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Perfekte Flyer gestalten – informatives über Formate und Veredelungen

Ohne Drucksachen geht es trotz Online-Marketing nicht. Das haptische Erlebnis, das mit dem physischen Kontakt einhergeht, kann keine digitale Alternative ersetzen. Dennoch ist gedruckte Werbung kein Erfolgsgarant. Wer die Aufmerksamkeit potenzieller Neukunden erregen will, muss beim Gestalten viele Einflussfaktoren beachten. Beim Flyer können unter anderem das Format und Veredelungen den Unterschied machen.

Handliche Flyer drucken: Welche Formate gibt es eigentlich?

Die Wahl des richtigen Formats ist aus vielerlei Gründen wichtig. Werden die Flugblätter auf dem Postweg verschickt, könnte ein falsches Format immense Kosten verursachen, weil das geplante Porto überschritten wird. Beim persönlichen Verteilen oder beim Auslegen in Geschäften sind wiederum handliche Größen empfehlenswert, die nicht nur praktisch sind, sondern auch Blicke auf sich ziehen.

Flyer drucken in der bedarfsgerechten Größe

Zu den gängigen Formaten zählen DIN lang, A6, A5 und A7 sowohl in Hoch- als auch Querformat, quadratische Alternativen und natürlich Varianten mit Falz. „Das handliche DIN lang Format eignet sich vor allem für informative Flyer, wie sie beispielsweise in Arztpraxen oder Behörden ausliegen und wird gerne mit dem Wickelfalz kombiniert“, heißt es auf der Internetpräsenz der B2B Onlinedruckerei viaprinto im Rahmen der Empfehlungen zur Flyer-Gestaltung. viaprinto gehört zur CEWE-Gruppe und ist damit Teil des führenden Online-Druckdienstleisters in Europa. Für zusätzliche Aufmerksamkeit raten die Druckexperten unter anderem zum quadratischen Werbeflyer.

Das DIN A6 Format gehört zu den beliebtesten Größen. Diese sind so kompakt wie ein gevierteltes Blatt Papier (DIN A4). Dank des Postkartenformats liegen sie gut in der Hand. Das DIN A5 Format bietet mehr Platz für große Ideen. Ideal, um beispielsweise Bilder für sich sprechen zu lassen oder viele Informationen übersichtlich zu platzieren. Nachteil: Das A5 Format ist nicht mit handlichen Größen vergleichbar. Die Mini-Variante DIN A7 ist immer dann im Vorteil, wenn die Werbebotschaft in die Hosentasche passen soll. Genügen Vorder- und Rückseite nicht für die Platzierung der Inhalte, sind Falzflyer die Lösung. Drei Beispiele:

  • Sollen Empfänger die Angaben bequem lesen und darin stöbern können, sind Flyer mit Einbruchfalz ratsam. Hier entstehen vier volle Seiten zum Informieren, was sich unter anderem für die Präsentation eines Unternehmens gegenüber potenziellen Neukunden eignet. Aber auch, um das Sortiment gekonnt in Szene zu setzen.
  • Für knackige Factsheets und Kurzvorstellungen von Betrieben sowie Angeboten eignet sich das Hochformat mit Zickzackfalz hervorragend. Durch den Falz entstehen eindrucksvolle Werbemittel mit separaten Flächen für die wirksame Inszenierung von Botschaften.
  • Bei Mailings sind Flyer mit Altarfalz eine Überlegung wert, weil sie als aufklappbares Werbemittel Spannung aufbauen können und ein Angebot besonders repräsentativ hervorheben. Während die Vorderseiten die Neugier wecken, liefert der Inhalt im Inneren die richtigen Antworten zum Bedarf.

Perfekte Flyer gestalten – informatives über Formate und Veredelungen

Perfekte Flyer gestalten – informatives über Formate und Veredelungen, Bildquelle: pexels.com – ROMAN ODINTSOV

Wie kann Flyer Design bei der Bewerbung eines Unternehmens/Produkts helfen?

Bevor Werbende Flyer bestellen, sollten individuelle Veredelungsmöglichkeiten in Erwägung gezogen werden. Neben dem Format sind sie ein weiteres Merkmal, womit sich Werbemittel unverwechselbar gestalten lassen. Ob Effektlack, Folienkaschierung, Blindprägung oder Laserstanzung. Viele Effekte lassen sich partiell einsetzen, um beispielsweise Firmenlogos, Slogans oder ausgewählte Motive zu betonen. Doch die Auswahl an Veredelungstechniken geht inzwischen weit über die Standards hinaus. Ein Einblick in Druckveredelung, die den Entdeckergeist der Empfänger aktiviert:

  • Flash: Wenn das Blitzlicht des Smartphones versteckte Botschaften zum Vorschein bringt, löst das beim Betrachter Erstaunen aus. Ein nachhaltiger Werbeeffekt lässt sich mit dieser Methode eindrucksvoll erzielen.
  • Hydro: Spannend wird es auch, wenn durch Feuchtigkeit verborgene Inhalte freigelegt werden können. Derartige Effekte laden zum Erkunden ein und bleiben bei interessanten Botschaften sicherlich lang im Gespräch.
  • Soft: Bei emotionaler Werbung spielt die Haptik eine große Rolle. Wird Werbung dank Soft-Touch-Effekten fühlbar, leistet der Tastsinn der Empfänger einen erheblichen Beitrag zum Erfolg.

Bei den hier aufgeführten Effekten ist längst nicht Schluss. Ob Düfte, Oberflächen mit Scratching-Stellen zum Freirubbeln oder Motive, die durch UV-Strahlung zu glitzern beginnen – der Kreativität sind bei der Flyer-Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Lediglich das Preis-Leistungs-Verhältnis darf nicht vernachlässigt werden. Außergewöhnliche Veredelung ist aufwändig und dementsprechend kostenintensiv. Der finanzielle Aufwand muss letztlich im Verhältnis zur Wirksamkeit stehen.

Im Selbststaendigkeit.de Ratgeber finden Sie weitere Informationen, wennn Sie einen Flyer gestalten wollen.

Hanno Steiger

Hanno Steiger ist langjähriger Unternehmensberater mit den Schwerpunkten Interimsmanagement und Unternehmensfinanzierung. Er sammelte ebenso fundierte Erfahrungen in der Beratung von Unternehmen und Unternehmern bei Corporate Finance Transaktionen und Restrukturierungen (M&A, Finanzierung, Restrukturierung, Rating Advisory, Due Diligence, LBO). Hanno Steiger ist Inhaber der Steiger Unternehmensberatung.