrontiert sein können.
  • Mitarbeiter können sich eventuell mit den neuen Aufgaben und Rahmenbedingungen überfordert fühlen.

Ob Vor- oder Nachteile überwiegen, hängt nicht zuletzt von der Umsetzung ab. Bereiten Sie die Job Rotation deshalb gut vor und achten Sie vor allem darauf, dass die jeweiligen Mitarbeiter wirklich von der Maßnahme profitieren können.

FAQ: Die 15 häufigsten Fragen zu Job Rotation im Personalwesen

Sie haben noch Fragen zum Arbeitsplatzwechsel? Folgenden FAQ-Antworten liefern weitere Informationen und klären einige Details:

  1. Wie finde ich heraus, dass ein Mitarbeiter Bedarf an Veränderung hat?
    Regelmäßige Mitarbeitergespräche bieten eine gute Gelegenheit, den Bedarf oder das Interesse daran, aber auch Umsetzungsideen zu erfragen. Ebenso kann nachlassende Leistung ein Indiz für Veränderungsbedarf sein.
  2. Woran erkenne ich, dass Job Rotation das richtige Instrument ist?
    Wenn eines der für Job Rotation typischen Ziele (u. a. mehr Abwechslung, Ausbau der Kompetenzen, Erhöhung der Flexibilität) erreicht werden soll, geeignete Arbeitsstellen zum Tauschen vorhanden sind und die betreffenden Mitarbeiter Bereitschaft zeigen, ist Job Rotation empfehlenswert.
  3. Welche Stellen im Unternehmen eignen sich für Job Rotation?
    Das hängt vom konkreten Ziel ab. Geht es vordergründig um den Belastungsausgleich oder die Reduzierung der Monotonie, eignen sich Aufgaben mit ähnlichem Niveau im näheren Arbeitsumfeld. Steht die Personalentwicklung im Vordergrund, sollte das Entwicklungsziel die Auswahl der Arbeitsplätze bestimmen.
  4. Worin bestehen besondere Herausforderungen bei der Umsetzung von Job Rotation?
    Die Herausforderung besteht darin, ein individuelles Konzept zu erarbeiten, das dem Unternehmen echten Nutzen bringt. Dafür müssen geeignete Arbeitsstellen identifiziert, ggf. die Angestellten überzeugt und die Einarbeitung organisiert werden.
  5. Welche Schritte sind nötig, um eine Job-Rotation umzusetzen?
    Klären Sie zuerst das Ziel sowie Erwartungen der betroffenen Mitarbeiter. Planen Sie danach die Job Rotation sachlich (Arbeitsstellen, konkrete Aufgaben) und zeitlich (Gesamtdauer, Intervalle). Überprüfen Sie, ob Vorbereitungen (Weiterbildung) notwendig sind und legen Sie Partner für die Einarbeitung fest. Werten Sie die Job Rotation im Nachhinein gemeinsam aus, um Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen.
  6. Welche Voraussetzungen müssen im Unternehmen für die Job Rotation vorhanden sein?
    Neben einem konkreten Bedarf und der Bereitschaft der Mitarbeiter brauchen Sie geeignete Arbeitsstellen zum Wechseln, je nach Ziel auf einem ähnlichen oder anderen Niveau.
  7. Welche Rolle spielt der Betriebsrat bei der Job Rotation?
    In Unternehmen mit Betriebsrat und mehr als 20 dafür wahlberechtigten Arbeitnehmern muss dieser zustimmen, sobald der Arbeitsplatztausch mehr als einen Monat dauert oder sich die Arbeitsumstände erheblich ändern. Rechtsgrundlagen dafür sind § 95 Abs. 3 und § 99 BetrVG. Der Betriebsrat kann die Zustimmung verweigern, wenn einer der in § 99 Abs. 2 aufgeführten Gründe vorliegt.
  8. Was ist bei einer Job Rotation formell zu beachten?
    Schließen Sie mit den jeweiligen Mitarbeitern eine schriftliche Vereinbarung mit allen wichtigen Eckdaten (Zeitraum, Umfang der Aufgaben, Entlohnung, Mentor, Ziel). Wenn Sie an einen Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung gebunden sind, darf die Art und Weise der Job Rotation nicht dagegen verstoßen. In bestimmten Fällen ist die Zustimmung des Betriebsrates erforderlich (siehe Frage 7).
  9. Wie funktioniert Swapping?
    Dabei tauschen zwei oder mehr Mitarbeiter ihre Arbeitsstellen für einen begrenzten Zeitraum komplett.
  10. Was versteht man unter Job Visiting?
    Die Jobs werden ebenfalls zeitlich begrenzt getauscht, allerdings nicht vollständig. Jeder teilnehmende Arbeitnehmer erledigt sowohl einen Teil seiner bisherigen Aufgaben, als auch solche an einem anderen Arbeitsplatz.
  11. Wodurch ist eine Hospitation gekennzeichnet?
    Bei einer Hospitation erfolgt kein Arbeitsplatztausch, sondern der Mitarbeiter begleitet zum Beispiel einen Tag / eine Woche lang einen Kollegen und arbeitet meist auch selbst mit. Hospitationen dienen oft der Einarbeitung – sei es von neuen Mitarbeitern oder im Rahmen neuer Projekte.
  12. Was ist Shadowing?
    Shadowing ist eine Form der Hospitation, bei welcher der wechselnde Arbeitnehmer nicht oder nur in geringem Umfang mitarbeitet. Im Mittelpunkt steht das Beobachten der Tätigkeiten und Arbeitsabläufe.
  13. Welche Wechselintervalle sind bei der Job Rotation üblich?
    Das hängt vom konkreten Ziel und der Art der Tätigkeit ab. Steht der Belastungsausgleich im Mittelpunkt, kann das Intervall wenige Stunden betragen, bei Hospitationen zur Einarbeitung oft einen Tag je Arbeitsstelle und sonst einige Tage oder Wochen. Erfolgt der Einsatz im Ausland, sind auch mehrere Monate vorstellbar.
  14. Inwiefern sind Weiterbildungen für die Job Rotation notwendig?
    Jobrotation kann zwar auch mit Jobenrichment verbunden werden, d. h. einer Tätigkeit mit höherem Anforderungsniveau, für die eventuell eine Weiterbildung erforderlich wäre. Das ist aber weniger üblich, da meist zwischen Tätigkeiten mit ähnlichen Anforderungen getauscht wird, was ggf. nur kurze Einarbeitungen erfordert.
  15. Wie verbreitet ist Job Rotation in der Praxis?
    Im 2021 herausgegebenen Bericht über Weiterbildungen veröffentlichte das Statistische Bundesamt zu diesem Thema Studienergebnisse aus dem Jahr 2015. Demnach setzten etwa 10 Prozent der befragten Unternehmen Job Rotation oder ähnliche Weiterbildungsformen ein. Bei den Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern lag der Anteil bei über 60 Prozent.
Tipp: Große Unternehmen haben tendenziell mehr Möglichkeiten, Jobrotation nutzbringend zu realisieren. Aber auch wenn Sie nur relativ wenige Angestellte beschäftigen, sollten Sie als Arbeitgeber dieser Methode offen gegenüber stehen und nach sinnvollen Umsetzungsideen suchen. Schließlich kann das Investment gering und der Nutzen sehr hoch sein.

Fazit: Job Rotation gezielt einsetzen

Der gelegentliche oder regelmäßige Wechsel des Arbeitsplatzes kann aus unterschiedlichen Gründen erfolgen. Neben notwendigem Belastungsausgleich oder einer leistungsfördernden Arbeitsstrukturierung ist die Personalentwicklung einer davon: Ob als Hospitation zur Einarbeitung, als Führungskräftetraining oder zum Testen und Erweitern der Kompetenzen einzelner Mitarbeiter.

Nicht in jedem Fall bringt Job Rotation echten Nutzen, weshalb es besonders wichtig ist, für einen Tausch geeignete Arbeitsstellen zu identifizieren. Achten Sie darauf, die Angestellten rechtzeitig in die Planung einzubeziehen. Von diesen kommt mitunter auch der Impuls für eine solche Aktion, weshalb es sich lohnt, Offenheit dafür zu signalisieren.

Roul Radeke von Selbststaendigkeit.de

Roul Radeke

Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer des 2015 gegründeten Onlineportals Selbststaendigkeit.de und bei radeke-interim.de. Das Onlineportal Selbststaendigkeit.de bietet Existenzgründern und Unternehmern News aus der Gründer- und Unternehmerszene, hilfreiches Wissen für die Gründung und Führung von Unternehmen, geförderte Existenzgründungsberatung (AVGS-Coaching), digitale Produkte für die Selbstständigkeit und zahlreiche Werbemöglichkeiten.