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Wie sich der Arbeitsplatz zuhause mit Technologie verbessern lässt

28.04.2021 | Von Semra Dindas

Seit mehr als einem Jahr ist es still in den Büros der Welt. Der Coronavirus hat das öffentliche Leben lahmgelegt, und damit auch die Arbeit der meisten Betriebe deutlich eingeschränkt. Für Selbständige die ohnehin schon von zuhause aus arbeiten ist das sogenannte Home Office nichts neues, für viele andere ist das Arbeiten in den eigenen vier Wänden aber noch Neuland. Um einen Arbeitsplatz zu schaffen, braucht man glücklicherweise nicht allzu viel, denn dem Laptop zum Dank ist es möglich aus einem kleinem Tisch und einem bequemen Stuhl fast überall ein Büro zu zaubern. Eine kleine Ecke des Wohnzimmers oder ein Ende des Küchentisches können mit ein bisschen Kreativität schnell umfunktioniert werden. Neben dem richtigen Platz gibt es auch ein paar technische Hilfsmittel, die die Arbeit von zuhause deutlich verbessern können. Als kleine Orientierung für Neulinge und als Anregung für alte Profis haben wir hier ein paar der besten Produkte für den Arbeitsplatz daheim zusammengestellt.

VPN

Ohne Frage ist Sicherheit einer der kritischsten Aspekte, wenn es um das Arbeiten im Home Office geht. Arbeitgeber sorgen sich nicht ohne Grund um wichtige Unternehmensdaten, denn auf privaten Computern lagern diese meistens nicht so sicher wie auf den Servern in der Firmenzentrale. Auch für Angestellte kann es eine heikle Sache sein, im Firmenauftrag die heimische Internetverbindung zu nutzen, da auch ihre eigenen Daten potenziell kompromittiert werden können. VPN steht für Virtual Private Network und ist heute eines der gängigsten Mittel um die Anonymität und Sicherheit von Nutzern im Netz zu stärken. Eine VPN Verbindung verschleiert die IP-Adresse, was es sehr viel schwieriger macht, diese geographisch zu orten. Für Angestellte im Kundendienst ist diese Funktion zum Beispiel besonders gut geeignet, da es hilft, ihre Privatsphäre zu schützen wenn sie über ihre private Internetverbindung mit Kunden ihres Arbeitgebers kommunizieren. Zudem können sich Nutzer “virtuell” von anderen Standorten einloggen, was überaus nützlich für Reisebuchungen oder Preisvergleiche sein kann.

Wie sich der Arbeitsplatz zuhause mit Technologie verbessern lässt

Wie sich der Arbeitsplatz zuhause mit Technologie verbessern lässt, Bildquelle: Stock Images by Depositphotos

Externer Monitor

So praktisch der Laptop auch als Werkzeug sein mag, so fundamental ungesund ist die Art und Weise wie die meisten Leute mit ihm arbeiten. Die klassische Laptop Haltung ist verkrümmt und vorgebeugt, und führt spätestens nach ein paar Stunden zu einer schmerzhaften Nackenstarre. Längerfristig kann diese Körperhaltung auch zu ernsthaften Problemen führen, und sollte deshalb mit allen Mitteln vermieden werden. Ein besonders effektiver Weg gegen diese ungesunde Körperhaltung ist der Einsatz eines externen Monitors, denn diese helfen dabei, den Blick des Nutzers automatisch anzuheben. Anstelle auf ein kleines Bild herunter zu starren, schaut man mit einem externen Monitor im Idealfall gerade voraus, was die Krümmung der Wirbelsäule verringert.

Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung

Wohl die wenigsten Leute kommen in den Genuss von einem vollkommen stillen Arbeitsplatz. Von Baustellen und  Straßenlärm bis zu den spielenden Kindern im Nebenraum bedeutet die Arbeit im Home Office für viele Menschen auch eine höhere Lärmbelastung. Ein effektives und kompaktes Werkzeug gegen eine störende Geräuschkulisse sind Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung. Vor ein paar Jahren noch ein Geheimtipp unter Vielfliegern und Studierenden, können diese mit Bluetooth ausgestatten Kopfhörer auch laute Geräusche aus ihrem Umfeld herausfiltern.

Wie sich der Arbeitsplatz zuhause mit Technologie verbessern lässt

Neben dem richtigen Platz gibt es auch ein paar technische Hilfsmittel, die die Arbeit von zuhause deutlich verbessern können. Bildquelle: Stock Images by Depositphotos

Höhenverstellbarer Schreibtisch

Vor ein paar Jahren wurde vor allem durch junge Start-Up Unternehmen aus den USA der sogenannte “Standing Desk” beliebt, ein Schreibtisch an dem stehend gearbeitet wird – insbesondere auch im Homeoffice.  Mittlerweile wurde das Konzept ein wenig weiterentwickelt, und eine ganze Reihe von Anbietern führen heute automatische Schreibtische, bei denen sich die Höhe mittels eingebauter Servomotoren verstellen lässt. Das Arbeiten im Stehen sorgt unter anderem für bessere Durchblutung, was besonders hilfreich für die Konzentration sein soll. Durch die eingebaute Automatik  der neuen Modelle ist es möglich, innerhalb von Sekunden von einer stehenden Position in die Sitzende zu wechseln, ohne dabei jedes Mal den Tisch abräumen zu müssen.

USB Multistecker

Jedes Gerät hat heute gefühlt ein halbes Dutzend zugehöriger Kabel. Besonders im Arbeitsbereich müssen Drucker, Scanner, Handy und Festplatten oft gleichzeitig mit dem gleichen Computer verbunden werden, und scheitern hier an den notorisch knappen USB Anschlüssen. Zudem bilden die Wülste verschiedener Kabel einen unansehnlichen Salat auf dem Schreibtisch. USB Multistecker, auch als USB Hubs bekannt, können über einen einzelnen Anschluss gleich mehrere Geräte an den gleichen Computer anschließen, und dadurch viel Zeit beim ständigen Umstecken sparen. Wer eine große Anzahl von Geräten anschließt, oder besonders stromhungrige Geräte für die Arbeit benutzt, kann sich auch einen Multistecker zulegen der durch ein eigenes Stromkabel gespeist wird. Extern gespeiste USB Hubs haben den Vorteil dass die volle Leistung gewährleistet wird, auch wenn mehrere Geräte gleichzeitig laufen.

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Semra Dindas

Semra Dindas ist als freiberufliche Texterin und Autorin tätig. Sie studierte Internationale Betriebswirtschaft in Wien und verfasst heute maßgeschneiderte Webtexte, Ratgeber und wissenschaftliche Texte. Ihr Fachwissen liegt in den Bereichen Unternehmensgründung, Marketing, Finanzierungen, Recht, Geschäftsideen und alles rund um das Thema Selbstständigkeit. Seit 2020 ist sie für Selbststaendigkeit.de tätig und veröffentlicht wöchentlich Beiträge für das Onlineportal.