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Produktivitätssteigerung: Warum der Strichcode für viele Unternehmen unverzichtbar ist


Als der Strichcode 1949 von den beiden Amerikanern Norman Joseph Woodland und Bernard Silver erfunden wurde, haben sie wohl nicht zu träumen gewagt, wie sehr ihre Erfindung die Welt verändern würde. Heute wäre der Alltag ohne die schwarzen Balken verschiedener Stärke nicht mehr vorstellbar. Es gibt im Grunde kein Produkt mehr, das ohne Barcode auskommt. Er wird auf Dokumente, Briefumschläge und Pakete gedruckt, dient zur Identifizierung im Krankenhaus, ist Grundlage der Lagerhaltung und Logistik.

Walmart setzte den Barcode mit seiner Marktmacht durch

Dabei hat es einige Zeit gedauert, bis der Barcode tatsächlich genutzt wurde. In den Vereinigten Staaten von Amerika wurde der Universal Product Code 1973 eingeführt. Ein Jahr später war eine Zehnerpackung Juicy Fruit Kaugummis des Herstellers Wrigley das erste Produkt weltweit, das in einer Filiale der Supermarktkette Marsh in Tory (Ohio) über eine Scannerkasse des Herstellers Datalogic gezogen wurde.

Dass sich der Strichcode durchgesetzt hat, ist keine Selbstverständlichkeit. Schließlich galt hier: alle oder keiner! Es nützt wenig, wenn in einem Geschäft nur die Hälfte der Produkte mit einem Barcode ausgestattet sind, und die Preise der übrigen Waren mühsam händisch in die Kasse getippt werden müssen. Dass es dennoch so gekommen ist, ist nicht zuletzt dem Einzelhandelskonzern Walmart zu verdanken, der schon damals einen großen Teil des US-Marktes beherrschte.

Das heute weltweit umsatzstärkste Unternehmen, das zugleich der größte private Arbeitgeber der Welt ist, hatte bereits in den 1970er-Jahren so viel Macht, dass es Druck auf die Produzenten ausüben konnte: Entweder Verpackung mit Barcode, oder keinen Regalplatz mehr bei Walmart. Unnötig zu erwähnen, dass es sich kein einziger Hersteller leisten konnte oder zumindest wollte, bei Walmart aus dem Sortiment zu fliegen.

Bessere Lagerhaltung und besseres Marketing dank Strichcode

Die riesige Supermarktkette mit Megastores, in denen man bei weitem nicht nur Lebensmittel kaufen kann, sondern einfach alles, was das amerikanische Herz begehrt, hat natürlich nicht uneigennützig gehandelt. Mit der Scannerkasse wurde die gesamte Branche revolutioniert. Die Produktivität des Personals wurde auf einen Schlag vervielfacht.

Statt die Preise im Kopf zu haben (oder aufwendig nachschlagen zu müssen) und manuell einzutippen, konnten jetzt Waren im Sekundentakt über die Kasse gezogen werden. Das ermöglichte nicht nur schnellere Kassiervorgänge mit weniger Personal und mehr Kundenservice, sondern auch eine automatische Lagerhaltung. Der Bestand kann in Echtzeit verfolgt werden. Nachbestellungen können bei Bedarf vollautomatisch erfolgen. Es gibt eine ständige Inventur, ohne nachzählen zu müssen. Der Computer sagt einem, welche Produkte, wann und wie am besten laufen. So kann dank der Barcodes sogar das Marketing optimiert werden.

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Heute ist die Technik so weit vorangeschritten, dass jeder in der Lage ist, sich selbst Barcodes zu drucken und diese mit verhältnismäßig günstigen Handscannern auch selbst zu erfassen. Das führt soweit, dass sogar Privatleute die Technik nutzen, zum Beispiel zur Archivierung und Verwaltung ihrer Sammlungen. Besonders einfach geht das, wenn die Produkte bereits Barcodes haben, so wie zum Beispiel Bücher. Über spezielle Software muss dieser lediglich Buch für Buch eingescannt werden und schon hat man eine digitale Übersicht seiner Bibliothek. Auf diese Weise kann jedem Buch sogar ein fester Standort zugewiesen werden. Und als Nebeneffekt bekommen mal beispielsweise kumulierte Zahlen, wie den Einkaufswert der Büchersammlung.

Aufgrund der enormen Effizienzsteigerung, die mit Stichcodes möglich ist, ist die Technik natürlich vorwiegend für Unternehmen interessant. Und diese können Barcodes nicht nur nutzen, wenn sie eigene Produkte herstellen oder ein Lager und Logistik besitzen. Ein großes Thema für Unternehmen jeder Größe ist zum Beispiel die Inventarisierung.

Einfachere Inventarisierung mit Barcodes

Während in mittelständischen Unternehmen häufig bereits alle Gegenstände über einem gewissen Wert erfasst und lokalisiert werden, also zum Beispiel Schreibtische, Monitore, Kopiergeräte und Aktenschänke, kann die Inventarisierung in kleineren Betrieben, wie beispielsweise einer Autowerkstatt, schon allein deshalb Sinn machen, um den Überblick über Werkzeuge und Ersatzteile zu behalten.

Bei der Inventarisierung, die im großen Stil beispielsweise auch in Krankenhäusern und Museen praktiziert wird, erhält jedes Objekt einen individuellen Barcode. In der Datenbank sind alle relevanten Informationen zu den Objekten erfasst. Zum Beispiel, wann es angeschafft wurde und in welchem Büro bzw. Raum es steht. Bei technischen Geräten und Maschinen, die auch mal defekt sein können, hilft so eine Datenbank schnell die notwendigen Informationen zur Beauftragung einer Reparatur zu erhalten. Einfach den Barcode abscannen, und schon weiß man, wo das Gerät gekauft wurde und wer für den Kundendienst zuständig ist.

Noch hilfreicher ist eine Barcode-Inventarisierung, wenn Geräte regelmäßig gewartet werden müssen. Das System weist einen automatisch darauf hin, wenn das Wartungsintervall erreicht wurde. Man kann einen Dienstleister beauftragen und ihm mitteilen, wo das Gerät steht. Ist die Wartung erledigt, genügt ein Barcode-Scan.

Ähnlich hilfreich sind Barcodes bei der Archivierung. Ganz gleich, ob es sich um die unvermeidbare Archivierung von Akten voller Dokumente handelt, oder aber um Rückstellmuster, wie sie zum Beispiel in Lebensmittel- und Industriebtrieben zur Qualitätssicherung entnommen werden. Und natürlich in Laboren, wo täglich diverse Substanzen untersucht werden und es ohne den Barcode zu einem heillosen Durcheinander kommen würde.

Strichcode-Organisation mit einfachen Mitteln

Im Sinne des papierlosen Büros, tragen heute auch schon viele Dokumente von Behörden, Firmen und Organisationen einen kleinen, unauffälligen Barcode. Dabei handelt es sich vorwiegend um Post, die wieder (ausgefüllt) zurückgeschickt werden muss. In der Poststelle werden diese Rücksendungen geöffnet und die Dokumente einfach gescannt. Der Barcode sorgt für eine eindeutige Zuordnung. Die Unterlagen werden auf diese Weise direkt dem zuständigen Sachbearbeiter weitergeleitet oder aber automatisch weiterverarbeitet und abgelegt.

Es gibt kaum ein Unternehmen, das mit Strichcodes nicht seine Produktivität steigert oder es theoretisch zumindest könnte. Und das mit verhältnismäßig einfachen Mitteln. Denn das einzige Spezialgerät, das man wirklich braucht, ist ein Barcodescanner, den es bereits für unter 100 Euro zu kaufen gibt. Wer nur im ganz kleinen Rahmen mit Barcodes arbeitet, der kann sogar darauf verzichten und nutzt stattdessen das Smartphone mit einer entsprechenden App. Schon heute kann dank der mobilen Endgeräte ein jeder, jeden Barcode im Supermarkt scannen und sich Produktinformationen und Preisvergleiche anzeigen lassen.

Der Druck der Strichcodes ist mit jedem handelsüblichen Drucker möglich. Man benötigt lediglich selbstklebende Etiketten in der gewünschten Größe. Heutzutage kann jedes Textverarbeitungsprogramm mit Barcodes umgehen. Wer die Technik systematisch einsetzt und große Mengen an Barcodes erzeugt oder verarbeitet, sollte sich einen speziellen Barcode-Drucker anschaffen. Eine gute Software rundet das Paket ab und ist insbesondere dann unerlässlich, wenn große Datenmengen mittels Strichcode verarbeitet werden.

Weiterführende Links:

Roul Radeke von selbststaendigkeit.de, Roul Radeke, selbststaendigkeit.de, selbststaendigkeit.de Gründer

Roul Radeke

Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer des Onlineportals selbststaendigkeit.de.

Das Onlineportal selbststaendigkeit.de bietet Existenzgründern und Unternehmern News aus der Gründer- und Unternehmerszene,  hilfreiches Wissen für die Gründung und Führung von Unternehmen, ein Beraternetzwerk für Unternehmens-, Steuer- und Rechtsberater, interessante Rabatte für Existenzgründer sowie kostenlose Unternehmertipps für den Aufbau und Betrieb von Unternehmen.


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