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Selbststaendigkeit.de > News > News / Interviews > Mit dem FC Bayern München...
drive by mobility

Mit dem FC Bayern München Meister werden kann ja jeder – Über die Herausforderungen das Startup drive by großzuziehen


Neben autonomem Fahren und alternativen Antrieben ist Carsharing einer der drei Megatrends der Automobilbranche. Die jährlichen Wachstumsraten der Branche sind beeindruckend und ungebremst. Insbesondere das so genannte Free Floating Carsharing, bei dem der Kunde das Fahrzeug innerhalb eines definierten Geschäftsgebietes per App anmietet und es nach der Fahrt auf jedem freien öffentlichen Parkplatz abstellen kann, ohne für Kraftstoff oder Parkgebühr zu zahlen, ist sehr beliebt. Der Markt ist aktuell von zwei großen Anbietern dominiert. Mit dem Berliner Startup drive by mobility ist vor einigen Monaten ein neuer Herausforderer an den Start gegangen.

Was ist Dein wichtigster Tipp für andere Startups?

In den ersten Wochen ist es entscheidend, dass man eine klare Vision ausarbeitet, wo das Produkt oder der Service in Zukunft stehen soll. Dann gilt es, diesen Weg in Teilabschnitte herunter zu brechen und schließlich im Sinne von „lean startup“ möglichst schnell konkrete Ideen direkt am Kunden zu testen. Denn am Ende wird immer der Endkunde entscheiden, ob er deinen Service nutzen oder dein Produkt kaufen möchte.
Mein Tipp: Versucht immer einen guten Mittelweg zwischen Perfektionismus und „schnell schnell“ zu finden. Seid Euch bewusst, dass es sowohl ein zu langsam aber auch ein zu schnell gibt.

drive by, Timo Nührich, drive-by.de

Drive by CEO Timo Nührich, drive-by.de

Was waren Deine Top 3 Learnings?

Das wichtigste Learning ist auf jeden Fall, du hast in einem echten Startup fast immer zu wenig Geld, zu wenig Leute, zu wenig Zeit und zu viele Aufgaben. Aber genau diese Herausforderung ist so spannend. Mit dem FC Bayern München Meister zu werden ist doch einfacher als mit Union Berlin. (lacht)
Ein weiteres Learning ist:
Nirgendwo hat man so viel Spaß, wie in einem Startup.

Last but not least: Mit dem Wachstum der jungen Firma und mit jeder Neueinstellung von Mitarbeitern, muss sich auch die Strategie des Unternehmens weiterentwickeln. Passiert das nicht, fliegt man gerade in der Geschäftsführung schnell auf die Nase, denn vor lauter Planen kommt man nicht mehr zur Realisierung, wenn man nicht auch Führungsaufgaben an seine Mitarbeiter verteilt.

Was muss ich mir unter drive by vorstellen?

Grundlegend versteht sich drive by als herstellerunabhängiger Carsharing Service mit aktuellem Geschäftsgebiet in Berlin. So weit, so gut. Was uns aber besonders macht ist, dass man bei uns im Free Floating-Bereich nicht nur PKW, sondern auch Kleintransporter mieten kann. Und noch wichtiger die Bezahlung erfolgt dabei nicht nach der verfahrenen Zeit, sondern nach der Strecke. Ganz nach unserem Motto „miles not minutes“. Mit diesem Abrechnungsmodell machen wir Carsharing sicherer, denn der Faktor Zeit, der einem bei üblichen Anbietern im ohnehin schon stressigen Stadtverkehr ständig im Nacken sitzt, fällt bei uns weg.

Wer ist Eure Zielgruppe und über welche Kanäle gewinnt Ihr sie?

Unsere Zielgruppe sind all diejenigen Stadtbewohner, die es nicht ökologisch und auch nicht wirtschaftlich finden, ein eigenes Auto zu besitzen. Dennoch gibt es immer wieder Situationen, in denen ein Auto super praktisch ist. Und dann stehen unsere Wagen quasi an jeder Straßenecke in der Stadt zur Verfügung. Aktuell haben wir 50 Fahrzeuge, davon 5 Transporter. Und wir bauen die Flotte in den nächsten Monaten deutlich aus.
Unsere Zielgruppe erreichen wir zum Beispiel über Social Media: Auf unserem Instagram-Account
www.instagram.com/drivebyde stellen wir unter #visityourcity Locations vor, die jeder Wahlberliner oder Besucher gesehen haben sollte. Wir sind eins mit Berlin und das Verkehrsmittel der Wahl für die Freidenker dieser Stadt.

Wie ist die Idee zu drive by entstanden?

Wir sind alle überzeugte Stadtbewohner und eben auch Carsharer. Ein lebenswertes urbanes Umfeld liegt uns am Herzen. drive by mobility ist daher mit dem Ziel entstanden, den Verkehr besser zu machen. Und das heißt für uns günstiger, sicherer und nachhaltiger. Und nicht zuletzt ist es unser Anliegen die Fahrzeuge im urbanen Kontext eben auch zu reduzieren.

Was macht drive by besonders?

Wir haben aktuell drei Dinge, die uns besonders machen:

  • Nummer 1: Unser Abrechnungsmodell nach dem Motto „miles not minutes“ bricht mit der üblichen Abrechnung nach Zeit, die ich als unfair erlebt habe. Denn gerade im Stadtverkehr kommt es nicht selten vor, dass man mehr Zeit an roten Ampeln steht, als wirklich zu fahren. Wir stellen daher nur die gefahrenen Kilometer in Rechnung, was die drive by-Fahrzeuge für eine durchschnittliche Strecke von 10 km in der Stadt um bis zu 30% günstiger macht.
  • Nummer 2: drive by bietet eine breitere Vielfalt an Fahrzeugen. Dadurch, dass wir auch Transporter und nicht nur PKW im Free Floating Bereich anbieten, grenzen wir uns von anderen Carsharing-Anbietern ab.
  • Nummer 3: Wir erreichen vor allem mit unserem günstigen Abrechnungsmodell die jüngste Zielgruppe. In dieser Zielgruppe steckt viel Potential und sie schon früh von sich zu überzeugen und durch smarte Lösungen an sich zu binden, hilft, eine lange Kundenbeziehung aufzubauen, von der die Firma und der Nutzer profitieren.

Mobilität für alle, Carsharing, drive by, Timo Nührich, Alex Eitner, Florian Haus, drive-by.de

Drive by will die Mobilität für alle besser machen und Stadt und Umwelt entlasten, drive-by.de

Hast Du von Anfang an Geld verdient oder gab es auch richtige Durststrecken?

Wir sind mittlerweile operativ profitabel. Auf Grund von Investionen in Mitarbeiter und unser Wachstum schreiben wir natürlich noch rote Zahlen. Rein finanziell ist das Startup Leben zunächst immer eine Durststrecke. Mein aktuelles Gehalt ist kaum höher als das eines   Praktikanten. Zudem wohne ich wieder in einer WG. Aber dieser Verzicht macht irgendwie auch demütig und spornt einen weiter an, Vollgas zu geben. Außerdem ist es unternehmerisch absolut sinnvoll so viel Liquidität wie möglich im Unternehmern zu lassen. Geld war nie meine Motivation in die Startup Szene zu wechseln. Die Erlebnisse, der Zusammenhalt und die steile Lernkurve sind unbezahlbar.

Hast Du sofort Vollzeit gegründet?

Ich habe vor dem Einstieg ins Startup über zehn Jahre in großen Corporates gearbeitet. Diese Erfahrung ist sehr hilfreich, weil man so beide Seiten besser versteht. Am Ende muss jeder für sich entscheiden, wo sein persönliches Potenzial am besten zur Entfaltung kommt. Es gibt da kein Richtig oder Falsch, kein Gut oder Schlecht.

Wie läuft aktuell Deine Arbeitswoche?

Das Schöne am Startup Leben ist, dass keine Woche der anderen gleicht. Da wir uns noch in einer relativ frühen Phase befinden, bin ich noch sehr operativ tätig. Ich arbeite also an konkreten Teilprojekten in meinem Arbeitsbereich. Die wichtigsten Themen sind aktuell die Weiterentwicklung im Bereich Strategie und Produkt. Aber auch das Thema Funding und alles was dazu gehört macht einen Großteil meiner Arbeitszeit aus.      

Wo siehst Du Dich und drive by in einem Jahr?

In einem Jahr werden wir die Flotte in Berlin noch weiter ausgebaut haben, sodass man ein Fahrzeug von drive by an jeder Ecke komfortabel erreichen kann. Derzeit befinden wir uns außerdem viel in Gesprächen mit Investoren, mit deren Hilfe wir den Service von drive by auch auf weitere Städte ausweiten wollen. Um all diese Herausforderungen gut meistern zu können, werden wir außerdem unser Team massiv ausbauen.

Herzlichen Dank für das Interview! Wir wünschen Euch weiterhin viel Erfolg und freuen uns jetzt schon darauf Neues von Dir und drive by zu hören!

Logo drive by

drive by

Unternehmen: Mobilität für alle besser zu machen und Stadt und Umwelt zu entlasten ist das erklärte Ziel des Ende 2016 in Berlin gegründeten Carsharing-Startups drive by. Zurückgreifen kann das Unternehmen dabei nicht zuletzt auf zehn Jahre Automotive Erfahrung in verschiedenen Positionen im Business Development, Vertrieb und Marketing bei Audi, Toyota und Peugeot Ihres CEOs Timo Nührich. Mit einem Abrechnungsmodell, dass seinen Nutzern die gefahrenen Kilometer statt der genutzten Zeit in Rechnung stellt, bietet drive by eine echte Alternative für alle Carsharer, die beim Fahren nicht ständig auf die Uhr schauen möchten. 

Gründer: Timo Nührich – CEO, Alex Eitner – COO, Florian Haus – CFO 

Homepage: www.drive-by.de


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