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Internetanbindung

Internetanbindung: Welche Möglichkeiten haben Unternehmen, um sich breitbandig an das Internet anzuschließen?


Die Digitalisierung der Wirtschaft schreitet voran, wenn auch in manchen Branchen langsamer als in anderen Branchen. An der Spitze der Entwicklung stehen alle Unternehmen, die online Produkte und Dienstleistungen anbieten; denn deren Verfügbarkeit ist Grundlage ihres Geschäftsmodells. Hinzu kommen Firmen, die große Datenmengen bewegen. Auch die Zahl derjenigen Unternehmen steigt, die Anwendungen in die Cloud auslagern. Außerdem nimmt die Internet-Telefonie (VoIP-Telefonie) zu. Sie alle sind auf eine schnelle Internetanbindung angewiesen.

Eine Sonderrolle spielen die Startups. Zwar waren im Jahr 2015 nur 160.000 digitale Gründer von insgesamt knapp 800.000 Gründern, also nur 20 Prozent; aber der Trend ändert sich, weil die Gründer, die Produktneuheiten als Geschäftsmodell verfolgen, zunehmend das Internet für Werbung und Vertrieb nutzen und deshalb eine schnelle Internetanbindung benötigen.

Neben den Gründern widmet ein wachsender Anteil der Unternehmer, Selbstständigen und Freiberufler dem Standortfaktor besondere Überlegungen, wenn es um die Auswahl des geeigneten Standorts für den Hauptsitz oder die Filialisierung des Geschäftes geht; denn eine schnelle Internetanbindung ist in der Lage, Standortvorteile zu vervielfältigen oder Standortnachteile auszugleichen.

Internetanbindung

Die Bandbreite gibt Auskunft darüber, mit welcher Geschwindigkeit eine Internetanbindung genutzt werden kann, selbststaendigkeit.de

Handwerksbetriebe oder andere stationäre Unternehmen, die einer Internetanbindung ferner stehen, können künftig durch ihre Wettbewerber zum Internetanschluss gezwungen werden. Branchen, die sich mit diesem Thema heute nicht befassen müssen, werden sich vielleicht morgen auf die Möglichkeiten des Internets zubewegen. Deshalb sollten alle Unternehmer, Selbstständige, Freiberufler und Gründer die Möglichkeiten ausloten, welcher Breitbandanschluss an das Internet der richtige ist.

Die Bandbreite im Internet

Die Bandbreite ist ein wichtiges Kriterium eines Internetanschlusses. Sie gibt Auskunft darüber, mit welcher Geschwindigkeit eine Internetanbindung genutzt werden kann. Sie wird in der Regel in Mbit pro Sekunde angegeben. Auch eine Darstellung wie DSL 6.000, also 6 MBit ist zulässig.

Unterschiedliche Bandbreiten sind auf die technischen Gegebenheiten zurückzuführen, von denen die Entfernung zur nächstgelegenen Vermittlungsstelle der häufigste Umstand ist. Je weiter davon die Abnahmestelle des Verbrauchers liegt, desto mehr wird die Geschwindigkeit negativ beeinträchtigt. Während eine kurze Distanz bis zu 100 MBit zulässt, können schon zwei bis drei Kilometer Entfernung zu einer Reduzierung auf 6 MBit führen. Eine Verdoppelung dieses Abstands kann sogar nur noch 1 MBit übriglassen.

Die Bedeutung der Bandbreite

Die Bandbreite hat Bedeutung für jede Internetanbindung, gleichgültig ob sie geschäftlicher oder privater Natur ist. Für einen Geschäftsanschluss sollte sie den betrieblichen Bedarf der Abnahmestelle erfüllen, damit dem Unternehmen die gewünschte Leistung zur Verfügung steht; denn nur mit einer ausreichenden Brandbreite ist der mit der Internetanbindung beabsichtigte Erfolg eines Unternehmens zu erzielen.

Da das Geschäft mit der Internetanbindung lukrativ und wettbewerbsintensiv ist, ist an dieser Stelle eine Warnung an alle interessierten Unternehmer, Selbstständigen und Gründer angebracht. Die Dienstleister für Internetanbindungen werben gern mit der maximal zu erzielenden Bandbreite, die aber örtlich nicht überall erreicht werden kann. Diesen Vorbehalt sprechen sie nicht ausdrücklich aus, sondern verstecken ihn in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Unternehmer, die auf das Kleingedruckte nicht achten, können mit ihrer Vertragsunterschrift ungewollt akzeptieren, dass sie mit einer geringeren Brandbreite einverstanden sind. Sie sind dann an Verträge mit einer Laufzeit zwischen zwölf und 60 Monaten gebunden.

Die Messung der Bandbreite

Die Messung der Bandbreite ist für alle Selbstständigen, Unternehmer und Gründer die sicherste Methode, die Bandbreite zu bestimmen. Allerdings setzt sie eine bereits bestehende Internetanbindung voraus. Sie kann zur Überprüfung der vertraglich vereinbarten Datenübertragung dienen. Für einen Neuanschluss kann sie hilfreich sein, wenn sie nämlich bereits während der Installation angewendet werden kann. Wird die Erweiterung einer Internetanbindung angestrebt, kann die Messung der vorhandenen Bandbreite zur Grundlage für die Berechnung der Aufstockung gemacht werden.

Zur Messung der Geschwindigkeit des Zugangs stellt die Bundesnetzagentur seit 25.09.2015 Tools für den stationären Anschluss (breitbandmessung.de) und den mobilen Internetanschluss (kostenfreie App) zur Verfügung. Mit ihnen erfolgt jede Messung schnell und sicher und kann auch gespeichert werden, damit Langzeitvergleiche möglich sind.

Die Ermittlung der Bandbreite

Um die benötigte Brandbreite für die Internetanbindung zu ermitteln, sind die Unternehmer, Selbstständigen und Gründer auf Schätzungen angewiesen. Sobald sie die Zahl der Arbeitsplätze und Mitarbeiter für den Internetzugang ermittelt haben, müssen sie deren Tätigkeiten analysieren. Die zu transferierenden Datenpakete zu Kunden und anderen innerbetrieblichen Stellen sind genauso zu ermitteln wie der Datenbedarf, der für die Kommunikation mit den sozialen Medien benötigt wird.

Daraus ergibt sich der Gesamtbedarf für die Internetanbindung. Sind bereits Erfahrungswerte aus ähnlichen Betrieben vorhanden, können sie berücksichtigt werden. Sofern eine Aufstockung geplant ist, liegen bereits Erkenntnisse auf niedrigerem Niveau vor. Anschließend erfolgt die Berechnung der Bandbreite nach den technischen Gegebenheiten wie der Entfernung zur nächsten Vermittlungsstelle. Weiter ist zu schätzen, wie sich der Bedarf in den nächsten zwei bis drei Jahren entwickeln wird. Auch Anbieter von Internetanbindungen können aufgrund ihrer Erfahrungen aus dem Tagesgeschäft befragt werden, wobei Werbeaussagen von Tatsachenangaben zu unterscheiden sind.

Internetanbindung

Eine schnelle Internetanbindung ist in der Lage, Standortvorteile zu vervielfältigen oder Standortnachteile auszugleichen, selbststaendigkeit.de

Die Auswahl der Technologien für die Internetanbindung

Zur Auswahl der richtigen Internetanbindung werden den Unternehmern, Selbstständigen und Gründern folgende vier Technologien angeboten:

  • xDSL: Grundsätzlich wird hier zwischen ADSL/VDSL (hoher Download und niedriger Upload) und SDSL (gleiche Geschwindigkeit für Upload und Download) unterschieden. Während ADSL/VDSL primär im Privatkundenbereich zum Einsatz kommt, wird SDSL hauptsächlich von kleineren und mittleren Unternehmen genutzt und verfügt über eine höhere Qualität.
  • Koaxialkabel: Neben xDSL ist das Koaxialkabel die am weitesten verbreitete Technik mit der heutzutage Internetanschlüsse in Deutschland realisiert werden. Ursprünglich für Kabelfernsehen entwickelt wurde das Netz Anfang der 2000er Jahre durch die jeweiligen regionalen Anbieter All-IP-fähig gemacht, so dass mittlerweile Internet und Telefonie ebenfalls den Kunden angeboten werden kann.
  • Dedizierte Standleitungen auf  Kupfer oder Glasfaser: Für mittlere und große Unternehmen werden von den Anbietern dedizierte symmetrische Leitungen mit hoher Qualität (garantierter Bandbreite, kurze Entstörungsfristen, feste IP-Adressen, etc.) auf Kupfer (bis 10 Mbit/s) bzw. Glasfaser (bis 100.000 Mbit/s) angeboten. Hierbei spielt insbesondere die Glasfasertechnologie auf der Basis von Lichtwellen Leitern (LWL) für die Zukunft eine große Rolle.  Auch im Privatkundenbereich werden mehr und mehr Gebäude direkt mit Glasfaser angebunden. Die hier offerierten Produkte sind mit niedrigeren Qualitätsparametern versehen, werden aber auch zu einem deutlich günstigeren Preis angeboten.
  • Richtfunk: Die Richtfunktechnik wird als Internetanbindung häufig in Regionen genutzt, die bisher nicht von Glasfaser erschlossen sind. Sie bietet sich aber auch als Backup-Internetverbindung an, um eine Medienredundanz zu erzielen. Die angeschlossenen Standorte sollten in Sichtverbindung nicht weiter als 20 km von der jeweiligen Basisstation des Anbieters entfernt liegen.

Fazit

Die Internetanbindung gewinnt für Firmen immer mehr an Bedeutung. Unternehmen oder Branchen, die heute lediglich eine einfache Internetanbindung benötigen, könnten schon morgen vor der Frage stehen, wie sie sich per Breitband an das World Wide Web anschließen sollen. Wichtig ist vor allem eine genaue Abschätzung des Bedarfs, sowohl in Bezug auf Bandbreite wie auch auf Qualität, um die passende Anbindung zu finden. Zur Auswahl, die auch regionale Gegebenheiten zu berücksichtigen hat, stehen den Unternehmern, Selbstständigen und Gründern vier Technologien zur Verfügung.

Profil Mirko Mach

Mirko Mach

Mirko Mach ist Gründer und Geschäftsführer der MPC Service GmbH einem Spezialist für die Produkte von Telefongesellschaften, Netzbetreibern und Serviceprovidern. Mit seinen 70 Mitarbeitern berät MPC mitteständische und große Unternehmen in den Bereichen Standortvernetzung, Internetanschluss, Festnetztelefonie und Mobilfunk. MPC greift hierbei auf mehr als 20 Jahre Erfahrung zurück.


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