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In Deutschland hat Vertrieb einen immer schlechteren Ruf. Das liegt insbesondere an der immer gleichen Ansprache, die von vielen Vertrieblern gewählt wird. Das schwarze Schaf des Vertriebes ist wiederrum die „Kaltakquise“. Dieser Problemstellung tritt Sel

SellUp, ein Bochumer StartUp digitalisiert den Vertrieb


In Deutschland hat Vertrieb einen immer schlechteren Ruf. Das liegt insbesondere an der immer gleichen Ansprache, die von vielen Vertrieblern gewählt wird. Das schwarze Schaf des Vertriebes ist wiederum die „Kaltakquise“. Dieser Problemstellung tritt SellUp entgegen; zum einen durch Vertriebscoachings, und allem voran durch ihr digitales Vertriebstool für den B2B-Bereich.

Wie macht Ihr bei SellUp denn Vertrieb?

Zum einen mit wirklich gut ausgebildeten Vertrieblern, die Ihr Handwerk verstehen, und natürlich immer in Verwendung von eyeCall.

Mein Co-Founder und ich haben jahrelang sprichwörtlich selbst am Telefonhörer gehangen. Daraufhin haben wir eyeCall entwickelt. Es handelt sich um ein Tool, das es Verkäufern ermöglicht länger und besser im Kopf seines Kunden zu bleiben. Dies machen wir mittels Webcam-Übertragung in Verbindung mit der Präsentation des zu verkaufenden Produktes oder der Dienstleistung. Die Unternehmen erhalten damit die Möglichkeit Ihrem Vertrieb ein Gesicht zu geben – und zwar ihr eigenes.

EyeCall legt sich wie eine Maske über die eigene Firmenwebsite, oder jede anderweitig gewünschte Website. Darüber hinaus habe ich als Verkäufer die Option des „Screensharings“. Dadurch wird der Vertriebler zum digitalen Reiseführer für erklärungsbedürftige Produkte oder Dienstleistungen.

eyeCall auf mobilem iPad Endgerät

eyeCall auf mobilem Endgerät, sellup.de

Also hast Du Dich nicht sofort Vollzeit selbstständig gemacht?

Nein. Ich habe zwar bereits nach meinem Abitur mein erstes Startup gegründet und erfolgreich weiterverkauft, aber trotzdem habe ich zunächst bei Employour, einem von Bertelsmann übernommenen Startup, im Vertrieb gearbeitet. Als stellvertretender Vertriebsleiter habe ich dort mitgeholfen den Schritt vom kleinen zu einem millionenschweren Unternehmen zu bewältigen. Dies war für mich und meinen damaligen Arbeitskollegen – und jetzigen Co-Founder – Michael Kreider, aber auch der Zeitpunkt etwas Eigenes aufzubauen: SellUp.

Was waren Deine größten Herausforderungen in der Startphase?

Zunächst einmal die Bürokratie in Deutschland. Zwar liest man immer wieder, wie bedrückend dieses Thema sein soll, doch erst wenn man selber drin steckt merkt man, dass dies noch maßlos untertrieben ist. Für uns war von Anfang an klar, dass wir hier externe Beratung benötigen werden. Sich diesen „Luxus“ als Startup zu gönnen, ist viel mehr der Angst geschuldet einen kapitalen Fehler zu machen, den man später teuer zu bezahlen hat.

Nikolas, was ist Dein wichtigster Tipp für Jungunternehmer, die gerade selbst gegründet haben?

Glaubt an Euch und Eure Idee. Nur so werdet Ihr auch anderen Menschen um Euch herum, sprich Kunden, Investoren oder zukünftige Mitarbeiter faszinieren können. Den Mut, Fehler zu machen, darf man niemals verlieren, denn der entscheidende Unterschied zwischen Euch und großen, gestandenen Unternehmen ist, dass Ihr Fehler schneller revidieren könnt als dies der große Player überhaupt bemerkt. 

Wer ist Eure Zielgruppe und wie erreicht Ihr sie?

Unser Zielgruppe sind Menschen im Vertrieb. Jemandem im Vertrieb etwas zu verkaufen würde ich persönlich als Königsdisziplin bezeichnen. Niemand geht härter mit Dir und Deinem Verkaufsgepräch ins Gericht als jemand der selber anderen Leuten etwas verkaufen will. Unser Credo: Immer offen und ehrlich sein, damit kann man zumindest einmal nicht verlieren. In den allermeisten Fällen gewinnt man hierdurch extrem – besonderes an Respekt.

Wie ist die Idee zu SellUp entstanden?

Nun, wir haben uns schon sehr früh auf unseren Namen festgelegt. Entstanden ist das Ganze lustigerweise bei einem Bier, bzw. einem Äppler von Michael. Uns war von Beginn an klar, dass wir einen Namen benötigen, der im Kopf bleibt. Deutsche Namen haben wir dabei immer wieder bedingungslos über Bord geworfen, weil uns hier einfach nichts Prägnantes eingefallen ist. Also haben wir uns auf das berufen, was wir tagtäglich machen, nämlich unseren Kunden zu noch mehr Umsatz zu verhelfen. „Etwas zu Geld machen“ ist die Basis all unserer täglichen Überlegungen.

 eyeCall Backoffice-Ansicht

Das SellUp Team, sellup.de

Was ist das Besondere an dem Startup SellUp?

Auf der einen Seite sind wir ein junges Team aus Bochum, das dem angestaubten Vertrieb neues Leben einhauchen will. Auf der anderen Seite sind wir aber im Verkauf auch an eine angenehme, professionelle Ebene gebunden. Uns war wichtig, dass sich dies in unserer Corporate Identity wiederspiegelt. Unsere Marken eyeCall und vertriebscoaching.de gliedern sich designtechnisch exakt ein und sorgen bereits jetzt für einen absoluten Wiedererkennungswert.

Habt Ihr von Anfang an Geld verdient oder gab es auch richtige Durststrecken?

Wir hatten das Glück bereits von Anfang an durch einen Investor unterstützt zu werden. Zwar haben wir im Vergleich zu unserer vorherigen Beschäftigung am Anfang einen deutlichen Schritt zurück machen müssen, wissen aber auch, was es bedeutet einen Schritt zurückzugehen um zwei nach vorne zu kommen. Abseits davon sei aber gesagt: Wir haben SellUp nie aus finanziellen Gesichtspunkten gegründet, sondern weil wir bedingungslos an diese Idee glauben.

Wie sieht aktuell Deine Arbeitswoche aus?

Im Kern ist mir eine strukturierte Woche die liebste. Dies klappt nur leider nicht häufig genug, da immer wieder unterschiedliche Themen anfallen, die keinen Aufschub dulden. Wir orientieren uns immer an den Arbeitszeiten unserer Kunden, und deshalb beginnt für uns die Woche montags um 8.30 Uhr. Vor jedem Arbeitstag bin ich mit meinem Hund spazieren und baue mir dabei meinen virtuellen Tageskalender zusammen. Es ist meiner Meinung nach extrem wichtig vorbereitet in den Tag zu gehen um zu wissen, was alles anfallen wird. Zu Beginn eines jeden Tages, bespreche ich mit Michael unsere Aufgaben, die wir aber mittlerweile perfekt aufeinander abgestimmt haben. Es gibt nicht besseres als zu wissen, dass jemand einem den Rücken freihält und man sich so auf seine wesentlichen Punkte konzentrieren kann.

Wo siehst Du Dich und SellUp in 5 Jahren?

Eine schwierige Frage, bei der ich mich nie richtig entscheiden kann. Was für Michael, unsere Mitarbeiter und mich feststeht: Wir wollen den Vertrieb in Deutschland nachhaltig prägen. Dies wird uns aber nur gelingen, wenn wir in den kommenden Jahren gesund, aber stetig wachsen. Insofern wir dadurch unsere Unternehmenskultur nicht gefährdenden, bin ich damit mehr als zufrieden.

Herzlichen Dank für das Interview! Wir wünschen Euch weiterhin viel Erfolg und freuen uns jetzt schon darauf Neues von Dir und SellUp zu hören!

Logo SellUp

SellUp Consulting GmbH

Startup: Die 2016 in Bochum gegründete SellUp Consulting GmbH ist ein Dienstleistungsunternehmen, das aus der Überzeugung heraus entstanden ist, den Vertrieb zu digitalisieren und ihm frischen Wind zu verleihen. Auf Grundlage dessen hat die SellUp Consulting GmbH das interaktive B2B-Vertriebstool „eyeCall“ entwickelt. Es ermöglicht dem Verkäufer, via installationsfreier Ein-Wege-Videoverbindung, den Kunden durch sein Leistungsangebot zu führen und hierdurch dem Verkaufsgespräch mehr Persönlichkeit zu verleihen.

Gründer: Nikolas Schran und Michael Kreider

Homepage: www.sellup.de


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