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Selbststaendigkeit.de > News > News / Gründertipps > Content-Marketing für Gründer
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Content-Marketing für Gründer


Kaum ein Bereich ist derart im Wandel wie das Marketing. Neben ständig wechselnden Kundenpräferenzen, gibt es auch immer wieder neue Möglichkeiten, seine Botschaften an den Empfänger zu senden. Gerade das Content-Marketing ist in letzter Zeit ein gern genutzter Modebegriff, hinter dem sich jedoch echte Chancen für Gründer verstecken. Doch was ist Content-Marketing überhaupt und was sind die besten Content-Marketing-Methoden? In diesem Gastbeitrag von Maximilian Oedinger lesen Sie mehr.

Was ist Content-Marketing?

Bei Content-Marketing handelt es sich um Marketing, das auf Inhalte setzt. Hier werden informative Inhalte angeboten, die eine Brücke zu den anvisierten Marketingzielen schlagen.

Ein Beispiel: Eine Firma hat sich auf die Produktion von Cup Cakes spezialisiert. Sie könnte einfach klassische Werbung für die Süßspeisen schalten und die Qualität und deren Geschmack anpreisen. Oder aber sie setzt auf Content-Marketing und beginnt Inhalte zu produzieren, die sich um die eigene Profession drehen. Das können Videos zum Herstellungsprozess sein, ein Hintergrundartikel über die Motivation der Gründer, oder aber auch interessante Rezepte für Cup Cakes. Das Ziel ist es, dem potenziellen Kunden einen Mehrwert zu verschaffen, der ihm eine höhere Meinung vom Unternehmen verschafft und letztlich im Idealfall zu einer Konversion führt. Content-Marketing-Spezialist Sasa Ebach sagt in einem Interview beispielsweise:

„Unter das Content-Marketing fallen alle Aktivitäten, die mit Content und Kommunikation zu tun haben und die irgendwie „indirekt“ zum Ziel führen, z. B. mehr Produkte und Leistungen verkaufen.“

Das Problem ist, dass viele Firmen die Kosten scheuen und keinen direkten ROI messen können. Dabei wird jedoch gerne vergessen, dass das Markenbewusstsein über Content-Marketing drastisch gesteigert werden kann. Inhalte schaffen Themen, über die sich potenzielle Kunden unterhalten können.

Ein weiteres Beispiel: Unser Cup Cake-Unternehmen hat erfolgreich Videos und Artikel auf seinem Blog veröffentlicht. Zuvor hatten interessierte Kunden kaum einen Ansporn über die Firma zu reden. Nun aber, da viele Menschen den Artikel über „5 exotische Cup Cake-Kreationen“ gelesen haben, fangen sie an, diesen im Freundeskreis zu empfehlen. Nach und nach sprechen sich die hohe Qualität und die interessanten Inhalte des Blogs herum und User werden zu Kunden.

Da das Cup Cake-Unternehmen auch mit der Qualität seiner Leckereien zu überzeugen weiß und die Kunden zufrieden mit der Leistung sind, ergibt sich – gemeinsam mit dem Branding über das vorangegangene Content-Marketing – eine starke Markenbindung. Die meisten Kunden, die den Blog kennen und schon einmal bestellt haben, sehen dieses Unternehmen nun als Nummer eins auf seinem Gebiet und haben eine emotionale Bindung aufgebaut, welche über klassische Werbung nicht funktioniert hätte. Warum? Das Unternehmen hat einen Mehrwert geschaffen und somit die Lebensqualität der Kunden im weitesten Sinne bereichert.

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Respekt und Anerkennung im Beruf

Content-Marketing ist jedoch auch wertvoll für die Anerkennung des Unternehmens innerhalb der Branche und im Idealfall auch dem Betriebsklima zuträglich. Da es beim Content-Marketing um Inhalte geht und diese logischerweise häufig aus dem eigenen Unternehmen kommen, steigt auch die Kommunikation innerhalb der Firma.

Bleiben wir weiter bei unserem Cup Cake-Beispiel: Da die Marketing-Abteilung der Firma für Hintergrundfilme, Fotos und Interviews mit den Konditoren aber auch den Zulieferern spricht, steigt auch das Verständnis der Abteilungen füreinander. Dies führt im Bestfall zu gemeinsam erarbeiteten Konzepten, die dem gesamten Unternehmen gut tun.

Harte Daten

Natürlich ist Content-Marketing auch faktisch messbar. Großartige Inhalte auf YouTube oder Instagram können den Traffic auf die eigentliche Webseite dramatisch erhöhen. Wo das Cup Cake-Unternehmen zuvor rein auf die Google-Suche und die Initiative der Kunden angewiesen war, profitiert es nun von Videos auf YouTube, sowie inspirierenden und ansprechenden Instagram- und Pinterest-Accounts. Der Traffic kann sich dadurch gerade bei Unternehmen aus dem Food-, Fashion-, Do-it-Yourself- und Lifestyle-Bereich um ein Vielfaches erhöhen! Auch die Suchmaschinenoptimierung kann über Content-Marketing befeuert werden. Man könnte nun sicher einen kompletten Artikel nur über dieses Verhältnis schreiben, doch kurz gesagt: Content-Marketing hilft Google und anderen Suchmaschinen, die Inhalte zu crawlen und darüber einen deutlich umfangreicheren Eindruck über die Qualität und das Geschäft des Unternehmens zu erhalten. Das wirkt sich vor allem auf Long-Tail-Keywords aus. Die Frage ist im Grunde nicht, warum Inhalte produziert werden sollten, sondern warum nicht? Ohne Inhalte gibt es für die Suchmaschinen schließlich nichts zu optimieren!

Die richtige Planung

Wie geht man das Projekt nun am geschicktesten an? Gibt es Best-Practices im Content-Marketing? Ja und nein. Wie immer gibt es keinen perfekt vordefinierten Weg, doch grundsätzliche Regeln, an die man sich halten sollte, existieren durchaus. Wer sich nicht sicher fühlt, sollte einen Experten konsultieren.

„Wer am Anfang der Planung steht, beschafft sich am besten professionellen Beirat oder investiert in Weiterbildung.“ (Sasa Ebach)

Folgende Fragen sollten im Rahmen der Planung unbedingt gestellt werden:

Was sind die Ziele?

Die Ursprungsfrage ist ganz einfach: Was soll mit der Content-Marketingkampagne erreicht werden? Geht es darum, den Traffic auf die Seite zu erhöhen? Soll das Engagement der User gesteigert werden, Conversions erzeugt, oder einfach die Klickzahlen gepusht werden? Jedes dieser Ziele könnte auf unterschiedlichen Kanälen eine völlig andere Herangehensweise erfordern. Zudem sollte der Unterschied zwischen kurzfristigen Zielen, wie Reichweite und langfristigen Zielen, wie Kundenbindung und Suchmaschinenoptimierung klar sein. Aus der Definition der einzelnen Ziele ergibt sich schließlich die Entwicklung der geeigneten Content-Strategie.

Wer ist die Zielgruppe?

Es mag banal klingen, doch dies ist eine der wichtigsten Fragen, die man sich im Rahmen des Content-Marketing stellen sollte. Eine Zielgruppenanalyse hilft bei der richtigen Ansprache.

Um bei unserem Beispiel zu bleiben: Wer kauft Cup Cakes und wo halten sich diese Personen bevorzugt auf, beziehungsweise auf welcher Plattform oder welchem Kanal hat man die größte Chance eine Conversion zu erzeugen?

Wo liegt der Mehrwert?

Der ganze Sinn des Content-Marketing bricht in sich zusammen, wenn kein Mehrwert für den Nutzer gegeben ist. Nachdem also die Zielgruppe klar definiert wurde, ist es essenziell, Inhalte zu entwickeln, die dieser einen echten Wert verschaffen. Das beinhaltet nicht nur die reine Information, sondern bedeutet auch, dass Inhalte spannend aufbereitet sein müssen. Unterhaltung ist heutzutage ebenso wichtig wie Information.

Es ist wichtig, dass maximaler Input bei einfachstmöglicher Verdaulichkeit bereitgestellt wird. Komplexe Sätze, pathetisches Geschwurbel und „um den heißen Brei reden“ kommt nicht gut an. Wichtig ist es auch, einzigartige Inhalte bereitzustellen. Das ist nicht immer möglich, doch selbst wenn das Thema an sich schon tausend Mal durchgekaut wurde, könnte ein simpler Wechsel des Mediums oder der Präsentationsweise Wunder wirken. Beispielsweise können statt Artikeln auch Bilderserien, Infografiken oder Videos verwendet werden. Die Möglichkeiten sind enorm!

Qualität geht über alles

Großen Wert sollte insbesondere auf die Qualität der Inhalte gelegt werden. Das bedeutet nicht nur, dass diese orthographisch und grammatikalisch einwandfrei sein sollten, sondern auch, dass Klasse vor Masse geht. Es bringt nichts, den eigenen Blog mit schlampig recherchierten oder seichten Artikeln zu fluten, oder ein halbgares Video zu veröffentlichen. Ein rundes Produkt wird sich auf lange Sicht stets auszahlen. Deshalb gilt es genau darauf zu achten, was die Zielgruppe braucht und es ihr auf die bestmögliche Art zu servieren.

Diese Kanäle eignen sich für Content-Marketing

Neben der hauseigenen Webseite, gibt es auch noch eine ganze Reihe weiterer Plattformen und Kanäle, welche sich hervorragend für Content-Marketing eignen. Das Gute: Sie sind bestens mit der eigenen Webseite vernetzbar und für verschiedenartige Ziele und Zielgruppen nutzbar.

Gastartikel

Der Klassiker für die Suchmaschinenoptimierung ist auch ein guter Freund für Content-Marketer. Der Gastartikel erhöht die eigene Reichweite, ist ideal, um informative Inhalte zu platzieren und darüber hinaus seinen Status als Experten zu untermauern. Hier ist es wichtig, aktiv auf die Partner zuzugehen. Belohnt wird man selbst durch Backlinks und beide Seiten durch eine gesteigerte Relevanz. Denn einerseits steigert der Partner seine inhaltliche Vielfalt und andererseits kann man selbst seine Artikel auch auf fremden Seiten streuen.

Videos

Ob YouTube, Vimeo oder Facebook – Videoplattformen sind zugänglich wie nie und gut gemachte Videoproduktionen erzeugen eine Authentizität, die über das geschriebene Wort kaum zu erreichen ist. Ideal, um eine höhere Brand-Awareness zu schaffen aber auch gut nutzbar für Conversions.

Fotos & Infografiken

Instagram und Pinterest können zu wahren Traffic-Monstern werden, setzt man sie nur richtig ein. Doch auch die Conversions von Besuchern zu zahlenden Kunden sind nicht zu verachten und auf beiden Plattformen prozentual höher als bei Facebook! Fotos und Infografiken sind aber auch für die eigene Webseite perfekte Mittel, um Inhalte zu transportieren und aufzulockern.

Fazit

Content-Marketing mag ein Modewort sein und die Herangehensweise für viele Unternehmen ungewohnt. Die enormen Potenziale für Kundengewinnung und -bindung sollten jedoch nicht ungenutzt bleiben. Wichtig zu wissen ist aber auch: Wer erfolgreich sein will, sollte eine gezielte Strategie verfolgen aber auch einen langen Atem beweisen. Ein unmittelbarer ROI ist selten nachweisbar. Und auch für Erfolge in der SEO und anderen Bereichen, wie dem Traffic, braucht es seine Zeit. Dann aber ist Content-Marketing eine echte Waffe. Verzichten Sie nicht auf sie! Oder um abschließend die Worte des SEO-Experten Sasa Ebach zu bemühen:

„Der beste Content erfüllt alle für ihn gesetzten Ziele. Ziele, die ich in meiner Content-Marketing-Strategie niedergeschrieben habe. Wenn dort z. B. steht: „Jeder Content in der Rubrik XYZ erzielt spätestens ein Jahr nach Veröffentlichung mindestens 10 externe Links“ und dann trifft das nach dieser Zeit sogar zu, dann war der Content wohl gut.“

Das ganze Experteninterview mit Sasa Ebach zum Thema Content-Marketing gibt es hier: www.homepage-baukasten.de/howto/content-marketing-experteninterview

Profil Max Oedinger

Max Oedinger

Max Oedinger ist Inhouse-SEO der webme GmbH und betreut dort Homepage-Baukasten.de. Max ist seit 2013 im SEO-Business unterwegs und beschäftigt sich vor allem mit Linkaufbau, Content, Kooperationen und Monitoring.


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