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Im Interview auf selbststaendigkeit.de: Markus Schaarschmidt, Gründer der Plattform Zentralesfundbüro.de


Heute im Interview auf selbststaendigkeit.de: Markus Schaarschmidt, Gründer der Plattform Zentralesfundbüro.de - der ersten Meta-Suchmaschine für Lost and Found. Die Plattform sammelt verstreute Fundsachen und stellt diese übersichtlich auf einer Weltkarte dar. Das Existenzgründerportal selbststaendigkeit.de hat sich mit Markus Schaarschmidt über seine Erfahrungen als Gründer und Unternehmer unterhalten. Daraus ist wieder ein spannendes Interview geworden! Viel Spaß beim Lesen.  

Markus, stell Dich bitte kurz vor.

Mein Name ist Markus Schaarschmidt, ich bin aus Aschaffenburg und Gründer der Plattform Zentrales Fundbüro – quasi ein Google für Fundsachen. Nachdem ich selbst in die unangenehme Lage gekommen war, einen Rucksack zu verlieren, musste ich feststellen, dass es online noch keine zufriedenstellenden Lösungen für den Lost and Found Bereich gibt. Als Informatiker, der schon immer unternehmerische Ambitionen hatte, sah ich hier eine gute Chance, einen völlig neuartigen Markt erschließen zu können und dabei auch noch etwas sozial Wertvolles zu schaffen.

Was genau ist das zentralefundbüro.de und was ist das Besondere daran?

Zentralesfundbüro.de (international Haveitback.com) ist die erste Meta-Suchmaschine für Lost and Found – das heißt, dass die Plattform Millionen verstreute Fundsachen sammelt und übersichtlich auf einer Weltkarte darstellt. Zu diesen aggregierten Seiten zählen beispielsweise auch die über 700 online vertretenen kommunalen deutschen Fundbüros. Zusammen mit den direkt an uns übermittelten Fund- und Suchanzeigen, konnten wir so bereits zum größten Online-Fundbüro der Welt heranwachsen.

Das ist aber nicht alles. Für Unternehmen haben wir den Fundbüro Manager (Fundbueromanager.de) entwickelt, der Unternehmen, die mit Fundsachen konfrontiert werden, das Handling der damit einhergehenden Anforderungen drastisch erleichtert – von der Fundsachenverwaltung über das logistische Versenden von Fundsachen zurück an den Eigentümer bis hin zur automatischen rechtskonformen Anzeige beim örtlichen Fundamt oder der Polizei.

Die beiden Systeme, also die Plattform Zentralesfundbüro.de und der Fundbüro Manager, sind aneinander gekoppelt, sodass ein Suchender noch leichter die richtige mögliche Fundstelle erreicht. Zusätzlich bieten wir auch noch Produkte für die Verlustprävention, beispielsweise unsere Sicherheitssticker von Verlustmeldungen.de.

Hattest Du vor zentralesfundbüro.de schon etwas mit der Gründerszene und Onlinebranche in Deutschland zu tun?

Das Zentrale Fundbüro ist als Projekt innerhalb meines IT-Startups Neosulting entstanden, das neben Consulting Tätigkeiten zuvor auch schon andere eigene Projekte umsetzen konnte. Am bekanntesten ist wahrscheinlich WebcamCover, ein Sichtschutz, der im Nachhinein an die Webcam von Notebooks angebracht werden konnte. Auch MiniSkript, eine Onlinedruckerei für Drucke im DIN A5 Format, hatte ich während meiner Studienzeit ins Leben gerufen. Aber diese Projekte sind nun alle eingestellt worden, um mich voll auf das Zentrale Fundbüro zu konzentrieren.

Wie bist Du dazu gekommen Dich selbstständig zu machen und wie ist die Idee zu zentralesfundbüro.de entstanden?

Ich hatte ja bereits angedeutet, dass es eine eigene Erfahrung war, die mich auf die Idee einer zentralen Anlaufstelle für Lost and Found brachte. Um genau zu sein: Ich hatte meinen Rucksack an einer S-Bahn-Haltestelle vergessen und musste feststellen, dass sich die Suche als äußerst schwierig erwies. Immer wieder musste ich zahlreiche Stellen kontaktieren, wirklich helfen konnte man mir aber nicht. Selbst im Internet, das in allen denkbaren Branchen und Bereichen für digitale Quantensprünge gesorgt hat, war nichts Hilfreiches auffindbar. Als Informatiker dachte ich mir: „Das muss doch besser gehen!“ So entstand dann nach einigen Monaten Arbeit das erste zentrale Online-Fundbüro. Den Schritt in die Selbstständigkeit als solches hatte ich bereits während des Studiums gewagt; mir war immer klar, dass ich mein eigener Chef sein und eigene Projekte verwirklichen möchte.

Hast Du Dich sofort Vollzeit selbstständig gemacht oder erst im Nebenerwerb gearbeitet?

Zunächst waren meine selbstständigen Tätigkeiten ein Nebenerwerb. Ich musste noch studieren und eine ordentliche Ausbildung war mir auch wichtig. Aber danach bin ich recht schnell voll in die Selbstständigkeit eingestiegen. Bereut habe ich den Schritt bis heute nicht.

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Wie hoch waren Deine Investitionen, die Du in zentralesfundbüro.de gesteckt hast?

Für das Zentrale Fundbüro hatten wir den großen Vorteil, die Infrastrukturen meines bereits existierenden IT-Unternehmens Neosulting GmbH nutzen zu können, wodurch sehr viele Kosten minimal gehalten werden konnten. Da ich ausgebildeter Informatiker bin, konnte ich auch viele notwendige Kodierungen selbst schreiben, was die Kosten wiederum drücken konnte. Ohne die bereits bestehende Firma wären die Kosten wohl sehr viel höher gewesen.

Wie sieht heute aktuell eine normale Arbeitswoche bei Dir aus?

Ich merke prinzipiell keinen Unterschied zwischen Montag und Sonntag. In anderen Worten: tägliches Arbeiten am Zentralen Fundbüro ist der größte Bestandteil meines Alltags. Glücklicherweise habe ich ein tolles soziales Umfeld, das mich auch mal vom Arbeitsethos pausieren lässt – wenn auch nur kurz, sonst werde ich unruhig.

Die meisten Jungunternehmer und Startups haben nicht von Anfang an Erfolg. Wie sah Deine Startphase aus?

Meine Firma, aus der heraus auch das Online Fundbüro entstanden ist, lief von Anfang an gewinnbringend, vor allem durch meine Consulting Aufträge. Etwas anderes war es, das Zentrale Fundbüro als Einzelprojekt zu führen. Es wäre auch utopisch von der ersten Sekunde an mit einem Goldesel zu rechnen. Gerade beim Aufbau eines Portals, das von Partizipation lebt, muss man sich natürlich erst einmal einen guten Ruf aufbauen und für Bekanntheit sorgen. Vor allem, wenn man wie wir ein globales Netzwerk anstrebt. Das ist ein Prozess, der auch heute noch anhält.

Wie viel vom Erfolg beginnt Deiner Meinung nach im Kopf?

Es gibt weitaus mehr erfolgreiche Unternehmer als bahnbrechende neue Ideen. Eine Innovation macht es zwar leichter, sich hervorzuheben, aber letztlich sind es die mentalen Faktoren wie strategisches Denken, Flexibilität, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen, die einen großen Teil des Erfolgs ausmachen. Natürlich gehört auch eine Portion Glück dazu.

Wie zufrieden bist Du heute mit der Entwicklung von zentralesfundbüro.de?

Insgesamt läuft die Entwicklung hervorragend. Unsere Plattform wächst ständig und mit ihr auch das Team, sodass wir erst kürzlich neue Büroräume angemietet haben. Gespräche mit Branchengrößen, die den Einsatz unseres Fundbüro Managers als Unternehmenslösung einsetzen möchten, verlaufen ebenfalls positiv. Wir können kurzfristig neue Strategien umzusetzen, die das Konzept des Zentralen Fundbüros als holistisches, also als ganzheitliches, Netzwerk vorantreiben. Vollends zufrieden sind wir aber natürlich nie – das würde ja Stillstand bedeuten.

Was waren bisher Deine größten Herausforderungen von der Idee bis heute?

Die Idee für die Plattform kam relativ schnell, aber die Umsetzung war doch sehr aufwendig. Es hatte ein Lost and Found Meta-Portal vorher nicht gegeben, daher musste das ganze System neu erfunden werden. Auch die damit einhergehende Recherche war sehr zeitintensiv. Als die Plattform dann stand, wurden die Updates der Datenbank zu Beginn manuell durchgeführt, was ebenfalls sehr zeitaufwendig war. Mittlerweile können wir dank unseres Automatisierungsexperten viele Prozesse von Programmen erledigen lassen, was natürlich sehr viel Arbeit erspart. Nicht ganz einfach war zudem die Suche nach einem Investor, der zu uns passt. Aber auch diese Hürde konnten wir erfolgreich meistern. Letztlich ist es doch so, wie vorhin angeschnitten: Einen Großteil des Erfolgs macht das Mindset aus. Hindernisse gilt es zu überwinden – und die werden immer kommen.

Wo siehst Du Dich und zentralesfundbüro.de in 5 Jahren

Ziel ist die Erschaffung eines globalen Netzwerks, an dem Privatleute, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sowie Kommunen beteiligt sind. Mit renommierten Partnern wollen wir einen Lost and Found Standard erschaffen, an dem sich auch die kleineren Betriebe problemlos anschließen können. Wenn Menschen etwas verlieren, sollen sie sich denken: „Ich schau mal im Zentralen Fundbüro nach!” Wie weit wir in fünf Jahren gekommen sein werden, kann ich natürlich nicht voraussagen. Wir sind aber dahingehend auf einem guten Weg, nähern uns ständig weiter unserer Vision und schauen positiv in die Zukunft.

Welche Tipps würdest Du Jungunternehmern geben, die gerade selbst gegründet haben?

Bleibt hartnäckig und hört nicht auf jeden, der meint, er wisse mehr über euch als ihr. Ich habe schon oft erlebt, dass angehende Entrepreneure sich den Weg in die Selbstverwirklichung nicht getraut haben, weil Familie und Freunde „nur das Beste” für sie wollten. Da gilt es, Mut zu beweisen. Ist der Schritt in die Selbstständigkeit gewagt, heißt es abermals hartnäckig bleiben. Nichts wird genau so laufen, wie ihr es euch vorstellt, aber das ist kein Problem: schwierig wird es erst, wenn ihr nicht mehr an eure eigene Vision glaubt und aufhört alles daran zu setzen, diese auch zu realisieren.

Herzlichen Dank für das Interview! Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg und freuen uns jetzt schon darauf Neues von Dir und Zentralesfundbüro.de zu hören!

Hier geht es direkt zu Zentralesfundüro.de.

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