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Mit der Flohmarkt-App swoopstr Dinge zum Handeln und Tauschen entdecken

swoopstr ist die erste Flohmarkt-App, bei der man interessensbasiert Dinge von anderen Nutzern zum Handeln und Tauschen entdecken kann, ohne aktiv danach suchen zu müssen. Während andere Kleinanzeigenportale lediglich ortsbasierte Inserate anbieten, generiert swoopstr mithilfe eines eigens entwickelten Algorithmus passende Vorschläge basierend auf Freunden, Standort und insbesondere Interessen. Dadurch hat man das Gefühl, über einen individualisierten, virtuellen Flohmarkt zu schlendern.

Pascal, wie ist die Idee zu swoopstr entstanden?

Während meines Studiums habe ich festgestellt, dass ich jede Menge Gegenstände wie Bücher, Elektronik oder Videospiele angesammelt habe, für die ich keine Verwendung mehr hatte. Gern hätte ich etwas Neues dafür eingetauscht. Wegschmeißen oder verstauben lassen war für mich keine Option und der Verkauf war oft aufwändig und mit geringen Wiederverkaufswerten verbunden. Viele Gegenstände haben innerhalb kürzester Zeit einen hohen Wertverlust, daher dachte ich mir, dass es doch viel sinnvoller wäre, den Schritt des Verkaufens und erneuten Kaufens zu überspringen, indem man gleichwertige Dinge miteinander tauschen kann und gleichzeitig keinen Cent ausgeben muss, um etwas Neues zu erhalten. So war die Grundidee von swoopstr geboren.

Was ist das Besondere an swoopstr?

swoopstr ist die erste Flohmarkt-App, bei der man interessensbasiert Dinge von anderen Nutzern zum Handeln und Tauschen entdecken kann, ohne aktiv danach suchen zu müssen. Während andere Kleinanzeigenportale lediglich ortsbasierte Inserate anbieten, generieren wir unseren Nutzern mithilfe eines eigens entwickelten Algorithmus passende Vorschläge basierend auf Freunden, Standort und insbesondere Interessen. Dadurch möchten wir unseren Nutzern das Gefühl vermitteln, über einen individualisierten, virtuellen Flohmarkt zu schlendern. Zusätzlich kann man auch Dienstleistungen von Kochen oder Fotostunden bis hin zur Gartenarbeit bei uns anbieten, falls man z.B. gerade keine Gegenstände zum Tauschen oder Handeln hat. Was uns also von anderen Flohmarkt-Apps unterscheidet, ist unsere Entdeckungs-Komponente, indem wir aus dem Handeln ein persönliches Erlebnis machen. Einzigartig bei uns ist, dass man – wie bei einem echten Flohmarkt eben auch – über Dinge stoplert, die man zwar nicht explizit gesucht hat und die doch genau das sind, was man eigentlich haben möchte. Es geht also viel mehr ums spielerische Entdecken als ums bloße, ergebnisorientierte Suchen.

Hast Du Dich sofort Vollzeit selbstständig gemacht?

Ja, meine beiden Mitgründer und ich sind von Anfang an Vollzeit in das Projekt eingestiegen. Da wir das EXIST-Gründerstipendium erhalten, wäre eine Nebenbeschäftigung ohnehin nur schwer möglich gewesen. Für uns stand aber fest, dass wir nur dann ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen können, wenn wir uns mit voller Hingabe und Leidenschaft swoopstr widmen können.

Wie sah es zu Beginn mit der Finanzierung Eures Startups aus?

Uns war von Anfang an bewusst, dass wir mit swoopstr ein sehr ambitioniertes Projekt verfolgen und eine Community nur dann langfristig aufbauen können, wenn wir ein zu 100% auf die Bedürfnisse der Community zugeschnittenes Produkt anbieten. Die ersten Monate dienten uns in erster Linie dazu, diese Wünsche zu verstehen und technisch umzusetzen. Mittelfristig planen wir verschiedene Maßnahmen, um das Geschäftsmodell einerseits zu monetarisieren und gleichzeitig einen echten Mehrwert für die Community schaffen zu können.

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Wer gehört zu Deiner Zielgruppe und wie erreichst Du sie?

Unsere Zielgruppe besteht insbesondere aus Studenten und „Digital Natives“ im Alter zwischen 18 und 35 Jahren, die Lust haben, neue Dinge auszuprobieren. Wir betreiben ein Facebook- und Instagramprofil, um unsere Zielgruppe mit interessanten Inhalten bedienen zu können.

Welchen Ratschlag würdest Du anderen Startups geben?

Meiner Erfahrung nach sollte man sich am Anfang auf das Wesentliche konzentrieren und den eigenen Prototypen schnellstmöglich von potenziellen Kunden testen lassen. Daher empfehle ich jedem Gründer, frei nach Eric Ries „lean“ zu starten und den Fokus auf den Hauptmehrwert des Produkts zu legen. Regelmäßige Kundenschleifen helfen dabei herauszufinden, ob man auf dem richtigen Weg ist. Das heißt auch mal ins kalte Wasser springen und ausprobieren, anstatt alles bis ins letzte Detail durchzuplanen, da ohnehin alles anders kommt. Wichtig ist, sich nicht entmutigen zu lassen und am Ball zu bleiben.

Wo siehst Du Dich und swoopstr in 5 Jahren?

Unsere Vision ist, mit unserem Startup einen kleinen Teil zu einer nachhaltigeren Wirtschaft zu leisten. Wir sehen insbesondere im Tauschen einen hohen Mehrwert, das gilt besonders für Dinge, die nur einen begrenzten persönlichen Nutzen haben. Gleichzeitig entwickeln wir eine Flohmarkt-App, die eine einzigartige User-Experience bieten und einfach Spaß machen soll. Unser Anspruch ist, aus dem typischen Online-Flohmarkt eine persönliche Erfahrung zu machen, indem Nutzer individualisierte Angebote erhalten. Das klappt in Deutschland soweit sehr gut und wir hoffen, dass wir in Zukunft auch viele weitere Personen sowohl in Deutschland als auch in der DACH-Region von unserem Konzept überzeugen zu können.

Herzlichen Dank für das Interview! Wir wünschen Euch weiterhin viel Erfolg und freuen uns jetzt schon darauf Neues von Euch und swoopstr zu hören!

swoopstr UG

Startup: swoopstr – Tinder für Kleinanzeigen. Gründer: Dr. Stefan Baur, Malte Rojahn, Pascal Ludwig