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Startseite > News > News / Gründertipps > Was man über Googles Mobile-First Index wissen sollte
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Was man über Googles Mobile-First Index wissen sollte


Google bringt einen neuen Mobile-First Index heraus. Das bedeutet, Google wird seine Suchergebnisse auf Basis der mobilen Inhalte erstellen und ranken – sogar bei Ergebnissen, die Nutzern von Desktop-PCs angezeigt werden. Wie das funktioniert und was Sie über den Google Mobile-First Index wissen sollten, lesen Sie in diesem Gastbeitrag von Tatjana Deutsch.

Was ändert sich mit dem Google Mobile-First Index?

Da immer mehr Websuchen auf mobilen Endgeräten getätigt werden, möchte Google, dass der Index und die Suchergebnisse die Mehrheit der Nutzer repräsentieren – also die mobilen Nutzer.

Google hat damit begonnen, die mobile Webversion als primären Suchmaschinenindex zu verwenden. Insofern macht Google den mobilen Index zum Hauptindex. 

Ein Suchmaschinenindex ist eine Sammlung von Seiten und Dokumenten, die die Suchmaschine entdeckt hat – hauptsächlich durch das Crawlen im Web. Zuvor wurde das Crawling aus der Sicht eines Desktop Browsers betrieben, jetzt fokussiert Google das Crawling auf den Standpunkt eines mobilen Browsers – daher Mobile-First Index.

Was ist, wenn ich gar keine mobile Webseite habe?

Keine Sorge: Obwohl Google möchte, dass Sie eine mobile Webseite haben, wird es stattdessen Ihre Desktop-Version crawlen. Die Desktop-Webseite wird auch indexiert, wenn die Suchmaschine einen Mobile User Agent verwendet, um die Seite zu betrachten.

Wenn Sie eine mobile Seite haben, dann sollten Sie sicher sein, dass alle Inhalte und Links der mobilen Webseite der Desktop-Version möglichst ähnlich sind. Auf diese Weise kann Google den richtigen Inhalt erschließen und die Webseite genauso ranken, wie es bei der Desktop-Webseite zuvor auch der Fall war.

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Ihre mobile Webseite hat weniger Inhalt als die Desktop-Version?

Das könnte eventuell problematisch werden. Google schaut sich die mobile Version Ihrer Webseite an. Wenn diese auf Seite A weniger Inhalt hat, als Seite A der Desktop-Version, wird Google womöglich nur die mobile Version mit weniger Inhalt erschließen.

Deshalb empfiehlt Google, Webseiten auf Responsive Design umzustellen. Hier stimmen die Inhalte der unterschiedlichen Webseiten-Versionen überein, nur die Darstellung wird auf die unterschiedlichen Geräte angepasst.

Was passiert mit erweiterbaren Inhalten (Expandable Content) in der mobilen Version?

Versteckte Inhalte wurden bei der Desktop-Version von Webseiten von Google bisher nicht hoch bewertet. Aber für die mobile Version gilt nun: Solche Inhalte werden voll gewichtet, wenn sie der User Experience dienen. Die Idee dahinter ist, dass solche erweiterbaren Inhalte auf mobilen Webseiten sehr sinnvoll sind, auf der Desktop-Version aber eher weniger.

Wann wird der Mobile-First Index für alle gültig sein?

Google hat bereits damit begonnen, bei einigen Nutzern den Mobile-First Index zu testen. Bis der Mobile-First Index vollständig umgeschaltet ist, werden noch einige Monate vergehen. Ein genaues Datum hat Google noch nicht bekannt gegeben.

Woher weiß ich, ob Google meine mobilen Webseiten erkennt?

Das „Abruf wie durch Google“-Tool in der Search Console ist am besten geeignet für diesen Zweck. Wählen Sie den mobile:smartphone User-Agent und schauen Sie sich die Vorschau an, nachdem der Abruf komplett ist. Was Google Ihnen jetzt als Ergebnis anzeigt, ist sehr wahrscheinlich das, was Google von Ihrer mobilen Webseite durch den Mobile-First Index erkennen und indexieren kann. Wenn Inhalte fehlen, sollten Sie das Problem beheben und das Tool erneut verwenden.

Ranking-Signale werden von der mobilen Webseiten-Version kommen, nicht von der Desktop-Version

Bisher hat Google Ihre mobile Webseite nach Signalen von Ihrer Desktop-Seite positioniert – das wird sich nun ändern. Google wird künftig Ihre mobilen und Desktop-Webseiten gemäß der gecrawlten mobilen Webseite ranken – Mobile-First Index halt.

Also wird der Page Speed der mobilen Webseite das Ranking Ihrer mobilen Webseite und der Desktop-Webseite bestimmen. Auch andere Parameter wie Title, H1s, Structured Data und andere Inhalte wird Google anhand der mobilen Seite bestimmen.

Wird Google einen unterschiedlichen Index für Mobil und Desktop nutzen?

Letztendlich plant Google, nur noch einen Index zu nutzen – einen, der auf den mobilen Inhalten basiert und Ergebnisse sowohl für mobile, als auch Desktop-Nutzern liefert. Während der Übergangszeit wird es zunächst sowohl einen Desktop-First, als auch einen Mobile-First Index geben; wobei die Gruppe, die die Ergebnisse auf dem Mobile-First-Index bekommen wird, erst einmal wesentlich kleiner ausfallen wird. Sehr wahrscheinlich werden aber die Nutzer selbst kaum bemerken, welchen Index sie gerade überhaupt verwenden.

Wenn Google mit dem Mobile-First Index zufrieden ist, wird er wohl zum einzigen Index aufsteigen. Stellt sich heraus, dass der Index weniger nützlich ist als angenommen, ist es durchaus auch möglich, dass die Suchmaschine wieder auf den Desktop-First-Index zurückgreift. Der Mobile-First Index ist in erster Linie ein Experiment.

Werden sich das Ranking und die Anzahl der Links deswegen verändern?

Einige Webseitenbetreiber haben bereits Bedenken geäußert, da mobile Inhalte die Tendenz haben, weniger Backlinks zu verzeichnen, als Desktop-Inhalte. Die Ergebnisse der Google-Websuche sind stark abhängig von Links und Content. 

Wenn also mobile Webseiten insgesamt weniger Content und Links aufzeigen, bestünde die Möglichkeit, dass das Gesamtranking darunter leidet? Eine 100-prozentige Antwort gibt es darauf leider noch nicht, da Google sich immer noch in der Testphase des Mobile-First Index befindet und es für klare Aussagen noch zu früh ist.

Werde ich selbst den Index-Wechsel und dessen Einfluss auf die Suchergebnisse erkennen?

Im Moment sollten Veränderungen nicht direkt erkennbar sein. Google hofft außerdem, dass die Auswirkungen nach vollständigem Rollout auch nur gering bis nicht vorhanden sein werden.

Wir dürfen also gespannt sein, was das globale Rollout des Mobile-First Index von Google am Ende bedeutet und welchen Einfluss es letztendlich auf die alltägliche Arbeit bei der Suchmaschinenoptimierung hat.

Profil Tatjana Deutsch

Tatjana Deutsch

Tatjana Deutsch arbeitet als Social Media- und Web Content-Manager für die Kokoen GmbH. Im Rahmen dieser Arbeit textet die studierte Kulturwissenschaftlerin fleißig für das Unternehmen.


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