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SEO für Gründer, Teil 2: Die Keyword Strategie – Der wichtigste und am meisten vernachlässigte Schritt


Können Sie mich auf Platz 1 bringen? Diese Frage kennt wahrscheinlich jeder, der sich mit dem Thema SEO beschäftigt und entsprechende Dienstleistungen anbietet! Manchmal lautet meine Antwort: JA, wenn Sie genügend Zeit und Geld haben! Die Antwort ist nicht falsch und gleichzeitig ein bisschen scherzhaft gemeint. Denn in der Frage steckt eigentlich schon das Problem. Denn in vielen Online-Projekten wird häufig ein wichtiger Schritt in der Planung übersehen. Und aus meiner Sicht ist es der mit Abstand wichtigste Schritt: die Keyword Strategie.

Informations-Overkill, die Reaktion darauf ist meist Bewegungslosigkeit – buchstäblich und im übertragenen Sinn. Leider ist das auch falsch, denn so verlieren Sie wertvolle Zeit, und gerade beim Thema SEO – auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung - ist Zeit ein ziemlich wesentlicher Faktor. Deshalb soll diese kleine, 4-teilige Artikelserie ein wenig Hilfe und Aufklärung bieten.

Nachdem ich im ersten Teil dieser 4-teiligen Artikelserie zum Thema „SEO für Gründer“ den Teilbereich der Suchmaschinenoptimierung schon detailliert erklärt habe, wird sich Teil 2 mit der Keyword Strategie von Online-Projekten beschäftigen.

Die richtige Reihenfolge

Zur Entwicklung der Keyword Strategie gehört die Auswahl der richtigen Keywords, die daraus entwickelten Long-Tail Keyword Strategien und daraus abgeleitet die zum Erreichen der entsprechenden Rankings nötige Content-Strategie. Wenn Sie jetzt den Eindruck haben, dass hier aber oft die Wörter Strategie und Planung vorkommen, dann haben Sie genau Recht. Denn meine Erfahrung mit umgesetzten Projekten zeigt: Erfolg ist planbar, wenn man diesen Schritt ernst nimmt und rechtzeitig durchführt.

Und besonders mit dem letztgenannten hapert es bei über 90% aller Projekte, weil in aller Regel die Reihenfolge so aussieht: Geschäftsidee entwickeln, Projekt umsetzen, Webseite erstellen, Keywords auswählen – und schon ist es falsch.

Jetzt werden sich viele verwundert die Augen reiben, wieso? Wie sonst soll denn die Reihenfolge aussehen?

Um die richtige Platzierung zu erklären und zu verstehen, müssen wir uns zunächst auf die Rahmenbedingungen verständigen. Wenn Sie bereits ein bestehendes Geschäft mit einer funktionierenden Geschäftsidee haben und diese dann auf das Internet ausweiten wollen, dann ist die oben genannte Reihenfolge ja gar nicht zu ändern und damit automatisch richtig. Wir sprechen hier also von einem neuen Konzept, das noch nicht umgesetzt ist und das vorwiegend im Internet umgesetzt werden soll. Welche Funktion hat dabei die Keyword Strategie?

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Der Einfluss von Marktforschung

Dazu ein kleines Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie wollen in Stuttgart einen neuen Supermarkt eröffnen, einen der besser ist als Rewe, Edeka, Aldi und Co. Sie glauben an Ihre Idee, haben ein passendes Grundstück gefunden und beginnen mit dem Bau, richtig? Natürlich nicht, bei einem solchen Projekt geht es um viele, viele Millionen. Und wenn so viel Geld im Spiel ist, wird in der Regel ein Schritt immer sehr sorgfältig gemacht: Die Erfassung und Berechnung der Erfolgswahrscheinlichkeit, mit anderen Worten: Marktforschung.

Niemand der bei Verstand ist, wird ein solches Projekt ohne gründliche Marktforschung vorher durchführen: Welcher Standort ist geeignet, wie groß ist das Einzugsgebiet, wie viele potentielle Käufer gibt es dort, welche Kaufkraft haben diese, wie ist die Wettbewerbssituation usw. Jede Menge Hirnschmalz und ziemlich viel Aufwand werden dafür aufgewendet und das ist sehr gut angelegt. Dieser Schritt ist von enormer Wichtigkeit, um Fehlinvestitionen zu vermeiden oder um Änderungen am Konzept vorzunehmen, damit die Erfolgsaussichten deutlich größer werden.

Genau die gleiche Funktion hat die Keyword Strategie bei neuen Online Projekten. In der Konsequenz heißt das, durch Recherche und Auswahl der passenden Keywords stellen Sie Ihre Idee und Ihr Konzept auf den Prüfstand.

Warum? Weil das Ziel einer guten Keyword Strategie darin besteht, dass Sie langfristig viel Traffic auf Ihrer Seite erhalten und zwar über die sogenannte Organische Suche. Das bedeutet, Ihre Seite wird unter so vielen verschiedenen Suchbegriffen gefunden, dass Sie stetig einen hohen Besucherstrom haben, ähnlich wie die Mindestanzahl an Käufern, die ein Supermarkt bräuchte.

Das bedeutet, Sie müssten sich die Frage stellen: Was brauche ich den an Mindestumsatz pro Tag? Wie hoch wird realistisch mein durchschnittlicher Bestellwert sein? Was kann man an Conversion voraussetzen? Ohne Frage sind diese Werte nicht ganz einfach zu ermitteln und werden sicher nur näherungsweise zu bestimmen sein, aber das hilft schon sehr, um eine Einschätzung zu haben. Es hat sich übrigens bewährt, hier nicht euphorisch oder zu positiv zu agieren, planen Sie lieber etwas zu pessimistisch, dann haben Sie Luft nach oben.

Machen wir ein Beispiel: Nehmen wir an, Sie verkaufen Pflegebetten an privat, wahrscheinlich keine schlechte Idee, der Bedarf wird immer größer, die Krankenkassen zahlen immer weniger und wenn Sie den Verkauf gut organisieren können sowie außergewöhnlichen Service und gute Preise anbieten können, steht einem Erfolg nichts im Wege. 

Setzen wir mal einen durchschnittlichen Preis von 800 Euro pro Bett an, und nehmen wir an, Ihre gesamten Kosten inklusive des geplanten Gewinnanteils sowie der Personalkosten betragen umgerechnet pro Tag 550 Euro. Bei einer Marge von 35% müssten Sie also pro Tag 2 Betten verkaufen. Soweit so gut, das klingt ja machbar.

Gehen wir weiter: Jetzt versuchen wir die Conversion realistisch zu bestimmen. Es handelt sich eher um ein hochpreisiges Produkt, da fällt die Entscheidung nicht so schnell. Wahrscheinlich benötigen die meisten auch Beratung, mindestens telefonischen Kontakt. Wir können also nicht von einer sehr hohen, direkten Conversion ausgehen, diese wird vermutlich deutlich weniger als 1 Prozent betragen, wir nehmen für unser Beispiel einfach mal 0,25 Prozent, das bedeutet, Sie brauchen 400 Besucher für einen Verkauf, oder für unser Beispiel bräuchten Sie 800 Besucher pro Tag. Natürlich sind die Zahlen nur Annahmen für unser Beispiel und können in der Realität völlig anders aussehen.

Jetzt kommt Ihre Keyword Strategie ins Spiel

Das klingt schon etwas ernüchternder, 800 Besucher, jeden Tag, das ist schon eine Hausnummer. 

Und jetzt kommt die Keyword Strategie ins Spiel. Nun geht es darum, in einem ersten Schritt die passenden Keywords zu suchen, zu recherchieren und zu bestimmen. Das kann ein sehr langer Prozess sein und es ist hilfreich, hier auf diverse Tools zurück zu greifen, die einen bei der Suche und Recherche unterstützen können.

Eine erste Anlaufstelle ist Google selbst, alleine schon, wenn Sie den Begriff eingeben, ergänzt Google in der Regel diesen Begriff durch Zusätze, nach denen häufig gesucht wird, in unserem Beispiel „Pflegebett gebraucht“ oder „Pflegebett beantragen“w. Das bringt bereits erste Ideen. Um diesen Artikel nicht zu lang zu machen, finden Sie hier einen separaten Artikel zum Thema „Keywords suchen und bestimmen – was macht ein gutes Keyword aus“. 

Hilfreich ist auch der Google Keyword Planner ebenso wie das Google Trend Tool. Hier erkennen Sie die Entwicklung der Suchhäufigkeit im historischen Verlauf. Ebenfalls ein schönes Tool, um weitere Keyword Varianten zu erhalten ist Ubersuggest

Dieser Prozess ist extrem wichtig. Im besten Fall haben Sie dann am Ende eine Reihe von passenden Keywords stehen, die Ihnen interessierte Besucher bringen würden. Nun gilt es im nächsten Schritt zu bestimmen, wie hoch das Suchvolumen ist, wie groß der Wettbewerb und wie wahrscheinlich es ist, dass Sie damit in die TOP-3 kommen. Auch dieser Prozess ist in dem Artikel „o.g. Artikel „Keywords suchen und bestimmen – was macht ein gutes Keyword aus“ beschrieben.

Der Moment der Wahrheit

Nach Streichung aller ungeeigneten Begriffe stehen am Ende vielleicht 15 sinnvolle und verwendbare Keywords und vor allem Keyword Kombinationen, mit denen wir arbeiten können. Und jetzt kommt der spannende Moment. Nun gilt es aufgrund der möglichen Platzierung (hier ist guter, optimierter Content und die Wettbewerbssituation maßgeblich) sowie des exakten monatlichen Suchvolumens und des daraus auf Ihre Platzierung entfallenden Traffic (dieser ist abhängig vom gesamten, exakten Traffic sowie der jeweiligen Platzierung und beträgt in guten Fällen 15-40% des gesamten Suchvolumens) das gesamte monatliche Besucheraufkommen zu bestimmen. Das ist der Moment der Wahrheit.

An dieser Stelle zeigt sich konkret wie belastbar das Geschäftskonzept ist und ob es Sinn macht, die Idee weiter zu verfolgen, ob am Konzept oder an der Strategie etwas geändert werden sollte oder ob es am besten ist, die Geschäftsidee nicht weiter zu verfolgen. Dadurch wird auch deutlich, warum dieser Schritt so wichtig ist und warum er so früh wie möglich erfolgen sollte.

Das gilt auch, wenn Sie ein bereits bestehendes Konzept ins Internet übertragen wollen, zum Beispiel wenn Sie bereits ein Ladengeschäft für Kaffee-Vollautomaten haben und dieses nun als Online Angebot ausbauen wollen. Auch hier sollte man ähnlich strategisch und gründlich vorgehen.

Für beide Situationen gilt: Seien Sie bitte realistisch und emotionslos. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn das Konzept an dieser Stelle „durchfällt“. Besser jetzt als viele Monate später, wenn Sie bereits viel Zeit und Geld investiert haben. Das ist wie im „richtigen Leben“. Bis sich eine gute Geschäftsidee mit einem entsprechenden Konzept in ein erfolgreiches Unternehmen verwandelt ist es ein langer und mühsamer Weg und erfordert konsequente Entscheidungen. Das kann auch bedeuten, eine Idee, die sich offensichtlich nicht oder noch nicht erfolgreich umsetzen lässt, nicht weiter zu verfolgen, auch wenn man sehr daran hängt. Andererseits hilft einem diese Vorgehensweise dabei eine gewisse Erfolgswahrscheinlichkeit von Anfang an zu bestimmen und das ist die Mühe doch wert, oder?

Gehen wir davon aus, Sie haben den Prozess erfolgreich durchlaufen, haben Ihre Arbeit gemacht, es steht eine Liste von Keywords und Long-Tail Keyword, dazu passend wurde die Content Strategie entworfen, jetzt steht die Umsetzung an. Da ist sie wieder, die Frage: Wie komme ich auf Platz 1? Darüber schreibe ich im nächsten Teil der Artikelserie.

Profil Rüdiger Vogel

Rüdiger Vogel

Rüdiger Vogel betreibt mit dem SEO Marktplatz und dem Seo Elite Club zwei Projekte, die sich direkt an Gründer und kleine Unternehmen richten. Das Ziel besteht darin, Selbständige und Unternehmer für das Thema Suchmaschinenoptimierung zu sensibilisieren und zu zeigen, wie wertvoll dieses Thema besonders für kleine Unternehmen ist. 

Deshalb bietet der SEO-ELITE-CLUB für Unternehmer eine kostenlose, 12-teilige E-Mail Serie mit den wichtigsten Informationen, worauf es beim Thema Suchmaschinenoptimierung heute ankommt.


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