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Julian Riedelsheimer, Frank Stegert

Design trifft Tech: 99chairs richtet moderne Arbeitswelten ein


Das Berliner Start-up 99chairs wurde 2014 gegründet und hat sich auf die kreative, dabei gleichzeitig erschwingliche Einrichtung von Büros spezialisiert. Die Innendesigner von 99chairs arbeiten dafür auf einer eigenen Design-Plattform. Wie die Gründer Julian Riedelsheimer und Frank Stegert auf die Idee zu 99chairs kamen, wie genau Design und Tech im Unternehmen harmonieren und mit was für Herausforderungen sie kämpfen, erzählen sie uns im Interview!

Ihr seid inzwischen schon vier Jahre dabei. Was ist Euer wichtigster Tipp für Jungunternehmer, die gerade selbst gegründet haben?

Julian Riedelsheimer: Man sollte von Anfang an in ein gutes Team investieren, denn das ist einer der Schlüssel zum Erfolg eines jeden Start-ups. Hole dir Leute heran, die schlauer sind also du selbst und in ihrem Fachgebiet absolute Experten, so dass du und das ganze Unternehmen von ihrem Wissen profitierst. Achte zudem darauf, dass die Unternehmenskultur stimmt: Deine Leute sollten sich 100% wohlfühlen, dann machen sie auch gute Arbeit und kämpfen für den gemeinsamen Erfolg.

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Die 99chairs Gründer Julian Riedelsheimer und Frank Stegert, 99chairs.com

Was waren Eure 3 größten Herausforderungen in der Startphase?

Frank Stegert:  Da wir neu am Markt waren, mussten wir erst einmal Vertrauen aufbauen, um die Händler für uns zu gewinnen. Die Akquise war gerade zu Beginn harte Arbeit!

Zweitens: Da sowohl Julian und ich nicht aus der Kreativwelt kommen (er hat Wirtschaftsinformatik an der TU München studiert, ich Mathematik), mussten wir erst einmal die ganzen Prozesse erlernen, die hinter den Designprojekten stecken – sowohl für B2B, also Firmenkunden, deren Büros für einrichten, als auch für Endkunden, für die wir individuelle Wohnkonzepte entwickeln. Um unsere Plattform aufzubauen und unser Angebot immer weiter zu verfeinern, Leistungen zu optimieren, Prozesse zu standardisieren, haben wir alles von der Pike auf gelernt!

Drittens: Die Zusammenstellung des Teams hatte von Anfang an eine große Bedeutung für uns, war aber auch nicht so einfach: Wir mussten darauf achten, dass die potentiellen neuen Mitarbeiter einerseits von ihren Fähigkeiten und Erfahrungen in die Rolle passen und andererseits, dass sie in die Kultur von 99chairs passen und perfekt mit unserem bestehenden Team harmonieren. Da die richtigen Leute zu finden, war nicht immer leicht.

Womit verdient Ihr Euer Geld?

Frank Stegert: Wir bieten unseren Kunden eine One-Stop-Shop Lösung für die Erstellung neuer Bürokonzepte an. Dieser Service ist in zwei Bereiche aufgeteilt: Zum einen das Designkonzept im ersten Schritt und zweitens die ganze Koordination der Möbelbestellung und Einrichtung sowie bei Bedarf Extraleistungen wie Malerarbeiten, etc. Ab dem ersten Tag steht für jedes Projekt ein Projektmanager als Ansprechpartner zur Verfügung!

Die Kosten für die Design-Erstellung sind auf Basis der Quadratmeterzahl und der Art der Nutzung definiert. Für den zweiten Schritt arbeiten wir mit über 150 Herstellern zusammen, deren Produkte wir unseren Kunden mindestens zum Marktpreis oder besser anbieten und dafür eine Provision bekommen.

Wie ist die Idee zu 99chairs entstanden?

Frank Stegert: Julian und ich haben Freunde zu Hause besucht. Wir waren überrascht: Obwohl sie schon vor einigen Monaten eingezogen waren, war die Wohnung bis auf das Nötigste noch fast „nackt“. Sie klärten uns auf, dass sie keine Lust auf eine komplette Ikea-Wohnung hatten, was allerdings der schnellste Weg wäre. Für eine gut zusammengestellte und trotzdem ihrem Budget entsprechende Wohnung fehlte ihnen schlicht die Zeit. Sie müssten sich entweder stundenlang Möbelhäusern quer über die Stadt verteilt rumtreiben oder viel Aufwand in Onlinerecherche und – bestellung stecken. Und ein professioneller Innendesigner kam für sie allein wegen des Geldes nicht in Frage. So kam die Idee zu 99chairs auf, das folgendes liefern sollte: Individuelles, innovatives Design für Wohnung und Büro, in dem sich die Menschen wohlfühlen und dies nicht nur für den tiefen Geldbeutel. Zuletzt ein Onlinetool, welches sowohl die Gestaltung der Räume als auch die Bestellung der Einrichtungsgegenstände und Kommunikation mit dem Kunden vereinfacht.

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Kreativer Freiraum für kreative Köpfe, 99chairs.com

Ihr sagt von Euch, Ihr seid ein „Design-Tech“ Unternehmen: Was kann man sich darunter vorstellen? Welches Tool oder welche Digitalisierungsidee steckt in 99chairs?

Frank Stegert: Wir haben eine Design Plattform entwickelt, die es dem Designer einfacher macht, an Konzepten zu arbeiten, zu kommunizieren und zu interagieren – auch mit den Kunden. Der Designer kann damit sehr unabhängig von Herstellern arbeiten und sich auf die Wünsche des Kunden, die je nach Budget, Unternehmenstyp und Geschmack variieren, fokussieren. Der Kunde erhält dann sein digitales, interaktives Designkonzept mit Grundrissdarstellungen, 3D Visualisierungen und Möbelvorschlägen, was Anpassungen und Überarbeitungen gemeinsam mit dem Designer einfacher macht. Man kann sich zum Beispiel durch die verschiedenen Einrichtungsgegenstände klicken, erhält Infos zum Produkt, kann seine Favoriten markieren und ganz zuletzt einfach Produkte in den Warenkorb legen.

Wer ist Eure Zielgruppe und wie erreicht Ihr sie?

Julian Riedelsheimer: Unsere primäre Zielgruppe ist der deutsche Mittelstand, der sich derzeit den Veränderungen der modernen Arbeitswelt anzupassen sucht und sich umstrukturiert, um nach wie vor den Anforderungen junger Fachkräfte gerecht zu werden. Diese Veränderungen gehen oftmals beim Bürodesign los, welches mehr „Wohlfühlfaktor“, mehr offene Räume zum Austausch, aber auch ruhige Ecken zur Entspannung und Konzentration bekommt. Wir erreichen diese Unternehmen über Messen, Content Marketing, Newsletter und Empfehlungen.

Was macht 99chairs einzigartig?

Julian Riedelsheimer: Die Mischung aus Digital- und Kreativwelt, sowie der hohe Grad an Individualisierung: Wir arbeiten für unsere Kunden und deren Wünsche und Bedürfnisse, das heißt wir haben keine Konzepte von der Stange und nichts sieht aus wie das andere. Die Konzepte sind durch das Arbeiten auf der eigenen Plattform interaktiv und ermöglichen eine direkte und einfache Kommunikation zwischen Kunde, Designer und Projektmanager.

Inzwischen haben wir eine tolle Bandbreite an Partnern und Lieferanten, mit denen wir für die Innenausstattung zusammenarbeiten. So können wir für jedes Budget und jede gewünschte Stilrichtung die perfekte Einrichtung anbieten.

Kreativer Freiraum für kreative Köpfe, 99chairs.com

Das Büro der Kreativagentur ‘dws’ definiert sich durch seine offenen Arbeitsflächen, welche ihren industriellen Charme geprägt sind, von den Decken bis zum Ausblick. 99chairs.com

Habt Ihr Euch sofort Vollzeit selbstständig gemacht?

Julian Riedelsheimer: Ja, wir sind von Anfang an voll in die Gründung und den Unternehmensaufbau eingestiegen.

Wie sieht aktuell Eure Arbeitswoche aus?

Frank Stegert: Wir arbeiten jede Woche sehr nah am Team und haben uns in Circles organisiert: Diese Circle strukturieren sich selbst und wir Gründer haben alle Circle unter uns aufgeteilt, so dass es immer einen Ansprechpartner gibt. Julian betreut zum Beispiel die Themen Wachstum, Human Resources und IT. Ich beschäftige mich mit Finanzen, Operations und Einkauf. Gemeinsam kümmern wir uns um Investorengespräche, die derzeit zu fast jeder Woche dazu gehören- seien es Absprachen mit bestehenden oder mit potentiellen neuen Investoren. Jede Woche haben wir ein so genanntes “Company Alignement Meeting” in dem alle Circle-Leiter mit uns zusammen kommen und wir uns austauschen und abstimmen. So fördern wir die interdisziplinäre Kommunikation zwischen den Circles und vermeiden Misskommunikation, Mehrarbeit oder ähnliches. Freitag tagsüber gibt es dann noch ein gemeinsames Zusammenkommen mit dem gesamten Team, wo jeder Circle ein kurzes Update über die wichtigsten Themen der Woche gibt und man Möglichkeit zum Austausch hat. Abends machen wir ein After-Work mit allen, die noch Lust und Zeit haben zu bleiben.

Wo seht Ihr Euch und 99chairs in 5 Jahren?

Julian Riedelsheimer: Wenn die Leute an die Themen “Innendesign”, “Moderne Arbeitswelt” und “New Work” denken, möchten wir als einer der ersten Unternehmen in den Sinn können. Wir möchten europaweit expandieren und freuen uns auf unzählige erfolgreich abgeschlossene Designprojekte für Unternehmenskunden aller Größe und Branchen!

Herzlichen Dank für das Interview! Wir wünschen Euch weiterhin viel Erfolg und freuen uns jetzt schon darauf Neues von Euch und 99chairszu hören!

Logo 99chairs

99chairs

Unternehmen: Das Berliner Startup 99chairs macht gutes Interior-Design für Büros und Wohnungen erschwinglich: Dahinter verbirgt sich ist eine Vermittlungsplattform für Innenarchitekten, die 2014 von Julian Riedelsheimer und Frank Stegert gegründet wurde. Das Unternehmen steht für innovative und maßgeschneiderte Einrichtungskonzepte, die jeden Raum zu einem schönen, besonderen Ort machen. Kunden werden persönlich beraten und erhalten ein auf ihre Bedürfnisse individuell zugeschnittenes Designkonzept: Vom Einrichtungsentwurf über die passgenaue Auswahl der Möbel und Accessoires, bis hin zu Lieferung, Möbelaufbau und Malerarbeiten– 99chairs bietet die All-in-One Lösung. Die Innendesigner von 99chairs wählen hierbei aus einem großen Portfolio verschiedener Partnerunternehmen und Qualitätsmöbeln das passende aus. Das Ziel von 99chairs ist es, das perfekte Arbeitsumfeld zu schaffen – eins, das optisch überzeugt und sich positiv auf Produktivität und Wohlbefinden auswirkt. 

Gründer: Julian Riedelsheimer und Frank Stegert 

Homepagehttp://99chairs.com


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