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Network-Recruiting-as-a-Service mit skill-fisher: das Recruiting “SWAT-Team” für Digital Business


Die skill-fisher GmbH ist Anfang 2017 als Business-Venture der Managementberatung e&Co. AG an den Start gegangen, um Digital-Talente sowohl mit traditionellen Organisationen als auch mit Start-Ups in der Wachstumsphase zusammenzubringen. Und das genauso innovativ, wie es die digitalisierte Welt fordert: kuratiertes Netzwerk-Recruiting mit individuellem Service und umfassendem Verständnis der „Digital-Szene“. Kai H. Kuljurgis, Gründer und CEO von skill-fisher, erläutert hier die spannende Geschichte zu seinem Start-up und wie seine Vision des modernen Recruitings aussieht.

Welchen Ratschlag würdest Du anderen Startups geben?

Meiner Meinung nach sollte niemand für den Lifestyle gründen. Man sollte fortlaufend sehr genau prüfen, welche Potentiale in der Idee stecken und niemals vergessen, sein Vorhaben ständig mit der Realität abzugleichen – vor allem auch nach der Gründung. Eure Geschäftsidee ist eure Geschäftsidee! Das bedeutet im Klartext: Es ist niemand anderes für den Erfolg – oder eben auch den Misserfolg – Eures Handelns verantwortlich. Ohne Ehrgeiz, Leidenschaft, Durchhaltevermögen und klare Prioritäten wird es nicht funktionieren. Dazu gehört ebenfalls eine gesunde Portion Realismus, um sich regelmäßig zu fragen, ob man auf dem richtigen Weg ist und ob das, was man tut, auch nachhaltig ist. Die regelmäßige Reflexion mit Vertrauten und Kollegen hilft mir dabei am besten.

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Der skill-fisher Gründer Kai H. Kuljurgis, skill-fisher.com

Was waren Deine Top 3 Learnings?

  1. In der Realität des Unternehmertums hilft Dir nichts und niemand – wirklich gar nichts – außer ein gewonnener Kunde: Bekannte und Verbundene haben gut reden, Ideen sehen auf dem Papier gut aus und Gedankenexperimente mit Freunden/Kollegen machen Spaß – wenn das Konto aber leerer wird, hilft das alles nichts. Die Herausforderung, einen echten Kunden zu gewinnen und ihn bis zum erfolgreichen Abschluss zu führen, war für mich eine extrem wertvolle Erfahrung, die mein Verständnis von Unternehmertum wesentlich geprägt hat.
  2. Arbeite nur mit Leuten zusammen, mit denen die Chemie stimmt und auf die Du Dich verlassen kannst: wenn Du von Anfang an ein komisches Gefühl bei jemandem hast – auch wenn Du es nicht näher bestimmen kannst – lass es lieber bleiben! Meiner Erfahrung nach wird es nicht funktionieren. Die Kultur einer solchen Form der Zusammenarbeit (basierend auf der gemeinsamen Chemie) ist wesentlicher Faktor für Vertrauen und Erfolg, gerade bei kleinen und jungen Teams.
  3. Sei flexibel, vorab definierte Hypothesen, Strukturen oder Prozesse regelmäßig zu überdenken und anzupassen: manchmal kann es sehr herausfordernd sein, Ideen und Konzepte, in die zuvor viel Arbeit geflossen ist, wieder über den Haufen zu schmeißen. Mein zentrales Credo ist hierbei: diese Arbeit ist nicht verloren! Ganz im Gegenteil: sie hat zu neuen Erkenntnissen und Erfahrungen geführt, die wiederum für den Erfolg der Weiterentwicklung des Unternehmens von zentraler Bedeutung sind.

 Wie funktioniert skill-fisher?

Mit skill-fisher bieten wir innovatives Network-Recruting-as-a-service für traditionelle Organisationen und Start-Ups in der Wachstumsphase an. Talent-Netzwerke sind eine Teildisziplin des Recrutings, die im „War for Talents“ als die Zukunft angesehen werden – vielen Inhouse-HR-Abteilungen aber verschlossen bleiben. Unser Geschäftsmodell ist risikobasiert: Kosten für den Auftraggeber entstehen erst bei einer erfolgreichen Einstellung. Bis dahin ist unser sehr persönlicher Service kostenfrei und ohne Verpflichtung.

Wer ist Deine Zielgruppe und wie erreichst Du sie?

Das sind alle Unternehmen, die sich mit der Digitalisierung ihres Produkts, ihrer Kanäle oder ihrer Prozesse befassen und in diesem Kontext passende Digitalexperten suchen. Dazu zählen z.B. der internationale Großkonzern, der eine Service-Plattform aufbaut, ein Mittelständler, der einen eCommerce-Shop ausrollen möchte oder ein Data-Analytics-Start-up in der Wachstumsphase. Das bedeutet für mein Team und mich, dass wir einen sehr breiten Blick haben müssen, um die passenden Digitaltalente zu finden. Dafür nutzen wir vor allem unser laufend wachsendes Netzwerk, sind aber natürlich auch in den gängigen Portalen auf der Suche – und tauschen uns intensiv aus in Co-Working Spaces wie die Factory in Berlin oder die Founders Foundation in meiner Heimat in Bielefeld. Durch die unmittelbare Nähe zum Digital-Space kann ich früh erkennen, wo welche Bedarfe entstehen bzw. welche Entwicklungen möglicherweise eine Chance für Kandidaten in meinem Netzwerk bedeuten können. Gleichzeitig bespiele ich die gesamte Klaviatur des Start-up-Marketings über diverse Channels und teste verschiedene Werbemaßnahmen.

Wieso gelingt es skill-fisher besser als etablierten Playern Digitaltalente zu vermitteln?

Unser Netzwerk fokussiert eine Nische innerhalb derer wir uns gut auskennen. Dazu zählt neben dem Verständnis dafür, wonach und wo wir für eine bestimmte Stelle suchen müssen, vor allem auch die richtige „Sprache“ und das Gespür für die richtige Chemie. Unser Service ist individualisiert und handverlesen, deshalb nehmen wir uns viel Zeit für das Kennenlernen der Arbeitsumgebung und Anforderungen der zu besetzenden Stellen, um so den Best-Fit ermöglichen zu können. Diese Faktoren nutzen wir dann für die gezielte und personalisierte Ansprache passiv suchender bzw. nicht suchender Kandidaten. Für uns geht somit Qualität vor Quantität.

Was hat Dich bewogen skill-fisher zu gründen?

Ich war zuvor bei unserem Hauptinvestor, der Managementberatung e&Co. AG, als Berater für Veränderungssituationen in vielen Digitalisierungsprojekten und „Startup-Botschafter“ aktiv. Dabei habe ich an vielen Stellen als Bindeglied zwischen der pulsierenden Gründerszene und der etablierten Industrie agiert. In dieser Zeit ist uns innerhalb des Gründerteams von e&Co., zu dem ich ebenfalls gehöre, die Idee gekommen, unsere Netzwerke aus diesen beiden Welten zusammenzuführen – mit dem Ziel, die richtigen Talente im Digital-Business-Umfeld vermitteln zu können.

Was ist das Besondere an dem Startup skill-fisher?

Wie bereits angedeutet, konzentrieren wir uns sehr auf eine ganz bestimmte Nische, innerhalb derer wir unser Netzwerk stetig weiter ausbauen. Der Zugang und das Verständnis dieses Netzwerks ist das, was wir unseren Kunden exklusiv anbieten – aktuell vor allem zu Recruiting-Zwecken. Traditionelle Organisationen unterstützen wir beispielsweise von der Definition des Bedarfs und dem Zuschnitt des Angebots über die Begleitung während der Rekrutierung zum „kulturell richtigen Umgang“ bis zur Einstellung. Bei Startups sind Bedarf und Angebot meist recht klar, auch das Netzwerk besteht häufig schon – dort mangelt es oft einfach an der Bandbreite für ein professionelles Recruiting. In einem Satz: skill-fisher – das professionelle und personalisierte Recruting-S.W.A.T.-Team.

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Hast Du von Anfang an Geld verdient oder gab es auch richtige Durststrecken?

Da das Geschäftsmodell von skill-fisher risikobasiert ist, verdienen wir erst bei einem erfolgreichen Abschluss. Gerade zu Anfang war es eine Herausforderung, das – nicht zuletzt durch den hohen Bedarf an Digitaltalenten getriebene – Interesse an unserem Service / Unternehmen nach „echtem“ Bedarf auszusieben. Außerdem mussten wir lernen, dass der Prozess von der Vorstellung eines Kandidaten bis zu Einstellung – gerade in traditionellen Organisationen – häufig viel Zeit in Anspruch nimmt. Die ersten Umsätze haben da schon auf sich warten lassen. Als Business Venture eines etablierten Unternehmens und einem voraussichtlich bereits zur Mitte diesen Jahres positiven Cash-Flow haben wir heute glücklicherweise wenig Sorge im Hinblick auf unsere Finanzierung.

Hast Du Dich sofort Vollzeit selbstständig gemacht?

skill-fisher ist als Venture aus der ebenfalls von mir mitgegründeten Managementberatung e&Co. AG entstanden. Das Konzept für skill-fisher habe ich also bereits während meiner Tätigkeit dort gemeinsam mit dem restlichen Gründerteam entwickelt und es anschließend selbstständig validiert. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Validierung habe ich die Gründung durchgeführt – und bin somit tatsächlich von der Festanstellung direkt in die Vollzeitselbstständigkeit gegangen.

Wie sieht aktuell Deine Arbeitswoche aus?

Wir haben skill-fisher als moderne Organisation für „Digital-Natives“ konzipiert. Das Team kann also sehr unabhängig und selbstständig arbeiten. Für den Erfolg eines solchen Ansatzes sind allerdings klare Strukturen und Abläufe notwendig. Entsprechend teile ich zu Beginn jeder Woche am Montag die laufenden Projekte innerhalb des Teams auf, damit jeder seine Ressourcen entsprechend planen kann. Innerhalb des Teams nutzen wir Slack als Medium zur Echtzeit-Kommunikation, in dem Fragen zur Wochenplanung bzw. der Aufgabenerledigung besprochen werden. Außerdem findet am Dienstag unser operativer Call zur gegenseitigen Abstimmung im Team statt: für einen Rückblick auf die letzte Woche sowie die Planung der anstehenden Woche. Den Rest der Woche kümmert sich jeder selbstständig darum, die geplanten Projekte zu bearbeiten. Jeweils am Ende der Woche übergebe ich dann die Arbeitsergebnisse – also die erfolgreich qualifizierten Kandidaten – an unsere Auftraggeber und fülle das Aufgaben-Backlog je Projekt für die nächste Woche.

Wo siehst Du Dich und skill-fisher in 5 Jahren?

In diesen agilen und volatilen Zeiten denke ich zunächst einmal an die nächsten zwölf Monate. Meine Mission: Auf- und Ausbau einer modernen, tragfähigen und nachhaltigen Organisation mit digitaler Kultur, massiv kennzahlengetriebener Ausbau des Netzwerks und cashflow-positives Business. Außerdem werden wir die Entwicklung einer neuen Produktidee zur Lösung eines kürzlich entdeckten, recruiting-spezifischen Problems bewerten.

Herzlichen Dank für das Interview! Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg und freuen uns jetzt schon darauf Neues von Dir und skill-fisher zu hören!

Logo skill-fisher

skill-fisher GmbH

Startup: skill-fisher GmbH – Network-Recruiting-as-a-service: skill-fisher findet, coacht und fördert herausragende Digitaltalente entlang der kompletten digitalen Wertschöpfungskette, mit klarem Fokus auf die Schnittstelle zwischen Business und IT: Digital Leadership; Data Science, Analytics & Intelligence; Product Management & Ownership; Business Architecture und Design UX/UI.

Gründer: Kai H. Kuljurgis, e&Co. AG

Website: www.skill-fisher.com  Blog: www.skillfisher.de


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