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8 unnötige Marketing Irrtümer, Teil 2


Marketingmaßnahmen werden früher oder später kommuniziert, sei es im Kleinen oder massenmedial. Dabei können Sie viele Fehler machen, die Sie aber meist nicht bemerken werden. Entweder geschieht nichts oder, wenn Sie Pech haben, laufen Sie in einen Shitstorm. Damit auch Sie typische Marketing Fehler vermeiden können, sollten Sie diesen zweiten Teil der Artikelserie „8 unnötige Marketing Irrtümer“ nicht verpassen. 

In der vorliegenden Beitragsserie habe ich Ihnen 8 unnötige Irrtümer aus dem Marketing, speziell aus der Marketingkommunikation, zusammengestellt und dabei die folgenden zwei Annahmen getroffen: 

  1. Sie haben kein Geld und 
  2. schon gar keine Zeit. 

Ihr Fokus liegt deshalb auf „Growth Hacking“ (Wiki: „… mit Kreativität, analytischem Denken und dem Einsatz von Social Media den Absatz [..] fördern und Bekanntheit schaffen.“). Die folgenden „8 Marketing Irrtümer“ habe ich – basierend auf den genannten Annahmen – für Ihren Alltag interpretiert. Sollten Sie den ersten Teil dieser Artikelserie verpasst haben, dann klicken Sie einfach hier

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Marketing Irrtum 5: Die Botschaft ist klar.

Das ist selten der Fall. Außer, wenn Ihre Testperson – diese muss nicht aus Ihrer Zielgruppe stammen – auf Anhieb sagen kann, was Ihre Botschaft ist. Bald ist Erkältungszeit und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Bakterien Ihr Immunsystem auf den Kopf stellen werden. Schauen Sie sich die passende Medikamentenwerbung an und versuche Sie, die entscheidende Botschaft zu finden – welche Sie überzeugt und weshalb sie dies tut.

Fehlervermeidung: Machen Sie nicht den Fehler und zählen Sie zur Sicherheit alle möglichen Argumente (Teilbotschaften) auf. Theoretisch vergrössern Sie mit jedem Argument die Größe der Zielgruppe. Gleichzeitig erhöhen Sie aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass die entscheidende Botschaft übersehen wird. Denn Ihre Werbemaßnahme wird nur ca. 2-3 Sekunden lang angeschaut. Dann entscheidet die Zielperson, ob sie selbst betroffen ist – oder jemand anders gemeint sein muss. Beschränken Sie sich auf genau eine Botschaft und schauen Sie, dass jedes einzelne Bit Ihrer Kommunikation genau diese eine Botschaft unterstützt und verstärkt. 

Marketing Irrtum 6: Kreativität kann nicht bewertet werden.

Ausser, die Kreativität steht im Dienste einer Sache. Zum Beispiel im Dienste Ihres Kommunikationsziels. Es lässt sich einfach überprüfen, ob die (kreative) Umsetzung Ihr Ziel unterstützt oder ob die Gestaltungsvariante Ihre Zielgruppe im Dunkeln tappen lässt.

Fehlervermeidung: Je bekannter eine Firma ist, desto mehr Geld hat diese, um kreative Freiräume zu nutzen. Doch auch diese Firmen wollen sicherstellen, dass in den ersten drei Sekunden immer genau dieselben Botschaften ankommen. Denn nur so kann die wirksamste Botschaft gefunden werden. 

Weil Sie sehr wahrscheinlich noch wenig bekannt sind, empfehle ich Ihnen die folgende Reihenfolge: Kontrollieren Sie zuerst, ob die Botschaft wie beabsichtigt unter allen Wahrnehmungsbedingungen ankommt. Wenn Sie dann noch Zeit und Nerven haben, werden Sie kreativ – ohne dabei die wichtigste Botschaft zu verlieren. 

Marketing Irrtum 7: Emotionale Werbung wirkt immer

Schön wär’s. Auch hier haben wir es wieder mit einer Aussage zu tun, die so wahr ist wie sie falsch ist. Es kommt eben drauf an, wie der Wissenschaftler sagen würde. Denn. Sie suchen keine Abbildungen lachender Menschen, sondern Umsetzungen (Werbung), welche die gewünschten Emotionen in Ihren Zielgruppen auslösen und diese denkt: «Ich will das haben!».

Fehlervermeidung: Wenn Sie mit einer technischen Zeichnung Ihre Zielperson ansprechen und «bewegen» können, dann tun Sie das. Versuchen Sie, Ihren Kommunikationsinhalt in Bilder zu packen, weil diese zuerst und vor dem Text angeschaut werden. Mit attraktiven Menschen oder gar professionellen Schauspielern zu arbeiten bringt viele Vorteile, ist aber auch teuer. Gehen Sie stattdessen den Weg über die Authentizität. Viele «virale Videos» verwenden ganz normale und gewöhnliche Menschen. Die Inhalte sind offensichtlich wichtiger. 

Marketing Irrtum 8: Eine Jahresplanung reicht.

Sie sind klein (Unternehmensgrösse) und können viel schneller reagieren – wenn Sie mitbekommen, dass etwas passiert ist (Kontrolle). Die Vorstellung, dass eine fertig erstellte Kampagne vier Jahre nicht angepasst werden muss, ist mit den heutigen digitalen Möglichkeiten überholt. «Rapid Prototyping» und die «systematische Variation der Kommunikationsinhalte» möchte ich Ihnen stattdessen auf den Weg mitgeben.

Fehlervermeidung: Testen Sie schnell und systematisch den Inhalt. Niemand befiehlt Ihnen, dass ganze Pulver aufs Mal zu verbrennen beziehungsweise Ihre Maßnahmen (Medien) gleichzeitig zu veröffentlichen. Verteilen Sie diese so, dass Ihnen genügend Zeit bleibt, die Reaktionen zu beobachten und passende Konsequenzen daraus abzuleiten. 

Dies war der letzte Beitrag dieser zweiteiligen Artikelserie. Beide Artikel basieren auf dem Video-Lehrgang „Werbewirkung verstehen“, den Sie hier erwerben können:

Klick

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Dr. Patrik Zwahlen

Dr. Patrik Zwahlen ist Inhaber von BildKom International in Zürich (Schweiz). Er hat ein System entwickelt, mit dem alle relevanten Einflussfaktoren der Werbewirkung abgebildet werden können. Damit berät er Unternehmen, wie sie selbständig die Werbewirkung planen, steuern und vergrössern können. Nebst zeitnah überprüfbaren Zielesystemen geht es um die erfolgversprechendsten Kommunikationsinhalte, die Führung der verschiedenen Dienstleister sowie der Mediasteuerung.

Hier mehr über BildKom erfahren: www.bildkom.com


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