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Selbststaendigkeit.de > Der Weg in die Selbstständigkeit

Der Weg in die Selbstständigkeit

Der Weg in die Selbstständigkeit beziehungsweise der Eintritt in die berufliche Selbstständigkeit setzt eine Existenzgründung voraus. Der Verbleib in der Selbstständigkeit ist nicht nur das Vermeiden des Scheiterns, sondern im positiven Fall durch eine gesicherte komfortable Existenz gekennzeichnet. Der Austritt aus der Selbstständigkeit ist im erhofften Fall der Übergang des Gründers und Unternehmers in den Ruhestand. Was sich so leicht liest, ist in der Wirklichkeit eine Mischung aus Planung, Umsetzung und Schicksal.

Einleitung: Der Weg in die Selbstständigkeit

Jeder, der für seinen Unterhalt selbst zu sorgen hat, muss in das Berufsleben eintreten. In diesem Moment muss er die Entscheidung treffen, ob er selbstständig oder abhängig tätig werden will. Sie ist nicht leicht zu fällen, weil sie emotional belastet scheint. Sie besteht nämlich nicht aus der angeblichen Wahl zwischen hohen Einkünften einerseits und der Sicherheit des Arbeitsplatzes andererseits. Sie ist also eine Richtungsentscheidung, wie die private Existenz in der Zukunft abgesichert werden soll.

Der Entschluss muss daher in erster Linie die Persönlichkeitsstruktur des Entscheiders beleuchten, seine Stärken und Schwächen analysieren. Ist der Entscheider ein Unternehmertyp oder nicht? Die Basis der Entscheidung ist die Bereitschaft des potenziell Selbstständigen, dass er selbstständig, nämlich selbst und ständig, Verantwortung übernehmen will.

Fällt die Beurteilung positiv aus, benötigt der Selbstständige eine Geschäftsidee, die er auf seinem Weg in die Selbstständigkeit verwirklichen will. Aber über den Erfolg seiner Selbstständigkeit befindet nicht der Existenzgründer selbst, sondern seine Kunden. Er ist jetzt zwar selbstständig, aber spätestens ab diesem Zeitpunkt ist seine Beständigkeit bis zu seinem Austritt aus der Selbstständigkeit gefragt. Die berufliche Selbstständigkeit ist ein arbeitsreicher, Wochenenden nicht schonender Prozess, der nicht frei von Risiken ist und dessen Erfolg nicht garantiert werden kann.

Dieser Beitrag soll die berufliche Selbstständigkeit umfassend darstellen und Interessierte zum Eintritt in die Selbstständigkeit ermutigen.

Schreibweise von „Selbstständigkeit“

Bis zur Rechtschreibreform 1996 wurde in den Schulen die Schreibweise von Selbstständigkeit mit einem „st“, also Selbständigkeit, gelehrt.

Jürgen Zwickel, sich selbst kennenlernen, was motiviert mich, motivation fürs lernen, motivation leben, motivation durch selbsterkenntnis, führungspyramideGrund war die Ablehnung einer Verdoppelung, weil auch in anderen Fällen der Zusammensetzung von Wörtern auf Buchstaben verzichtet wurde wie bei Schiffahrt statt Schifffahrt. Zudem wurde behauptet, das doppelte „st“ sei im gesprochenen Wort nicht zu hören. Die Rechtschreibreform knüpft an die ursprünglichen Schreibweisen „Selbstständigkeit“ und „selbstständig“ mit Doppel-st an, die in den vorigen Jahrhunderten gegolten hatten. Die Wörterbücher Duden und Wahrig empfehlen die alte und neue Rechtschreibung ausdrücklich. Die zwischenzeitlichen Schreibweisen „Selbständigkeit“ und „selbständig“ bleiben aber erlaubt. Bei den Keywords zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) liegen beide Schreibweisen Kopf an Kopf mit leichtem Vorteil für „Selbständigkeit“. Allerding schrumpft der Vorsprung in dem Maße, in dem die Generation der neuen Rechtschreibung nachwächst.

Definition der Selbstständigkeit

Die berufliche Selbstständigkeit gehört zu den Erwerbstätigkeiten. Der Weg in die Selbstständigkeit wird durch eine Existenzgründung eingeleitet. Dadurch werden die Selbstständigen Inhaber oder Mitinhaber der Unternehmen, in denen sie tätig sind. Ihre mitarbeitenden Familienangehörigen werden statistisch ebenfalls als Selbstständige erfasst; sie machen zehn Prozent in der Statistik aus. Mit dieser Aufzählung endet bereits die europäische Definition der Selbstständigkeit.

Legaldefinition der Selbstständigkeit

Deshalb werden im Folgenden nur diejenigen Kriterien beleuchtet, die in Deutschland für die Einstufung als Selbstständiger zu erfüllen sind.

Ausgangspunkt ist § 7 Abs. 1 SGB IV (4. Buch des Sozialgesetzbuches): „Anhaltspunkte für eine Beschäftigung (= nichtselbstständige Arbeit) sind eine Tätigkeit nach Weisungen und eine Eingliederung in die Arbeitsorganisation des Weisungsgebers.“ Im Umkehrschluss sind also Selbstständige weder weisungsgebunden noch in die Organisation des Arbeitgebers eingegliedert.

Weitere Kriterien der Selbstständigkeit

Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung des Bundesarbeitsgericht und des Bundessozialgerichts reicht diese Legaldefinition zur Beurteilung der Selbstständigkeit im Einzelfall nicht aus. Deshalb wurden weitere Kriterien entwickelt, die sich an § 84 Abs. 1 Satz 2 HGB (Handelsgesetzbuch) orientieren: „Selbständig ist, wer im wesentlichen frei seine Tätigkeit gestalten und seine Arbeitszeit bestimmen kann.“ Aus dieser Formulierung ergeben sich folgende Merkmale für einen Selbstständigen:

  • Er kalkuliert seine Preise selbst.
  • Er legt die Zahlungsweise fest.
  • Er bestimmt über den Einsatz der Betriebsmittel.
  • Er haftet für Mängel.
  • Er betreibt Marketing und Werbung aus eigenem Recht.
  • Er unterhält eine eigene Betriebsstätte, die auch ein Home-Office sein darf.
  • Er zahlt keine Pflichtbeiträge in die Sozialversicherung ein.
  • Er kann im Handelsregister eingetragen sein.
  • Er bezieht eine erfolgsabhängige Vergütung.
  • Seinen Urlaub bestimmt er selbst.

Da nicht alle Kriterien unbedingt erfüllt sein müssen, ist jeder Fall der Selbstständigkeit im Zweifel gesondert zu prüfen. Sofern die genannten Merkmale überwiegen, ist von einer beruflichen Selbstständigkeit auszugehen.

Arten der Selbstständigkeit

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Der künftige Jungunternehmer muss seine Planung nach den genannten Kriterien ausrichten, um seine Selbstständigkeit zu verwirklichen. Im nächsten Schritt hat er sich zu entscheiden, in welcher Art der Selbstständigkeit er seine Existenzgründung vornehmen will.

Volle Selbstständigkeit

Die volle Selbstständigkeit ist der Regelfall unter den Arten der Selbstständigkeit. Der künftig Selbstständige beabsichtigt eine Existenzgründung, mit der er sein berufliches Leben unternehmerisch gestalten will. Zudem soll es die finanzielle Grundlage für seine private Existenz sein. Er will die grundlegende Veränderung seines Berufslebens und den Start in eine ungewisse selbstbestimmte Zukunft. Diesem Wunsch ordnet er nicht nur seine geschäftliche, sondern auch seine private Existenz völlig unter. Er setzt auf seine volle Selbstständigkeit. Folgende Anlässe können den Weg in die Selbstständigkeit beziehungsweise den Eintritt in die beruflich volle Selbstständigkeit bestimmen:

  • Eine zündende Idee, die der Selbstständige mit der Gründung eines Start-up in ein Geschäftsmodell umsetzen möchte, ist der klassische Fall für den Beginn einer vollen Selbstständigkeit.
  • Der Freiheitsdrang des Selbstständigen ist eine weitere Möglichkeit. Er tauscht seine fremdbestimmte, weisungsgebundene Tätigkeit gegen eine freie unternehmerische Selbstverwirklichung ein. Seine Einbindung in eine betriebliche Ordnung soll der Selbstbestimmung des Arbeitsalltags weichen. Der Selbstständige möchte sein Einkommen selbst bestimmen und nicht auf feste Gehaltszahlungen eines Arbeitgebers angewiesen sein. Unregelmäßige Geldeingänge sind für ihn Bestandteil seiner unternehmerischen Freiheit. Er zieht die ungewisse Selbstständigkeit einem sicheren Arbeitsplatz vor.
  • Die Zwänge des Arbeitsmarktes können sich so auswirken, dass sie den Berufsanfängern keine andere Wahl lassen, als sich mit ihrem Know-how selbstständig zu machen. Was für den Markteintritt gilt, kann auch die Basis für die Fortsetzung der beruflichen Karriere sein. Der Markt stößt seine Teilnehmer auf Gedeih undVerderb in die volle Selbstständigkeit. Obwohl die Existenzgründung in einem solchen Szenario unausweichlich scheint, muss sie nicht dem Scheitern geweiht, sondern kann heilsamer Anstoß für eine erfolgreiche Selbstständigkeit sein.
  • Zum Ausweg aus der Arbeitslosigkeit ist die volle Selbstständigkeit nicht die schlechteste Alternative. Deshalb wird die Existenzgründung von der Agentur für Arbeit unterstützt. Auch die Outplacement-Beratung nutzt die Darstellung der Möglichkeiten, die in der Selbstständigkeit liegen, als Beratungstool für die berufliche Neuausrichtung ihrer Klienten; denn die Entlassung kann als Chance verstanden werden. Sie ermöglicht nämlich den beruflichen Neustart mit einer Existenzgründung, weil sie im bisherigen Werdegang der „Ausgesonderten“ nicht angelegt war.

Diese Aufzählung der möglichen Anlässe, in eine volle Selbstständigkeit zu wechseln, ist nicht erschöpfend, aber sie ist ermutigend für alle, die sich mit diesem Thema befassen.

Nebenberufliche Selbstständigkeit

Die nebenberufliche Selbstständigkeit ist eine Variante der Selbstständigkeit, die sich im Grunde von der vollen Selbstständigkeit nur durch die zeitliche Begrenzung unterscheidet. Der Existenzgründer benötigt für seine nebenberufliche Tätigkeit nämlich auch Geschäftsidee, Businessplan und ein tragfähiges Geschäftsmodell; sonst scheitert er wie der voll Selbstständige.

Allerdings fällt er „weicher“, weil seine Existenz durch die Einkünfte aus seinem Hauptberuf abgesichert ist. Mit inzwischen 60 Prozent aller Existenzgründungen hat sich die nebenberufliche Selbstständigkeit als bedenkenswerte Alternative zur vollen Selbstständigkeit beeindruckend etabliert.

Die nebenberufliche Selbstständigkeit tritt in zwei Varianten auf, nämlich als eigenständiges Berufsfeld und als Durchgangsstadium zur vollen Selbstständigkeit. Wird die zweite Alternative gewählt, hat der Existenzgründer folgende Hinweise zu beachten:

  • Eine Genehmigung der nebenberuflichen Selbstständigkeit durch den Arbeitgeber ist rechtlich nicht erforderlich; denn sie verstößt gegen die in der Verfassung vorgesehene Berufsfreiheit (Art.12 GG). Allerdings ist jedem Existenzgründer zu empfehlen, seine nebenberufliche Selbstständigkeit mit seinem Arbeitgeber abzustimmen.
  • Die nebenberufliche Selbstständigkeit darf die hauptberufliche Tätigkeit nicht beeinflussen. Die Erfüllung des Arbeitsvertrages geht den Verpflichtungen aus der nebenberuflichen Selbstständigkeit vor; denn der Arbeitgeber hat Anspruch auf die volle Arbeitsleistung.
  • Die Vertragsarbeitszeit steht dem Arbeitgeber zu; er hat deren Einhaltung zu überwachen. Der nebenberuflich Selbstständige darf seinen Urlaub oder seine krankheitsbedingte Abwesenheit vom Arbeitsplatz nicht für Zwecke seines Nebenberufes einsetzen. Beide Zeiten, deren Vergütungen durch den Arbeitsvertrag geregelt werden, dienen der Erholung und der Wiederherstellung seiner Arbeitskraft.
  • Die behördlichen Anmeldepflichten gelten für die nebenberufliche Selbstständigkeit genau in demselben Umfang, wie sie für die volle Selbstständigkeit vorgeschrieben sind. Der Nebenberuf löst keinerlei Vergünstigungen aus.

Ein Existenzgründer sollte in jedem Fall prüfen, ob für ihn eine nebenberufliche Selbstständigkeit infrage kommt.

Kleingewerbliche Selbstständigkeit

Die kleingewerbliche Selbstständigkeit kann als volle und als nebenberufliche Selbstständigkeit ausgeübt werden. Der Unterschied besteht darin, dass die Selbstständigkeit zwar in vollem Umfang genutzt werden kann, sie aber inhaltlich beschränkt wird.

online business, online business ideen, online business starten, my online business, internet business, web business, business internetSie kann im eingangs gewählten Umfang bleiben, aber auch zum Start in eine umfangreichere Unternehmung verwandt werden. Von der Intensität aus betrachtet, ist die kleingewerbliche Existenzgründung mit vollem Einsatz zu betreiben, weil die inhaltliche Begrenzung keinen Einfluss auf Geschäftsidee, Geschäftsmodell und deren Bewährung in der beruflichen Praxis hat.

Die kleingewerbliche Selbstständigkeit wird durch rechtliche Erleichterungen gefördert, damit die im Grundgesetz garantierte Gewerbefreiheit im geschäftlichen Alltag des inhaltlich beschränkten Kleingewerbes gesichert bleibt. Sie ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet:

  • Gewerbe: Die kleingewerbliche Selbstständigkeit ist auf die dauerhafte unternehmerische Gewinnerzielung gerichtet. Sie muss nach außen kommuniziert werden.
  • Klein: Die Größe ist auf einen Umfang begrenzt, der nicht unter die Vorschriften der Handelsgesetze und anderer Spezialnormen fällt.
  • Gesetzliche Bestimmungen: Die kleingewerbliche Selbstständigkeit wird von Bestimmungen des Bürgerlichen Rechts, der Gewerbeordnung, des Sozialrechts und des Steuerrechts erfasst.
  • Rechtsform: Ihre Rechtsformen sind das Einzelunternehmen und die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts.
  • Erledigung: Die kleingewerbliche Selbstständigkeit erledigt sich durch Wachstum in das Großgewerbe, durch Eintragung in das Handelsregister und durch Verzicht auf die rechtlichen Erleichterungen des Kleingewerbes.

Die kleingewerbliche Existenzgründung hat viele Vorteile, die nicht nur die Gründung selbst, sondern auch die weitere Selbstständigkeit erleichtern.

Kleinunternehmerische Selbstständigkeit

Die kleinunternehmerische Selbstständigkeit richtet sich nach der umsatzsteuerlichen Größenordnung. Sie wird häufig mit der kleingewerblichen Selbstständigkeit verwechselt.

  • Kleinunternehmerisch Selbstständige können alle Arten von Gewerbetreibenden und Freiberuflern sein.
  • Die kleinunternehmerischen Umsätze sind durch gesetzliche Höchstgrenzen bestimmt. Kleinunternehmer können durch die Option für die Umsatzsteuer auf ihre Eigenschaft als Kleinunternehmer verzichten.

Freiberufliche Selbstständigkeit

Die freiberufliche Selbstständigkeit ist eine unternehmerische auf Gewinnerzielung ausgerichtete Selbstständigkeit.

  • Gewerbeordnung: Die freiberufliche Selbstständigkeit ist grundsätzlich laut Gewerbeordnung eine gewerbliche Selbstständigkeit. Ausgenommen sind Ärzte, Rechtsanwälte und andere Tätigkeiten, die freiberuflich ausgeübt werden und von der Gewerbesteuer befreit sind.
  • Steuerrecht: Das Einkommensteuergesetz ergänzt in § 18 EStG die Liste der genannten Berufe um weitere freiberufliche Selbstständigkeiten.
  • Grauzone: Die Liste der freiberuflichen Tätigkeiten in Gewerberecht und Steuerrecht wird durch eine Grauzone ergänzt, die durch Ermessensspielräume der Finanzämter entsteht. Sie können entscheiden, wer einen zum freien Beruf „ähnlichen Beruf“ ausübt. Jeder Selbstständige oder Existenzgründer, der als freiberuflich anerkannt werden will, sollte sich von einem Fachmann beraten lassen.

Scheinselbstständigkeit

Die Scheinselbstständigkeit ist ein oft unterschätztes oder unerkanntes Phänomen. Sie ist eine Selbstständigkeit, die deswegen keine ist, weil ihrem Träger die Selbstbestimmung fehlt. Andererseits kann er gesetzlich als Selbstständiger gelten, obwohl er weisungsgebunden arbeitet.

Existenzgründung im Nebenjob, Nebenjob, Nebenberuflich selbstständig, Nebenberuflich selbstständig machen, Nebenberuflich selbstständig werdenSo werden Mitarbeiter wie Selbstständige behandelt, weil der Arbeitgeber die Beiträge für die Krankenkassen sparen will. Fällt ein solcher Missstand auf, können die Krankenkassen bis zu vier Jahren die vorenthaltenen Beiträge nachfordern. Dem säumigen Arbeitgeber kann durch die Höhe der Nachzahlung das betriebliche Aus drohen.

In Familienunternehmen können Familienangehörige angestellt sein, die aber zu Selbstständigen zählen. Wenn sie entlassen werden, kann die Bundesagentur für Arbeit die Zahlung des Arbeitslosengeldes verweigern.

Für die Beurteilung, ob eine Scheinselbstständigkeit gegeben ist, ist die Gesamtbetrachtung ausschlaggebend. Für eine Scheinselbstständigkeit sprechen folgende Gesichtspunkte:

  • Der Scheinselbstständige hat keine eigene Entscheidungsbefugnis.
  • Er trägt die Berufskleidung seines Arbeitgebers.
  • Er hat keinen geschäftlichen Briefbogen.

Anhand der dargestellten Arten der Selbstständigkeit sind Existenzgründer und Unternehmer in der Lage, die Grundlage ihrer Selbstständigkeit zu wählen.

Arten der Existenzgründung

Die Selbstständigkeit kann durch verschiedene Arten der Existenzgründung verwirklicht werden.

Neugründung

Ungefähr 70 Prozent aller Existenzgründer entscheiden sich auf dem Weg in die Selbstständigkeit für eine Neugründung; denn sie können das Konzept und deren Umsetzung selbst bestimmen, ohne auf Altlasten von Vorgängern Rücksicht nehmen zu müssen.

Betriebsübernahme

Die Betriebsübernahme kann auf drei Arten die Selbstständigkeit begründen:

  • Kauf: Mit Zahlung des Kaufpreises geht das Eigentum an der Firma auf den Selbstständigen über.
  • Pacht: Mit der Zahlung der Pacht übernimmt der Selbstständige den Betrieb in vollem Umfang. Das Eigentum verbleibt allerdings beim Verpächter.
  • Familiennachfolge: Der Nachfolger tritt die Rechtsnachfolge auf seine familiären Vorgänger im Unternehmen an. Der Regelfall ist der Generationswechsel; deshalb wird der Umfang der Selbstständigkeit erbrechtlich und schenkungsrechtlich festgelegt.

Management-Buy-out (MBO)

Der Selbstständige kauft das Unternehmen, in dem er beschäftigt ist. Aufgrund seiner internen Kenntnisse als ehemaliger Mitarbeiter benötigt er keine zeitraubende Einarbeitungszeit als Unternehmer.

Betriebliche Ausgründung

Mit der betrieblichen Ausgründung wird ein Geschäftsbereich rechtlich verselbstständigt. Wenn dieser Betriebsteil verkauft wird, machen sich meistens Mitarbeiter im MBO selbstständig.

Management-Buy-in (MBI)

Der Selbstständige übernimmt das Unternehmen als Fremdmanager; seine Kenntnisse und Erfahrungen im Management bilden die Grundlage dieser Konstruktion.

Franchising

Der Selbstständige hat den Vorteil, dass er als Franchisenehmer das Konzept eines eingeführten Franchise-Systems nutzen kann. Der Franchisegeber nimmt zwar vertraglich Einfluss auf die Gestaltung des Geschäftsbetriebes; der Franchisenehmer bleibt aber selbstständig.

Kleingründung im Nebenjob

Mit der Kleingründung im Nebenjob starten viele Existenzgründer in die Selbstständigkeit. Der Aufwand für die Gründung und das unternehmerische Risiko halten sich in Grenzen.

Scheingründung

Die Scheingründung einer Firma führt nicht in die berufliche Selbstständigkeit. Der vermeintliche Existenzgründer bleibt weiter Arbeitnehmer seines Arbeitgebers.

Rechtsformen der Selbstständigkeit

Die berufliche Selbstständigkeit bedarf einer Rechtsform, wenn sie am Rechtsleben teilnehmen will.

Einzelunternehmen

Mit der Geschäftseröffnung der Existenzgründung eines einzelnen Selbstständigen entsteht automatisch ein Einzelunternehmen. Es setzt kein Eigenkapital voraus; gehaftet wird mit dem Privatvermögen des Selbstständigen. Die Entscheidungskompetenz liegt allein beim Selbstständigen. Wenn der Selbstständige seine Haftung beschränken will, kann er in eine Ein-Personen-GmbH umgründen.

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Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

Mehrere Selbstständige können sich zur GbR zusammenschließen. Ein Gesellschaftsvertrag ist nicht erforderlich, aber sinnvoll. Ein Mindestkapital ist nicht vorgeschrieben. Alle Partner haften mit dem Gesellschaftsvermögen und ihrem Privatvermögen. Wird die GbR ins Handelsregister eingetragen, wird sie zur Offenen Handelsgesellschaft (OHG).

Offene Handelsgesellschaft (OHG)

Die OHG ist das handelsrechtliche Gegenstück zur GbR.

Kommanditgesellschaft

Die Gesellschafter der Kommanditgesellschaft sind die Komplementäre, die die Geschäfte führen und mit ihrem Privatvermögen haften, sowie die Kommanditisten, die nur mit ihrer Kommanditeinlage haften.

Partnergesellschaft (PartnG)

Die PartnG ist eine Sondergesellschaft für die Selbstständigen, die den Freien Berufen angehören. Die Partner haften mit ihrem Privatvermögen.

Partnergesellschaft mit beschränkter Haftung (PartnGmbH)

Bei der PartnGmbH ist die Haftungssumme auf die Versicherungssumme der Berufshaftpflichtversicherung beschränkt.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Selbstständige, die ihre Haftung beschränken wollen, können eine GmbH gründen. Die Selbstständigen können die Geschäfte selbst führen oder Fremdgeschäftsführer einstellen. Das Gesellschaftskapital, auf das die Haftung beschränkt ist, beträgt mindestens 25.000 Euro. In der Praxis sind die Banken bei der Gewährung von Krediten mit der Beschränkung nicht zufrieden und fordern zusätzliche Sicherheiten.

Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) (UG haftungsbeschränkt)

Die UG (haftungsbeschränkt) ist eine Variante der GmbH, die für Gründer kleiner Unternehmen geeignet ist. Das Mindestkapital, auf das die Haftung beschränkt ist, beträgt 1 Euro. Bis die Haftungssumme von 25.000 Euro erreicht ist, werden 25 Prozent des Jahresüberschusses angespart. Die Gesellschaftseinlage darf nur bar erbracht werden.

(Kleine) Aktiengesellschaft (AG)

Die AG eignet sich für Selbstständige, die leicht Kapital aufnehmen wollen. Gründung und Führung sind aufwendig; deshalb kann die Kleine AG gewählt werden, bei der der Selbstständige zugleich einziger Vorstand und einziger Aktionär sein darf. Er benötigt allerdings mindestens drei Aufsichtsräte.

Eingetragene Genossenschaft (eG), beschränkte Haftung

Die eG eignet sich für Gründungsteams und als Kooperationsmodell für mittelständische Unternehmen. Benötigt werden drei Gründer; der Haftung dient die Genossenschaftseinlage.

Gründung der Selbstständigkeit

Wenn sich der Selbstständige mit den Grundzügen der Selbstständigkeit vertraut gemacht hat, kann er mit der Existenzgründung beginnen.

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Entwicklung der Geschäftsidee

Die Entwicklung der Geschäftsidee ist die Grundlage jeder Selbstständigkeit. Sie muss die Beschreibung des Produktes oder der Dienstleistung, eine Darstellung des Marktes und den beabsichtigten Kundennutzen enthalten. Sie hat einzigartig zu sein und sich gegen den Wettbewerb deutlich abgrenzen.

Gründen ohne Geschäftsidee

Potenzielle Selbstständige, die eine berufliche Existenz ohne eine Geschäftsidee gründen wollen, können sich bei einschlägigen Fachleuten beraten lassen. Natürlich ist eine Existenzgründung ohne Geschäftsidee unmöglich; aber die Berater sind in der Lage, durch Hilfe zur Selbsthilfe mit diesen Interessenten gemeinsam eine tragfähige Idee zu entwickeln.

Analyse der Unternehmerfähigkeiten

Sobald die Geschäftsidee gefunden ist, muss der Existenzgründer seine Fähigkeiten als Unternehmer analysieren.

  • Fachliches Wissen: Zur fachlichen Ausrichtung gehören das kaufmännische Wissen und die für die Verwirklichung seiner Idee notwendigen Spezialkenntnisse.
  • Persönliche Fähigkeiten: Die persönlichen Fähigkeiten eines Selbstständigen sind Eigenmotivation, Risikobereitschaft, Belastbarkeit, Zielorientierung und Durchsetzungsvermögen.
  • Unternehmertypentest: Zur Einschätzung der Unternehmerfähigkeiten können Existenzgründer an Unternehmertypentests teilnehmen.

Aufstellung des Businessplanes

Kernstück einer jeden Existenzgründung ist die Aufstellung eines Businessplanes. Sie dient der Umsetzung der Geschäftsidee in ein Geschäftsmodell.

  • Executive Summary: Der Businessplan beginnt mit der Executive Summary, die dem Adressaten einen schnellen und klaren Überblick über die Existenzgründung vermitteln soll.
  • Geschäftsidee: Die Hauptmerkmale der Geschäftsidee werden unter Berücksichtigung des Kundennutzens erläutert. Die Kundenprobleme werden beschrieben und deren Lösung durch die Geschäftsidee erläutert.
  • Finanzplan: Der Finanzplan beginnt mit den Berechnungen zum Ergebnis, zum Cashflow und zur Bilanz. Es folgt eine Bedarfsrechnung für das benötigte Eigenkapital und Fremdkapital sowie zur Liquidität. Die Angaben werden auf einen Zeitraum von drei Jahren verteilt, der den Break-Even-Point enthalten soll.
  • Chancen und Risiken: Den Chancen und Risiken der Existenzgründung ist das nächste Kapitel gewidmet.
  • Realisierung: Den Abschluss bildet eine Darstellung eines Ablaufplanes, in dem die einzelnen Schritte der Gründung verzeichnet sind. Sofern erkennbar, werden Stellen der Verzögerung oder Beschleunigung markiert.

Gründungsfinanzierung

Zur Finanzierung ihrer Existenzgründung stehen den Selbstständigen folgende Möglichkeiten offen:

  • Kreditfinanzierung: Für langfristige Finanzierungen ist ein Kredit bei der Hausbank eine gute Möglichkeit. Allerdings sind mindestens 20 Prozent Eigenkapital nötig.
  • Crowdfunding: Selbstständige, die nichts mit Banken zu tun haben wollen, können Crowdfunding nutzen. Der Kreditbedarf wird auf einer Plattform für Crowdfunding angemeldet, die eine „Schwarmfinanzierung“ vermittelt.
  • Fördermittel: Förderbanken unterstützen die Existenzgründer mit langfristigen Krediten zu niedrigen Zinsen. Beratung hilft, die richtigen Programme zu finden.
  • Gründerwettbewerbe: Preise in Gründerwettbewerben zu erhalten, ist für die Selbstständigen nicht leicht, wohl aber weiterführende Kontakte dabei zu knüpfen.
  • Venture Capital und Businessangels: Venture Capital können die Selbstständigen erhalten, wenn mit ihrer Gründung hohe Renditen zu erwarten sind. Weniger Kapital, dafür aber geldwerter Rat ist von Businessangels zu erhalten.

Verwirklichung der Selbstständigkeit

Mit diesen Maßnahmen beginnt die Verwirklichung der Selbstständigkeit:

  • Gründung anmelden

Die Selbstständigkeit im Unternehmerdasein

Mit der vollendeten Existenzgründung ist der Selbstständige im Unternehmerdasein angekommen. Er befindet sich ab sofort im Wettbewerb zu seinen direkten Konkurrenten, mit denen er um den Absatz seiner Produkte und Dienstleistungen bei den gemeinsamen Kunden kämpft. Außerdem umgibt ihn eine in die Millionen gehende Zahl an Unternehmen, die schon länger mit gänzlich anderen und sehr unterschiedlichen Firmenbiografien am Wirtschaftsleben teilnimmt.

Investorensuche, investoren finden, investor gesucht, private investor, ich suche investoren, private geldgeber, suche investor, investoren suchen, private investoren findenDas Wirtschaftsleben und nicht das theoretische Modell, das seinen Businessplan beherrscht, wird für den Selbstständigen zum Mittelpunkt seines Unternehmerdaseins. Planbar gemachte Kennzahlen allein werden nicht den Erfolg des Selbstständigen beeinflussen; sondern tatsächliche Ereignisse wie Zahlungsunfähigkeiten von Kunden, Kreditabsagen wegen nicht vorhandener Sicherheiten oder auch Verstöße der Konkurrenz gegen markenrechtliche Vorschriften werden sich negativ auf das Geschäftsergebnis auswirken.

Theorie wird auf Wirklichkeit treffen, und zwar ständig und in unvorhersehbarer Weise. Hierbei handelt es sich nicht um einen einmaligen Vorgang, auf die der junge Existenzgründer mit seinem Markeintritt stößt. Es geht um einen unkalkulierbaren Prozess, dem der Selbstständige während seines gesamten Geschäftslebens ausgesetzt ist. Aufgrund dieser Unübersichtlichkeit und Unterschiedlichkeit des Unternehmerdaseins können die folgenden Ausführungen nur einige Schlaglichter auf die unternehmerische Selbstständigkeit werfen.

Scheitern verhindern

Wenn auch unterschiedliche abschreckende Zahlen über das Scheitern von Existenzgründungen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit kursieren, ist das Scheitern der wirtschaftlichen Existenz nicht Jungunternehmern vorbehalten. Da die berufliche Selbstständigkeit immer auch Risiko bedeutet, kann das Scheitern jeden Unternehmer treffen. Deshalb sollen einige vermeidbare Fehler angesprochen werden:

  • Fehler in der Umsatzplanung: Umsätze werden nicht nur von den Existenzgründern falsch geplant. Der häufigste Fehler ist die zu hohe Schätzung. Mag es den Anfängern an der erforderlichen Erfahrung fehlen, die gestandenen Unternehmer lassen sich häufig vom Prinzip Hoffnung leiten und planen Umsätze von Kunden ein, die in Wirklichkeit "auf der Kippe stehen".
  • Fehler in der Organisation: Eine übersichtliche Organisation der hierarchischen Ebenen, der Entscheidungsbefugnisse und der Arbeitsabläufe ist die Grundlage für effektives wirtschaftliches Handeln. Gerät sie durcheinander, wird sie unübersichtlich oder gar bewusst gestört, ist der Anfang des Scheiterns nicht weit.
  • Fehler im Projektmanagement: Die größten Fehler im Projektmanagement liegen bei der Fehleinschätzung des Zeitbedarfs, die für die Produktentwicklung und deren Platzierung am Markt benötigt wird. Ein zu kurzer Ansatz führt zur finanziellen Unterdeckung des Projekts, wenn das Produkt endlich ausgereift ist. Bei Geldmangel ist das Scheitern nicht weit.

Businessplan fortschreiben

Der Businessplan ist die Grundlage jeder Existenzgründung. Er ist die Sammlung aller Gedanken des Selbstständigen, die er in seinem Unternehmen in die Tat umsetzen will. Seine Umsetzung in das Startup des Gründers steht noch aus. Sobald der Businessplan von den Geldgebern genehmigt ist, hat er die erste Hürde genommen.

Mit dem Eintritt in die Selbstständigkeit muss er sich der Bewährung im Geschäftsleben stellen. Der Existenzgründer muss sein Unternehmen gemäß seinem Businessplan im Umfeld der Kunden und der Wettbewerber positionieren. Der Plan ist den tatsächlichen Verhältnissen anzupassen, also unter den Bedingungen der Praxis fortzuschreiben. Dieser Vorgang betrifft zunächst die ersten Jahre der Existenzgründung und dauert mindestens solange, wie die Berichtspflicht an die Geldgeber anhält.

Der Businessplan enthält durch seine Fortschreibung wichtige Informationen, die für die Führung des Unternehmens von Bedeutung sind. Deshalb ist es unklug, wenn der Selbstständige grundsätzlich auf die so gewonnenen Grundlagen verzichtet. Die fundamentale Bedeutung, die der Businessplan für die Existenzgründung hat, kommt auch seiner Fortschreibung für die Entwicklung und die Etablierung als Unternehmen zu.

Positionierung vornehmen

Die Positionierung des Unternehmens ist eine wichtige Aufgabe, die der Selbstständige alle drei Jahre vorzunehmen hat. Sie wird allerdings häufig vernachlässigt, weil Existenzgründern und langjährigen Unternehmern der nötige innere Abstand zur Beurteilung ihrer Firmen fehlt. Eine SWOT-Analyse würde sie eines Besseren belehren, weil sich die Stärken und Schwächen eines Unternehmens und die damit verbundenen Chancen und Risiken unbemerkt verschieben können.

Marketing anpassen

Der Selbstständige muss das Marketing seines Unternehmens genau an die Veränderungen des Kundenverhaltens anpassen. Die Zauberworte lauten bei Produkten Showrooming und Webrooming. Beim Showrooming informiert sich der Kunde über die Produkte im Laden, um sie später im Onlinehandel billiger zu kaufen. Umkehrt informiert er sich im Webrooming ausführlich und kauft doch im Geschäft. Laut einer Studie haben 60 Prozent der Webroomer auch Showrooming und 90 Prozent der Showroomer gelegentlich Webrooming gemacht. Der Trend verläuft in Richtung Webrooming; er kann sich genauso gut umkehren. Deshalb muss der Selbstständige sein klassisches Marketing und sein Online-Marketing den Bewegungen seiner Kunden anpassen.

Suchmaschinenoptimierung (SEO) verfolgen

Linkaufbau, schlechte links, seo für gründer, seo links, link seo, seo linkbuildingMit der Suchmaschinenoptimierung (SEO) müssen die Selbstständigen dafür sorgen, dass ihre Texte zu Werbung und PR im Internet gut platziert sind. Doch SEO ist ein Prozess; denn die Keywords ändern sich ständig im Inhalt und in der Reihenfolge. Unternehmer, die auf die richtigen Keywords angewiesen sind, sollten sich daher laufend im Bereich Traffic Strategie und Google Keywords weiterbilden. Google, das seine Parameter des SEO grundsätzlich nicht verrät, passt seine Kriterien laufend den von ihm ermittelten Lesebedürfnissen an. Kunden im Internet fühlen sich durch werbliche Aussagen stärker genervt als klassische Kunden. Kundenzeitschriften verfangen bei ihnen nicht. Deshalb hat sich das Corporate Blogging entwickelt, das auf werbliche Aussagen der Unternehmen fast völlig verzichtet und bei Google hoch im Kurs steht.

Beendigung der Selbstständigkeit

Die Selbstständigkeit kann auf unterschiedliche Weisen beendet werden.

  • Unentgeltliche Beendigung: Das Unternehmen wird verschenkt oder vererbt.
  • Insolvenz: Die Insolvenz eines Unternehmens tritt bei Zahlungsunfähigkeit, drohender Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung ein. Die Insolvenz bedeutet nicht automatisch das Ende der Firma durch Liquidation; sie kann auch zur Sanierung beantragt werden.
  • Beendigung durch Tod: Die Selbstständigkeit kann durch Tod beendet werden. Hat der Selbstständige keine Vorsorge für den Todesfall getroffen, tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Vorausschauend kann er ein Firmentestament zur Regelung seiner Nachfolge verfassen. Da der Tod eines Menschen nur die Eigentumsverhältnisse verschiebt, scheidet er zwar aus dem Leben aus, das Unternehmen lebt mit neuer Eigentümerschaft aber weiter.

Wie es materiell mit dem Selbstständigen weitergeht, richtet sich allein nach seinen persönlichen Umständen; denn die Beendigung der Selbstständigkeit hat mit dem Rentenalter nicht das Geringste zu tun. Ob der Selbstständige den frühen Ausstieg sucht oder die Rente bis zum Lebensende genießen will, sofern er Ansprüche durch Altersvorsorge erworben hat, liegt allein in der Verantwortung des Selbstständigen.

Fazit

Bevor sich jemand für die berufliche Selbstständigkeit entscheidet, muss er sich mit den Einzelheiten vertraut machen. Er muss die zu ihm passende Art der Selbstständigkeit aussuchen und prüfen, ob er charakterlich für die Selbstständigkeit geeignet ist. Auch die Rechtsform ist festzulegen. Der Gründungsprozess startet mit der Ausarbeitung eines Businessplanes auf der Grundlage der Geschäftsidee. Sind die einzelnen Schritte zur Existenzgründung erledigt, beginnt der Eintritt des Selbstständigen in das Geschäftsleben und die "Laborphase" endet. Sein Startup muss sich in der Wirklichkeit bewähren und die kritischen Zeiten des möglichen Scheiterns überstehen. Darauf folgt das Dasein des Selbstständigen als Unternehmer, das für ihn Höhen und Tiefen bereithält. Deshalb sind Weiterbildung und Annahme der unternehmerischen Herausforderungen die Bedingungen für den unternehmerischen Erfolg. Den Austritt aus der Selbstständigkeit sollte der Unternehmer so bestimmen, wie und wann er ihn für richtig hält. Er ist niemandem für seine Entscheidung verantwortlich. Wählt er das Rentenalter, sollte die Altersvorsorge stimmen, aber auch die materielle Ausstattung ist allein Sache des Selbstständigen.

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