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Homepage-Baukasten: Die 5 besten Anbieter 2022 im Vergleich + Leitfaden

Sie brauchen eine eigene Website und suchen nach preisgünstigen Alternativen zum professionellen Webdesign? Ein Homepage-Baukasten kann die Lösung sein. Lesen Sie hier, wofür er sich eignet und welche Funktionen er bietet. Erfahren Sie auch, wodurch die Baukästen 5 bekannter Anbieter gekennzeichnet sind und was sie kosten.

Inhaltsverzeichnis

Der Homepage-Baukasten: Die 4 wichtigsten Fragen

Sie möchten eine Homepage erstellen und haben noch keine Erfahrungen auf diesem Gebiet? Dann kann ein Webseitbaukasten die passende Lösung bieten. Das sind die wichtigsten Fakten zu diesem Thema:

  • Was ist ein Homepage-Baukasten?
    Mit einem webbasierten Website-Baukasten erstellen Sie ohne Vorkenntnisse Ihre eigene Homepage. Das Hosting und die (Sub-)Domain sind in den Angeboten inbegriffen.
  • Wie funktioniert ein Website-Baukasten?
    Sie wählen eine Vorlage aus, passen diese individuell an und füllen sie mit eigenen Inhalten. Dafür müssen Sie keine Software installieren, denn alles erfolgt online im Browser.
  • Was kostet ein Homepage-Baukasten?
    Die meisten Anbieter haben mehrere Tarife im Programm, wobei die monatlichen Kosten etwa zwischen 5 und 100 € liegen. Es gibt auch kostenlose Angebote mit eingeschränktem Funktionsumfang.
  • Welche Anbieter gibt es?
    Die Qualität der Homepage-Baukästen entwickelt sich ständig weiter und damit auch die Zahl der Anbieter. Zu den in Deutschland bekanntesten Vertretern zählen Jimdo, Wix und 1&1 Ionos.

Die Vorteile: Für wen lohnt sich ein Website-Baukasten?

Was spricht dafür, dass Sie Ihre Webseite mit einem Homepage-Baukasten erstellen? Im Wesentlichen sind es folgende Vorteile:

  • Keine Spezialkenntnisse erforderlich:
    Sie müssen weder programmieren können noch Webdesign-Erfahrungen mitbringen. Jeder mit grundlegenden PC-Kenntnissen kann sich schnell in die Bedienung der Baukästen einarbeiten.
  • Zum Teil kostenfreie Angebote:
    Einige Anbieter haben dauerhaft kostenlose Versionen im Programm. Trotz ihres vergleichsweise geringen Funktionsumfangs eignen sich diese gut für Freizeitvereine oder private Webseiten.
  • Keine hohen Anfangsinvestitionen:
    Es entfallen die Ausgaben für das Webdesign, die sonst mehrere Tausend Euro betragen können. Bei einigen Tarifen sind auch die laufenden Kosten nicht höher als bei sonstigen Webhosting-Angeboten.
  • Viele Designvorlagen:
    Sie profitieren von einer großen Auswahl an Templates, die meist nach Branchen vorsortiert sind. Individuelle Anpassungen sind möglich.
  • Homepage selbst aktuell halten:
    Sie können sowohl Inhalte selbst aktualisieren als auch nachträglich Funktionen zufügen oder das Design ändern. Dafür müssen Sie keinen Dienstleister beauftragen.
  • Hosting inklusive:
    Um das Webhosting müssen Sie sich nicht kümmern. Das ist bei allen Baukästen enthalten.
  • Sicherheit dank regelmäßiger Updates:
    Updates übernehmen ebenfalls die Anbieter. Mit diesem Thema brauchen Sie sich nicht zu beschäftigen.

Der Funktionsumfang und die Qualität dieser Angebote entwickeln sich ständig weiter, sodass sie die Ansprüche von immer mehr Nutzern erfüllen. In erster Linie eignet sich ein Homepage-Baukasten jedoch für folgende Anwender:

  • Kleine Unternehmen und Selbstständige, bei denen die Informationsfunktion der Website im Mittelpunkt steht
  • Gründer, die mit einem begrenzten Budget auskommen müssen
  • Einfache Online-Shops mit einem überschaubaren Produktsortiment
  • Vereine, die hauptsächlich im Freizeit- oder ehrenamtlichen Bereich tätig sind
  • Privatpersonen, die ihr Hobby oder ein persönliches Anliegen präsentieren möchten

Vergleich: Die wichtigsten 5 Anbieter für den Homepage-Baukasten

Auch wenn Homepage-Baukästen grundsätzlich ähnlich funktionieren, so gibt es doch Unterschiede. Die Tabelle stellt wichtige Leistungen der 5 bekanntesten Anbieter vor. Beachten Sie, dass es jeweils mehrere Tarife gibt, von denen nicht alle den gleichen Funktionsumfang bieten.

Jimdo Logo

Jimdo

Wix

1&1 Ionos Logo

1&1 Ionos

Weebly Logo

Weebly

Speicherplatz (für die Webseite, exklusive E-Mail-Postfächer) 500 MB bis unbegrenzt 500 MB – 20 GB unbegrenzt 500 MB bis unbegrenzt
Navigationsebenen (max.) 3 2 3 unbegrenzt
Eigene Domain ja ja Ja ja
E-Mail-Adressen 1 – 10 über G Suite zu erwerben 1 – 10 über G Suite zu erwerben
Design-Vorlagen ca. 160 ca. 520 ca. 450 ca. 120
Responsives Design (zum Teil nicht für alle Templates) ja ja Ja ja
Online-Shop ja, mit hohem Funktions-
umfang
ja, auch für großes Sortiment ja, mit hohem Funktionsumfang ja, aber auf US-Markt zugeschnitten
Blog-Funktion ja ja Ja ja
Zusatzfunktionen gut, z. B. Mehrsprachigkeit, Forum gut, z. B. Newsletter-Versand, Passwortschutz gut, z. B. Mehrsprachigkeit, Blog-Import gut, z. B. Forum, Umfragen
Auswahl an Web-Apps gute Auswahl umfangreicher Web-App-Store große Auswahl, auch von Drittanbietern umfangreicher Web-App-Store
SEO gut gut gut gut
Statistiken in Verbindung mit externen Tools in Verbindung mit externen Tools in Verbindung mit externen Tools Daten von Besuchern aus dem EU-Raum werden nicht erfasst
Backup-Funktion nein ja ja ja
Nutzerfreundlichkeit intuitiv bedienbar intuitiv bedienbar intuitiv bedienbar intuitiv bedienbar
Support FAQ und Mail FAQ, Telefon, Mail FAQ, Chat, 24/7 Telefon-Hotline Forum, Telefon, Mail, (in Englisch)

Webseitbaukasten: Wichtige Eigenschaften und Funktionen

Als Erläuterung zur Tabelle erfahren Sie im Folgenden, was die einzelnen Leistungsmerkmale bedeuten und worauf Sie besonders achten müssen. Dafür spielt es auch eine Rolle, wofür Sie die Homepage anlegen möchten.

Speicherplatz

Ihre Website besteht aus Dateien, die auf dem Server des Anbieters gespeichert werden. Wie viel Speicherplatz dafür zur Verfügung steht, richtet sich nach dem Tarif. Wenn Sie für Ihren Homepage-Baukasten einen kostenlosen Tarif wählen, können Sie in den meisten Fällen nur 500 MB nutzen. Für viele einfache Zwecke genügt das.

Bei kostenpflichtigen Angeboten liegt der Speicherplatz im GB-Bereich, was für übliche Webseiten ausreicht. Mitunter steht er sogar unbegrenzt zur Verfügung. Falls Sie viele speicherintensive Inhalte wie Videos oder hochauflösende Fotos einbinden möchten, berechnen Sie zur Sicherheit vorher Ihren Speicherbedarf.

Navigationsebenen

Die maximale Anzahl der Navigationsebenen sagt aus, wie viele Untermenüs Sie von der Startseite aus theoretisch anlegen können. Im Sinne der Nutzerfreundlichkeit ist es grundsätzlich sinnvoll, nicht mehr als 3 Navigationsebenen zu verwenden. Sonst wird die Homepage schnell unübersichtlich.

Hinweis: Bestimmte Zwecke können aber auch eine größere Hierarchietiefe erfordern. Das kann z. B. der Fall sein, wenn die Webseite fachliche Inhalte mit einer umfangreichen hierarchischen Struktur vermitteln soll.

Eigene Domain

Die Domain ist die Webadresse, über die Ihre Seite erreichbar ist. Man unterscheidet zwischen eigenen Domains und Subdomains. Letztere enthalten den Namen des Anbieters, dessen Homepage-Baukasten Sie nutzen. Das ist im privaten Bereich kein Problem, wirkt jedoch bei kommerziellen Seiten nicht professionell. Eine eigene Domain wäre z. B. www,firmenname.com, wogegen www,firmenname.jimdo.com eine Subdomain der Hauptdomain www.jimdo.com ist.

Eine eigene Domain ist bei einigen kostenpflichtigen Tarifen im Paket enthalten, z. B. bei 1&1 Ionos. Bei anderen Baukästen, u. a. bei Jimdo und Wix können Sie diese Option hinzubuchen und zahlen dafür extra. Mitunter gibt es für das erste Jahr Sonderpreise. Auch bei den verfügbaren Endungen wie .de, .com oder .net unterscheiden sich die Angebote.

E-Mail-Adressen

Viele kostenpflichtige Tarife erlauben die Einrichtung eines oder mehrerer E-Mail-Postfächer. So können Sie zu Ihrer eigenen Domain passende Mail-Adressen erwerben, auch für Ihre Mitarbeiter, z. B. im Format name@firmenname.de. Mitunter sind auch Adressen ohne Zusatzkosten im Tarif enthalten, z. B bei Strato. Diese Mailadressen mit eigener Domain wirken im Geschäftsalltag seriöser als Freemail-Adressen wie etwa firmenname@gmx.de oder firmenname@web.de.

Hinweis: Kostenlose Tarife beinhalten meist nicht die Möglichkeit, mit der Website verknüpfte E-Mail-Accounts einzurichten. Eine Website mit eigener Domain ist oft eine zusätzliche Voraussetzung dafür, z. B. bei Jimdo.

Design-Vorlagen

Ein großer Vorteil bei der Arbeit mit einem Homepage-Baukasten sind die Design-Vorlagen oder auch Templates. Diese sind meist nach Branchen sortiert, damit Sie sich in der großen Auswahl schneller zurechtfinden. Die Vorlage verwenden Sie als Basis für eigene Anpassungen. Ändern Sie z. B. Farben und Schriftarten und fügen Sie eigene Bilder und Texte ein.

Die einzelnen Angebote unterscheiden sich in der Anzahl und Qualität der Vorlagen. Nicht immer können Sie das Template nachträglich wechseln, wenn Sie sich einmal dafür entschieden haben.

Responsives Design

Mit einem responsiven Design ist es nicht notwendig, verschiedene Versionen einer Homepage für unterschiedliche Endgeräte zu erstellen. Denn diese wird sowohl an einem Desktop-Computer als auch auf verschiedenen mobilen Geräten automatisch im optimalen Format angezeigt. Das ist wichtig für die Nutzerfreundlichkeit und das Ranking bei Google.

Tipp: Auch wenn alle hier vorgestellten Anbieter grundsätzlich Seiten im responsiven Design ermöglichen, so eignet sich nicht jedes Template dafür. Achten Sie deshalb bei der Auswahl der Design-Vorlage darauf.

Online-Shop

Grundsätzlich erlaubt ein Homepage-Baukasten auch die Einrichtung eines Online-Shops. Viele Tarife enthalten eine entsprechende Funktion. Dieser sollte die für Deutschland gültigen rechtlichen Anforderungen erfüllten, wozu z. B. der korrekte Ausweis der MwSt., der Hinweis auf die AGB und die Widerrufsbelehrung sowie der Bestellbutton gehören.

Darüber hinaus unterscheiden sich die Angebote auch hinsichtlich ihrer Funktionen. Dazu zählen unter anderem:

  • Anzahl der möglichen Artikel
  • Warengruppen
  • Zoommöglichkeit für Produktbilder
  • Bezahlmöglichkeiten (Rechnung, PayPal, Lastschrift usw.)
  • Mengenrabatte
  • Gutscheinfunktion
  • Produktbewertungen

Blog-Funktion

Bei vielen Anbietern können Sie mit einem Homepage-Baukasten einen Blog in Ihre Website integrieren. Über diesen versorgen Sie Ihre Besucher mit aktuellen Informationen, was sich oft auch günstig auf das Suchmaschinen-Ranking auswirkt. Betreiben Sie z. B. bereits einen Blog mit WordPress, lässt sich dieser bei einigen Baukästen über den RSS-Feed in Ihre Webseite integrieren.

Was die Blog-Funktion bei einem Homepage-Baukasten angeht, so gibt es qualitative Unterschiede. Achten Sie auf folgende Funktionen:

  • Kommentarfunktion, eventuell über Facebook
  • Tag-Funktion
  • Terminierung von Beiträgen
  • Beiträge können geändert werden
  • Zugang für mehrere Autoren

Zusatzfunktionen

Ein Homepage-Baukasten enthält in den meisten Fällen bestimmte Zusatzfunktionen, die Sie bei Bedarf nutzen können. Je nach Anbieter und Tarif lassen sich so Webseiten erstellen, die den Besuchern und Ihnen individuelle Möglichkeiten und hohen Komfort bieten.

Damit sind nicht die im nächsten Abschnitt erläuterten Web-Apps gemeint, sondern standardmäßig integrierte Funktionen. Beispiele dafür sind:

  • Mehrsprachigkeit
  • Newsletterfunktion
  • Targeting (zielgruppengerechte Inhalte)
  • Verborgene Seiten
  • Passwortschutz
  • Social-Media-Verknüpfungen
  • HTML-Editor für Experten

Web-Apps

Web-Apps suchen Sie aus einem vorhandenen Angebot aus und fügen Sie Ihrer Homepage hinzu. Urheber dieser Widgets können nicht nur die Anbieter selbst sein, sondern auch Dritte. Wenn ein Web-App-Store vorhanden ist, profitieren Sie von einer sehr großen und ständig wachsenden Auswahl. Vielleicht finden Sie darunter spezielle Funktionen, die exakt zu Ihrer Website passen.

Viele der Programme gibt es als Freeware, andere sind kostenpflichtig. Beispiele für Web-Apps sind:

  • Fotogalerie
  • Live-Chats
  • Kundenbewertungen
  • Call-to-Action-Buttons
  • Anfahrtsbeschreibungen
  • Speisekarten für Restaurants
  • Online-Reservierungen

SEO (Suchmaschinenoptimierung)

Viele Faktoren beeinflussen das Ranking Ihrer Website bei Google. Einige davon werden direkt durch die Funktionalität des Homepage-Baukastens beeinflusst, den Sie verwenden. Dazu gehören:

  • Editierbare URLs, Seitentitel und -beschreibungen für alle Unterseiten
  • Möglichkeit der Zuweisung von HTML-Tags (h1 bis h6) zu Überschriften
  • Alternativtexte für Bilder
  • SSL-Verschlüsselung
  • Responsives Design
  • Indexierungseinstellungen

Inwiefern diese Voraussetzungen gegeben sind, hängt bei den meisten Anbietern vom Tarif ab. Darüber gibt es z. B. bei Jimdo und 1&1 Ionos auch Zusatzfunktionen, die den Nutzer durch Hinweise bei der Umsetzung der SEO-Anforderungen unterstützen.

Statistiken

Über Statistik-Dashboards können Sie die Besucherzahlen Ihrer Homepage und deren Nutzerverhalten analysieren. Sie erfahren, wie oft die Seite aufgerufen wurde, wie lange die Besucher auf der Seite bleiben und woher sie kommen. Das hilft Ihnen dabei, die Inhalte entsprechend anzupassen.

Tipp: Wichtig ist auch, dass Datenschutzvorschriften beachtet werden, also IP-Adressen nur anonymisiert übertragen werden. Die Statistiken der vorgestellten Baukästen beruhen auf externen Tools wie Google Analytics. Es ist aber auch möglich, dass andere Anbieter eigene Methoden verwenden.

Backup-Funktion

Mit einem Backup speichern Sie die aktuelle Version Ihrer Webseite auf dem Server des Anbieters. So können Sie bei Datenverlust, der beispielsweise bei einem missglückten Änderungsversuch auftreten kann, die ursprüngliche Seite wiederherstellen.

Bei einigen Homepage-Baukästen müssen Sie das Backup manuell durchführen. Andere ermöglichen die automatische Sicherung in regelmäßigen Abständen, die Sie zum Teil selbst bestimmen können.

Nutzerfreundlichkeit

Ein Homepage-Baukasten lässt sich in den meisten Fällen ohne Spezialkenntnisse und nach nur kurzer Einarbeitung nutzen. Die Bedienung erfolgt intuitiv.

Wenn Sie Unterstützung brauchen, können Sie sich bei einigen Anbietern auch durch die Beantwortung einfacher Fragen durch den Gestaltungsprozess leiten lassen. Sie geben z. B. an, zu welcher Branche Ihr Unternehmen gehört oder welches Farbschema Sie bevorzugen. Diesem Prinzip folgt Jimdo Dolphin, wobei diese Tarife auch etwas teurer sind, als wenn Sie Website mit Jimdo Creator komplett selbst gestalten.

Support

Ob Sie ein technisches Problem oder Fragen zur Bedienung haben, bei allen Anbietern stehen verschiedene Möglichkeiten des Supports zur Verfügung. Neben dem FAQ-Bereich auf der Webseite des Anbieters ist das standardmäßig der Support per Mail. Telefon-Support und Live-Chat kennzeichnen einen besonders guten Service.

Im Normalfall steht der Support kostenfrei zur Verfügung. Besondere Leistungen wie eine 24/7-Hotline sind mitunter aber auch kostenpflichtig oder nur in teureren Tarifen enthalten. Beachten Sie, dass Sie die Unterstützung nicht immer auf Deutsch erhalten, z. B. bei Weebly.

Kostenvergleich: Von kostenlos bis ca. 100 Euro pro Monat

Alle Anbieter haben mehrere Tarife mit unterschiedlichem Leistungsumfang im Programm. Im Normalfall können Sie problemlos zu einem teureren Tarif wechseln. Umgekehrt ist das nicht so einfach, denn Sie müssen sich an die Vertragslaufzeit halten. Beachten Sie bei der Entscheidung für einen Homepage-Baukasten nicht nur die Grundgebühr, sondern auch die Kosten für die eigene Domain und die E-Mail-Adressen.

Bei einem kostenlosen Baukasten stehen Ihnen weniger Leistungen zur Verfügung und im Normalfall enthält Ihre Webseite Werbung. Davon zu unterscheiden sind die kostenfreien oder ermäßigten Testphasen, nach deren Ablauf Sie zu einem kostenpflichtigen Tarif wechseln.

Jimdo Logo

Jimdo

Wix

1&1 Ionos Logo

1&1 Ionos

Weebly Logo

Weebly

Anzahl Tarife 5 6 3 5
Einmalige Einrichtungsgebühr Nein nein 0 – 15 € nein
Monatliche Kosten (bei jährlicher Zahlung) 0 – 39 € 0 – 24,50 € 7 – 25 € 0 – 30 €
Kosten für eigene Domain (zum Teil tarif
-abhängig)
1. Jahr kostenlos, ab 2. Jahr: 20 € 1. Jahr kostenlos, ab 2. Jahr: 14,95 € kostenlos 1. Jahr kostenlos,
ab 2. Jahr:18 € (Rabatte bei längeren Verträgen)
Kosten für E-Mail-Adressen 12 € pro Jahr (60 € für 10 Adressen) 60 € pro Jahr 1 Postfach kostenlos ca. 40 € pro Jahr
Kostenfreier Basistarif ja ja nein ja
Kostenlose oder ermäßigte Testphase nein nein nur 1 €/Monat in den ersten 6 oder 12 Monaten nein

Nachteile der Baukästen: Wann lohnt sich eine professionelle Web-Agentur?

Ein Homepage-Baukasten eignet sich für viele, aber nicht für alle Zwecke. Mitunter lohnt sich in manchen Situationen die Beauftragung professioneller Webdesigner. Diese beschäftigen sich gründlich mit Ihrem Anliegen und bringen Wissen und Erfahrung in die Gestaltung ein. Denn ein Webseitbaukasten hat folgende Nachteile:

  • Einschränkungen bei den Funktionen und beim Design
  • Weniger individuell, weil Designvorlagen mehrfach verwendet werden
  • Abhängigkeit vom Anbieter, da kein Wechsel möglich ist
Wichtig: Wägen Sie ab, welche Variante des Webdesigns zu Ihnen passt. Bedenken Sie dabei auch, wohin sich Ihr Unternehmen voraussichtlich entwickeln wird. In folgenden Fällen ist ein Homepage-Baukasten nicht die beste Lösung:
  • Website-Betreiber mit hohen Ansprüchen an Funktionen, Design und Professionalität (z. B. große und B2B-Unternehmen)
  • Online-Shops mit umfangreichem Sortiment
  • Unternehmen mit Wachstumspotenzial, für die eine Baukasten-Website irgendwann nicht mehr ausreichen wird

Webdesigner programmieren die Seiten ihrer Kunden entweder selbst oder nutzen dafür ein Content-Management-System (CMS) wie WordPress oder Joomla. Auch für Sie kann ein CMS, das als Freeware zur Verfügung steht, eine Alternative zum Homepage-Baukasten sein. Die Möglichkeiten sind umfangreicher. Allerdings brauchen Sie grundlegendes Fachwissen auf diesem Gebiet und mehr Zeit für die Einarbeitung.

Mit einem Baukasten die Website erstellen: So gehen Sie vor!

Mit einem Homepage-Baukasten eine Website zu erstellen, ist nicht schwer. Die Vorgehensweise ist bei den verschiedenen Anbietern im Wesentlichen die gleiche. Folgende Schritte gehören dazu:

  1. Inhaltliches Konzept entwickeln
  2. Passenden Anbieter auswählen und kostenlos registrieren
  3. Tarif wählen
  4. Template aussuchen oder vorschlagen lassen
  5. Design online durch Wahl anderer Farben und Schriften individualisieren
  6. Website mit Inhalten füllen (Texte, Bilder, Videos)
  7. Eventuell Zusatzfunktionen und Web-Apps hinzufügen
  8. Webseite testen
  9. Online gehen

Fazit: Website-Baukasten als lohnende Alternative

Mit einem Homepage-Baukasten erstellen Sie relativ schnell und ohne Fachkenntnisse eine eigene Website. Diese Methode führt zu ansprechenden Ergebnissen, auch wenn sie sich nicht für alle Unternehmen eignet.

Sowohl was das Design als auch die Funktionen angeht, entwickeln sich die Möglichkeiten ständig weiter. Klären Sie vorab, welche Eigenschaften Ihnen besonders wichtig sind. Auf dieser Basis wählen Sie den Anbieter und den Tarif aus.

Roul Radeke von Selbststaendigkeit.de

Roul Radeke

Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer des 2015 gegründeten Onlineportals Selbststaendigkeit.de und bei radeke-interim.de. Das Onlineportal Selbststaendigkeit.de bietet Existenzgründern und Unternehmern News aus der Gründer- und Unternehmerszene, hilfreiches Wissen für die Gründung und Führung von Unternehmen, geförderte Existenzgründungsberatung (AVGS-Coaching), digitale Produkte für die Selbstständigkeit und zahlreiche Werbemöglichkeiten.