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Selbststaendigkeit.de > News > News / Interviews > Talentförderung 4.0 mit QUIPE
QUIPE Gründer

Talentförderung 4.0 mit QUIPE


Transferpreise im Profifußball steigen unaufhörlich. Da ist es logisch, dass der Fokus immer weiter in die Jugend schwenkt. QUIPE möchte die Nachwuchsarbeit im deutschen Fußball weiter professionalisieren und helfen Talente früher zu erkennen und gezielter zu fördern.

Kamran, was ist Dein Expertentipp für andere Jungunternehmer?

Macht euch auf alles gefasst! Seid für alle Eventualitäten vorbereitet und denkt immer in „Wenn, dann“ – Muster. Es heißt immer, dass Scheitern bei einer Unternehmensgründung gut ist und dazugehört. Sicher, man sollte aus Fehlern lernen und immer wieder aufstehen, wenn man fällt, aber man sollte diese „Scheitern ist toll“ – Mentalität nicht zu wörtlich nehmen. Viele Fehler lassen sich vermeiden, indem man halt nicht einfach macht, sondern manchmal auch erstmal nachdenkt. Und das sollten Jungunternehmer tun, sich nicht in alles hineinstürzen, sondern manchmal auch trotz aller Euphorie die Ruhe bewahren und zwei Schritte weiterdenken.

QUIPE Gründer

Die QUIPE Gründer Kamran Zerafat, Christopher Borchers, Dr. Sören Schwuchow, quipe.de

Was waren Deine Top 3 Learnings?

  1. Scheitern ist nicht immer gut.
  2. In der Gründungsphase sind deine Kernkompetenzen weniger gefragt, als die Kompetenz irgendwie alles zu können und zu machen.
  3. Eine Idee ist nur so gut wie ihre Umsetzung.

Womit verdient Ihr Euer Geld?

Wir vertreiben unsere App im gesamten Nachwuchsfußball. Trainer können unsere App kostenlos nutzen, um den QUIPE-Score – einen Leistungsindex – ihrer Spieler zu ermitteln. Weitere Funktionen, wie individualisierte Trainingspläne und Leistungs- und Entwicklungsanalysen können dazugekauft werden. Mit den Leistungsdaten betreiben wir langfristig Talentforschung und kooperieren hier dann mit Institutionen, um die Nachwuchsförderung effizienter zu gestalten.

Wer ist Eure Zielgruppe und wie erreicht Ihr sie?

Unsere Zielgruppe ist der gesamte Nachwuchsfußball. Spieler, Trainer, Vereine und auch Eltern aus allen Alters- und Leistungsstufen. In Zukunft stehen die Märkte weiterer Spielsportarten auf dem Plan. Alle Sportarten, in denen eine Leistungsentwicklung nicht einfach anhand von Werten wie „Zeit“ oder „Distanz“ gemessen werden kann.

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QUIPE App für Spieler, Trainer, den Verein, quipe.de

Was hat Euch bewogen QUIPE zu gründen?

Die ganze Sportwelt sucht den nächsten Stern am Himmel. Im gesamten Nachwuchssegment wird unglaublich viel Aufwand betrieben, um die nächsten, besten Leistungssportler zu entwickeln. Die Talentforschung tappt dabei weitestgehend im Dunkeln. Ursache hierfür ist, dass die Datengrundlage fehlt, um Aussagen über den Werdegang von „Talenten“ treffen zu können. Entweder werden nicht genügend oder nicht die richtigen Leistungsdaten erhoben und schon gar nicht werden diese Daten zentralisiert.

Als Trainer im Leistungszentrum wollten wir aber wissen, wie man Talente bestmöglich fördern kann, ohne dass da, wie sonst sehr üblich, reihenweise Talente durch das Raster fallen.

Unser Leistungsindex, der QUIPE-Score, hat einen starken Fokus auf subjektive Beurteilungen. Im gesamten Sport versucht man Leistung und Entwicklung immer im Kontext quantitativer (objektiver) Daten zu erklären. Wir behaupten aber, dass qualitative Daten – also die subjektive Meinung des Trainers – in Spielsportarten viel aussagekräftiger sind. Daher sind im Fußball, sowie in anderen Spielsportarten, qualitative Leistungsmerkmale wichtiger als die rein messbaren Elemente der jeweiligen Sportart. Unter Berücksichtigung möglichst vieler Leistungsfaktoren bündeln wir sämtliche Daten in einer einzigen Kennzahl, dem QUIPE-Score. Ausgehend von diesen Score-Werten kann die Ausbildungsarbeit effizienter gestaltet werden und auch für die Talentforschung wird damit ein enormer Datensatz geschaffen.

Wie sah es zu Beginn mit der Finanzierung Eures Startups aus?

Wir haben wahrscheinlich wie die meisten Neugründungen gestartet. Zunächst haben wir aus eigenen Mitteln einen MVP entwickelt und die Idee erprobt. Mit der ersten Finanzierung nach knapp einem Jahr konnten wir uns voll in die Arbeit stürzen. Natürlich schaut man immer wieder besorgt auf das Geschäftskonto, vor allem wenn noch keine Einnahmen generiert werden. Aber daher ist es umso wichtiger, sich rechtzeitig um die nächste Finanzierungsrunde zu kümmern.

Was ist das Besondere an dem Startup QUIPE?

Wir haben die Vision den Fußball besser zu machen. Was sich zunächst romantisch und naiv anhört, ist auf dem zweiten Blick gar nicht so abwegig. Weil QUIPE sich nicht auf eine einzige Zielgruppe beschränkt, sondern alle Beteiligten des Ausbildungsprozesses in einen Boot holt. Wir geben jedem Akteur, Spieler, Trainer, Funktionär, Verein, Eltern, Verband, die nötigen Instrumente in die Hand, um seine Arbeit einfacher, zielgerichteter und auch mit dem nötigen Spaßfaktor zu leisten. Der QUIPE-Score wird gamifiziert eingesetzt, damit jeder Nutzer versteht und sieht, welchen Einfluss er auf die Leistungswerte hat. Wir sorgen für den nötigen Informationsfluss innerhalb der Community, sodass jeder voneinander profitiert. Egal ob es sich um eine E-Jugend oder A-Jugend handelt, einen familiären Dorfverein oder ein Nachwuchsleistungszentrum. Künftig wird es alles, was im Nachwuchsfußball benötigt wird, unter dem QUIPE-Dach geben. Physisch oder digital.

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Das Herz der Softwarelösung ist der sportwissenschaftlich entwickelte QUIPE-Index, quipe.de

Hast Du Dich sofort Vollzeit selbstständig gemacht?

Nicht sofort. Nachdem die Idee entstanden ist, habe ich ein Masterstudium (M.A. Sportmanagement) aufgenommen, um mich in die Thematik einzuarbeiten. Als Sportwissenschaftler fehlten mir unternehmerische Kompetenzen. Aber schon im zweiten, dritten Semester war klar, dass ich das durchziehen würde. Nach zwei Jahren Masterstudium war dann auch mit der ersten Finanzierung der Weg geebnet, Vollzeit selbstständig zu sein.

Wie sieht aktuell Deine Arbeitswoche aus?

Völlig bunt gemischt. Wie bereits erwähnt, gerade in dieser Phase ist man für alles zuständig. Von Produktentwicklung über Marketing und Vertrieb, Kundengespräche, Investorengespräche, Kooperationsanfragen bis hin zu Legal-Themen liegt irgendwie alles auf dem Tisch. Eine strukturierte Arbeitswoche sieht anders aus ...

Wo soll QUIPE in 5 Jahren stehen?

In 5 Jahren kennt jeder Nachwuchskicker und Trainer in Deutschland QUIPE und unseren QUIPE-Score. Wir haben die ersten Schritte ins Ausland gesetzt und haben unsere App mittlerweile auch für den Handball und Basketball auf dem Markt. Wir können uns über wachsende User-Zahlen freuen und haben bereits die ersten Profis in der 1. Bundesliga, die einen über 5 Jahre hinweg entwickelten QUIPE-Score besitzen.

Herzlichen Dank für das Interview! Wir wünschen Euch weiterhin viel Erfolg und freuen uns jetzt schon darauf Neues von Dir und QUIPE zu hören!

quipe logo

QUIPE Sports GmbH & Co. KG i.G.

Unternehmen: QUIPE entwickelt digitale Lösungen für den Nachwuchsfußball und fördert damit die nationale Ausbildungsarbeit. Basierend auf den sportwissenschaftlich entwickelten QUIPE-Score will das Unternehmen, primär über ihre App, Trainer und Spieler unterstützen, besser zu werden. Trainer werden mit Content, unter anderem automatisierte Trainingseinheiten, gefüttert und sparen damit Zeit bei der Planung und Konzeption von Trainingseinheiten und erweitern damit ihre Trainerkompetenz. Spieler jeden Alters können anhand des QUIPE-Scores ihre Leistung und Entwicklung nun beobachten, vergleichen und verstehen warum es sich lohnt, im Training Gas zu geben.

Gründer: Kamran Zerafat, Christopher Borchers, Dr. Sören Schwuchow

Homepage: www.quipe.de


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