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pinkwhy: Digitalisierte Kunst zum Download

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Das Start-up pinkwhy bietet digitalisierte Kunst zum Download auf digitalen Endgeräten. Für das junge Unternehmen aus der Bauhausstadt Dessau ist jedes Display eine Leinwand. Gründer Joerg Schnurre möchte damit nicht nur den Kunstmarkt öffnen und liberalisieren, gleichzeitig soll pinkwhy den Künstlern neue Einnahmequellen offerieren. pinkwhy zum Spotify der Kunst zu entwickeln, lautet die Vision. Denn in Zukunft werden die Nutzer genauso selbstverständlich Kunst digital nutzen, wie sie heutzutage Musik, Filme oder TV-Serien downloaden und streamen.

Joerg, was ist Dein wichtigster Tipp für andere Startups?

Mein Tipp ist eher eine Frage: Bist Du wirklich bereit, alles zu geben? Ansonsten: Mut mit Leidenschaft verbinden, Groß denken, den Fokus behalten und sich nicht vom Weg abbringen lassen. Und das Energie-Level sollte immer genauso hoch die das Gute-Laune-Level sein.

Wie funktioniert pinkwhy?

pinkwhy bietet digitalisierte Kunst zum Download auf digitalen Endgeräten an. Für uns ist jedes Display eine Leinwand – vom Smartphone, Notebook, TV-Bildschirm bis zu größeren Screens in Shopping Malls, Flughäfen, Bahnhöfen, im ÖPNV und in großen Unternehmen. Der Markt verlangt jährlich nach Millionen neuer Displays. Die Nachfrage ist riesig und wir haben den Content, wenn es um zeitgemäße Kunst, Ästhetik oder visuelle Entschleunigung geht. Gleichzeitig bieten wir den Künstlern neue Einnahmenmöglichkeiten, die sie bisher über die sozialen Medien nicht haben.

Wer ist Deine Zielgruppe und wie erreichst Du sie?

Die Zielgruppe von pinkwhy im Endkundenbereich ist jeder, der sich für Kunst und Ästhetik im Allgemeinen bzw. Street Art und Graffiti im Konkreten interessiert. Im B-2-B-Sektor bieten wir großen Unternehmen, Stadtwerbe-Firmen, Betreibergesellschaften von Shopping Malls, Flughäfen und vielen anderen eine Art Kunst-Flatrate an. Im Business-Segment ist pinkwhy für jeden interessant, der in seinen Räumen über eine Vielzahl von Displays und Bildschirmen verfügt, die eben nicht mehr wie ein hässliches, schwarzes Loch aussehen oder den Betrachter dauerhaft mit Werbebotschaften beschallen sollen.

Wie ist die Idee zu pinkwhy entstanden?

Ich komme aus der Hiphop-Szene und habe mich seit Kindesbeinen mit Graffiti, Street Art und Urban Contemporary auseinandergesetzt. Genau wie diese Stilrichtung gerade den allgemeinen Kunstmarkt aufmischt, wird die Digitalisierung die gesamte Branche revolutionieren. Das ist mir frühzeitig klar geworden und war damit die Keimzelle von pinkwhy.

Was ist das Besondere an pinkwhy?

Einerseits verkaufen wir keine Originale mehr, sondern nur noch Kopien davon, vorwiegend digital. Mit dem digitalen Ansatz sind wir aktuell das einzige Start-up, das digitalisierte Kunst zum Download auf digitalen Displays und Endgeräten anbietet. Unsere Vision ist ganz klar, dass wir pinkwhy zum Spotify der Kunst entwickeln. In naher Zukunft werden die Menschen genauso selbstverständlich Kunst genießen und streamen, wie sie heute Musik über Spotify oder TV-Serien via Netflix online nutzen. Mit unserer Idee wollen wir die digitale Revolution des Kunstmarktes vorantreiben und außerdem eine althergebrachte Branche öffnen, transparenter und demokratischer machen. Kunst muss für alle da sein, nicht nur für eine elitäre Minderheit – und zwar zu jeder Zeit, an jedem Ort, zu einem fairen Preis.

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Der pinkwhy Gründer Joerg Schnurre, pinkwhy.com

Konntest Du von Anfang an Einnahmen erzielen?

Wir sind noch mitten in der Entwicklungsphase. Unser Webshop ist unser Minimum Viable Product. Damit generieren wir Nutzer, was wichtig war, um zu sehen, ob wir überhaupt auf dem richtigen Weg sind. Im nächsten Schritt muss die Nutzung bzw. Bezahlung wesentlich einfacher erfolgen. Mal zum Vergleich: Spotify oder auch Flixbus haben vom Beginn ihrer Produktentwicklung bis zum tatsächlichen Start gute zwei Jahre benötigt.

Hast Du Dich sofort Vollzeit selbstständig gemacht?

Nach meinem Studium der Sozialwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen habe ich direkt meine volle Aufmerksamkeit auf die Entwicklung eines Businessplans für pinkwhy gerichtet. Dann habe ich mir doch einen Job gesucht und versucht, die Gründung parallel zum Job umzusetzen. Diese typisch deutsche Wunschvorstellung von maximaler Sicherheit während der Gründungsphase hat letztendlich nicht funktioniert.

Wie sieht aktuell Deine Arbeitswoche aus?

Voll und gleichzeitig abwechslungsreich. Es ist viel zu tun, es gibt kein Nine to Five und trotzdem macht diese Herausforderung total viel Spaß.

Herzlichen Dank für das Interview! Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg und freuen uns jetzt schon darauf Neues von Dir und pinkwhy Solutions zu hören!

pinkwhy GmbH

Unternehmen: pinkwhy – das Start-up, das Menschen mit Kunst glücklich macht. Egal an welchem Ort der Welt und unabhängig von ihrem Einkommen. Und das Start-up, das den Kunstmarkt liberalisiert. Gründer: Joerg Schnurre

Homepage: www.pinkwhy.one