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Crowdinvesting und Crowdfunding

Erfahren Sie hier mehr über die Unterschiede zwischen diesen beiden Formen der Schwarmfinanzierung. Oftmals werden die Begriffe Crowdinvesting und Crowdfunding synonym verwendet. Gemein haben beide, dass sie die Definition der sogenannten Schwarmfinanzierung abdecken. Immer mehr Gründungsvorhaben finanzieren sich mit Hilfe von Crowdinvesting und Crowdfunding, indem sie Gelder über Onlineplattformen einwerben. Tatsächlich gibt es aber beachtliche Unterschiede zwischen diesen beiden Formen der Schwarmfinanzierung.

Crowdinvesting

Beim Crowdinvesting beteiligen sich zahlreiche Privatpersonen an einem Startup. Als Gegenleistung erhalten sie Anteile am Unternehmen. Daher handelt es sich beim Crowdinvesting um eine typische Eigenkapitalfinanzierung. Die Investoren werden zu Anteilseignern. Sie profitieren von den Gewinnen des Startups.

Der wesentliche Unterschied zu den bisher genannten Formen der Eigenkapitalfinanzierung ist, dass beim Crowdinvesting Privatpersonen in der Frühphase von Startups investieren können. In der Regel werden in den Finanzierungsrunden liquide Mittel vieler kleiner Privatinvestoren mit häufig geringen Geldbeträgen eingeworben.

Die Motivation der Anleger begründet sich in der Hoffnung auf hohe Renditen – meist in Verbindung mit einem gewinnbringenden Verkauf der Unternehmensgründer. Allerdings ist das Risiko wie bei jeder Kapitalbeteiligung hoch und kann den vollständigen Verlust der investierten Mittel bedeuten.

Häufig müssen die Beteiligungen zwischen vier und sechs Jahren gehalten werden, bis sie erstmalig gekündigt werden können. Gerade in der Anlaufphase kommt es bei Startups häufig zu Verlusten. Crowdinvesting eignet sich daher nicht für schnelle und sichere Renditen.

Vorteile beim Crowdinvesting

  • Die Mindestbeteiligung am Startup ist in der Regel vergleichsweise niedrig. Dadurch haben auch Kleinanleger die Möglichkeit, in Gründungsvorhaben zu investieren. Das war vorher nur Business Angels, Venture Capitals und Private Equity Gesellschaften vorbehalten.
  • Die zumeist hohe Anzahl an Privatinvestoren bringt in der Regel auch das erhoffte Kapital zusammen. Die Startups haben durch die hohe Anzahl an Investoren auch eine große Gruppe hinter sich, die sie als Werbeplattform nutzen können. Ihre Investoren werden zu Multiplikatoren und machen Ihr Startup bekannter, und das ohne zusätzliche Kosten.

Nachteile beim Crowdinvesting

  • Die Haltefrist der Beteiligung am Startup liegt häufig bei mindestens vier Jahren. Vorher kann die Beteiligung nicht gekündigt werden. Da gerade in der Anlaufphase bei Startups Verluste entstehen, eignet sich Crowdinvesting nicht für schnelle und sichere Renditevorhaben.
  • Zudem ist es nicht selbstverständlich, dass ein Investor neben der Gewinnbeteiligung auch an einem möglichen Verkaufserlös des Unternehmens beteiligt ist. Dies gilt es im Vorfeld vertraglich zu überprüfen.

Das Crowdinvesting erfreut sich in Deutschland wachsender Beliebtheit. Zahlreiche Börsen stellen mittlerweile mögliche Crowdinvesting-Startups vor, so dass diese Finanzierungsform hierzulande jährlich zweistellige Wachstumsraten verzeichnet.

Anlaufstellen bei der Suche nach Ihrem Crowdinvest

  • Companisto: Das Portal Companisto ist eine führende Crowdinvesting-Plattform in Europa. Investoren können hier in vielversprechende Startups und Immobilien investieren. Die Mindestbeteiligungssumme beträgt 5 Euro.
  • Bergfuerst: Privatinvestoren können sich mit minimal 250 Euro am Eigenkapital von jungen Unternehmen in der Wachstumsphase und an einzelnen Immobilien beteiligen.
  • Innovestment: Das Portal hat sich zum Ziel gesetzt, innovative Unternehmen und private Investoren zusammenzubringen. Die Mindestbeteiligung beträgt 500 Euro.
  • Deutsche-mikroinvest: Das Portal bietet als Online Crowdinvesting- und Beteiligungs-Marktplatz verschiedene Beteiligungsprodukte und Emissionsvolumina an. Privatinvestoren können sich mit einem Mindestbetrag von 50 Euro beteiligen.

Crowdfunding

Crowdfunding zielt auf die Förderung und Unterstützung von künstlerischen und sozialen Projekten ab. Das Startup wirbt wie bei Crowdinvesting Projekten Barmittel ein. Allerdings erhalten die Anleger keine Anteile am Startup. Die Gegenleistung besteht vielmehr in Form einer Sachleistung. Der Investor hat kein Mitspracherecht; er wird nicht zum Miteigentümer und kann daher auch keine eigenen Vorstellungen einbringen.

Häufig steht beim Crowdfunding das Erlebnis, das Gefühl „dabei gewesen zu sein“, im Vordergrund. Hier steht die Identifikation mit der Geschäftsidee als solche im Fokus.

Bekannte Crowdfunding Portale im Internet

Im Internet finden sich zahlreiche Crowdfunding Portale. Die folgenden gehören zu den bekanntesten:

  • Startnext: Das Portal ist die größte Crowdfunding Community in Deutschland und Österreich. Künstler, Kreative, Erfinder und Gründer stellen ihre Ideen vor und finanzieren sich durch die direkte Unterstützung vieler Menschen.
  • Betterplace.org: Auf dieser Website werden Hilfsprojekte unabhängig von Ihrer Größe gefördert. Hier können Sie als Einzelner oder als Gruppe helfen oder Hilfe bekommen.
  • Seedmatch: Das Portal ist Marktführer im Crowdfunding und wirbt mit der größten Investoren-Crowd Deutschlands sowie Erfahrungen aus zahlreichen erfolgreichen Finanzierungsrunden bei einer Erfolgsquote von über 95 Prozent.

Sollten Sie sich für Crowdfunding-Alternativen interessieren, die über Deutschland hinaus gehen, besuchen Sie das Portal Indiegogo.com. Die Plattform ist der Global Player unter den Crowdfunding Plattformen. Eine Plattform, die Ideengeber dabei unterstützt, eine globale Community für Ihre Projekte zu mobilisieren, um ihre Ideen zu verwirklichen.

Ebenfalls interessant für Startups: das Inkubatorenmodell.

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