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Laura – The App Gründer

Laura – The App: Ihre persönliche Assistentin!


Sie befinden sich in China, 100m unter der Erde auf einer riesigen Baustelle und brauchen ein Isolierband, aber keiner versteht Sie? Kein Problem! Laura – Ihre persönliche Assistentin löst jegliche technische Kommunikationsbarriere für Sie, an Ort und Stelle!

Christian, was ist Dein wichtigster Tipp für andere Startups?

Das Wichtigste ist auf jeden Fall die Berufserfahrung, bzw. sich Erfahrung anzueignen. Dazu gehört nach Kritik suchen, auf die Alteingesessenen Hasen zu hören und immer dran zu bleiben: Glaubt an euch und habt ein Ziel, dann gibt es auch immer einen Weg!

Was waren Deine Top 3 Learnings?

  • Ohne gute Vorbereitung läuft es entweder gar nicht, halb oder schief. Gute Vorbereitung ist das A und O für eine effiziente Arbeitsweise.
  • Einfach bleiben! Am Anfang habe ich versucht, mir alle Wörter in fünf Sprachen selbst zu übersetzen, dabei habe ich mich allerdings total verzettelt. Doch dann kam mir die Idee, dass Bilder einfacher und universeller sind als tausend verschiedene Sprachen. Manchmal muss man einfach einfacher denken.
  • Ein liebevolles Team, welches sein ganzes Herzblut in das Projekt steckt. Ohne mein Team wären wir heute nicht dort wo wir jetzt stehen. Es geht steil bergauf und diesen Erfolg habe ich vor allem meinem Team zu verdanken.

Was ist Euer Geschäftsmodell?

Momentan ist Laura – The App noch komplett kostenlos und generiert keinerlei Einkünfte. Allerdings haben wir in Zukunft, sobald eine gewisse Grenze der App-Installationen erreicht wurde, geplant ein persönliches Backend der Firmen auf die App zu spielen. Damit hat jede Firma ihren eigenen Wortschatz und Bilder in der App für Ihre Mitarbeiter zur Verfügung.  Diese dann beschriebenen Übersetzungen, Short-Tags und Bemerkungen erleichtern den Arbeitsablauf ungemein. Außerdem angedacht ist, die App kostenpflichtig zu machen, aber das steht momentan noch in den Sternen.

Wer ist Eure Zielgruppe und wie erreicht Ihr sie?

Ungewöhnlicherweise besitzen wir drei Zielgruppen. Unsere wichtigste sind die ca. 250.000+ in Deutschland lebenden, aber im Ausland arbeitenden Techniker. Die davon sekündäre Zielgruppe sind die Millionen im Ausland lebenden und arbeitenden Techniker. Beide Gruppen wollen wir über gezielt geografisches Marketing und Word of Mouth erreichen. Eine Tertiärzielgruppe stellen zudem jene Unternehmen, mit welchen wir kooperieren möchten, dar.

Wie löst Du das Problem „fachliche Kenntnisse/Know-How“?

Als die Idee zu Laura entstand, war schnell klar, dass die einfachste Lösung eine App ist. Ich hatte jedoch keine Ahnung, wie man eine solche erstellt. Gemeinsam mit Jan habe ich dann die Prototypen erstellt, aber auch mit seinem Wissen hätten wir Laura nicht in die App Stores gebracht.

Die Lösung war die Programmierung der App einem Fachmann anzuvertrauen, also ein Outsourcing. Über Bekannte kam ich an Cedric, der zunächst nur die erste Programmierung übernehmen sollte, als Auftragsarbeit. Mittlerweile gehört er jedoch zum Team und widmet regelmäßig seine Freizeit der weiteren Programmierung.

Wie ist die Idee zu Laura – The App entstanden?

Die Idee zu Laura – The App entstand aus der Not heraus. Seit zwölf Jahren reise ich durch die ganze Welt und leite Baustellen. Durch die Sprachbarrieren ist es oft schwierig Werkzeuge und Materialien zeitnah zu bekommen. Da braucht man schon mal drei Stunden um einem Arbeiter in China zu erklären, dass man Isolierband oder Spanngurt benötigt. Das frustriert, kostet Geld und wertvolle Zeit. Natürlich habe ich mich an vielen Lösungsansätzen versucht, wie Sprachschule, Wörterbücher und Online-Übersetzern. Aber das Problem blieb bestehen. Nicht immer hat man im Ausland Zugriff auf Internet und selbst wenn man das englische Wort gefunden hat, ist nicht immer damit zu rechnen, dass der Mensch, der einem gegenübersteht, auch Englisch spricht und das Wort kennt. Eine gute Freundin brachte mich dann auf die Idee der App mit Bildern und gab Laura – The App so auch ihren Namen.

Laura – The App Gründer

Das Laura – The App Gründerteam, lauratheapp.com

Was ist das Besondere an dem Startup Laura – The App?

Das Besondere an Laura – The App ist, dass es nichts Vergleichbares gibt. Natürlich gibt es Offline – Wörterbücher, aber keine die speziell auf Werkzeug und Arbeitsmaterialien ausgelegt sind. Außerdem arbeiten diese Offline Wörterbücher alle ohne Bilder. Wenn man mich nicht versteht, stehe ich wieder da und komme nicht weiter. Hier setzen wir mit Laura an. Zusätzlich kann man lokal und offline auf dem eigenen Smartphone eigene Wörter und Bilder hinzufügen, was bei anderen Apps nicht möglich ist.

Habt Ihr sofort nach der Unternehmensgründung Geld verdient?

Bisher verdienen wir noch kein Geld mit Laura, befinden uns also immer noch in einer Durststrecke. Bisher arbeiten wir alle freiwillig und ohne Verdienst an Laura. Dafür bin ich sehr dankbar. Vor allem Jan, der von Anfang an dabei ist. Bevor wir ans Geld verdienen denken konnten, musste unser Produkt soweit funktionsbereit sein, um es Investoren vorstellen zu können. An diesem Punkt befinden wir uns jetzt. Im Moment suchen wir aktiv nach Investoren, Werbepartnern und Kooperationen.

Hast Du Dich sofort Vollzeit selbstständig gemacht?

Nach wie vor arbeite ich in meiner Freizeit an Laura, wie alle Beteiligten. Dafür bin ich sehr dankbar, denn das ist nicht selbstverständlich. Wir alle opfern unsere Freizeit, weil wir an Laura glauben.

Wie sieht aktuell Deine Arbeitswoche aus?

Wie bei fast jedem anderen normalen Arbeiter auch – ich stehe um 5 Uhr auf und bin um 7 Uhr auf Arbeit. Der einzige Unterschied zu den meisten anderen Arbeitern hier ist, dass ich nicht jede Woche im gleichen Land arbeite. In der Regel führe ich bis 17:30 ein Baustellenteam und danach arbeite ich an Laura. Es gibt jeden Tag etwas zu tun, auszubessern, oder zu kommunizieren.

Wo siehst Du Dich und Laura – The App in 5 Jahren?

Mich persönlich sehe ich in fünf Jahren immer noch auf Reisen. Bis dahin nicht mehr als Baustellenleiter, sondern in beratender Tätigkeit. Natürlich wird Laura dann noch immer eine große Rolle für mich spielen.

Für Laura wünsche ich mir in den nächsten fünf Jahren Nutzer in allen Bereichen der Wirtschaft, Technik und in allen Teilen der Welt. Bis dahin werden wir viele wirtschaftliche Kontakte geknüpft und auch Werbepartner gewonnen haben und unseren Wortschatz vergrößert und in mehrere Sprachen übersetzt haben.

Zudem fokussieren wir uns momentan darauf, Kontakt zu Flüchtlingsorganisationen zu suchen und Geflüchteten mit Laura – The App eine Möglichkeit zu geben, sich in der deutschen Sprache durch visuelle Übersetzungen einzuarbeiten. Dies soll dazu dienen, ihnen Technik nahe zu bringen und die Integration in unserem Land zu erleichtern.

Herzlichen Dank für das Interview! Wir wünschen Euch weiterhin viel Erfolg und freuen uns jetzt schon darauf Neues von Dir und Laura – The Appzu hören!

Laura – The App Logo

Laura – The App

Unternehmen: Laura – The App, ein Offline funktionierendes und individualisierbares Wörter- und Bilder Lexikon des technischen Bereichs.

Gründer: Christian Mogck, Jan Christoph, Cem Teker, Cedric Wetzel, Jacklin Klug

Homepage: www.lauratheapp.com


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