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Mit den Produkt-Rankings von Comparista entspannt den richtigen Einkauf machen

Comparista stellt seinen Usern detaillierte Produktinformationen bereit – inklusive Vergleichsfunktion mit Bewertung – und ermöglicht so, dass Kunden die für sie beste Kaufentscheidung treffen können. „Wir sorgen für einen entspannten und zufriedenstellenden Einkauf und schenken die wichtigste Währung: Lebenszeit“, so Marcus Franzen, Mitgründer von Comparista. Mehr von Comparista gibt’s hier.

Marcus, worum geht es bei comparista?

Wir sorgen für einen entspannten und zufriedenstellenden Einkauf und schenken die wichtigste Währung: Lebenszeit. Dazu nehmen wir unseren Nutzern die Recherche nach den besten Produkten und Dienstleistungen ab. Ist also jemand z.B. auf der Suche nach einer neuen Waschmaschine, so haben wir bereits alle relevanten Informationen zusammengetragen und aus unserer Sicht ein Ranking erstellt.

Dabei geht es bei uns nicht darum Produkte zu testen, obwohl wir manche dennoch in die Hand nehmen müssen, sondern darum einen unabhängigen Vergleich auf Basis aller zur Verfügung stehenden Informationen anzubieten. Daher finden sich auch keine mangelhaften Bewertungen auf comparista.

Kleiner Tipp am Rande: die von uns ausprobierten Produkte gibt es regelmäßig auf comparista.org zu gewinnen 😉

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Marcus Franzen, Mitgründer von Comparista

Was hat Euch dazu bewogen comparista aufzubauen?

Zum Einen hat meinen Bruder und mich die Qualität anderer Vergleichsportale, welche teilweise Inhalte nur aus Rezensionen automatisch generieren, nicht gerade überzeugt. Auf der anderen Seite bin ich persönlich selbst besessen davon für mein Geld das jeweils beste Produkt zu erhalten.

Diese persönliche Besessenheit zahlt sich jetzt bei comparista aus und überträgt sich auch auf das gesamte Team.

Was ist Euer Geschäftsmodell?

Derzeit referenzieren wir bei den Produktvergleichen auf Verkaufsplattformen, wie z.B. Amazon, welche ein Partnernetz anbieten. Wird ein Kunde durch uns auf die entsprechende Plattform geleitet und kauft ein Produkt, erhalten wir einen kleinen Prozentsatz ausgezahlt. Dem Kunden entstehen dadurch keinerlei Mehrkosten und wir können wirklich unabhängig arbeiten, ohne Werbung schalten zu müssen oder von Herstellern bezahlte Beiträge zu verfassen.

Warum ausgerechnet comparista?

Die Suche nach guten Namen für die eigene Idee ist gar nicht so einfach. Wir waren auf der Suche nach einem Namen welcher zum Thema passt, international verwendbar ist, wir uns formal die Markenrechte sichern können und die .org Domain frei ist.

Wenn ich im Nachhinein „comparista.org“ wirken lasse, mit dem lateinischen Wortstamm „comparare“ und dem auch bei Deutschen bekannten „compare“ aus dem Englischen, denke ich: „Klar muss das so heißen.“. Der Weg zum Namen war allerdings ein Langer…

Vergleichsportale gibt es schon Einige, wie grenzt Ihr Euer Angebot ab?

In ein bestehendes Geschäftsmodell zu investieren ist aus meiner Sicht oft gar nicht so schlecht. Es gibt neben wirklich schlecht generierten Vergleichsseiten bereits eine Handvoll sehr guter Anbieter im Netz. Wir glauben trotzdem, dass wir mit Qualität und innovativer Technologie unsere Nutzer von uns überzeugen werden.

Einer unserer klaren Vorteile ist unsere finanzielle Unabhängigkeit. Wir sind nicht darauf angewiesen uns an einem bestimmten Punkt zu verkaufen oder aufgrund nervöser Investoren falsche Entscheidungen zu treffen. Natürlich möchten wir mit comparista irgendwann auch Geld verdienen, aber nach unserem Zeitplan und unseren Regeln.

Was ist Dein wichtigster Tipp für Jungunternehmer, die gerade selbst gegründet haben?

Für comparista ist es vielleicht noch ein wenig zu frisch um wirklich Tipps mitzugeben. Da wir aber dieses Projekt aus unserer eigenen Software- und Beratungsfirma, „zauberware technologies GmbH & Co KG“, heraus entwickeln und finanzieren, mit welcher wir international im B2B-Bereich agieren, hier doch ein Tipp:

Kurzversion: Machen!

Langversion: Ich habe schon so viele angehende Gründer getroffen, welche ihre Zeit damit verschwenden von einem Startup-Event auf den Nächsten zu gondeln, auf eine Finanzierung im 3 stelligen Millionenbereich zu hoffen, Powerpoints shiny zu machen und Business-Plan-Vorlagen auszufüllen. Heraus kommt am Ende meistens nichts.

Wichtig ist es einfach anzufangen. Man muss nicht gleich den eigenen Job hinschmeißen, mit den richtigen Prioritäten bleiben einem jede Woche mind. 20h Zeit am eigenen Projekt zu arbeiten, auch bei einem 10h Arbeitstag.

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Mit den Produkt-Rankings von Comparista entspannt den richtigen Einkauf machen, comparista.org

Habt Ihr von Anfang an Geld verdient oder gab es auch richtige Durststrecken?

Aktuell sind wir im Aufbau von comparista.org, will heißen dass wir jeden Cent reinvestieren und zusätzlich Geld drauflegen um qualitativ hochwertige Inhalte zu erstellen. Zudem entwickeln wir die Plattform stetig weiter, was zum Glück unser normales Tagesgeschäft ist und damit die Kosten im Rahmen bleiben.

Planmäßig sollte bei comparista.org eigentlich erst Anfang nächsten Jahres Geld reinkommen, wir sehen aber jetzt schon glücklicherweise, dass unsere Besucher das Angebot nutzen und wir die Kosten früher decken werden als erwartet.

Was waren Deine Top 3 Learnings?

  1. Themen abgeben: manchmal muss man sich einfach eingestehen, dass die eigenen Skills im Unternehmen nicht in allen Bereichen für ein perfektes Ergebnis ausreichen. Daher haben wir das Design von IMMERWIEDER DESIGN in Wiesbaden erstellen lassen und werden hinsichtlich Buchhaltung, Steuern etc. von den Steuerberatern bei Fischer & Pützer (fp-berater.de) unterstützt, welche sich unter Anderem auf Gründer spezialisiert haben. Beide sehr zu empfehlen für angehende Selbstständige.
  2. Fokus auf Qualität: da wir comparista neben unserem Tagesgeschäft aufbauen, benötigen wir ohnehin mehr Zeit als gedacht. Wichtig ist allerdings die Qualität im Auge zu behalten, nicht nur bezüglich der Inhalte sondern auch hinsichtlich der Technik.
  3. Auch mal fertig werden: Punkt 2 muss ich gleich auch ein wenig einschränken. Wer jahrelang im Kämmerlein sein Produkt optimiert wird es niemals auf den Markt bringen, manchmal sind Todos dann doch auch mal einfach als Fertig zu deklarieren.

Wie sieht aktuell Deine Arbeitswoche aus?

Leider ist das meine größte Herausforderung: mit einer berufstätigen Frau, 3 Kindern, laufendem Projektgeschäft, einem laufenden Handelsgeschäft für Designprodukte und dem Aufbau von comparista.org bieten sich jede Woche neue Überraschungen.

Wichtig ist für mich die eigene Arbeitszeit möglichst effizient zu gestalten, also vor allem nicht bei Facebook & Co zu verdaddeln und auch zu begrenzen. Empfehlen kann ich dazu die sogenannte Pomodoro-Technik, mit effizienten Arbeits- und Pausenphasen, sowie einer Begrenzung auf ein Maximum an „Pomodoros“ pro Tag.

Zusätzlich sind als unveränderliche Grundpfeiler der Wochenplanung 3 Sporteinheiten eingeplant sowie der obligatorische 20 Minuten Power-Nap nach dem Mittagessen.

Wo siehst Du Dich und comparista in 5 Jahren?

Unser Ziel ist es zu einem der führenden Vergleichsportale für Produkte, Webshops und Finanzdienstleistungen in Europa zu werden.

Herzlichen Dank für das Interview! Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg und freuen uns jetzt schon darauf Neues von Dir und comparista zu hören!

comparista

Startup: Durch die Bereitstellung detaillierter Informationen je Produktkategorie und Dienstleistung, sowie einem direkten Vergleich mit Bewertung, ermöglichen wir es unseren Nutzer die für sie beste Kaufentscheidung zu treffen. Gründer: Simon Franzen & Marcus Franzen