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Selbststaendigkeit.de > News > News / Interviews > INVENTORUM - Das All-in-One...
INVENTORUM, Christoph Brem, Kassenabwicklung, Warenbestandsverwaltung, inventorum.com

INVENTORUM - Das All-in-One-System für den Einzelhandel der Zukunft


INVENTORUM macht es möglich –  das All-in-One-System wappnet alle Einzelhändler für die Zukunft. Dazu vereint das Unternehmen mit seiner Software die Welten „Online” und „Offline”. Das System beinhaltet eine Kasse, Warenwirtschaft und Buchhaltung in einem und stellt zudem eine Verknüpfung zur Onlinewelt dar, indem es vielfache Verbindungen in den E-Commerce unterstützt. Wir haben den Gründer von INVENTORUM einmal näher zu Produkt, Visionen und seiner Geschichte befragt. 

Christoph, was ist Dein Top-Tipp für andere Existenzgründer?

Niemals den Mut und die Motivation verlieren! Nach einem meist euphorischen Hoch gibt es dann logischerweise auch die Tiefs in den täglichen operativen Themen oder auf bei der Suche nach neuem Geld. Das ist völlig normal. Bei einem jungen Unternehmen, gerade in der heutigen Zeit, ist vieles unberechenbar und man muss Tiefen eher als Lernmöglichkeit sehen als das Gesamtbild in Frage zu stellen. Dabei sollte man natürlich auch nicht vergessen, die Erfolge zu würdigen. 

Was waren Deine 3 größten Herausforderungen in der Startphase?

  1. Eine der größten Herausforderungen ist es, geeignete Mitarbeiter zu finden, die ins Unternehmen passen. Das kann heute jemand anders sein als morgen, denn jede Herausforderung ist neu und tritt nie nach Plan ein. Vor allen Dingen muss man seine eigenen Schwachpunkte schnell abdecken. Wenn man zum Beispiel selbst kein Entwickler ist und eine Tech Firma gründen will, sollte man sich schnellstmöglich eine Tech Koryphäe ins Team holen und mit viel Anteilen am Erfolg der Firma beteiligen.
  2. Natürlich ist auch die Finanzierung ein wichtiger Punkt. Es ist in Deutschland nicht so einfach, Projekte langfristig finanzieren zu lassen. Hier ist es wichtig, eher kurz- bis mittelfristig einen positiven Cashflow zu gewährleisten.
  3. Aus den ersten beiden Punkten lässt man sich leicht dazu verleiten, Sonderwünschen von Kunden, Partnern und/oder Investoren nachzugehen, um schnell Umsatz zu machen oder nach außen kurzfristige Erfolge zu vermelden. Meist bereut man das aber später. Bleib Deiner Vision treu!

Was muss ich mir unter INVENTORUM vorstellen?

Wir möchten den inhabergeführten Einzelhandel ansprechen. In Deutschland gibt es etwa 465.000 Einzelhändler, in Europa etwa 5 Millionen. Es ist uns wichtig, die Innenstädte am Leben zu halten und die kleinen Händler gegenüber den großen Einkaufszentren bestehen zu lassen. Aber auch Dienstleister sollen sich angesprochen fühlen. Unser Unternehmen stellt eine intuitiv bedienbare Software bereit, mit der sich letzten Endes Offline und Online kombinieren lassen. So stärken wir alle Händler hinsichtlich der aktuellen Situation, in der die Digitalisierung um sich greift. Wir möchten in erster Linie Geschäftsinhabern den Vorteil bieten, Zeit zu sparen und Daten zentral in einem System zu erfassen. Dieser ganze Prozess ist zudem Finanzamt-konform.

INVENTORUM Christoph Brem

Der INVENTORUM Gründer und Geschäftsführer Christoph Brem, © Max Threlfall

Wer ist Eure Zielgruppe und über welche Kanäle gewinnt Ihr sie?

Unsere Zielgruppe sind lokale Einzelhändler, meist der Modeladen um die Ecke oder der Spielzeugladen mit den tollen Holzprodukten. Heutzutage werden Geschäfte nicht mehr zumeist durch den Stadtbummel angebahnt, sondern fangen im sozialen Netzwerk oder auf Google an. Da braucht der stationäre Handel Nachhilfe, muss auffindbar werden und bereit sein für neue Prozesse von denen niemand genau vorhersagen kann, wie diese in fünf Jahren aussehen werden. Aber heute weiss man schon, dass auch wenn E-Commerce erst 15-20 % des Handels ist, so ist schon mehr als die Hälfte des stationären Geschäfts Online beeinflusst, der sogenannte Ropo Effekt (Research online, Purchase offline). Oder würden Sie einen neuen Fernseher im Geschäft kaufen ohne vorher Online recherchiert zu haben?

Wir erreichen unsere Kunden über verschiedene Kanäle. Zum einen berichten wir auf unserem Blog über das Alltagsgeschäft ausgewählter Kunden und greifen in Ratgeberartikeln aktuelle Themen auf, welche wir auch über Social Media streuen. Unser Anspruch ist es, Händlern ihre Hemmschwelle zu nehmen und ihnen Expertenwissen an die Hand zu geben, das über Software am POS hinausgeht. Aus diesem Grund haben wir eine Expertenrunde ins Leben gerufen, in der Fachleute aus dem Einzelhandel Tipps und Ratschläge für alle Interessierten bereitstellen.

Wie macht Ihr die Buchhaltung, nutzt ihr dafür eigene Software?

Auf unserer Jobseite können die Bewerber offene Stellen finden. Wir nutzen darüber hinaus aber auch Bewerbungsplattformen wie AngelList oder indeed. Außerdem haben wir  auch keine Scheu davor, Leute aus anderen Teilen der Welt einzustellen, da hat Berlin einen großen Vorteil. Viele Menschen wollen hierher. Einfach weil Berlin cool ist, oder andere Orte nicht mehr so cool sind (siehe USA). Außerdem hat Berlin den bürokratischen Aufwand für Visa gewaltig vereinfacht, das funktioniert prima und schnell.

Für die Buchhaltung nutzen wir keine eigene Software, da dies andere besser können, zumal Software-as-a-Service besondere Anforderungen benötigt. Wir haben hier einen externen Partner, der die gesamte Buchhaltung übernimmt.

Wie ist die Idee zu INVENTORUM entstanden?

Ich bin in einer Einzelhandelsfamilie aufgewachsen. Deshalb hatte ich von früh an einen Bezug zum Einzelhandel. Zuerst studierte ich in Hamburg Ingenieurwissenschaften und konnte praktische Erfahrungen in der Logistik für Flugzeugwartung bei der Lufthansa sammeln. Mit der Verleihung meines Stipendiums zog es mich dann in die Vereinigten Staaten, wo ich ein Studium in Operations und Management Consulting in Seattle absolvierte. Später war ich am Aufbau verschiedener Start-Ups im Silicon Valley und New York beteiligt. Nach 16 Jahren in den USA ging ich dann wieder nach Deutschland zurück und der Weg war so gut wie vorgezeichnet: Eher zufällig bin ich auf das Problem der Doppelverkäufe bei Einzelhändlern im Zusammenhang mit Ihrem Onlineshop aufmerksam geworden. Durch meine Kindheit im Laden meiner Mutter und meiner Erfahrung mit Logistik und Unternehmenssoftware bin ich schnell auf die Warenwirtschaft gekommen und habe festgestellt, dass es hier für kleine Händler keine passende Lösung gab. So war die Idee für INVENTORUM geboren. Nimm das wichtigste aus SAP, einer Kasse, einer Kundenverwaltung und einem Onlineshop, füge es nahtlos zusammen und biete es ohne Installations- oder Trainingsaufwand zu einem günstigen Preis an.

INVENTORUM, Christoph Brem, Kassenabwicklung, Warenbestandsverwaltung, inventorum.com

INVENTORUM - Das All-in-One-System für den Einzelhandel der Zukunft, inventorum.com

Hast Du von Anfang an Geld verdient oder gab es auch richtige Durststrecken?

Gleich Geld zu verdienen ist bei einem Tech-Startup mit einem ziemlich komplexen Produkt nahezu ausgeschlossen. Natürlich ging es am Anfang darum, mit möglichst wenig möglichst viel zu erreichen. Daher muss man die richtigen Leute finden, die so etwas mitmachen und selbst auf viel verzichten, zum Beispiel ein Gehalt für die ersten Jahre. Gleichzeitig war ich in der komfortablen Situation, nicht mehr ein ganz so junger Gründer zu sein und konnte etwas von meinen Ersparnissen in die ersten Monate investieren. Selbst heute investieren wir noch mehr als wir verdienen, daher bleibt das Gefühl, ständig am Limit wirtschaften zu müssen, nicht aus. Amazon macht das seit 20 Jahren, daher habe ich noch etwas Zeit und gewöhne mich langsam daran.

Hast Du Dich sofort Vollzeit selbstständig gemacht?

Ja, ich halte nur in Ausnahmefällen was davon, ein Unternehmen als Nebenjob hochzuziehen. Es braucht einfach zu viel Energie, Fokus und Zeit. Und auch der Druck, endlich eine Finanzierung zu bekommen oder Geld zu verdienen, hilft dabei, die Ziele richtig und zeitnah umzusetzen.

Was ist das Besondere an dem Startup INVENTORUM?

Als Firma grenzen wir uns dadurch ab, dass wir keine Legehenne einer Startup-Factory sind. Wir wollen Erfolg und Geld verdienen aber auch eine Firma mit Charakter sein, in der Menschen Verantwortung übernehmen und ihre eigene Karriere mitgestalten und verantworten. Das bietet für viele eine tolle Möglichkeit der Selbstverwirklichung und statt einer Life-Work-Balance, in der man das Eine gegen das Andere abwägt, eher eine Life-Work-Harmony zu erreichen. Schließlich ist auch die Arbeit das Leben und heute ist es oft schwer dies zu trennen. Da ist es mir lieber die Leute finden auch bei uns Erfüllung.

Für unsere Kunden wollen wir mehr als nur eine Software Firma sein. Der lokale Handel hat es mit dem Monster “Digitalisierung” sehr schwer. Doch gleichzeitig sind es meist diese Läden, die den Charakter unserer Städte ausmachen und das soziale Gefüge der Städte bestimmen. Wir wollen den Fortbestand der Ladengeschäfte stärken, ob durch unsere Software Plattform, Tipps aus unserer Expertenrunde oder durch persönlichen telefonischen Support. Damit geht auch einher, den Wünschen der Kunden entgegenzukommen. Unser Support muss der Beste in der Branche sein und und unser  Credo – sei sozial, kauf lokal – versuchen wir auch im Marketing weiter auszuspielen.

INVENTORUM, Christoph Brem, Kassenabwicklung, Warenbestandsverwaltung, inventorum.com

 Alles was man als Händler braucht - INVENTORUM Kasse, Drucker und Kassenschublade, Scanner und Kartenlesegerät, inventorum.com

Wie sieht aktuell Deine Arbeitswoche aus?

Da wir derzeit in der Entwicklung der nächsten Generation unserer Plattform sind, bin ich operativ mehr involviert als sonst. Aber natürlich macht es Spaß und ist äußerst wichtig, die Vision auch im Detail des Produkts wiederzufinden. Daher arbeite ich momentan sehr eng  mit dem Produktteam zusammen.

Eine weitere wichtige Aufgabe ist für mich der Aufbau und die Pflege wichtiger strategischer Partnerschaften. Wir können als relativ kleines Unternehmen nicht in jedes Ladengeschäft laufen, um unser Produkt vorzustellen. Daher ist die Zusammenarbeit mit verwandten oder komplementären Anbietern sehr wichtig, um sich gegenseitig zu helfen.

Und natürlich bin ich ständig dabei, neue Geldgeber zu finden. Wie man sagt, „nach der Runde ist vor der Runde” hört dieser Prozess nie auf bis man sich dann wirklich einmal im soliden Gewinnbereich befindet.

Privat habe ich noch eine kleine Regel – mit meiner Familie zu frühstücken und Abendbrot zu essen. Ansonsten ist aber alles Fair-Game und unter 50 Stunden pro Woche komme ich selten.

Wo soll INVENTORUM in 5 Jahren stehen?

Wir werden ein wachsendes Unternehmen sein, dass vielen Einzelhändlern den Weg zu zukünftigen Entwicklungen geebnet hat. Meine Vision ist es, dass wir den lokalen Einzelhandel gestärkt haben und ein wichtiger Baustein, für den einzelnen Händler in seinen wichtigen Prozessen, geworden sind. Ob das der Verkauf im Laden ist, der Click-und-Collect-Prozess aus dem Onlineshop, oder die Erweiterung des eigenen Angebots durch die Zusammenarbeit mit Großhändlern oder Online-Portalen. Dann wird der Anspruch, die ideale Verknüpfung des stationären Handels mit dem E-Commerce nicht nur von Amazon erfüllt, sondern auch vom Händler um die Ecke mitgestaltet. INVENTORUM wird nach wie vor ein multikulturelles Unternehmen bleiben, in dem sehr viele motivierte Mitarbeiter bei guter Atmosphäre zusammenarbeiten und an einander beruflich wachsen. 

Herzlichen Dank für das Interview! Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg und freuen uns jetzt schon darauf Neues von Dir und INVENTORUM zu hören!

Logo INVENTORUM

INVENTORUM

Unternehmen: Die Inventorum GmbH wurde 2012 von Christoph Brem gemeinsam mit Experten aus dem Einzelhandel und der IT-Branche gegründet. Das All-In-One-System von INVENTORUM ist die einzigartige Kombination aus Kassenabwicklung und Warenbestandsverwaltung für Einzelhändler – ganz einfach auf dem iPad. Durch einen in das System integrierten Online-Shop hilft INVENTORUM Einzelhändlern bei der Herausforderung, die Verbindung zwischen dem stationären Geschäft und E-Commerce effizient auf einer Plattform darzustellen und so das Beste aus beiden Welten zu kombinieren: die persönliche Betreuung der Kunden im Ladengeschäft mit den Umsatzchancen des Online-Vertriebs. Die iPad-App von INVENTORUM schafft eine Schnittstelle zwischen Kassensystem, Warenwirtschaft, Onlineshop, Buchhaltung und Kundenverwaltung.

Gründer: Christoph Brem 

Homepage: www.inventorum.com


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