Gründungszuschuss beantragen: Fragen und Antworten auf einen Blick + Schritt-für-Schritt-Anleitung

Sie erhalten Arbeitslosengeld I und ziehen eine berufliche Selbstständigkeit in Betracht? Dabei kann der Gründungszuschuss Starthilfe leisten. Erfahren Sie, welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen und wie Sie die Förderung beantragen. Zusätzlich erläutern FAQ-Antworten wichtige Details und Sie lernen einige weitere Fördermöglichkeiten für Gründer kennen.

Inhaltsverzeichnis

Schnellcheck Gründungszuschuss – die wichtigsten Fragen auf einen Blick

Sie möchten aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen und mehr zum Gründungszuschuss wissen? Dabei tauchen oft folgende Fragen auf:

  • Wer hat einen Anspruch auf den Gründungszuschuss?
    Einen Rechtsanspruch darauf gibt es nicht. Grundvoraussetzung ist der Bezug von Arbeitslosengeld I / ALG I.
  • Wie hoch ist der Gründungszuschuss?
    Er entspricht in den ersten 6 Monaten Ihrem Arbeitslosengeld zuzüglich 300 € und beträgt in den folgenden 9 Monaten, falls er weiter gewährt wird, nur noch 300 €.
  • Muss ich den Gründungszuschuss zurückzahlen?
    Nein, den Zuschuss müssen Sie – selbst beim Scheitern Ihrer Gründung – nicht zurückzahlen.

Erfahren Sie im nächsten Abschnitt, welche Voraussetzungen für die Gewährung des Zuschusses gegeben sein müssen.

Voraussetzungen für die Förderung durch den Gründungszuschuss

Ob Sie den Zuschuss erhalten, liegt im Ermessen Ihres Sachbearbeiters bei der Agentur für Arbeit. Sie haben keinen Rechtsanspruch darauf. Folgende Voraussetzungen müssen für eine Bewilligung erfüllt sein:

  • Anspruch auf ALG I
    Zum Zeitpunkt der Gründung muss der Anspruch auf Arbeitslosengeld I seit wenigstens einem Tag und mindestens noch für weitere 150 Tage bestehen.
  • Hauptberuflichkeit
    Die geförderte Selbstständigkeit muss hauptberuflich ausgeübt werden, d.h. Sie investieren dafür mindestens 15 Stunden pro Woche und gehen keiner weiteren Erwerbsarbeit in größerem Umfang nach.
  • Tragfähiges Gründungskonzept
    Sie brauchen ein ausgereiftes Gründungskonzept, dessen Tragfähigkeit von einer fachkundigen Stelle bestätigt wird. Mit den Einnahmen sollen Sie Ihren Lebensunterhalt dauerhaft decken können.
  • Persönliche und fachliche Eignung
    Sie müssen die für eine langfristig erfolgreiche Selbstständigkeit notwendigen fachlichen und betriebswirtschaftlichen Kenntnisse sowie Ihre persönliche Eignung als Gründer nachweisen können.
  • Abstand zu früherer Gründungszuschuss-Förderung
    Falls Sie den Zuschuss schon einmal bezogen haben, die Gründung aber gescheitert ist, müssen seit dem Ende der Förderung mindestens 24 Monate vergangen sein.
  • Vermittlung hat Vorrang
    Der Gründungszuschuss soll grundsätzlich nur gewährt werden, wenn die Vermittlung einer geeigneten Arbeitsstelle aktuell nicht möglich ist. Das liegt wiederum bis zu einem gewissen Grad im Ermessen des Sachbearbeiters.
Tipp: Wichtig ist die gute Vorbereitung des Antrags. Dann steigen Ihre Chancen auf eine Bewilligung.

Gründungszuschuss: Dauer und Höhe der Förderung

Der Zuschuss wird maximal 15 Monate lang gezahlt. Die Förderung erfolgt in zwei Phasen, deren Dauer nicht durch den noch verbleibenden Anspruch auf Arbeitslosengeld begrenzt wird. Sobald Sie jedoch das Alter für die Regelaltersrente erreichen, werden die Zahlungen eingestellt.

1. Phase – 6 Monate

Sie bekommen 6 Monate lang Ihr zuletzt bezogenes Arbeitslosengeld. Zusätzlich erhalten Sie monatlich eine Pauschale von 300 Euro, die für die soziale Absicherung gedacht ist. Denn mit Beginn der Selbstständigkeit sind Sie nicht mehr über die Arbeitsagentur kranken- und rentenversichert.

2. Phase – 9 Monate

Für die 2. Phase müssen Sie die Förderung erneut beantragen und dafür nachweisen, dass Sie hauptberuflich selbstständig tätig sind. Weiterhin wird geprüft, inwiefern sich Ihr Konzept in der ersten Periode bewährt hat, und was Sie für die Zukunft planen. Wenn die Förderung weiterhin bewilligt wird, erhalten Sie 9 Monate lang nur noch die Pauschale von 300 Euro.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Ihr Weg zum Gründungszuschuss

Die Beantragung des Gründungszuschusses ist relativ aufwendig, aber dennoch lohnenswert. Gehen Sie systematisch vor und achten Sie auf den richtigen Zeitpunkt der Antragstellung. Folgende Schritte haben sich bewährt.

Schritt 1: Businessplan erarbeiten

Für Ihre berufliche Selbstständigkeit sollten Sie zur eigenen Orientierung und für die Beantragung von Fördermitteln und Krediten einen Businessplan erstellen. Es bietet sich an, zur Unterstützung eine Beratung für Existenzgründer zu nutzen, für die Sie mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) ebenfalls eine Förderung von der Arbeitsagentur erhalten können. Für den Antrag auf den Gründungszuschuss brauchen Sie keinen vollständigen Businessplan, sondern nur die aussagekräftige Beschreibung des Geschäftskonzepts, den Kapital- und Finanzierungsplan sowie die Umsatz- und Rentabilitätsvorschau.

AVGS-Coaching nutzen

Schritt 2: Antragsformular persönlich abholen

Sie müssen persönlich bei der Agentur für Arbeit vorsprechen. Vereinbaren Sie dafür einen Termin mit Ihrem Ansprechpartner bei der Arbeitsagentur. Dort besprechen Sie Ihr Vorhaben, und wenn keine Einwände bestehen, erhalten Sie das Antragsformular. Es ist wichtig, dass Sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht offiziell gegründet haben.

Schritt 3: Lebenslauf aktualisieren

Ihr Lebenslauf gehört zu den Anlagen für die Anforderung einer Tragfähigkeitsbescheinigung, die Sie wiederum für die Beantragung des Gründungszuschusses brauchen. Besonders wichtig ist es, dass Sie neue Berufserfahrungen und absolvierte Weiterbildungen mit aufnehmen.

Schritt 4: Nachweise fachlicher Qualifikationen zusammenstellen

Stellen Sie alle Zeugnisse und Nachweise für Weiterbildungen zusammen, die im Hinblick auf Ihre Existenzgründung wichtig sind. Denn diese müssen Sie sowohl der fachkundigen Stelle vorlegen, die Ihr Konzept auf Tragfähigkeit prüft (siehe Punkt 6), als auch der Arbeitsagentur mit dem Antrag auf den Gründungszuschuss (siehe Punkt 9).

Neben den Ausbildungs- oder Studienzeugnissen gehören Nachweise über betriebliche, von der Arbeitsagentur angebotene oder privat organisierte Weiterbildungen dazu. Informieren Sie sich rechtzeitig bei Ihrem Arbeitsagentur-Ansprechpartner, welche Qualifikationen erwartet werden. In seinem Ermessen liegt es auch, Sie zur Teilnahme an einem Existenzgründerseminar zu verpflichten. Das ist häufig der Fall, wenn es noch an Gründerwissen und betriebswirtschaftlichem Know-how fehlt.

Schritt 5: Feedback einholen

Legen Sie Ihren Businessplan erfahrenen Freunden oder Bekannten bzw. einem Gründungsberater vor und holen Sie Feedback ein. Eventuell erhalten Sie dadurch wertvolle Hinweise, an die Sie selbst noch nicht gedacht haben. Wenn Sie zur Vorbereitung Ihrer Selbstständigkeit ein Gründercoaching in Anspruch genommen haben, hatten Sie diese Möglichkeit bereits.

Schritt 6: Tragfähigkeitsbescheinigung anfordern

Die Tragfähigkeit Ihres Gründungsvorhabens muss von einer fachkundigen Stelle bestätigt werden. Geeignete Ansprechpartner sind z. B. die IHK, die Handwerkskammer oder ein Fachverband. Ebenso dürfen viele Unternehmensberater die Tragfähigkeitsbescheinigung ausstellen, weshalb Sie die diese auch im Rahmen eines Gründercoachings erhalten können.

Das Formular für die Stellungnahme der fachkundigen Stelle gehört als Anlage zu Ihrem Antrag für den Gründungszuschuss. Die 1. Seite füllen Sie selbst aus. Mit dieser fordern Sie die Stellungnahme an. Dort ist auch aufgeführt, welche Anlagen Sie beifügen müssen, und zwar:

  • aussagefähige Beschreibung des Existenzgründungsvorhabens zur Erläuterung der Geschäftsidee
  • Lebenslauf inklusive der Zeugnisse und Befähigungsnachweise
  • Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan
  • Umsatz- und Rentabilitätsvorschau
  • gegebenenfalls Begründung der letzten Geschäftsaufgabe

Die 2. Seite ist die Stellungnahme an sich, die von den fachkundigen Stellen ausgefüllt wird.

Schritt 7: Unternehmen anmelden

Wenn Sie die Tragfähigkeitsbescheinigung erhalten haben, stehen die Chancen für eine Bewilligung des Gründungszuschusses gut. Daher können Sie jetzt Ihr Unternehmen beim Gewerbeamt bzw. als Freiberufler beim Finanzamt anmelden. Falls Sie ein erlaubnispflichtiges Gewerbe betreiben möchten, holen Sie vorher die entsprechenden Genehmigungen bzw. Konzessionen ein. Bestimmte Handwerksbetriebe müssen zudem in der Handwerksrolle eingetragen werden.

Schritt 8: Antrag ausfüllen

In das Formular für den Gründungszuschuss tragen Sie zunächst einige allgemeine Informationen zum Gründungsvorhaben wie das Datum, die Art Ihrer selbstständigen Tätigkeit und den Ort ein. Beachten Sie darüber hinaus folgende Tipps:

  • Mit den auf den allgemeinen Teil folgenden Fragen soll eine Scheinselbstständigkeit ausgeschlossen werden. Von einer echten Selbstständigkeit kann ausgegangen werden, wenn Sie weder von einem Auftraggeber abhängig noch in seine Organisation eingebunden sind, selbst unternehmerisches Risiko tragen und einen eigenen Marktauftritt haben.
  • Danach geht es um den hauptberuflichen Charakter Ihrer selbstständigen Tätigkeit. Dieser ist gegeben, wenn Sie dafür pro Woche mindestens 15 Stunden aufwenden und für einen eventuellen Nebenerwerb weniger als 15 Stunden. Im Normalfall müssen Sie jedoch vor allem in der Gründungsphase deutlich mehr als 40 Wochenstunden in Ihre Selbstständigkeit investieren, was Sie auch so angeben sollten.
  • Als Bankverbindung tragen Sie die Nummer Ihres Privatkontos ein, da der Gründungszuschuss für die Deckung der Lebenshaltungskosten vorgesehen ist.
  • Das Formular enthält weiterhin eine Anlage zur Begründung der Förderung. Erläutern Sie anhand konkreter Zahlen aus der Umsatz- und Rentabilitätsvorschau und Ihren Lebenshaltungskosten, warum die Einnahmen in den ersten 6 Monaten nach der Existenzgründung noch nicht für den Lebensunterhalt ausreichen, in Zukunft aber voraussichtlich genügen werden. Diese Begründung können Sie auch als Anlage beifügen.

Schritt 9: Unterlagen zusammenstellen und abgeben

Welche Anlagen Sie dem Antrag beilegen müssen, ist auf dem Formular angegeben. Das sind im Einzelnen:

  • Stellungnahme der fachkundigen Stelle zur Tragfähigkeit
  • Nachweise über fachliche und unternehmerische Qualifikationen
  • Anmeldung beim Gewerbeamt bzw. als Freiberufler beim Finanzamt
  • ggf. Bestätigung der Eintragung in die Handwerksrolle
  • Bescheinigung über die Teilnahme an einem Existenzgründerseminar
  • Anlage zur Begründung der Förderung inkl. Umsatz- und Rentabilitätsvorschau

Schritt 10: Gründungszuschuss für die 2. Phase beantragen

Denken Sie daran, den Zuschuss auch für die 2. Phase rechtzeitig zu beantragen. Der Entscheidung liegen hauptsächlich Ihre Einnahmen und Ausgaben zugrunde. Darüber hinaus sollten Sie eine aktive Unternehmertätigkeit nachweisen können, wofür Sie z. B. die Teilnahme an Messen, Vertragsverhandlungen oder ähnliche Aktivitäten protokollieren können.

FAQ Gründungszuschuss – die wichtigsten Fragen und deren Antworten

Sie haben noch Fragen zum Gründungszuschuss? Die folgenden FAQ-Antworten liefern weitere wichtige Details.

  1. Habe ich einen rechtlichen Anspruch auf den Gründungszuschuss?
    Nein, es handelt sich in jedem Fall um eine Ermessensleistung.
  2. Wo und wie beantrage ich den Gründungszuschuss?
    Am Anfang steht ein persönliches Gespräch mit Ihrem Ansprechpartner bei der Arbeitsagentur, wo Sie die Antragsunterlagen erhalten. Danach folgen einige Schritte (s. Schritt-für-Schritt-Anleitung oben), die u.a. einen Businessplan, eine Tragfähigkeitsbescheinigung und einen umfangreichen Antrag enthalten.
  3. Was ist, wenn mein Gründungsvorhaben scheitert?
    Sie müssen den Zuschuss nicht zurückzahlen. Aber wenn Sie wieder arbeitslos werden, hat sich Ihr Restanspruch auf ALG I um die Zeit verringert, in der Sie den Zuschuss bezogen haben. Eine erneute Förderung mit dem Gründungszuschuss ist erst nach 24 Monaten möglich.
  4. Erhalte ich den Gründungszuschuss, wenn ich selbst gekündigt habe oder nur, wenn mir gekündigt wurde?
    Wenn Sie selbst kündigen, erhalten Sie im Normalfall während einer Sperrzeit von bis zu 12 Wochen kein ALG I. Während dieser Zeit können Sie den Zuschuss nicht beantragen, aber danach.
  5. Welche Rolle spielt die Rechtsform für den Gründungszuschuss?
    Der Zuschuss kann für alle Rechtsformen gewährt werden. Voraussetzung bei Teamgründungen ist jedoch, dass Sie mit mindestens 50 Prozent am Unternehmen beteiligt sind und Geschäftsführungsbefugnis haben.
  6. Wie bin ich krankenversichert, wenn ich den Gründungszuschuss beziehe?
    Sie sind nicht mehr über die Arbeitsagentur versichert, sondern müssen sich selbst freiwillig gesetzlich oder privat versichern.
  7. Kann ich den Gründungszuschuss auch als ALG-II-Empfänger beantragen?
    Nein, als Alternative gibt es jedoch das Einstiegsgeld.
  8. Wie schreibe ich einen Businessplan für den Gründungszuschuss?
    Für den Gründungszuschuss bzw. die Tragfähigkeitsbescheinigung benötigen Sie nur die Beschreibung des Geschäftskonzepts, den Kapital- und Finanzierungsplan sowie die Umsatz- und Rentabilitätsvorschau. Trotzdem ist es empfehlenswert, einen vollständigen Businessplan zu erstellen, am besten mit Unterstützung eines Gründungsberaters.Tipps für die Erstellung des Businessplans finden Sie hier.
  9. Ist der Gründungszuschuss steuerfrei?
    Ja, er ist steuerfrei und unterliegt auch nicht dem Progressionsvorbehalt.
  10. Darf ich bei Bezug des Gründungszuschusses nebenher dazuverdienen?
    Das ist grundsätzlich möglich, wenn der Zeitaufwand für den Nebenerwerb unter 15 Stunden pro Woche bleibt. Denn die geförderte selbstständige Tätigkeit muss zu jeder Zeit ihren hauptberuflichen Charakter behalten.
  11. Darf ich Aus- und Weiterbildungen besuchen, während ich den Gründungszuschuss beantrage?
    Das ist möglich, aber nur in Teilzeit. Zum Zeitpunkt der Beantragung müssen Sie als arbeitslos gelten und während des Bezugs muss die selbstständige Tätigkeit hauptberuflich ausgeübt werden können, d. h. mit mindestens 15 Wochenstunden.
  12. Wann muss ich meinem Sachbearbeiter mitteilen, dass ich den Gründungszuschuss beantragen will?
    Sie können sich bereits vor Eintritt der Arbeitslosigkeit von Ihrem Sachbearbeiter beraten lassen. Das Gespräch mit der Aushändigung des Antragsformulars muss vor der offiziellen Gründung erfolgen.
  13. Muss ich mich trotzdem auf vorgeschlagene Stellenausschreibungen bewerben, wenn ich den Gründungszuschuss beantragen will?
    Ja, denn die Vermittlung in Arbeit hat Vorrang.
  14. Wie viel Geld erhält man minimal beim Gründungszuschuss?
    Angenommen, Sie haben mit 451 € knapp über der Geringfügigkeitsgrenze verdient, wohnen in den neuen Bundesländern, beziehen kein Kindergeld und haben Steuerklasse I, dann würde der Zuschuss über den gesamten Zeitraum von 15 Monaten summiert ca. 5.780 Euro betragen, davon etwa 3.080 Euro in der ersten Phase (6 Monate) und 2.700 Euro in der zweiten (9 Monate).
  15. Wie viel Geld erhält man maximal beim Gründungszuschuss?
    Im Jahr 2021 würde sich bei einem früheren Einkommen über der (jahresabhängigen) Beitragsbemessungsgrenze in den alten Bundesländern, mit Kindergeldbezug und Steuerklasse III ein maximaler Gesamtbetrag von ca. 22.435 Euro ergeben, zusammengesetzt aus 19.735 Euro in der ersten und 2.700 Euro in der zweiten Phase.

Gründungszuschuss abgelehnt – welche Alternativen habe ich jetzt?

Lassen Sie sich noch vor der Beantragung des Gründungszuschusses einen AVGS ausstellen und nutzen Sie diesen für ein Gründercoaching um Ihre Chancen auf eine Bewilligung zu erhöhen.

Mehr über AVGS-Coaching erfahren

Falls der Zuschuss dennoch abgelehnt wurde, oder auch ergänzend dazu, gibt es für Gründer noch weitere Fördermöglichkeiten. Der Zuschuss des BAFA für die „Förderung unternehmerischen Know-hows“ sowie die günstigen Finanzierungslösungen der KfW können bundesweit in Anspruch genommen werden.

Informieren Sie sich auch über die speziellen Fördermöglichkeiten in Ihrem Bundesland. Das sind zum einen günstige Kredite und Bürgschaften der Landesbanken. Zum anderen gibt es länderspezifische Zuschüsse für das Vorgründungscoaching, falls Sie keinen AVGS erhalten oder diesen anderweitig verwendet haben.

Fazit: Gründungszuschuss rechtzeitig beantragen

Der Gründungszuschuss ist eine attraktive Fördermöglichkeit von der Agentur für Arbeit, die sich an Gründungswillige richtet, die Arbeitslosengeld I (ALG I) beziehen. Sprechen Sie noch vor der offiziellen Gründung persönlich bei der Arbeitsagentur vor und berichten Sie von Ihrem Vorhaben einer Existenzgründung. Unabhängig davon ist es empfehlenswert, vorher ein Gründercoaching zu absolvieren, wofür Sie einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein nutzen können.

Roul Radeke von Selbststaendigkeit.de

Roul Radeke

Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer des 2015 gegründeten Onlineportals Selbststaendigkeit.de und bei radeke-interim.de. Das Onlineportal Selbststaendigkeit.de bietet Existenzgründern und Unternehmern News aus der Gründer- und Unternehmerszene, hilfreiches Wissen für die Gründung und Führung von Unternehmen, geförderte Existenzgründungsberatung (AVGS-Coaching), digitale Produkte für die Selbstständigkeit und zahlreiche Werbemöglichkeiten.