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Die 10 besten Spartipps für Selbstständige

Die Führung eines eigenen Haushaltes oder der Start in ein neues Business ist mit viel Zeit und Aufwand verbunden. Doch vor allem die Kosten sind ein wichtiger Bereich und sollten ernst genommen werden. Gerade Selbstständige können zu Beginn jeden Euro gebrauchen. Aus diesem Grund handelt sich der folgende Artikel rund um das Thema Spartipps für Selbstständige. Der Traum von einem eigenen Unternehmen benötigt nämlich viel Geld. Umso wichtiger ist es an den richtigen Ecken zu sparen. Entscheidend sind dabei zwei Dinge: Startkapital und Selbstdisziplin. Diese legen den Grundbaustein für Selbstständige. Welche Spartipps Selbstständigen helfen können und worauf es ankommt, wird im folgenden Artikel erklärt. 

1. Sparen und zwar von Beginn an

Hierbei handelt es sich nicht zwingend um einen Geheimtipp, jedoch ist Sparsamkeit in der Anfangsphase das A und O. Zunächst einmal sollten die Ziele im Zaum gehalten werden. Wer zu schnell hoch hinaus will, läuft Gefahr schnell Pleite zu gehen. Das klappt nur in den seltensten Fällen. Es benötigt viel Zeit und Erfahrung. Kleine Unternehmen oder Selbstständige sollten deswegen klein anfangen und sich Stück für Stück vergrößern. Zudem spielt die Höhe des Eigen- oder Fremdkapitals keine Rolle. Denn zu Beginn einer Existenzgründung muss so viel Geld wie möglich gespart werden. Erst danach lässt sich ein geeigneter Finanzplan erstellen. Dort spielen folgende Fragen eine Rolle: 

  • Wie viel Eigenkapital ist vorhanden?
  • Benötigt es einen Kredit?
  • Eignet sich dieser auch für die Zukunft?
  • Gibt es die Möglichkeit durch den Staat unterstützt zu werden?
  • Gewerbe oder Kleingewerbe anmelden wegen der Steuer?

Es ist ein Fakt, dass Selbstständigkeit Geld kostet. Doch es gibt unterschiedliche Stellen, an denen sich Geld sparen lässt. Dazu gehören unter anderem die Räumlichkeiten.

Spartipps für Selbstständige

Die 10 besten Spartipps für Selbstständige

2. Räumlichkeiten

Jedes selbstständige Unternehmen braucht eine Räumlichkeit zum Arbeiten. Zu Beginn ist es wichtig auf günstige Möglichkeiten zurückzugreifen. Wer sich keines leisten kann, der kann genauso gut den Anfang in seinen eigenen vier Wänden beginnen. Anders sieht es jedoch aus, wenn Verkaufsräume benötigt werden. Dann macht es Sinn sich ein kleines Büro oder Ladenraum anzumieten. Abhängig vom Kundenzuspruch kann die Vergrößerung in Zukunft Sinn machen. 

Darüber hinaus sollten die Mieten miteinander verglichen werden. Von Ort zu Ort können sich unterschiedliche Mietpreise ergeben. Überlege dir zuvor genau, ob das Büro unbedingt in der Innenstadt eröffnet werden muss oder ob etwas auswärts ebenfalls ausreichen würde. Der Standort muss am Geschäftsmodell angepasst werden. Es macht keinen Sinn, eine Bäckerei irgendwo in der Landesgegend zu eröffnen. Die Geschäftswege müssen in jedem Fall gut für den Kunden zu erreichbar sein. 

3. Warenbestellung

Ebenfalls Geld gespart werden kann bei der Bestellung der Waren. Vor allem in der Anfangsphase sollte man auf die Mengenanzahl achten. Einzelhändler zum Beispiel fahren viel sicherer, wenn sie im Falle eines Mangels nochmal nachbestellen. Andersrum kann es sein, dass viel Geld auf den Waren sitzen bleibt. 

4. Inventar

Dann gibt es noch auf das Inventar zu achten. Büros müssen mit mehr als nur einem Stuhl und einem Schreibtisch ausgestattet werden. Dazu gehören auch ein passender PC, ergonomische Möbel. Die Möbel müssen dabei nicht teuer sein. Verglichen mit Neuware lässt sich im Bereich der Elektronik viel Geld einsparen. Bei der Technik hingegen ist Qualität wichtig. Speziell an der Hard- und Software sollte man nicht sparen. Bei den Möbeln ist es kein Problem. Auch bei den Druckern und Co. gibt es großes Sparpotential. 

5. Absetzbare Kosten

Absetzbare Kosten sind der Klassiker insbesondere bei Freiberuflern, welche sich eine eigene Existenz im Home-Office Bereich aufbauen wollen. Vieles davon lässt sich von der Steuer absetzen. Dazu gehören sämtliche Büroausstattung sowie Betriebsmittel, die für die Arbeit von Zuhause benötigt werden. 

6. Preisverhandlungen und Preise vergleichen

Ganz wichtig sind die Preisverhandlungen sowie der Vergleich. Selbst wenn einem das Verhandeln nicht sonderlich liegt, muss das als Selbstständiger gelernt werden. Denn generell lässt sich in jeder Ecke noch etwas herausholen. Selbst wenn es sich nur um ein paar Euros handelt. Jeder davon kann Selbstständigen helfen ihr Geschäft am Leben zu halten. Deswegen ist es umso wichtiger die Preise miteinander zu vergleichen. Auf keinen Fall darf der erstbeste Anbieter genommen werden. Das gilt für Lieferanten als auch Dienstleistern. Zudem sollte man sich keine unnötig teure Werbung reinreden lassen. Besser sind Werbekampagnen, welche die passende Zielgruppe ansprechen. 

7. Richtige Rechtsform

Nicht vergessen werden darf die Rechtsform bei Selbstständigen. Viele der Unternehmen neigen gleich zu Beginn ihre Firma, als GmbH zu gründen. Davon ist definitiv abzuraten. Denn eine GmbH ist mit deutlich höheren Kosten verbunden als andere Rechtsformen. Viel sinnvoller ist die Wahl einer GbR oder eines Einzelunternehmens. Wie in Punkt 1 bereits erwähnt, müssen Existenzgründer überall sparen, wo es möglich ist. Bei niedrigeren Rechtsformen verfallen beispielsweise die Initialkosten und weitere einzuhaltende Vorschriften. Die genauen Vor- und Nachteile lassen sich in der Handwerkskammer nachlesen. 

8. Outsourcing

Der Begriff Outsourcing sollte für jeden ein Begriff sein. Unter Outsourcing versteht man das Auslagern bestimmter Arbeiten. Doch nicht alle Aufgaben sollten extern ausgelagert werden. Ein gutes Beispiel ist der Bereich Buchhaltung. Steuerliche Angelegenheiten sollte man zum Steuerberater geben. Das kostet zwar Geld, jedoch kann das Wissen eines Steuerberaters dem Unternehmen viel Geld einsparen. Der Selbstständige hingegen kann sich in der Zwischenzeit auf die wichtigen Dinge konzentrieren. 

9. Steuervorauszahlung

Die Steuerfalle ist ein ernstes Problem bei allen Selbstständigen. Wer blauäugig in die Selbstständigkeit startet, dem kann das viel Geld kosten. Wichtige Begriffe in diesem Zusammenhang sind die Umsatzsteuer und die Steuervorauszahlung. Wenn die Steuer beispielsweise zu niedrig berechnet wird, dann kommt spätestens 2 Jahre danach ein größerer Scheck ins Haus. Besser ist es etwas mehr Steuern freiwillig zu zahlen, um unnötig hohe Steuerrückzahlungen vermeiden zu können.

Spartipps für Selbstständige

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10. Umsatzsteuer

Die Umsatzsteuer muss jeder Selbstständiger auf seinen Rechnungen aufweisen. Wenn sie nicht aufgewiesen wird, dann wird das Finanzamt den Beleg nicht akzeptieren und so entgehen wichtige steuerliche Vorteile. Der Vorsteuerabzug zum Beispiel kann nicht gewährt werden. Rechnungen sollte man also stets auf Richtigkeit und mit dem Ausweis der Umsatzsteuer prüfen.  Prüfen Sie daher rechtzeitig, ob Sie überhaupt vorsteuerabzugsberechtigt sind.

Weitere Möglichkeiten im Alltag Geld zu sparen

Für Selbstständige gibt es eine Menge Dinge zu beachten, damit das Business in Gang kommt. Doch auch im Alltag lässt sich an jeder Ecke etwas Geld sparen. Sei es im Alltag, beim Einkaufen oder beim Essen – es gibt immer hilfreiche Tipps zum Sparen. Wer sich dafür interessiert, der sollte sich auf https://www.kredite.org/so-sparen-sie-im-alltag-bares-geld-33-tipps/ genauer umsehen. Dort gibt es nützliche Tricks, welche beim alltäglichen Sparen helfen können. 

Fazit

Selbstständige haben es zu Beginn oft nicht einfach. Es ist ein völlig neuer Lebensabschnitt, auf dem es etliche Dinge zu beachten gibt. Vor allem die Kosten spielen dabei eine wichtige Rolle. Jeder Selbstständige sollte auf ein gutes Management des Geldes achten. Denn Sparen ist in der Anfangsphase das A und O. Wer schnell und viel Geld auf einmal ausgibt, wird später Probleme bekommen. Auch sind die richtige Rechtsform und Angabe der Umsatzsteuer von Bedeutung. Noch wichtiger ist ein Preisvergleich. So lassen sich die meisten Kosten sparen. Unter Berücksichtigung der oben genannten Punkte sollte der Selbstständigkeit nichts mehr im Weg stehen.

Liliya Mosoryk

Liliya Mosoryk

Liliya Mosoryk ist als Autorin und Bloggerin tätig. Zu ihren Themenschwerpunkten gehören insbesondere Beiträge rund um die Selbstständigkeit – von Geschäftsideen, Marketing, Organisation, Finanzen bis zu gesetzlichen Neuerungen. Seit 2017 ist sie für Selbststaendigkeit.de tätig und veröffentlicht wöchentlich Beiträge für das Onlineportal.