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Venture Capitals

Im Fokus der Venture Capital Gesellschaften stehen häufig technologieorientierte und innovative Unternehmen mit einem hohen Wachstumspotential.

Was ist Venture Capital

Venture Capital – auch Risiko- oder Wagniskapital genannt – ist außerbörsliches Beteiligungskapital beziehungsweise Private Equity. Dieses wird durch Beteiligungsgesellschaften oder Venture-Capital-Gesellschaften zur Beteiligung an besonders riskant einzustufende Gründungsvorhaben bereitgestellt.

Venture Capital stellt eine Unterform des Private Equity dar. Private Equity Gesellschaften investieren in Unternehmen, die sich in unterschiedlichen Phasen befinden. Investitionen in frühe Entwicklungsphasen eines Unternehmens bezeichnet man als Venture Capital.

Beteiligungsgesellschaften können Unternehmen, Banken oder Versicherungsgesellschaften sein. Das durch sie zur Verfügung gestellte Kapital hat wie bei der Finanzierung über Business Angels Eigenkapitalcharakter. Die Venture Capitals werden anteilig in Höhe des prozentual eingebrachten Kapitals Mitgesellschafter. In Deutschland sind Mindestbeteiligungen zwischen 20 und 30 Prozent üblich.

Im Fokus der Venture Capital Gesellschaften stehen häufig technologieorientierte und innovative Unternehmen mit einem hohen Wachstumspotential. Diese Unternehmen verfügen in der Regel über wenige oder gar keine Sicherheiten, so dass eine herkömmliche Kreditfinanzierung durch Banken nicht gewährt wird.

Wagniskapital wird entweder in Form von vollhaftendem Eigenkapital  oder von eigenkapitalähnlichen Finanzierungsinstrumenten in das Unternehmen eingebracht. Bei den eigenkapitalähnlichen Finanzierungsinstrumenten handelt es sich häufig um Mezzanine-Kapital oder Wandelanleihen.

Die Venture Capital Gesellschaft verfolgt das Ziel eines gewinnbringenden Verkaufs (Exit) der gehaltenen Beteiligung. Der Zeitpunkt des Exits ist abhängig von der Strategie des Risikokapitalgebers, er liegt aber häufig zwischen zwei und sieben Jahren. Die durchschnittlich angestrebten Renditen liegen für die Venture Capitals jährlich zwischen 15 und 25 Prozent und sind somit überdurchschnittlich hoch.

Derzeit existieren in Deutschland etwa 100 Venture Capitals. Den größten Anteil stellen unabhängige Venture Capitals, also Gesellschaften, die entsprechend ihres Geschäftszwecks auf Fondsmanagement und gewinnbringende Transaktionen ausgerichtet sind. Daneben verfolgen auch öffentliche Investoren wie die Förderbanken, die Kreditanstalt für Wiederaufbau sowie Konzerne Venture Capital Aktivitäten.

Venture Capitals versus Business Angels

Im Unterschied zur Business Angel Finanzierung erfolgt die Beteiligung an Unternehmen durch die Venture Capitals häufig erst zu einem Zeitpunkt, in dem das Unternehmen nicht mehr in der Anfangsphase steckt. Dabei bieten Venture-Capital-Gesellschaften den Jungunternehmen mehr Kapital als Business Angels.

Durch die Venture Capitals wird nicht nur Kapital eingebracht. Ähnlich wie bei Business Angels werden ebenfalls Know-How und Kontakte bereitgestellt. Denn häufig wird das Unternehmen, in das investiert werden soll, von noch unerfahrenen Unternehmensgründern geführt. Die Unterstützung fällt dabei oft weniger intensiv aus als über einen Business Angel.

Vorteile der Finanzierung über Venture Capitals

Zu den Vorteilen einer Eigenkapitalfinanzierung über eine Venture Capital Gesellschaft gehören:

  • Ein wesentlicher Vorteil ist die Schließung der Finanzierungslücke, wenn – und das ist die Regel – Existenzgründer die notwendigen eigenen Mittel nicht mitbringen und das zur Verfügung stehende Fremdkapital nicht ausreicht.
  • Durch das eingeworbenen Venture Capital steigt die Eigenkapitalquote des Unternehmens. Die Beteiligung des Venture Capitals nutzen viele Wagniskapital-finanzierte Gesellschaften als positives Signal für die Tragfähigkeit Ihres Geschäftsmodells. Sowohl die verbesserte Eigenkapitalquote als auch der durch die Venture Capital Beteiligung gewonnene Vertrauensvorschuss verbessern die Möglichkeiten zukünftiger Fremdkapitalfinanzierungen.
  • Ebenfalls ein großer Vorteil spiegelt sich in der Einbringung von Wissen und Kontakten durch die Venture Capital Gesellschaft wider. Insbesondere für junge und unerfahrene Existenzgründer ist die Möglichkeit zur Nutzung von Coachings und Kontakten sowie Fremdwissen eine Bereicherung.
  • Wie bei der Eigenkapitalfinanzierung über Business Angels entstehen auch bei der Finanzierung über Wagniskapital keine Zins- und Tilgungszahlungen. In der Regel fallen bis zum Break-Even – der Gewinnschwelle – keine Auszahlungen an die Venture Capitals an. Im Vergleich: bei der klassischen Fremdkapitalfinanzierung belasten Zins- und Tilgungszahlungen den Liquiditätsstatus bereits vor Erreichen der Gewinnschwelle.

Nachteile der Finanzierung über Venture Capitals

Zu den wesentlichen Nachteilen zählen:

  • Wie bei der Bewertung der Eigenkapitalfinanzierung über Beteiligungen durch Business Angels, liegt auch bei der Venture Capital Beteiligung ein wesentlicher Nachteil in der Verschiebung der Gesellschafterverhältnisse. Durch die Aufnahme eines weiteren Gesellschafters verlieren Existenzgründer Anteile am eigenen Unternehmen. Auch wenn Venture Capitals häufig nur eine Minderheitenbeteiligung erwerben, geht dies einher mit einer Verschiebung von vertraglich vereinbarten Kontroll- und Mitspracherechten zu Ungunsten des Unternehmensgründers.
  • Aus der Verschiebung der Eigentumsverhältnisse resultieren auch Folgewirkungen, wie zum Beispiel ein reduzierter Anteil am Gewinn.

Kontaktmöglichkeiten zu Venture Capital Gesellschaften

Für weitere Informationen zum Thema Venture Capital und als Anlaufstelle für Kontaktaufnahmen zu Venture Capital Gesellschaften empfiehlt selbststaendigkeit.de das Portal des Bundesverbandes Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V. Die Organisation repräsentiert die Beteiligungsbranche in Deutschland und setzt sich für einen leichteren Zugang zu Beteiligungskapital ein.

Erfahren Sie mehr über zwei weitere interessante Alternativen der Eigenkapitalfinanzierung - dem Crowdinvesting und Crowdfunding.

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