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Selbststaendigkeit.de > News > News / Interviews > GEMA-freie Musik – vom...
Jan Dugge

GEMA-freie Musik – vom Nischenprodukt zum lukrativen Geschäftsmodell


„Dynamisch bleiben, für das eigene Unternehmen brennen und dennoch einen kühlen Kopf bewahren“. Nach diesem Motto arbeitet Frametraxx-Geschäftsführer Jan Dugge mit einem kreativen Team von fünf Komponisten daran, seinen wachsenden Kundenstamm auch international auszubauen. Ein spannendes Gespräch über die Chancen guten Contents in einem übersättigten Markt voller Dumpingpreise. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, GEMA-freie Musik zu verkaufen? 

Ein Bekannter von mir (selbst Filmproduzent) fragte eines Tages, ob ich nicht einen Katalog aus GEMA-freier Stockmusic hätte. Ich kannte den Begriff nicht einmal. Er brauchte sie für eine Produktion mit kleinem Budget und erzählte mir von den Möglichkeiten, im Netz für wenig Geld Musik zu erwerben, die man dann gebührenfrei nutzen kann. Damals wusste ich noch nicht, was es für Unternehmen bedeutet, GEMA-pflichtige Musik zu verwenden. Aber ich dachte mir, ja, diese Shops im Netz sind die perfekte Lösung für Komponist und Nutzer. So kam die Idee, Frametraxx zu gründen.

Was waren Ihre größten Herausforderungen in der Startphase?

Viele verschiedene Tracks auf die Seite zu bekommen und der Kunst eine klare Struktur zu geben. Ohne guten Inhalt hilft die schönste Webseite nichts. Später kam natürlich die Entwicklung einer schlüssigen, bedienerfreundlichen und ansprechenden Website wie auch die Entwicklung sinnvoller Lizenzmodelle, die dem Kunden Mehrwert bieten.

Wie lang war die Durststrecke, bis sich Frametraxx selbst getragen hat?

Nach ca. 2 Jahren konnte sich Frametraxx bereits über einen erfreulichen Kundenstamm freuen und ich bin froh darüber, dass der bis heute immer weiter wächst.

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Der Frametraxx Gründer Jan Dugge, frametraxx.de

Gibt es Konkurrenten und wenn ja, was hebt Frametraxx ab?

Natürlich gibt es im Netz viel Konkurrenz. Die Idee der freien Stockmusic ist ja nicht neu und man hat den Eindruck, dass jede Woche erneut ein neuer Shop online geht.
Das Besondere an Frametraxx ist, dass es sich hierbei um eine Library handelt, die nicht eingekauft wird. Wir machen alles selbst im kleinen Team und bieten somit auch an, die Titel für den Kunden anzupassen, bis seine Wünsche erfüllt sind. Obwohl es sich um Stockmusic zum direkten Downloaden handelt, erwirbt der Kunde bei uns ein persönliches Produkt.

Wie groß ist ihr Portfolio an Komponisten?

Aktuell haben wir fünf Komponisten.

Was sind die Vorteile der GEMA-freien Musik?

Für GEMA-freie Musik tritt keine Verwertungsgesellschaft ein, die bei jeder Aufführung dafür sorgt, dass erneut gezahlt wird. Hier vergibt der Komponist die Rechte selbst beziehungsweise in diesem Fall vergibt Frametraxx das Nutzungsrecht an den Kunden direkt. Der Vorteil für den Kunden: Er zahlt einmal den Preis für eine gewisse Lizenz und kann diese dann zeitlich unbegrenzt für sein Projekt nutzen, ohne Folgegebühren zu erwarten. Das schafft Transparenz und 100 % ige Kostenkontrolle.

Man muss Ihre Titel bezahlen – wenn auch nur einmalig. Nehmen die Kunden das an?

Natürlich gibt es Kunden, die nach kostenloser Musik suchen und davon auch einige Titel bei uns finden. Die sogenannten „Appetizer“. Dennoch sind die Lizenzen günstig und bringen viele dazu, unser Modell auszuprobieren.

Kann einmal erworbene Musik immer wieder verwendet werden – egal, wofür?

Es gibt die sogenannte Online-Flat, die dem Kunden eine unbegrenzte Online-Nutzung ermöglicht. Diese Lizenz haben wir aus dem erlebten Bedarf der Kunden heraus geschaffen, da es hier darum geht, eine Produktreihe, die beispielsweise in einem Kanal bei Youtube gezeigt wird, für den Kunden unkompliziert vertonbar zu machen, ohne jedes Mal erneut zu zahlen. Hier sehen wir einen Mehrwert für den Kunden und keinen Verlust für uns.

Dennoch sind die meisten Lizenzen als Einzellizenzen im Angebot, da viele Kunden zunächst ein Projekt haben und nicht immer wissen, wo die Reise noch hingeht. Die Lizenzpreise sind hier natürlich entsprechend niedriger.

Welche Branche nutzt Ihre Dienste?

Die Nutzung ist branchenübergreifend. Von Filmproduktionen über Werbeagenturen bis hin zum Einzelunternehmer sind alle Branchen dabei, die multimedial agieren. Dabei geht es um die Vertonung von YouTube-Videos, Produktvideos, Imagefilmen, aber auch um Musik für Messestände, Wartemusik oder Hintergrundmusik in Gastronomie und Fitnessstudio.

Sie werben damit, dass auch spezielle Kundenwünsche bei der Musikerstellung berücksichtigt werden können. Wird das Angebot gut angenommen?

Die Individualisierung unseres Angebotes ist ein ganz wichtiger Pfeiler unserer Arbeit. Der Bereich Auftragskomposition wird gerade bei Erschaffung eines Brandings gewählt, da es hier darum geht, eine exklusive Musik für eine ganz eigene Marke zu kreieren. An dieser Stelle sind Unternehmen bereit, etwas mehr Budget einzusetzen, um individuelle Tracks zu erhalten, die nur für sie nutzbar sind. Der etwas kleinere, kostengünstigere Schritt ist die auf den Kunden zugeschnittene Bearbeitung von bestehenden Tracks unserer Seite. Dieser Service wird ebenfalls sehr häufig in Anspruch genommen.

Frametraxx

GEMA-freie Musik – vom Nischenprodukt zum lukrativen Geschäftsmodell, frametraxx.de

Welche Musikrichtung wird am meisten nachgefragt?

Das ist schwer zu beantworten. Die Bereiche Rock, Lounge, Klaviermusik wie auch Orchestermusik sind vermutlich die meist gewählten. Aber auch hier variiert es.

Werden Sie Ihr Portfolio weiter ausbauen?

Selbstverständlich. Seit wenigen Monaten ist der Bereich „Songs mit Gesang“ hinzugekommen. Wir wollen hier noch etwas neues Terrain erobern, weil GEMA-freie Musik mit Gesang nicht weitverbreitet ist. Da „Stimme“ meist noch direkter emotionalisiert, ist auch hier die Resonanz der Kunden sehr positiv und eröffnet eine neue Qualität des akustischen Marketings. Aber auch die reine Filmmusik oder Ambients sowie Songs im Stile der aktuellen Charthits werden wir vermehrt produzieren.

Die Musikindustrie ist durch viele Höhen und Tiefen gegangen. Hand aufs Herz – kann man mit Musik heutzutage noch Geld verdienen?

Ihre Frage ist aktueller denn je. In den letzten Jahren hielten hier die Anbieter unausgesprochen recht gut zusammen und nutzten Lizenzpreise, die sich ähnelten beziehungsweise meist identisch waren. Das fand und finde ich nach wie vor absolut wichtig. Es sollte eine klare Preisstruktur geben, um die Inflation der Musikindustrie, die ja bereits da ist, nicht noch weiter voranzutreiben. Seit einiger Zeit gibt es jedoch Anbieter, die Lizenzen auf zwei Modelle zusammenraffen und zu unmoralischen Preisen raushauen. Hier wird auf kurze Sicht um jeden Preis versucht, auf Platz 1 bei Google zu kommen, aber die eigene Wertigkeit der Produkte auf lange Sicht kannibalisiert.

Jeder, der mit Dumpingpreisen den Markt stürmen möchte, begräbt sich auf Raten mit seinem eigenen Geschäft selbst und wir möchten von dieser Welle Abstand nehmen. Insofern werden wir unsere Preise nicht senken und unser Honorar beibehalten. Gute Qualität schafft nur der, der motiviert ist und einen angemessenen Preis verlangt. Und wer zu günstig verkauft, suggeriert seinen Käufern auch den entsprechenden Wert. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass gute Musik ihren Preis haben MUSS so wie das Steak im guten Restaurant auch nicht Monat für Monat billiger und dadurch häufiger bestellt wird. Außerdem ist die GEMA-freie Musik schon sehr günstig für das Niveau, das sie mittlerweile bietet.

Wie sieht Ihre Arbeitswoche aus und wie haben sich Ihre Aufgaben seit der Gründung verändert?

Die Woche besteht aus verschiedenen Bereichen. Zum einen ist da das tägliche Abwicklungsgeschäft mit den Kunden, die Beratung etc. Zum anderen ist da die Auswahl und das Einpflegen neuer Tracks, die Planung innovativer Strategien, die Beobachtung des Marktes wie auch dessen Auswertung. Es wird nie langweilig. Hier geht es schon lange nicht mehr nur um künstlerische Tätigkeiten als vielmehr auch um Verwaltung, Marketing und Vertrieb.

Wo sehen Sie sich und Frametraxx in 5 Jahren?

Gerne noch fokussierter im Markt der Auftragsproduktion. Hier ist die Kundenbindung natürlich am stärksten, da der Kontakt noch intensiver ist und Produkte für den Kunden direkt gestaltet werden können. Aber ich sehe Framtraxx auch im internationalen Stockmusic-Geschäft. Mein Wunsch ist es, dass Kunden, die Musik für ihr Projekt suchen, mit einem guten Gefühl auf Frametraxx zurückgreifen und sich der vielen Möglichkeiten, die sie bei uns haben, bewusst sind.

Und abschließend: Was ist Ihr wichtigster Tipp für Jungunternehmer, die gerade selbst gegründet haben?

Eine gute Balance zu finden zwischen Kopf und Herz. Gute Ideen immer festzuhalten und dann mit klarem Kopf und Geduld die Umsetzung zu planen. Jedes Unternehmen braucht seine Zeit und für den ersten Anlauf vor allem Durchhaltevermögen. Nie aufhören, sich weiterzuentwickeln. Gerade im Online-Bereich ist Stillstand tödlich. Insofern: Dynamisch bleiben, für das eigene Unternehmen brennen und dennoch einen kühlen Kopf bewahren.

Herzlichen Dank für das Interview! Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg und freuen uns jetzt schon darauf Neues von Dir und Frametraxx zu hören!

Logo Frametraxx

Frametraxx

Unternehmen: Frametraxx ist ein Online-Anbieter für GEMA-freie Musik aus verschiedenen Genres. Neben Easy Listening Musik bietet das Unternehmen aus Frankfurt am Main auch Entspannungsmusik, Warteschleifenmusik, Klaviermusik, Lounge und Chillout Musik und vieles mehr. Tracks können sowohl einzeln, als auch in Samplern und im Abo lizenziert werden. Neben dem großen Portfolio an Stockmusik fertigen die Komponisten und Produzenten von Frametraxx Auftragsmusik nach speziellem Kundenwunsch. Jedes Musikstück kann nach einmalig erworbener Lizenz ohne Folgekosten für ein Projekt genutzt werden.

Gründer: Jan Dugge

Homepage: www.frametraxx.de


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