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Vitapio Gründer

Vitapio: Profilaufbereitung für Personaldienstleister einzigartig einfach machen


Vitapio ist ein Online-Portal, das sich auf das Profil- und Ressourcen-Management spezialisiert hat. Sowohl Personaldienstleister, Beratungshäuser und Unternehmen als auch Bewerber und Freiberufler können ihre Arbeitsabläufe und Profilaufbereitungen perfektionieren und dabei viel Zeit sparen. Automatisierte Prozesse, Workflows und viele weitere Features sorgen für mehr Transparenz und bessere Vergleichbarkeit der einzelnen Profile. Im Angebots- und Projektbeauftragungsprozess wird die Qualität erhöht, indem die Aufbereitung der Profile sekundenschnell und dennoch kundenindividuell erfolgt.

Was ist Euer Geschäftsmodell?

Muhammed: Im Grunde haben wir eine Portallösung für interne und externe Ressourcen entwickelt. Mit Vitapio können Profile perfekt aufbereitet werden, indem vorhandene Profile sehr schnell importiert und dann mit wenigen Mausklicks perfektioniert werden können. Das eignet sich sowohl für Bewerber und Freiberufler als auch für die eigenen Mitarbeiter in einem Unternehmen. Es geht darum, ein Profil so vorzubereiten, dass man darauf basierend eine bessere und leichtere Entscheidung bei der Kandidatenauswahl treffen kann.

Wer ist Eure Zielgruppe und wie erreicht Ihr sie?

Mikail: Auf der einen Seite stehen die Einzelpersonen. Das sind Freiberufler, wechselwillige Angestellte, Young Professionals oder auch Angestellte, die einfach nur einen Lebenslauf professionell aufbereiten wollen. Auf der anderen Seite stehen die Unternehmen wie Personaldienstleister, Beratungshäuser oder internationale Konzerne. Weil Vitapio eine Lösung ist, die in vielen Bereichen genutzt werden kann, sind wir da sehr breit aufgestellt. Freiberufler und Bewerber wollen wir über geschickte PR-Maßnahmen und Online Marketing erreichen. Für die Unternehmen sind ebenfalls speziell ausgerichtete Online-Maßnahmen geplant.

Wie ist die Idee zu Vitapio entstanden?                   

Muhammed: Die Idee zu Vitapio ist aus dem Eigenbedarf heraus entstanden. Nach einer gewissen Zeit als SAP-Freiberufler hatte ich die Übersicht darüber verloren, wem ich welches Profil geschickt habe, mit wem ich in Kontakt stehe und welche Profilversionen bereits im Umlauf sind. Deshalb habe ich nach einem Online-Tool gesucht, das meine Probleme löst. Als ich das nicht finden konnte, haben Mikail und ich das Ganze selbst in die Hand genommen. Nach mehreren Gesprächen mit Softwareherstellern haben wir auch gemerkt, dass bisher noch recht altertümlich mit Word gearbeitet wird und aktuelle Marktteilnehmer keine wirklich passende Lösung parat haben.

Was waren Eure Top 3 Learnings?

Muhammed: Ganz wichtig ist es, zur richtigen Zeit die richtigen Kompetenzen mit im Boot zu haben. Der Erfolg kommt erst mit einem starken Team und nicht andersherum.

Außerdem sollte man sich seiner Rolle im Unternehmen bewusst sein. Anfangs war ich bei Vitapio eher als Fachkraft aktiv; das hat sich immer weiter gewandelt – über den Manager bis hin zum Unternehmer. Mit dem Wachstum eines Unternehmens muss man differenzieren können, in welcher Phase man sich befindet und welche Rolle man dementsprechend einnimmt.

Mikail: Man muss unbedingt Prioritäten setzen! Gerade beim Startup scheint nahezu alles wichtig zu sein. Dennoch kann und muss man priorisieren. Man sollte gewisse Kompromisse eingehen und manche Dinge nachlagern, um im Nachhinein ein viel höheres Tempo zu haben, weil die Basis geschaffen wurde.

Wie bewältigt Ihr Eure Probleme?

Muhammed: Viele betrachten ein Problem als unglückliche Situation, aber für mich sind Probleme Situationen, die einfach dazugehören. Gerade als Startup-Unternehmer kann man noch gar nicht so viel Erfahrung im Unternehmensaufbau mitbringen. Man geht also von einer Situation zur nächsten und sollte sich freuen, wenn die Probleme auf dem Weg immer größer werden und man dann mit den Problemen wächst.

Mikail: Im Allgemeinen analysieren wir die aktuelle Situation: was haben wir, wo wollen wir hin, welche Möglichkeiten haben wir, wie sollten wir das methodisch angehen? – und dann wird das umgesetzt. Da wird gar nicht viel geredet, sondern einfach gemacht.

Was macht Vitapio einzigartig?

Muhammed: Auf der einen Seite gibt es Plattformen, bei denen es um ein berufliches Netzwerk geht. Da grenzen wir uns ganz klar ab, weil unser Fokus nicht ein Business-Netzwerk ist, sondern eine Enterprise-Lösung im Bereich Profilmanagement, Ressourcenmanagement, Skillmanagement und ein bisschen nachgelagert CRM. Dann gibt es weitere Plattformen, bei denen es schon um die Vermittlung von Freiberuflern geht. Diese grenzen an unsere Lösung an. Dort wo die anderen aufhören, fangen wir aber erst an, weil wir keine statischen Profile bieten, sondern den Prozess um die Profilerstellung komplett digitalisieren und automatisieren – ohne Qualität, Übersicht oder Transparenz zu beeinträchtigen. Am Ende des Tages können so deutlich schneller Entscheidungen für geeignete Kandidaten getroffen werden.

Vitapio Gründer

Die Vitapio Gründer Muhammed Bagriacik, Mikail Bagriacik, vitapio.com

Habt Ihr Euch sofort Vollzeit selbstständig gemacht?

Muhammed: Nein, wir haben Vitapio erst nebenbei gestartet und entwickelt. Es wäre falsch gewesen, das sofort in Vollzeit zu machen. Als das Projekt dann immer größer wurde und uns die ersten Kundenmeinungen erreichten, kam der Punkt, an dem ich mich selber fragen musste, worauf ich mich jetzt fokussiere. Als SAP-Freiberufler geht es einem ja nicht schlecht, aber es ging mir dann eher um meine Vision und meine Mission. Deshalb habe ich mich ab da Vollzeit auf Vitapio konzentriert. Zu dem Zeitpunkt musste dort auch immer mehr geplant und gesteuert werden.

Mikail: Ich arbeite auch jetzt noch anderweitig selbstständig. Trotzdem beschäftige ich mich zum größten Teil mit Vitapio.

Habt Ihr direkt nach der Firmengründung Geld verdient?

Muhammed: Nein, Geld haben wir nicht direkt verdient. Wir wussten von Anfang an, dass das ein großes Projekt ist, in das man zuerst viel Geld investieren muss.

Mikail: Meine andere Selbstständigkeit läuft deshalb noch parallel. So können wir das Geld, das wir mit Vitapio einnehmen, direkt reinvestieren.

Wie sieht aktuell Eure Arbeitswoche aus?

Muhammed: Sehr durchwachsen mit allem. Ich habe ja gesagt, dass man den Sprung von der Fachkraft zum Manager und dann zum Unternehmer schaffen muss. In unterschiedlichen Bereichen stecke ich teilweise noch in unterschiedlichen Rollen. Mittlerweile versuche ich aber auch immer mehr, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und immer mehr zu delegieren. Was das Arbeitspensum betrifft, bewege ich mich geschätzt zwischen 70 und 90 Wochenstunden. 

Mikail: Für uns gibt es keine geregelten Zeiten. Es gibt durchaus 14- bis 18-stündige Arbeitstage. Nicht selten kommt es vor, dass man bis 3, 4, 5 Uhr morgens arbeitet oder sich am Abend die Zeit nimmt, nach Hause zu gehen, aber dann dort weiterarbeitet. Auch, wenn ich nicht Vollzeit bei Vitapio bin: Ich nehme mir vielleicht 3-4 Stunden für meine andere Selbstständigkeit, aber arbeite trotzdem ca. 12 Stunden für Vitapio. Selbst sonntags arbeite ich öfter bis zu 6 Stunden; in der Woche sind das insgesamt bestimmt 90-100 Stunden. Diese Leistung ist gerade zu Beginn notwendig, um viel meistern zu können. Nach und nach werden wir dann versuchen, das Arbeitspensum zu reduzieren.

Wo seht Ihr Euch und Vitapio in 5 Jahren?

Mikail: Ich sehe Vitapio als eine zentrale Lösung für den Profilmarkt. Da es keine direkten Mitbewerber gibt, haben wir mit Vitapio ein neues Segment geöffnet, das wir grundlegend mitgestalten werden.

Muhammed: Ich sehe uns als Lösungsanbieter, der im Bereich Profil- und Ressourcenmanagement Maßstäbe und Standards in der Branche setzen wird. Genau dafür steht schließlich auch unser Name. "Vita" für Lebenslauf und "Pio" für Pioniere oder Pioniergeist.

Welche goldene Regel würdet Ihr anderen Gründern mit auf den Weg geben?

Muhammed: Es gibt mehrere Punkte, die eine Person definitiv mitbringen muss. Wichtig ist aber vor allem, dass man sehr nah am Markt ist. Es bringt nichts, etwas zu entwickeln und dann zu hören, dass es dafür keinen Markt gibt. Deshalb muss man ständig Marktforschung betreiben oder sich mit den Marktteilnehmern darüber austauschen, was sie brauchen. Ein Startup aufzubauen ist immer mit Zeit und Kosten verbunden - und mit sehr vielen Nerven. Es wäre sehr schade, wenn es dafür kein Interesse oder keinen Bedarf gibt. 

Mikail: Man sollte ein Problem nicht größer machen, als es ist. Manche fangen etwas gar nicht erst an, weil sie nicht glauben, dass sie ein großes Vorhaben überhaupt bewältigen können. Bevor man aber zu viele Gedanken an die negativen Rahmenbedingungen und Umstände verliert, sollte man sich zuerst komplett auf die Lösung konzentrieren. Im Nachhinein kann man immer noch schauen, ob die Voraussetzungen erfüllt sind, um alles zu realisieren - aber das darf nicht zuerst kommen. Sobald man seinem Denken Grenzen setzt, fällt die Kreativität weg. Dann kommt man auch nicht zur Lösung.

Herzlichen Dank für das Interview! Wir wünschen Euch weiterhin viel Erfolg und freuen uns jetzt schon darauf Neues von Euch und Vitapio zu hören!

Vitapio Logo

Vitapio

Unternehmen: Mit der neuen Software-Plattform Vitapio ist die perfekte Aufbereitung von umfangreichen Projekterfahrungen nur noch wenige Sekunden und Klicks entfernt.

Gründer: Muhammed Bagriacik, Mikail Bagriacik

Homepage: www.vitapio.com


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